Das Riegerhaus in Reinowitz ist eines der ältesten Gebäude in Gablonz. Foto: Haus der deutsch-tschechischen Verständigung

Wer ist die deutsche Minderheit in Tschechien und wo trifft sie sich? Diesmal stellen wir Ihnen das „Haus der deutsch-tschechischen Verständigung“ in Gablonz an der Neiße vor.

Die letzte Konferenz der Landesversammlung im tschechischen Außenministerium fand im Oktober 2018 statt. Foto: Peggy Lohse

Alle zwei Jahre veranstaltet die Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik neben der traditionellen kulturellen Großveranstaltung auch eine Konferenz im tschechischen Außenministerium. Aufgrund der jüngsten Entwicklung der Coronavirus-Pandemie in Tschechien wurden die Veranstaltungen nun abgesagt.

Wir veranstalten den ersten LandesEcho-Essaywettbewerb für Studierende aus der Tschechischen Republik. Einsendeschluss ist der 15. Oktober.

Wir veranstalten den ersten LandesEcho-Essaywettbewerb zum Thema: "Europäische Integration und Partizipation: Wie gelingt das?" Teilnehmen können Studierende aller Fachrichtungen aus der Tschechischen Republik. Teilnahmeschluss ist der 15. Oktober.

Gräber der ehemaligen deutschsprachigen Bevölkerung in Thonbrunn bei Asch (Studánka u Aše). Foto: Michaela Danelová

Ein halbes Jahr lang dokumentierte die Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik den Zustand von 15.000 deutschen Gräbern in den Bezirken Aussig und Karlsbad. Das traurige Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Gräber befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Das zeigen auch Fotografien, die nun in einer eindrucksvollen Ausstellung zu sehen sind.

„Kottbusser Tor“, Jan Miko. Foto: Lara Kauffmann

Was verbindet Prag und Berlin? Die U-Bahn, findet der Künstler Jan Miko. Wie er aus dieser Inspiration seine Werke erschafft, zeigt der Gemäldezyklus "Prag malt Berlin".

Online-Seminar "Interkulturelle Projektarbeit digital". Foto: Rosa Marie Wesle

Grenzübergreifende Projekte weiter zu fördern – trotz der Covid-19-Pandemie – das möchte auch die Deutsche Bildungsgesellschaft im polnischen Oppeln (Opole). Am 28. und 30. Juli sowie 3. August veranstaltete sie ein Online-Seminar zum Thema „Digitale interkulturelle Projektarbeit“.

Die Frau, die half, den Friedhof von Schemmel (Všemily) wieder "auszugraben": Renata Hergetová. Foto: Michaele Danelová

Der alte deutsche Friedhof in Schemmel war längst vergessen, als eine einheimische Unternehmerin begann, ihn sprichwörtlich auszugraben. Heute stehen wieder Grabsteine und sogar eine neue Kapelle.

Ein Teil der Teilnehmer vor der Gruft - Foto: Richard Šulko

Dank der Zuwendung seitens des BMI und der Gemeinde Netschetin (Nečtiny) konnte auch im Jahre 2020 zwischen dem 14. und 16. August das besonders bei den Kindern beliebte Projekt durchgeführt werden: die 27. Jugendbegegnung am früheren Klosterfriedhof des Stiftes Tepl (Teplá) bei Marienbad (Mariánské Lázně). Die Corona-Krise stellte auch diese Begegnung vor besondere Herausforderungen und forderte die Egerländer Hartnäckigkeit und Ausdauer.

John William Waterhouse: Eine Meerjungfrau (A mermaid, 1900). Foto: Waterhouse: Eine Meerjungfrau (A mermaid, 1900), Wikimedia Commons (als gemeinfrei gekennzeichnet)

Bewohner an Flüssen erzählten sich Geschichten von Wesen – halb Mensch und halb Fisch. Der Glaube an Wasserfrauen, Wassernixen und Wassermänner war in ganz Mähren, Böhmen und Schlesien verbreitet. Die Nixen, die als Wassergeister galten und für Menschen meist Unheil bedeuteten, wandelten zwischen zwei Welten: dem Diesseits und dem Jenseits.

V.l.: Ernst Franke, Leiter des BGZ Eger und Alois Rott, Vorsitzender des Bundes der Deutschen - Landschaft Egerland. Foto: Manuel Rommel

Wer ist die deutsche Minderheit in Tschechien und wo trifft sie sich? Es folgt mit Eger (Cheb) der zweite Teil unserer Serie, in der wir Ihnen die Begegnungszentren der deutschen Minderheit vorstellen.

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