Bis vor zwei Wochen wurde an der deutsch-tschechischen Grenze noch kontrolliert. Foto: ČTK/Hájek Ondřej

Die Grenzkontrollen sind weg, Tschechien ist kein Hochinzidenzgebiet mehr. Darf man also wieder über die Grenze fahren?

Ab Sonntag ist Tschechien aus deutscher Sicht wieder "normales" Corona-Risikogebiet. Foto: Manuel Rommel

Ab Sonntag um 0.00 Uhr gilt Tschechien aus deutscher Sicht wieder als „normales“ Risikogebiet. Das bringt Erleichterungen im grenzüberschreitenden Verkehr mit sich. Viele Beschränkungen bleiben jedoch bestehen.

Nach monatelanger Pause startet heute erstmals wieder die praktische Berufsausbildung, hier in der Glasmacherschule in Steinschönau (Kamenický Šenov). Foto: ČTK/Petrášek Radek

Am Sonntag verzeichnete Tschechien erstmals seit dem letzten Sommer eine niedrigere Wocheninzidenz als Deutschland. Das ist vor allem ein Zeichen der verbesserten Pandemielage in Tschechien.

„My hier & Wir tady“, das sind (v.l.n.r.): Thomas Vaughan, Mathilde Stangenberger, Kateřina Kadlecová, Barbora Koláčková und Anna Benišová. Foto: My hier & Wir tady

Wie leben Deutsche in Tschechien? Wie leben Tschechen in Deutschland? Welche Geschichten können diese Menschen über das Leben im jeweiligen Nachbarland erzählen? Mit welchen Herausforderungen sind sie im alltäglichen Leben konfrontiert? Die Projektgruppe „My hier & Wir tady“ führt Gespräche mit Menschen mit einer deutsch-tschechischen Lebensgeschichte.

Die PRAGESTT-Jubiläumstagung fand in diesem Jahr als digitale Ausgabe statt. Foto: PRAGESTT

Nach der kurzfristigen Absage im März 2020 konnte dieses Jahr der Jubiläumsjahrgang der Prager Germanistischen Studierendentagung (PRAGESTT) vom 11. bis 13. März 2021 wieder stattfinden, und zwar online aus Prag.

Auslandserfahrungen sammeln, sei es im Praktikum oder Studium, gehört zur Ausbildung und Persönlichkeitsformung vieler Jugendlicher inzwischen normal dazu. Doch geht das überhaupt noch in Zeiten der Pandemie, die das Reisen über Staatsgrenzen erheblich eingeschränkt hat? Drei junge Menschen berichten von ihren teils dramatischen Erfahrungen und Gefühlen.

Auslandserfahrungen sammeln, sei es im Praktikum oder Studium, gehört zur Ausbildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen inzwischen normal dazu. Doch geht das überhaupt noch in Zeiten der Pandemie, die das Reisen über Staatsgrenzen erheblich eingeschränkt hat? Drei junge Menschen berichten von ihren teils dramatischen Erfahrungen und Gefühlen.

Rückfall in alte Zeiten. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Grenzkontrollen an der deutsch-tschechischen Grenze. Foto: ČTK/Hájek Ondřej

Die Brünner Konferenz „Dialog in der Mitte Europas“ sucht Auswege aus den gegenwärtigen Herausforderungen und findet bemerkenswerte Ansätze. Denn die Ursachen liegen tiefer und haben nichts mit Corona zu tun.

Ab 28. März gilt Tschechien nicht mehr als Virusvariantengebiet. Das bringt Erleichterungen im grenzüberschreitenden Verkehr mit sich. Foto: ČTK/Chaloupka Miroslav

Ab Sonntag, den 28. März, gilt Tschechien aus deutscher Sicht nicht mehr als Virusvariantengebiet (auch als Mutationsgebiet bezeichnet), sondern wieder als Hochinzidenzgebiet. Das bringt Erleichterungen im grenzüberschreitenden Verkehr mit sich, es gelten aber nach wie vor starke Einschränkungen.

Teilnehmer der deutsch-tschechischen Jugendkonferenz debattieren - noch vor Corona - über die Schwerpunktsetzung der Jugendarbeit. Foto: Stanislav Krupař

In den kommenden Jahren wird die internationale Jugendarbeit zwischen Deutschland und Tschechien unter dem Schwerpunkt Beteiligung, Demokratie und Diversität stehen. Das teilte das Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch Tandem am Dienstag mit. Zudem weiht die Organisation eine neue Online-Plattform für Jugendbegegnungen ein.

Heute vor einem Jahr starb in Tschechien die erste Person an Covid-19, inzwischen beklagt das Land knapp 25.000 Corona-Tote. Für jedes Opfer steht eines der fast 25.000 Kreuze auf dem Prager Altstädter Ring, welche die Organisation „Eine Million Momente für die Demokratie“ auf das Pflaster malte.

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