Eine goldene Gans ist Namensgeberin des Hotels zur Goldenen Gans (Hotel Zlatá Husa) auf dem Prager Wenzelsplatz. Foto: Detmar Doering

Die goldene Gans, die goldene Eier legt, ist nicht nur Blickfang. Sie ist auch Namensgeberin des Hotels zur Goldenen Gans (Hotel Zlatá Husa), das sich in bester Lage auf dem Wenzelsplatz (Václavské náměstí 839/7) befindet.

Der Zug nach Reichenberg hat Zittau hinter sich gelassen und überquert die Neiße auf dem Viadukt zur Grenze. Foto: Felix Bührdel

Über klappernde Schienen und ein vom Tagebau bedrohtes Viadukt: Auf der Strecke von Grottau nach Zittau fährt man in nur neun Minuten durch drei Länder.

Gebäude des Verbands der Projektateliers (Budovy Sdružení projektových ateliérů). Foto: Detmar Doering

Prag – das ist nicht nur Altstadt. Es ist auch ein Paradies für diejenigen, die den in den 1960er/1970er Jahren in Ost und West aufkommenden Architekturstil lieben, der kühne Konstruktionen in Stahl, rohem Beton und Glas formte, und den man heute liebevoll Brutalismus nennt.

Die einzige kubistische Straßenlaterne der Welt steht in Prag. Foto: Detmar Doering

In Sachen Laternen hat Prag ja bekanntlich einiges zu bieten. Aber diese hier ist einzigartig. Denn nur einmal in dieser Welt gibt es eine echte kubistische Straßenlaterne.

Bahnhof Warnsdorf (Varnsdorf). Der nicht renovierte mittlere und hintere Teil des einst stattlichen Empfangsgebäudes ist inzwischen abgerissen. Güterzüge sind hier selten geworden. Foto: Felix Bührdel

Herbe Gegensätze zeigen sich an der althergebrachten sächsisch-böhmischen Bahnstrecke von Zittau nach Eibau via Warnsdorf (Varnsdorf).

Der Schwan an einem ehemaligen Badehaus im Prager Stadtteil Holešovice. Foto: Detmar Doering

Ist das Göttervater Zeus, der sich als Schwan der badenden Leda unsittlich nähern will? Auf jeden Fall signalisiert das stolz über dem Giebel thronende Tier, dass das darunter befindliche Gebäude die Möglichkeit eines gepflegten Bades bot. Der Schwan: Im Dienst von Sauberkeit und Gesundheit!

Die Krulišova-Villa in Prag-Smíchov. Foto: Detmar Doering

Ein wenig gespenstisch sieht die große Villa in der Na Pavím vrchu 1949/2 hoch über dem Park Santoška in Smíchov schon aus. Die Aussicht, die man hier über die Stadt genießen kann, ist atemberaubend. Aber irgendwie verleihen die großen Antennen, die das Gebäude hinter hohen Zäunen und Hecken geradezu wie ein Wald umgeben, dem Ganzen nicht so recht den Eindruck, dass es sich hier noch um einen Ort des müßigen Genießens der umgebenden Landschaft handelt.

Das Foyer der Villa des Unternehmers Heinrich Schicht, Foto: Egbert Kamprath

Das einstige Anwesen von Heinrich Schicht ging zum Startgebot über den Tisch. Das denkmalgeschützte Gebäude ist vor allem für seine Geschichte interessant.

Ein Dampf-Sonderzug der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde passiert den Bahnhof Jiříkov. Der letzte reguläre Personenzug ist hier längst abgefahren und die Löbauer Dampfl ok hat aktuell keine Zulassung mehr in Tschechien. Foto: Felix Bührdel

Nach der Wiedereröffnung vor 30 Jahren ist die Strecke nun offenbar „klinisch tot".

Prag liegt in einer geologischen Bruchzone. Foto: Detmar Doering

Prag liegt an einer geologischen Bruchzone. Hier beginnt im Süden der Böhmische Karst mit seinen erodierten Kalksteinfelsen, von Norden ragt noch der letzte Ausläufer jenes Sandsteingebirges hinein, das noch weiter nördlich mit der Sächsischen bzw. Böhmischen Schweiz seinen landschaftlichen Höhepunkt erreicht.

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