„Kottbusser Tor“, Jan Miko. Foto: Lara Kauffmann

Was verbindet Prag und Berlin? Die U-Bahn, findet der Künstler Jan Miko. Wie er aus dieser Inspiration seine Werke erschafft, zeigt der Gemäldezyklus "Prag malt Berlin".

Online-Seminar "Interkulturelle Projektarbeit digital". Foto: Rosa Marie Wesle

Grenzübergreifende Projekte weiter zu fördern – trotz der Covid-19-Pandemie – das möchte auch die Deutsche Bildungsgesellschaft im polnischen Oppeln (Opole). Am 28. und 30. Juli sowie 3. August veranstaltete sie ein Online-Seminar zum Thema „Digitale interkulturelle Projektarbeit“.

Die Frau, die half, den Friedhof von Schemmel (Všemily) wieder "auszugraben": Renata Hergetová. Foto: Michaele Danelová

Der alte deutsche Friedhof in Schemmel war längst vergessen, als eine einheimische Unternehmerin begann, ihn sprichwörtlich auszugraben. Heute stehen wieder Grabsteine und sogar eine neue Kapelle.

Ein Teil der Teilnehmer vor der Gruft - Foto: Richard Šulko

Dank der Zuwendung seitens des BMI und der Gemeinde Netschetin (Nečtiny) konnte auch im Jahre 2020 zwischen dem 14. und 16. August das besonders bei den Kindern beliebte Projekt durchgeführt werden: die 27. Jugendbegegnung am früheren Klosterfriedhof des Stiftes Tepl (Teplá) bei Marienbad (Mariánské Lázně). Die Corona-Krise stellte auch diese Begegnung vor besondere Herausforderungen und forderte die Egerländer Hartnäckigkeit und Ausdauer.

John William Waterhouse: Eine Meerjungfrau (A mermaid, 1900). Foto: Waterhouse: Eine Meerjungfrau (A mermaid, 1900), Wikimedia Commons (als gemeinfrei gekennzeichnet)

Bewohner an Flüssen erzählten sich Geschichten von Wesen – halb Mensch und halb Fisch. Der Glaube an Wasserfrauen, Wassernixen und Wassermänner war in ganz Mähren, Böhmen und Schlesien verbreitet. Die Nixen, die als Wassergeister galten und für Menschen meist Unheil bedeuteten, wandelten zwischen zwei Welten: dem Diesseits und dem Jenseits.

V.l.: Ernst Franke, Leiter des BGZ Eger und Alois Rott, Vorsitzender des Bundes der Deutschen - Landschaft Egerland. Foto: Manuel Rommel

Wer ist die deutsche Minderheit in Tschechien und wo trifft sie sich? Es folgt mit Eger (Cheb) der zweite Teil unserer Serie, in der wir Ihnen die Begegnungszentren der deutschen Minderheit vorstellen.

Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik, und Helena Válková, Beauftragte der tschechischen Regierung für Menschenrechte

Von Prag bis nach Troppau in Schlesien sind es etwa 370 Kilometer. Diesen weiten Weg nahm Helena Válková in ihrer Funktion als Beauftragte der Regierung für Menschenrechte auf sich, um dort mit der deutschen Minderheit zu sprechen.

Die Renovierung des Zuschauerraums des Šalda Th eaters hat vor Kurzem begonnen. Foto: archiv-divadlo F.X. Šaldy

Mehr Eleganz und bessere Akustik bringt die Renovierung des Zuschauerraums des F.X. Šalda Theaters in der Bezirksstadt Reichenberg (Liberec).

Gab es eine Flut oder andere unglückliche Naturereignisse, so könnte dies der Wassermann gewesen sein. Foto: Creative Commons/ Karelj: „Nové Město nad Metují Peklo 2011 2“

Eine bedeutende Rolle im früheren Volksleben spielten Wassermannmythen. Besonders verbreitet sind Sagen vom Wassermann an Orten mit vielen Gewässern, so wie im Kuhländchen, wo die Menschen stark vom Wasser beeinflusst waren und sich so Erklärungen für unglückliche Naturereignisse suchten.

Das Sommercamp findet in diesem Jahr zum ersten Mal online statt. Foto: BJDM

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und das Goethe-Institut (GI) veranstalten zusammen mit dem Bund der Jugend der Deutschen Minderheit in Polen (BJDM) und dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften (VdG) vom 13. bis 24 Juli das siebente deutschsprachige internationale Sommercamp für Jugendliche deutscher Minderheiten. In diesem Jahr findet es wegen der Corona-Pandemie erstmals online statt.

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