Andreas Petrak (rechts) schaff t als Autor und Verleger unermüdlich. Hier beglückwünscht er Leser seiner Böhmischen Reihe anlässlich einer Sonderzugfahrt (mit ihm als Reiseleiter) durch die tschechische Euregio Egrensis. Foto: Frank Barteld

Mit seiner Buchreihe "Edition Bohemica" führt Herausgeber und Verleger in Personalunion Andreas W. Petrak durch „Böhmens Hain und Flur“ (LE 02/2019). Bislang traten darin nur deutsche Autoren auf, nun sind auch tschechische Autoren hinzugekommen. Über die damit verbundenen Umstände sprachen wir mit dem in Oberfranken ansässigen Freund der böhmisch-mährisch-schlesischen Lande.

Maximilian Schmidt ist seit dem 1. Juni ifa-Kulturmanager der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Ursprünglich kommt er aus Hannover und hat in Bremen Politikwissenschaft studiert. Mit dem LandesEcho sprach der 27-Jährige über den Beginn seiner Tätigkeit, seine Motivationen und welche Projekte er umsetzen möchte.

Anfang des Jahres erschien die erste Biographie Josef Seligers in tschechischer Sprache. „Josef Hofbauer/ Emil Strauß: Josef Seliger. Obraz jednoho života. Olomouc 2021“. Foto: Verlag: Burian a Tichák

Josef Seliger war bis zu seinem frühen Tod 1920 der führende Kopf der deutschböhmischen Sozialdemokratie. Vor Kurzem ist zum ersten Mal eine Biografie in tschechischer Sprache erschienen.

Die Prager Karlsbrücke - bald wieder mit vielen Touristen aus dem Ausland? Foto: Manuel Rommel

Tschechien öffnet sich langsam wieder dem Tourismus. Wie es der Branche geht und ob Urlaub in Tschechien jetzt teurer wird, darüber sprachen wir mit Markéta Chaloupková, Direktorin der Tschechischen Zentrale für Tourismus - CzechTourism Deutschland.

René Levínský, Jahrgang 1970, forscht am Zentrum für Wirtschaftsforschung CERGE-EI zu Spieltheorie, Verhaltensökonomie und politischer Ökonomie. Der Mathematiker und Ökonom berät die Regierung bei der Bewältigung der COVID19- Pandemie. Foto: Archiv A Studio Rubin/Lenka Glisníková

Der Mathematiker und Ökonom René Levínský über Fehler in Tschechiens Epidemie-Politik, welche Lehren daraus gezogen werden müssen, warum Tschechien die Grenze nicht schließen wird und warum das Land früher lockern kann als Deutschland. Außerdem klärt er einen Irrtum über eine typisch tschechische Eigenschaft auf.

Martin Kastler, Foto: Europäische Kommission

Martin Kastler steht mit einem Bein immer in Tschechien und damit in Europa, auch wenn er nach sechs Jahren in Prag nach Bayern zurückkehrt. Mit dem LE sprach er über Fehler und Versäumnisse in der Corona-Pandemie, warum Tschechien ein Politikwechsel bevorsteht und warum er sich nicht um die deutsch-tschechische Partnerschaft sorgt.

Was bedeutet es, als Deutsche in Tschechien zu leben? Wie macht sich das im Alltag bemerkbar? Welche Rolle spielen die deutschen Wurzeln heute noch für die Menschen, die in Tschechien geboren und in deutschstämmigen Familien aufgewachsen sind? Was heißt überhaupt "Deutsch"? Wir starten unsere Video-Gesprächsreihe "Wie leben Deutsche in Tschechien?" mit Tomáš Lindner.

Am 16. und 17. April 2021 fand eine vom Bund der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM) organisierte Jugendkonferenz statt. Foto: BJDM

Am 16. und 17. April 2021 fand eine vom Bund der Jugend der Deutschen Minderheit (BJDM) organisierte Jugendkonferenz statt. Die Themen waren Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und die Gefahr der Einflussnahme des äußersten politischen rechten Randes auf die deutsche Minderheit in Oberschlesien. Wir haben mit dem Koordinator des Projekts, ifa-Kulturmanager Dominik Duda vom BJDM in Oppeln, gesprochen.

Patrick Reitinger von der Universität Bamberg untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen der Grenzschließung in der deutsch-tschechischen Grenzregion. Das LandesEcho sprach mit ihm darüber, wie Unternehmen und Pendler damit umgehen und welche langfristigen Folgen für die Region zu erwarten sind.

Der Gmünder Bürgermeister Julius Mihm (Mitte) auf dem diesjährigen Versöhnungsmarsch im Gedankenaustausch mit dem Direktor des Naturkundemuseums Leipzig, Herr Ronny Maik Leder (rechts). Foto: Meeting Brno/ Jakub Šnajdr

Insgesamt vier Mal nahm der Schwäbisch Gmünder Bürgermeister Julius Mihm schon am „Versöhnungsmarsch“ teil, der an den „Brünner Todesmarsch“ und dessen Opfer erinnert. Zdeněk Mareček vom Deutschen Kulturverein Region Brünn hat mit ihm über seine Eindrücke gesprochen.

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