"Die Leiden des jungen Werther" im Nationaltheater - Foto: Národní divadlo

Starten Sie mit einer geballten Ladung Kultur in den November. Zum Beispiel mit einem Besuch der Retrospektive des tschechischen Künstlers Bedřich Dlouhý in der Hauptstadtgalerie oder mit elektronischen Klängen des Künstlers Iannis Xenakis im Centrum für Gegenwartskunst DOX. Für Anhänger klassischer Werke zeigt das Prager Nationaltheater „Die Leiden des jungen Werther“, Verdis „Maskenball“ und Smetanas Oper „Dalibor“. Außerdem eröffnet im Goethe-Institut eine neue Fotoausstellung zum Thema „Brücken“.

Der Animationsfilm Fritzi - eine Wendewundergeschichte kommt unter dem Titel Fany a pes ins tschechische Kino - Foto: Maur Film

Der berührende Animationsfilm Fritzi – eine Wendewundergeschichte möchte den Mauerfall für Kinder begreiflich machen. An der Wende-Geschichte aus Kindersicht war auch eine tschechische Produktionsfirma beteiligt. Am 9. November startet der Animationsfilm in den tschechischen Kinos.

Novoměstská radnice - Foto: DOX

Unsere Kulturtipps dieser Woche stehen ganz im Zeichen der Moderne: in der Kunst und im Theater. Das Zentrum für Gegenwartskunst DOX in Prag zeigt ab heute Draht- und Objektskulpturen der tschechischen Bildhauerin Veronika Psotková und am Wochenende eröffnet das Theaterfestival AKCENT, das aktuelle gesellschaftspolitische Fragen der Gegenwart thematisiert. Hinweisen möchten wir auch auf den Staatsfeiertag am kommenden Montag.

Vom 24. Oktober bis 10. November finden die Tschechisch-Deutschen Kulturtage statt - Foto: Archiv MMO

Das grenzüberschreitende Festival Tschechisch-Deutsche Kulturtage findet in diesem Jahr zum 21. Mal vom 24. Oktober bis 10. November 2019 unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Michael Kretschmer, des Botschafters der Tschechischen Republik in Deutschland Tomáš Jan Podivínský und des tschechischen Kulturministeriums statt. Partnerregion ist in diesem Jahr Mährisch-Schlesien sowie die Stadt Ostrau.

"Ballon" von Michael Herbig wird auch auf dem Filmfest zu sehen sein - Foto: Das Filmfest

Film ab! In diesen Tagen findet in Prag, Brünn, Pilsen und Iglau wieder das Festival deutschsprachiger Filme statt, kurz: DAS FILMFEST. Die Besucher können sich über viele Filme aus dem deutschsprachigen Raum sowie über Gespräche mit Filmemachern freuen. Freunde der Musik sind herzlich zum diesjährigen Zelenka-Festival in Prag und Dresden eingeladen und das Goethe-Institut bietet eine virtuelle Bauhaus-Tour an. Der Geschichte von 1989 widmet sich eine neue Ausstellung im Westböhmischen Museum Pilsen.

Großaufnahme des Künstlers Alberto Giacometti in der Ausstellung in Prag, Foto: Helena Fikerová

Erstmals wird in Prag eine Retrospektive des Schweizer Bildhauers und Malers Alberto Giacometti gezeigt. Darunter sind auch viele selten ausgestellte Objekte.

Die Schönhengster Tanzgruppe vom BGZ Walther Hensel Mährisch Trübau präsentiert deutsche Tänze aus Böhmen und Mähren - Foto: Peggy Lohse

Die nächste Kulturwoche hat wieder einiges zu bieten. Wer sich für die deutsche Minderheit interessiert, ist herzlich zur diesjährigen kulturellen Großveranstaltung eingeladen. In Prag findet an diesem Wochenende außerdem wieder das Signal-Festival statt und lässt die tschechische Hauptstadt in einem revolutionären Licht erstrahlen. In Wschetat (Všetaty) bei Melnik (Mělník) kann man seit einigen Tagen ein Denkmal zu Ehren von Jan Palach besuchen und in Pilsen freut sich die Grafik-Design-Ausstellung Studio Najbrt Basics über Ihren Besuch.

Die Installation der Architektin Eva Jiřičná, Foto: Signal-Festival/Visualisierung

Das diesjährige Signal-Festival reflektiert die Erinnerung an die Samtene Revolution.

Der literarische Herbst beginnt - Foto: Pixabay

Es ist Oktober und damit werden die Tage nun wieder merklich kürzer und die Nächte länger. Falls Sie noch auf der Suche nach einem Buch sind, um es sich drinnen gemütlich zu machen, während draußen der Herbst an Fahrt aufnimmt, besuchen Sie doch die deutsch-tschechische Tandemlesung in Reichenberg oder eine Autorenlesung im Prager Literaturhaus. Außerdem eröffnet das Goethe-Institut anlässlich des 100. Geburtstags des Bauhauses die Ausstellung "Bauen und Wohnen". Wer möglichst schnell möglichst viel Tschechisch lernen möchte, dem sei der Tschechisch-Crashkurs im Centrum Bavaria Bohemia empfohlen.

Shared Cities Belgrad, Foto: Vít Halada/Goethe-Institut

Seit vier Jahren beschäftigt sich das Goethe-Institut mit dem öffentlichen Stadtraum. Vom 2. bis 3. Oktober werden Ergebnisse des Projekts Shared Cities: The Finale vorgestellt, an dem sieben mitteleuropäische Städte, darunter Berlin, Kattowitz, Warschau, Belgrad, Pressburg, Budapest und Prag, teilgenommen haben.

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