"Ich schütze mich - ich schütze dich", lautet der Slogan der E-Maske - Foto: https://erouska.cz/

Beim Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus liegen alle Hoffnungen auf dem Einsatz smarter Technologien. Während in Deutschland Politik, Wissenschaft, Softwarebetreiber und Mobilfunkanbieter noch an der Entwicklung einer „Corona-Tracing-App“ arbeiten und die beste Lösung mit Datenschützern erörtern, ist in Tschechien schon seit Mitte April eine entsprechende App verfügbar: Die E-Maske.

Prag füllt sich wieder mit Leben. Foto: ČTK/Šimánek Vít

Die Infektionsstatistik entwickelt sich besser als erwartet. Gleichzeitig steigt der Druck aus der Wirtschaft. Ein Gerichtsurteil von heute gab den Rest. Jetzt öffnet in Tschechien alles früher als geplant.

Einladung zur öffentlichen Verlesung der Namen der Opfer des Holocaust - Foto: Institut Terezínské iniciativy

Am 21. April findet der alljährliche Gedenktag der Opfer des Holocaust erstmals online statt - mit dem „Gesicht“ von Charlotte Tochová, einer deutschen Jüdin mit tragischem Schicksal.

Tomáš Zelinka mit seinen "Schülern". Foto: Isabelle Wolf

Jeden Samstag zeigen wir Ihnen Artikel aus unserem Archiv, die unsere Leserinnen und Leser besonders spannend fanden. Es geht weiter mit einem Beitrag über eine Prager Seniorengruppe, die sich regelmäßig zum Deutschlernen trifft.

Deutsch-tschechische Begegnungen sind wegen Corona vollkommen zum Erliegen gekommen. Kita-Zusammenarbeit im Dreiländereck. Foto: Felix Zilke

Die Geschäftsführer sprechen von einer "Bewährungsprobe" für das deutsch-tschechische Verhältnis. Mit unbürokratischer Hilfe sollen vor allem Vereine, Initiativen und Künstler unterstützt werden, die die deutsch-tschechischen Begegnungen fördern und nun in finanzielle Notlage geraten sind.

Die Rückkehr zur Normalität ist nicht mehr weit. Foto: ČTK/Říhová Michaela

Die tschechische Regierung veröffentlichte einen Plan, wie das Land ab 20. April schrittweise zur Normalität zurückkehren soll. Nach und nach dürfen Geschäfte, Märkte, Museen und Cafés wieder öffnen. Auch der Schulbetrieb soll ab Mai unter bestimmten Bedingungen wiederaufgenommen werden. Das alles dank sinkender Neuinfektionszahlen an Covid-19.

Fast 40 Jahre lang stand das Denkmal zu Ehren von Iwan Stepanowitsch Konew in Bubeneč, nun ist es entfernt worden - Foto: Manuel Rommel

Über das Denkmal des sowjetischen Marschalls Iwan Stepanowitsch Konew und dessen Rolle in der Geschichte Tschechiens wurde viel und lange gestritten. Nun hat es der Stadtrat des Prager Stadtteils Bubeneč entfernen lassen. Russland kritisierte den Vorgang scharf, russische Nationalisten griffen die tschechische Botschaft in Moskau an.

Die Abiturienten der DSP spendeten für Hilfe gegen das Coronavirus, Foto: Tomáš Kubovčík

Um im Kampf gegen das Coronavirus einen aktiven Beitrag zu leisten, spendeten ehemalige Schülerinnen und Schüler der Deutschen Schule Prag (DSP) übriggebliebenes Geld von ihrem Abiball an Život 90 und das Tschechische Rote Kreuz.

Helena Faberová setzt sich für menschliche Beziehungen ein: über Landes- und Konfessionsgrenzen hinweg. / Foto: privat

Jeden Samstag zeigen wir Ihnen Artikel aus unserem Archiv, die unsere Leserinnen und Leser besonders spannend fanden. Es folgt der zweite Teil: Helena Faberová aus Budweis setzt sich seit vier Jahrzehnten für die Verständigung von Tschechen und Deutschen ein.

Nur über wenige Grenzübergänge und in Ausnahmefällen ist die Grenze nach Tschechien offen, Foto: Egbert Kamprath

Seit mehr als zwei Wochen ist die Grenze nach Tschechien zu. Doch abseits der Übergänge wechseln Deutsche und Tschechen munter die Seiten. Das kann allerdings sehr teuer werden.

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