Der Reichenberger Journalist und Autor Jan Šebelka - Foto: Petra Laurin

Autor Jan Šebelka hat ein Buch über Gustav Ginzel, den Besitzer des Misthauses in Klein Iser geschrieben, das bald auch auf Deutsch erscheint. Mit ihm sprach das LandesEcho.

Viliam Dočolomanský - Foto: Jan Slavík

Der Regisseur und Gründer des Ensembles „Farm in der Höhle“ (Farma v jeskyni) Viliam Dočolomanský spricht mit dem LandesEcho über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die unabhängige Theatergruppe.

Die Bäuerin Lenka Lepší ist auch Vorsitzende des Böhmerwaldvereins - Foto: privat

In Tschechien erfreut sich Urlaub auf dem Bauernhof einer immer größeren Beliebtheit. Eine Möglichkeit dafür bietet das Bauerngut der Familie Bartl/ Lepší im Dorf Sirnin (Srnín), etwa drei Kilometer vor Böhmisch Krummau (Český Krumlov). Lenka Lepší erzählt im Gespräch über ihre deutschen Wurzeln, warum sie stolz auf ihren Beruf ist und sich im Böhmerwaldverein engagiert.

Für eine belastbare Erfassung der deutschen Gräber ist eine eingehende Untersuchung nötig, wie hier in Lobositz (Lovosice), Foto: Michaela Danelová

Was tun mit hunderttausenden Gräber einst deutschsprachiger Einwohner? Die deutsche Minderheit in Tschechien hat das Thema auf die Regierungsagenda gebracht und schon sichtbare Ergebnisse erzielt. Erstmals wird nun mit der Erfassung dieser Gräber begonnen. LandesEcho sprach mit der Journalistin Lucie Römer, die sich um die Dokumentation der Gräber kümmert.

Seit 2018 läuft Till Schumacher für Bohemians Prag auf. Ende Mai erzielte er sein erstes Tor in der tschechischen Liga. Foto: Bohemians Praha 1905

Vom Ruhrgebiet über die kleine Provinz in die tschechische Hauptstadt: Till Schumacher ist der einzige deutsche Fußballspieler in der höchsten tschechischen Fußball-Liga. Im Gespräch mit dem LandesEcho berichtet er von seinen schönsten Erlebnissen auf dem Platz, erklärt, warum er sich damals für einen Wechsel ins Ausland entschied und zeigt sich als Kenner Prager Cafés.

Karoline Gil leitet seit 2013 den Bereich Integration und Medien am Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) - Foto: Volkmar Ott

Seit 2013 leitet Karoline Gil den Bereich Integration und Medien am Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart. Mit dem LandesEcho sprach sie über den 25. Geburtstag des Entsendeprogramms und über ihren persönlichen Bezug zur deutschen Minderheit im östlichen Europa.

Naďa Kremserová  und ihre Schwester Ivana Kamrádová (v.l.) haben das Familienunternehmen 2014 von ihrem Vater übernommen - Foto: Rene Kamrád/AZPEK

Bolatitz (Bolatice) ist ein großes Dorf im Herzen des Hultschiner Ländchens. Es gibt eine größere Seilfabrik, einen Industriepark, einen starken Mittelstand und auch den Deutschen Freundeskreis. So heißen die deutschen Vereine im Hultschiner Ländchen. Einer der ältesten Kreditnehmer von BOHEMIA Troppau ist AZPEK, eine mittelgroße Bäckerei. Sie beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von 30 Millionen Kronen. Die Firma wird von den zwei Töchtern des Gründers Josef Zajíček und einem Schwiegersohn geführt. Mit der Tochter Naďa Kremserová habe ich gesprochen.

Martin Dzingel, Foto: LV

Martin Dzingel wurde im November zum vierten Mal zum Präsidenten der Landesversammlung der deutschen Vereine in Tschechien gewählt. Im Interview spricht er darüber, warum die Pflege der deutschen Friedhöfe kein totes Projekt ist, ob es einen Gedenkort für die Leiden der Heimatverbliebenen geben wird, schätzt die Situation der deutschen Minderheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ein, vor welchen Herausforderungen sie steht und warum sie dabei auch auf Fußball setzt.

Libor Rouček, Foto: Steffen Neumann

Libor Rouček bewegte sich in seiner Jugend im Umkreis von Bruno Kreisky, war Regierungssprecher für Miloš Zeman und Vizepräsident des EU-Parlaments. Nun hat er über sein bewegtes Leben ein Buch geschrieben.

Ivo Schwarz auf der Fahrrad-Rikscha in Ostrau, Foto: Bohemia Troppau

Seit 2014 kann man im Ostrauer (Ostrava) Stadtzentrum ein für diese Breitengrade ungewöhnliches Verkehrsmittel entdecken: eine Fahrradrikscha. Die Lenkstange liegt in den Händen von Ivo Schwarz, einem begeisterten Elektrotechniker, geboren 1968 in Ostrau-Witkowitz (Vítkovice) und Angehöriger der deutschen Minderheit. "Man spürt an Kleinigkeiten im Alltag, dass man deutsche Wurzeln hat", sagt er zu seiner Herkunft.

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