Der Schwan an einem ehemaligen Badehaus im Prager Stadtteil Holešovice. Foto: Detmar Doering

Ist das Göttervater Zeus, der sich als Schwan der badenden Leda unsittlich nähern will? Auf jeden Fall signalisiert das stolz über dem Giebel thronende Tier, dass das darunter befindliche Gebäude die Möglichkeit eines gepflegten Bades bot. Der Schwan: Im Dienst von Sauberkeit und Gesundheit!

Die Krulišova-Villa in Prag-Smíchov. Foto: Detmar Doering

Ein wenig gespenstisch sieht die große Villa in der Na Pavím vrchu 1949/2 hoch über dem Park Santoška in Smíchov schon aus. Die Aussicht, die man hier über die Stadt genießen kann, ist atemberaubend. Aber irgendwie verleihen die großen Antennen, die das Gebäude hinter hohen Zäunen und Hecken geradezu wie ein Wald umgeben, dem Ganzen nicht so recht den Eindruck, dass es sich hier noch um einen Ort des müßigen Genießens der umgebenden Landschaft handelt.

Das Foyer der Villa des Unternehmers Heinrich Schicht, Foto: Egbert Kamprath

Das einstige Anwesen von Heinrich Schicht ging zum Startgebot über den Tisch. Das denkmalgeschützte Gebäude ist vor allem für seine Geschichte interessant.

Ein Dampf-Sonderzug der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde passiert den Bahnhof Jiříkov. Der letzte reguläre Personenzug ist hier längst abgefahren und die Löbauer Dampfl ok hat aktuell keine Zulassung mehr in Tschechien. Foto: Felix Bührdel

Nach der Wiedereröffnung vor 30 Jahren ist die Strecke nun offenbar „klinisch tot".

Prag liegt in einer geologischen Bruchzone. Foto: Detmar Doering

Prag liegt an einer geologischen Bruchzone. Hier beginnt im Süden der Böhmische Karst mit seinen erodierten Kalksteinfelsen, von Norden ragt noch der letzte Ausläufer jenes Sandsteingebirges hinein, das noch weiter nördlich mit der Sächsischen bzw. Böhmischen Schweiz seinen landschaftlichen Höhepunkt erreicht.

Neuthal (Nové Údolí): Endstation – lange unerreichbar am Eisernen Vorhang, heute vielbesucht von naturbewussten Ausfl üglern. Allein die tschechische Staatsbahn kommt derzeit nicht mehr. Foto: Jürgen Barteld

Unsere Serie „Lückenschluss" ist am bayerischen Pendant zum Auftakt-Beitrag Moldau/Erzgebirge – Holzhau angekommen. Auch am Hohen Böhmerwald ist eine frühere Bahnlinie seit Jahrzehnten unterbrochen.

Im Februar wurde das Denkmal für sechs Böhmendeutsche geschändet, Foto: Petr Psota

2020 war ein turbulentes Jahr! Wir werfen einen Blick zurück und präsentieren Ihnen noch einmal unsere in diesem Jahr meistgelesenen Beiträge - größtenteils abseits von Meldungen über Corona-Maßnahmen, Lockdowns oder die neusten Infektionszahlen. Auf Platz 2: "Denkmal für Böhmendeutsche geschändet und zerstört." In Falkenau-Kittlitz erinnerte ein Stein an Opfer der tschechischen Revolutionsgarden. Im Februar wurde er brutal zerstört. (Inzwischen ist das Denkmal aber von Bürgern wieder restauriert worden.)

Der Eigentümer der Balzhütte Ivo Goedhart und seine Frau Barbora Laštůvková stehen vor einem Neuanfang. Wer bei ihnen ein Bier trinkt, ist schon eine große Hilfe. Foto: Steffen Neumann

2020 war ein turbulentes Jahr! Wir werfen einen Blick zurück und präsentieren Ihnen noch einmal unsere in diesem Jahr meistgelesenen Beiträge - größtenteils abseits von Meldungen über Corona-Maßnahmen, Lockdowns oder die neusten Infektionszahlen. Auf Platz 4: "Wir bauen die Balzhütte wieder auf." Das beliebte Ausflugsziel liegt noch in Schutt und Asche, aber Eigentümer Ivo Goedhart gibt nicht auf.

Die ursprüngliche Pracht des Bahnhofsgebäudes von Moldau lässt sich noch erahnen. Foto: Jürgen Barteld

2020 war ein turbulentes Jahr! Wir werfen einen Blick zurück und präsentieren Ihnen noch einmal unsere in diesem Jahr meistgelesenen Beiträge - größtenteils abseits von Meldungen über Corona-Maßnahmen, Lockdowns oder die neusten Infektionszahlen. Auf Platz 5: "Lückenschluss: Moldau-Holzhau".Unser Autor Jürgen Barteld, Eisenbahner mit Herz und Seele, stellt Ihnen Grenzbahnhöfe und ausgewählte Bahnstrecken im deutsch-tschechischen Grenzgebiet vor, die die beiden Länder einander (wieder) näherbringen sollen. Es ging los mit dem Bahnhof Moldau: Bis zum nächsten deutschen Bahnhof klafft eine Lücke von nur neun Kilometern.

Ludwig van Beethoven feiert heute, am 17. Dezember 2020, seinen 250. Geburtstag. Foto: Detmar Doering

Heute ist Beethovens 250. Geburtstag. Der große Komponist weilte natürlich auch gerne in Prag. Zum Beispiel in dem großen Haus in der Lázeňská 285/13 auf der Kleinseite. Fast in Vergessenheit geraten ist deswegen der ursprüngliche Name des Gebäudes: Haus zum weißen und goldenen Einhorn (dům U bílého a zlatého jednorožce).

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