Tschechiens Premierminister Petr Fiala (ODS). Foto: ČTK/ Krumphanzl Michal

Der tschechische Premierminister Petr Fiala reist mit seinen Amtskollegen aus Polen und Slowenien nach Kiew, um die Solidarität Europas mit der Ukraine und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj zum Ausdruck zu bringen. Damit handelt es sich um den ersten Staatsbesuch in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Invasion, welcher unter hohem Risiko abgehalten werden muss.

Das Prager Kongresszentrum dient als zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine. Foto: ČTK/Krumphanzl Michal

Zur Bewältigung der Flüchtlingsströme aus der Ukraine rief die tschechische Regierung den nationalen Notstand aus. Tschechiens Premier Fiala und Präsident Zeman haben sich außerdem darauf geeinigt, Tschechen, die die Ukrainer bei ihrem Kampf gegen die russischen Truppen unterstützen wollen, Straffreiheit zu garantieren. Des Weiteren genehmigte die Regierung weitere Waffenlieferungen an die Ukraine.

Foto: ČTK/Peška Stanislav

Vor genau 30 Jahren wurde in Prag der Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik und der Bundesrepublik Deutschland geschlossen.

Demonstration gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022 auf dem Prager Wenzelsplatz. Foto: Manuel Rommel

Zur Unterstützung der von Russland überfallenen Ukraine hat sich Tschechien zu weiteren Waffenlieferungen entschlossen. Dabei handelt es sich vor allem um leichte Waffen, wie Pistolen und Maschinengewehren.

Kundgebung zur Solidarisierung auf dem Wenzelsplatz. Foto: Manuel Rommel

Im Zuge der russischen Invasion der Ukraine am Donnerstag beschloss die tschechische Regierung ein Sanktionspaket gegen Russland. Unter anderem werden Visa-Verfahren für russische Staatsbürger ausgesetzt. Währenddessen gingen in ganz Tschechien Menschen auf die Straße, um ihre Solidarität mit der Ukraine zu bekunden.

Die ukrainische Flagge auf dem Gebäude des Tschechischen Außenministeriums. Foto: Twitter/ MZV ČR

Die Entsendung russischer Truppen in die Ostukraine beantwortet die tschechische Politik mit der Forderung nach harten Sanktionen, die Expansion Russlands bedrohe auch Tschechien.

Jana Černochová (ODS) auf ihrem ersten NATO-Treffen als Ministerin. Foto: Ministerstvo Obrany

Waffenlieferungen, Vorbereitungen auf die Flüchtlinge und die Stärkung der NATO, die tschechische Regierung steht auch auf dem Treffen der NATO-Mitglieder eng an der Seite der Ukraine.

Ab heute brauchen Tschechinnen und Tschechen Corona-Zertifikate nur noch zum Reisen. Foto: ČTK/ Hájek Ondřej

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