Ein Erlebnis, egal ob von unten oder oben: die Passage auf dem Wölmsdorfer Viadukt. Foto: Felix Bührdel

Unsere Serie befindet sich auf der Zielgeraden. Bevor wir uns im Finale dem verkehrsreichen Eisenbahn-Grenzübergang Děčín – Bad Schandau widmen, schauen wir auf den jüngsten Lückenschluss in Sachsen: die 2014 wiedereröffnete Passage zwischen Niedereinsiedel (Dolní Poustevna) und Sebnitz auf der grenzüberschreitenden Bahnlinie U 28.

In Prag finden sich an vielen Hausfassaden Symbole der Freimaurer. Foto: Detmar Doering

Prag steht ein wenig im Ruf, eine Stadt der Freimaurerei zu sein. Inwieweit das je so gestimmt hat oder stimmt, lässt sich schwer mit Zahlen belegen. Aber auffällig ist es schon, wie viele Freimaurersymbole sich auf den Fassaden älterer Häuser in der Stadt befinden.

Die Ausstellung „Grenzen sind nur ein Wort – Wir sind sousedé / My jsme Nachbarn“ im Museum des tschechischen Puppenspiels und Zirkus in Prachatitz (Prachatice). Foto: Mario Ulbrich

Die Ausstellung „Grenze ist nur ein Wort – Wir sind sousedé / My jsme Nachbarn“ im Museum des tschechischen Puppenspiels und Zirkus in Prachatitz (Prachatice) widmet sich einer Ausnahmesituation im deutsch-tschechischen Grenzgebiet: Dem Zeitraum der (ersten) Schließung der deutsch-tschechischen Grenze zu Beginn der Coronakrise im März letzten Jahres.

Die Klinik für Urologie in der Ke Karlovu 459/6 in der Prager Neustadt. Foto: Detmar Doering

Für die ständig wachsende Anzahl der Freunde der brutalistischen Architektur der 1970er Jahre hat Prag bekanntlich viel zu bieten. Dieser Gruppe von Mitmenschen, die Geschmack mit Mut kombinieren, könnte es im Falle einer Harnblasenruptur oder akuten Niereninsuffizienz viel Trost und Halt spenden, wenn sie wenigstens an diesem Sehnsuchtsort ihrer Behandlung unterzogen würden: Der Klinik für Urologie in der Ke Karlovu 459/6 in der Neustadt.

Der alte Gasthof von Wernersreuth (Verneřice u Aše) und das neue Haus der Familie Terš. Fotos: privat

Völlig unabhängig voneinander erinnern zwei Frauen in einem entlegenen Dorf im Ascher Zipfel an die gemeinsame Vergangenheit. Historisches und Modernes stehen nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt.

Nach über einem halben Jahr Corona-Pause hat das Gelände der Prager Burg wieder geöffnet. LE-Redakteur Manuel nimmt Sie im Video mit auf eine Runde um die Burg. Im zweiten Teil geht es außerdem noch zum Viertel Nový Svět, der kleinen "Ruhe-Oase" auf dem Hradschin.

Gedenkort des Prager Aufstands unter der Troja-Brücke. Foto: Detmar Doering

Als am 5. Mai vor 76 Jahren der Prager Aufstand ausbrach, um die Nazis endgültig aus der Stadt zu vertreiben, spielte die Troja-Brücke (Trojský most) eine strategisch wichtige Rolle im Geschehen. Deshalb wurde sie schon 1947 in „Brücke der Barrikadenkämpfer“ (Most Barikádníků) umbenannt und damit zu einem Gedenkort für die hier gefallenen Aufständischen.

Gabriel Balász im Führerstand der Länderbahn. Foto: Hans-Jürgen Barteld

Gabriel Balázs aus Friedland (Frýdlant v Čechách) nutzt die Chancen in der Europäischen Union bei der „Länderbahn“.

Sgrafitti sind eine Kratztechnik zur Verzierung von Hausfassaden. Die Technik wurde besonders im Italien und Böhmen des 16. Jahrhunderts benutzt, findet aber bis in die heutige Zeit Verwendung durch Stuckateurhandwerker. Foto: Detmar Doering

In Prag findet man viele Häuser mit Sgraffito – unser Autor von „Ahoj aus Prag!“ hat sich eines dieser Häuser auf der Prager Kleinseite einmal genauer angeschaut.

Die Station Friedland, inzwischen hat sie moderne Bahnsteige. Hier kommen die Züge aus Reichenberg sowie Heinsdorf/Tafelfi chte und Weißbach/Tafelfi chte an; über die Grenze nach Polen rollen nur Güterzüge. Foto: Jürgen Barteld

Grenzüberschreitender Schienenverkehr im Dreiländereck: Dieses Mal begeben wir uns in der Lückenschluss-Serie auf eine Spurensuche entlang der einstigen Schmalspurbahn zwischen Zittau und Friedland.

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