Der Weg nach Tschechien ist versperrt. Grenzübergang in Zinnwald/Cínovec - Foto: Egbert Kamprath

In Zeiten wie diesen, in denen sich von einem Tag auf den anderen viel ändert, bleiben viele Fragen offen. Das Interesse daran, wie Tschechien mit der Corona-Krise umgeht, ist hoch. Dabei geht es auch um praktische Dinge: Wie lange bleiben die Grenzen geschlossen? Gibt es Ausnahmen? Wann kann ich meine Familie wiedersehen? Wie komme ich zur Arbeit? Aber auch: Was macht Tschechien anders? Haben sie damit Erfolg?

Die Schönhengster Volkstanzgruppe auf dem Sudetendeutschen Tag 2019 - Foto: Steffen Neumann

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus wird in diesem Jahr auch der Sudetendeutsche Tag nicht wie geplant an Pfingsten in Regensburg stattfinden können. Stattdessen gibt es im November einen „Kleinen Sudetendeutschen Tag“. Der 72. Sudetendeutsche Tag findet dann an Pfingsten 2021 in Regensburg statt.

Eine literarische Landkarte im Internet lädt zum Entdecken deutschmährischer Autoren ein - Foto: Literarische Landkarte/Österreich-Zentrum

Die deutsche Sprache spielte in der Kultur Mährens eine herausragende Rolle. Viele Künstler wurden dort geboren oder arbeiteten und lebten zumindest zeitweise dort. Eine literarische Landkarte im Internet lädt zum Entdecken deutschmährischer Autoren ein und wächst ständig weiter.

Die neue Ortsgruppe in Neusattl besteht aus 15 Mitgliedern - Foto: Bund der Deutschen - Landschaft Egerland

Zum 1. Februar 2020 wurde in Neusattl (Nové Sedlo) eine neue Ortsgruppe gegründet. Die Gruppe besteht aus 15 Mitgliedern aus drei Familien. In kurzer Zeit wird ein weiteres Mitglied dazustoßen. Das Durchschnittsalter liegt um die 40 Jahre und jünger.

Das Porträt mit Selbstauslöser zeigt Rudolf Jenatschke vor Plakaten seiner Lichtbildvorträge - Foto: Stadtmuseum Ústí nad Labem

Rudolf Jenatschke war ein leidenschaftlicher Fotograf in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und Priester. Ein Bildband zeigt nun bislang unbekannte historische Aufnahmen Nordböhmens.

Eine alte Ansichtskarte der Teufelsmühle in Blauendorf (Bludovice) bei Neutitschein (Novy Jičin) - Foto: www.vodnimlyny.cz

Nach dem großen Kriege, den man wegen seiner Dauer den Dreißigjährigen nennt, wollte ein Soldat in sein Heimatdorf, das in den Bergen an der mährisch-slowakischen Grenze lag, zurückkehren. In Alttitschein (Starý Jičín), wo er rastete, warnte man ihn vor dem Wege über den Schwinz (Svinec). In der Kojeteiner Mühle, die wohl seit zwanzig Jahren verlassen sei, so sagte man, spuke es: Wer immer in der letzten Zeit dort genächtigt habe, sei in der Früh tot aufgefunden worden.

Alfred Miller bewirtschaftet etwa 300 Hektar Land - Foto: Alfred Miller

Alfred Miller (geboren 1969) ist ein Bauer im wahrsten Sinne des Wortes. Das Bauerngut in Reichenau bei Gablonz an der Neiße (Rychnov u Jablonce nad Nisou) gehört seit 1921 der Familie. Wenn man in den Hof kommt, merkt man gleich den Unterschied zu den anderen Höfen: Dort, wo Ordnung herrscht, ist der Miller´sche. Die Maschinen geordnet unter dem Dach, die Hoffläche gepflegt, das Dach repariert, der Rasen gemäht. 

Auftritt der Kindergruppe der Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen, Foto: Manuel Rommel

Vor 30 Jahren brachte die Samtene Revolution den Deutschen in der Tschechoslowakei die Freiheit zur Rückbesinnung auf die eigene Kultur und Sprache. Doch zunächst drohte auch eine Spaltung.

Illustration einer Spinnstube. In: Otto von Reinsberg-Düringsfeld: Das festliche Jahr in Sitten, Gebräuchen und Festen der germanischen Völker, 1863. Foto: Wikimedia Commons (als gemeinfrei gekennzeichnet)

Als in früherer Zeit bei uns noch viel Flachs angebaut wurde, da versammelten sich die Mädchen an langen Winterabenden bald in dieser, bald in jener Bauernstube und spannen fleißig. Beim Eintreten in die Spinnstube galt es als Scherz, den Mädchen die dem Flachse entfallenen Stengelsplitterreste – „Oene“ genannt – von der Schürze abzuschütteln.

Das Kuhländchen: typische Landschaft Nähe Neutitschein - Foto: Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Nach unserer erfolgreichen Serie "Sagen aus dem Schönhengster Land" beginnt nun unsere neue Sagenreihe aus dem Kuhländchen. Zu lesen jeden Monat in der Printausgabe des LandesEcho!

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