Die Grabstätte der Unternehmerfamilie Gasch auf dem Friedhof von Chodau (Chodov), Foto: Richard Šulko

Das westböhmische Chodau (Chodov) kümmert sich vorbildlich um seine deutsche Vergangenheit. Kürzlich wurde die Grabstätte der Unternehmerfamilie Gasch hergerichtet und wieder gesegnet.

"Kinder wollen lustig sein" - Auftritt der Kindergruppe der Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen - Foto: Manuel Rommel

Immer im Oktober kommt die deutsche Minderheit zu ihrer Großveranstaltung in Prag zusammen. Die Vereine und Gäste zeigten Kultur und Tradition kompakt und brachten den Saal zum Schwingen. Am Ende gab es noch eine Neuheit.

Troppau, der Sitz der Bohemia Troppau - Foto: archiv města Opavy, Opava Horni namesti, CC BY 3.0

Die Förderung im Rahmen der Charta für Regional- und Minderheitensprachen durch das tschechische Regierungsamt scheint wenig bekannt. Die Bohemia Troppau war erstmals mit einem Projektantrag erfolgreich.

Zeitzeugen und Schüler des English College Prague führen eine lebhafte Diskussion - Foto: Helmut Schmidt

Helmut Schmidt stammt aus der kleinen Stadt am Rande von drei Gebirgen und ist ihr bis heute auf ganz besondere Weise verbunden.

Die Teilnehmenden und Organisatoren des Jugend-Vernetzungstreffens - Foto: Petr Vrabec

Vom 4.10. bis 6.10. fand in Prag unter dem Motto “Jung, rastlos und deutschsprachig” das erste Vernetzungstreffen des Jugendforums Jukon statt. Deutschsprachige Jugendliche aus Tschechien und der Slowakei vernetzten sich, tauschten sich untereinander über ihre Erfahrungen in der Projektarbeit aus und arbeiteten gemeinsam an neuen Projekten.

Die Weltzeituhr auf dem Berliner Alexanderplatz - Foto: Ulrich Miksch

Die Weltzeituhr, der berühmteste Treffpunkt Berlins, wird heute 50 Jahre. Nur wenige wissen, dass der Designer Erich John auch an eine Linde in seiner sudetendeutschen Heimat dachte, als er sie schuf.

Der Marktplatz von Kaaden heute, Foto: Steffen Neumann

Das Massaker von Kaaden (Kadaň) ist bis heute eine schmerzliche Wunde im kollektiven Gedächtnis der deutschen Minderheit in Tschechien wie auch der vertriebenen Deutschen. Eine Ausstellung am Ort des damaligen Geschehens arbeitet die Ereignisse von damals sensibel auf. Sie ist noch bis Ende September zu sehen.

Nick Hrádek, Foto: Friederike Aschhoff

Nick Hrádek ist ein 22 Jahre junger Jurastudent. Im Augenblick lebt und studiert er in Halle an der Saale, aber von März bis Ende April war er Praktikant im Büro des Präsidenten des Abgeordnetenhauses der Tschechischen Republik. Das war ihm auch deshalb möglich, weil er fließend tschechisch spricht. Denn er ist mit Tschechisch und Deutsch aufgewachsen.

Isabella Krystjonczuk, Manh Huy Phuong und Lilli Boucniková (v.l.), Foto: Friederike Aschhoff

Isabella Krystjonczuk, Manh Huy Phuong und Lilli Boucniková sind 15 Jahre alt. Sie gehen in die 9. Klasse der Deutschen Schule in Prag. Isabella und Manh besuchen den deutschen Zweig und Lilli den tschechischen. Ab der zehnten Klasse werden die beiden Züge zusammengelegt und sich auf das Abitur vorbereitet. Sie haben alle einen anderen Grund, warum sie die deutsche Sprache sprechen. In einem Interview erzählen sie wie es ist, mehrsprachig aufzuwachsen.

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