In einem Hilfezentrum für Geflüchtete aus der Ukraine in Prag. Foto: Profimedia

Geflüchtete aus der Ukraine stehen bis März 2024 unter dem vorübergehenden Schutz der Tschechischen Republik. Das von Präsident Miloš Zeman unterzeichnete lex Ukraina ermöglicht den Zugang zu Krankenversicherung, Bildung und zum Arbeitsmarkt.

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Die Kriminalität in Tschechien hat 2022 im Vergleich zum Vorjahr zugenommen, vergleicht man die Daten allerdings mit der Statistik von vor der Pandemie, so ist Tschechien heute sicherer. Ausländer werden vermehrt Opfer von Morden und die Zahl der Hacking-Angriffe steigt.

Heinrichsturm in Prag. Foto: Kseniia Pulargina

Die Prager Erzdiözese will den Prager Heinrichsturm (Jindřišská věž) für über 100 Millionen Kronen (ca. 4 Mio. Euro) verkaufen. Sie erhielt für den bei Touristen beliebten Glockenturm bereits drei Dutzend Angebote.

Vor der Deutschen Botschaft in Prag forderten Demonstranten den Erhalt des Dorfes Lützerath am Rand des nordrheinwestfälischen Braunkohletagebaus Garzweiler. Eine Räumung und Zerstörung des Ortes zum Zweck der Kohleförderung habe auch Einfluss auf die Klimapolitik in Tschechien, so die Teilnehmer der Protestaktion.

Bereits zum 12. Mal hat die Ackermann-Gemeinde ihren europäischen Essaywettbewerb für Studierende ausgeschrieben, bei dem in diesem Jahr die Frage im Mittelpunkt steht, wie der russische Krieg gegen die Ukraine ihre Welt verändert hat. Die Teilnahme ist noch bis 20. Februar 2023 möglich. Der Wettbewerb findet im Zusammenhang mit dem 31. Brünner Symposium „Dialog in der Mitte Europas“ statt.

Tschechiens Verteidigungsministerin Jana Černochová nimmt den Panzer von Benedikt Zimmer vom deutschen Verteidigungsministerium entgegen. Foto: ČTK / Peřina Luděk

Am Mittwoch nahm Verteidigungsministerin Jana Černochová (ODS) den ersten Leopard-Panzer entgegen. Dieser wurde von Deutschland im Zuge des Ringtausches mit der Ukraine an die Tschechische Republik gespendet.

Der Zukunftsfonds will den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. Foto: Pixabay

Das Jahresthema des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds für 2023 lautet „Bloß nicht durchdrehen – gemeinsam sind wir stark!“ und bezieht sich auf aktuelle Probleme wie die Klimakrise, die Pandemie und den Ukrainekrieg sowie deren Auswirkungen auf unser Leben.

Traditionalles Neujahrsfeuerwerk in Prag. Foto: Pixabay

Erst Corona, jetzt die Energie-Krise: Auch in diesem Jahr organisieren viele Städte in Tschechien kein offizielles Silvesterfeuerwerk.

Putin-Goblin auf dem Bubeneč-Platz. Foto: Elena Hormann

In Prag 6 steht eine fragwürdige Skulptur, die Geld für Waffen an die Ukraine sammeln soll. Auf dem Platz der ehemaligen Statue des sowjetischen Marschalls Iwan Konew zeigt nun Putin den Hitlergruß.

Nachdem im ukrainischen Konsulat in Brünn ein verdächtiges Paket einging, wurde das Gebäude evakuiert. Foto: ČTK / Uhlíř Patrik

Nachdem die ukrainische Botschaft in Spanien Pakete mit Briefbomben erhielt, gingen am Freitag in der ukrainischen Botschaft in Prag und im Konsulat in Brünn ähnliche Päckchen ein.

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Tschechien zeigt große Solidarität mit ukrainischen Kriegsopfern Ein Zug mit humanitärer Hilfe, bereit für die Abfahrt in die Ukraine. Foto: ČTK/Šimánek Vít

Spendensammlungen, Bahnfahrten und die Versorgung der Flüchtlinge - Abseits politischer Verhandlungen zeigt die breite tschechische Zivilgesellschaft große Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung.

Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds fördert Projekte zur Unterstützung der Ukraine und gibt weitere Mittel frei Der Verwaltungsrat des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Foto: Facebook/ Deutsch-Tschechischer Zukunfsfonds

Zusätzlich zu den unterstützten Aktivitäten in der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit zugunsten der Ukraine, hat der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds weitere 141 Projekte bewilligt.

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