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Foto: Neues Gebäude des Österreichischen Gymnasiums Prag - Bild: LE/tra

Die Österreichische Schule Budapest stand Pate, als 1991 in Prag das Österreichische Gymnasium gegründet wurde. Von den damals 48 Schülern ist das Gymnasium heute auf 202 Schüler angewachsen. Das Provisorium im Prager Stadtteil Holešovice, in das man 2004 umgezogen war, reichte dafür längst nicht mehr aus. Ein neues Gebäude mit moderner Ausstattung musste her.

 

 

Logo: Europäischer Gerichtshof

Was vor drei Jahren als Anreiten eines Österreichers gegen ein irisch-amerikanisches Windmühlenkonstrukt begann, fand am 6. Oktober in Luxemburg nun mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ein vorläufiges juristisches Ende. Dabei folgte der EuGH der Argumentation des Klägers und erklärte die „Safe-Harbor-Regelung“, mit der die EU-Kommission im Jahr 2000 die USA zum sicheren Hafen für personenbezogene Daten erklärte, für ungültig.

 

 

Foto: Fahnen der EU, Tschechiens und Deutschlands - Bild: LE/tra

An diesem Samstag (3.10.) feiert Deutschland 25 Jahre Wiedervereinigung. In einer Zeit, in der gerade große Umbrüche auf den nördlichen Nachbarn Tschechiens zukommen, erinnert man sich daran, dass vor einem Vierteljahrhundert eine mindestens ebensogroße Veränderung die Verschmelzung des damals geteilten Berlins und den Beitritt der fünf neuen Bundesländer zur Bundesrepublik begleitete.

 

Logo: Ústav pro studium totalitních režimů

Für Kurzentschlossene bietet das Institut für das Studium totalitärer Regime (Ústav pro studium totalitních režimů) heute ab 10 Uhr einen Vortrag des deutschen Historikers Jens Gieseke zum Thema „Was dachten die Ostdeutschen wirklich? Die öffentliche Meinung in Stasi-Berichten und geheimen Meinungsumfragen“.

 

Foto: Unterhosenfahne auf der Prager Burg - Bild: ztohoven.com

Wann immer der tschechische Präsident in seiner Heimat ist, weht über seinem Amtssitz, der Prager Burg, seine Standarte mit den Wappen Böhmens, Mährens und Schlesiens sowie dem Leitspruch: „Die Wahrheit siegt“. Am vergangenen Wochenende haben Anarcho-Künstler der Gruppe „Ztohoven“ (deutsch etwa: „Raus aus dem Dreck“ oder auch „Schei…“) in einer Blitzaktion die Flagge eingeholt und gegen eine überdimensionale rote Unterhose ausgetauscht.

 

 

Foto: Rosa IS-2 in Lešany - Bild: LE7tra

Als die Tschechoslowakei 1989 die Herrschaft der Kommunistischen Partei abschüttelte, waren auch die Symbole der „ewigen Freundschaft“ mit der Sowjetunion plötzlich ihrer Unantastbarkeit enthoben. Unter ihnen war auch jener Panzer IS-2m, wobei das IS für Iosif Stalin steht, der seit 1945 auf einem fünf Meter hohen Sockel in Prag an die Befreiung der Stadt durch die Rote Armee erinnern sollte. Zwar hatten die sowjetischen Truppen Prag am 9. Mai 1945 in ganz anderen Panzern erreicht, nämlich in den fast schon legendären T-34, als Denkmal wollte man den Pragern aber etwas Moderneres präsentieren.

 

 

Foto: Wenzelsplatz 1945 - Bild: čtk

Zum 70. Mal jährt sich am 5. Mai der Beginn des Prager Aufstandes, einem Ereignis, das am Ende des NS-Regimes im Protektorat Böhmen und Mähren stand. Trotz seiner geringen Beachtung ist sein Vermächtnis in Prag bis heute allgegenwärtig.

„Je právě sechs hodin“ (es ist gerade sechs Uhr) - mit diesen seltsamen Worten gab Zdeněk Mančal, ein Mitarbeiter des Prager Rundfunks, am 5. Mai 1945 das Signal zum Aufstand.

 

Foto: Origami-Elefant

„Entscheidend ist, was hinten rauskommt", dozierte einst unfreiwillig komisch Deutschlands Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl auf einer Pressekonferenz. Dieser Satz gehört mit Sicherheit zu denen, die ihn überleben werden, wenngleich der Kabarettist Dieter Hildebrandt Jahre später noch über Kohl spottete: „Dieser Mann hat auf geradezu lachhafte Art absolut keinen Funken Humor." 

 

Foto: Kafka Familiengrab - Bild: Wiki

Prag-Touristen könnten unterschiedlicher nicht sein. Da gibt es die Durstigen, die von einem Wirtshaus zum anderen ziehen und so erheblich dazu beitragen, dass sich die Tschechen weltweit als das Volk mit dem größten Bierverbrauch rühmen können. Da sind Jazzfanatiker, die in meist kleinen dunklen Kneipen Vertretern einer Szene lauschen, die noch immer einmalig in Europa ist. Hippe Jugendliche aus dem Westen tauchen in das preisgünstige Prager Nachtleben ein.

 

Foto: Regal mit Bierseideln - Bild: LandesEcho/tra

Sie sind wieder da: Hunderte junge Dänen, die ihre Ferien mittlerweile schon traditionsgemäß in der tschechischen Hauptstadt Prag verleben. In den vergangenen zwei Jahren gab es immer mal Ärger mit einigen von ihnen, weil sie ein paar Glas Bier zuviel tranken und danach nicht mehr ganz Herr ihrer Sinne gewesen waren. Da zerlegten sie auch schon mal das eine oder andere Hotelzimmer oder feierten überlaut in den Straßen der Moldaustadt.

 

 

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