Demontration vor der Russischen Botschaft in Prag am 9. Mai 2022. Foto: 	ČTK/Vondrouš Roman

Rund zwei Dutzend Menschen demonstrierten vor der Russischen Botschaft in Prag, um auf die Vergewaltigungen ukrainischer Frauen durch russische Soldaten aufmerksam zu machen. Zeitgleich fielen die russischen Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ in Prag deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Währenddessen will Prag dem umstrittenen sowjetischen Marschall Konew die Ehrenbürgerschaft entziehen.

Mit einem Konvoi der Freiheit feierte Pilsen den Tag der Befreiung. Foto: Tobias Eisch

Pilsen feierte auch in diesem Jahr zwischen dem 5. und 8. Mai seine Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkrieges mit dem Befreiungsfestival „Liberation Festival / Slavností svobody“. Zehntausende Menschen kamen, um die viertägige Feier zu besuchen und den Veteranen zu danken.

Österreichs Botschafterin in Prag, Bettina Kirnbauer. Foto: Facebook/ Österreichische Botschaft Prag

Am Mittwoch, den 4. Mai, wurde vor der Österreichischen Botschaft in Prag eine Gedenktafel für den Diplomaten Ferdinand Marek enthüllt. An der Enthüllung anlässlich seines 75. Todestages nahmen auch der ehemalige tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg und die österreichische Botschafterin Bettina Kirnbauer teil.

Der Volkshaus-Garten zur Zeit des Streiks. Foto: Hanna Zakhari

Im Jahr 1899 erlebte die mährische Metropole Brünn (Brno) einen ganz besonderen Ersten Mai. Zum ersten Mal dürfen die Arbeiterinnen und Arbeiter der städtischen Textilfabriken einen Mai-Umzug organisieren. Zwei volle Monate werden sie streiken und eine überbordende Solidarität aus der Bevölkerung erleben. Hanna Zakhari, Leiterin des deutsch-tschechischen Begegnungszentrums in Brünn, hat den einstigen Ort des Geschehens aufgesucht.

Rangliste der Pressefreiheit 2022. Grafik: Reporter ohne Grenzen

Tschechien hat sich im Ranking der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen deutlich verbessert. Innerhalb eines Jahres sprang die Republik von Platz 40 auf Platz 20. Journalisten sehen die Medienfreiheit allerdings weiterhin durch den Einfluss von Andrej Babiš bedroht.

Auf dem Podium am Samstagvormittag diskutierten Klára Bělíčková, Anna Hubáčková, Jan Konvalinka, Jürgen Mistol, Ján Budaj und Stefan Einsiedel (v.l.n.r.). Foto: Rebecca Cischek

Teilnehmer aus Politik und Gesellschaft diskutierten beim 30. Brünner Symposium der Ackermann-Gemeinde und der Bernard-Bolzano-Gesellschaft "Dialog in der Mitte Europas" über Herausforderungen der Klimakrise.

Der Volkshaus-Garten zur Zeit des Streiks. Foto: Hanna Zakhari

Im Jahr 1899 erlebte die mährische Metropole Brünn (Brno) einen ganz besonderen Ersten Mai. Zum ersten Mal dürfen die Arbeiterinnen und Arbeiter der städtischen Textilfabriken einen Mai-Umzug organisieren. Zwei volle Monate werden sie streiken und eine überbordende Solidarität aus der Bevölkerung erleben. Hanna Zakhari, Leiterin des deutsch-tschechischen Begegnungszentrums in Brünn, hat den einstigen Ort des Geschehens aufgesucht.

Während der Heiligen Messe im Prager Veitsdom anlässlich der Beisetzung der sterblichen Überreste Karls I. Foto: ČTK/Šulová Kateřina

Im Veitsdom auf der Prager Burg wurden am vergangenen Sonntag die sterblichen Überreste des letzten österreichischen Kaisers und böhmischen Königs, Karl I., feierlich beigesetzt. Der Prager Bischof hielt die Messe anlässlich des 100. Todestages des Kaisers ab.

Gräber in Theresienstadt. Foto: CherryX per Wikimedia Commons, Theresienstadt (CherryX), CC BY-SA 3.0

Russland und Belarus werden nicht Teil der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung in der Gedenkstätte Theresienstadt sein. Auf Grund des aktuellen Krieges in der Ukraine wurden keine Vertreter dieser Staaten eingeladen.

Bayerns Europaministerin Melanie Huml. Foto: Bayerische Staatskanzlei (https://www.bayern.de/staatskanzlei/bayern-in-prag/)

Mit einem neuen bayerisch-tschechischen Stipendienprogramm für Sprachassistenzen ("Nachbarsprache im O-Ton") soll der Tschechischunterricht in Bayern und Deutschunterricht in Tschechien gestärkt werden. Bis Ende Mai können sich Studierende aus Tschechien und Bayern bewerben.

Zum Anfang