Inflation in Tschechien deutlich zurückgegangen
Die Inflation in Tschechien ist zum Jahresbeginn so niedrig wie zuletzt vor knapp neun Jahren. Hauptgrund sind die deutlich gesunkenen Energiepreise.
Die Inflation in Tschechien ist zum Jahresbeginn so niedrig wie zuletzt vor knapp neun Jahren. Hauptgrund sind die deutlich gesunkenen Energiepreise.
Tschechien und Deutschland könnten künftig im Bereich kleiner modularer Reaktoren (SMR) zusammenarbeiten. Dies erklärte Tschechiens Minister für Industrie und Handel und Vizepremier Karel Havlíček nach einem Treffen mit der deutschen Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, in Berlin.
Mit der Stillegung des letzten aktiven Bergwerks Důl ČSM bei Steinau (Stonava) in der Region Karwin (Karviná) in Mährisch-Schlesien bis Ende Januar 2026 endet engültig die Förderung von Steinkohle in der Tschechischen Republik.
Der tschechische Finanz- und Mischkonzern PPF will seinen Anteil am deutschen Medienunternehmen ProSiebenSat.1 deutlich ausbauen. Im Bieterwettstreit mit den Erben von Silvio Berlusconi zielt PPF auf eine Sperrminorität. Doch die Italiener haben ein neues Angebot abgegeben.
Ab dem 1. August 2025 treten neue Zölle der USA auf EU-Waren in Kraft. Das tschechiche Finanzministerium schätzt, dass diese Zölle das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den nächsten zwei Jahren bremsen wird. Einige Faktoren könnten die negativen Auswirkungen aber mildern.
Nur rund 17 Kilometer von der sächsischen Grenze entfernt soll in Tuschmitz (Tušimice) ein neues Atomkraftwerk entstehen. Geplant ist ein Mini-Reaktor mit neuartiger SMR-Technologie, der zwischen 2034 und 2038 in Betrieb gehen könnte.
Die geplante Unterzeichnung des Vertrags mit dem südkoreanischen Unternehmen KHNP für den Bau neuer Reaktoren in Dukovany ist durch eine einstweilige Verfügung blockiert worden. Sowohl das Kernkraftwerk (EDU II) als auch KHNP haben Kassationsbeschwerden angekündigt.
Im April erreichte die Inflationsrate in Tschechien mit 1,8 Prozent den niedrigsten Stand seit sieben Jahren.
Verhaltene Konjunkturaussichten, Rückgang der Investitionen und ein alarmierender Fachkräftemangel – die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) schlägt in ihrer aktuellen Konjunkturumfrage 2025 Alarm.
Dank steigender Konsumausgaben verzeichnete die tschechische Wirtschaft im Jahr 2024 ein Wachstum von 1,0 Prozent. Vor allem im letzten Quartal des Jahres gab es eine positive Entwicklung.