Ob Viktor Orbán auf sein Vetorecht verzichtet? Hier auf dem EU-Gipfel von Ende Juni, auf dem der Kandidatenstatus der Ukraine und Moldawiens besiegelt wurde. Foto: EC - Audiovisual Service

Es war eine Überraschung, als die Staaten der Europäischen Union der Ukraine und Moldawien Ende Juni den Kandidatenstatus verliehen. Es schien, als ob sich in der Europäischen Union angesichts der russischen Aggression gegen die Ukraine etwas bewegt. Lange Zeit tat sich die EU jedoch schwer mit Erweiterungen. Jetzt könnte es einen Königsweg geben.

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Plänen des tschechischen Schulministeriums zufolge soll das Lernen einer zweiten Fremdsprache an tschechischen Grundschulen künftig nicht mehr verpflichtend sein. Nachdem Lehrerverbände und eine Reihe von Institutionen eine Petition gegen die Pläne unterzeichneten, drückten nun ihren Unmut auch die Botschafter Deutschlands, Frankreichs, Spaniens und Italiens auf einem tschechischen Nachrichtenportal in einem gemeinsamen Kommentar aus, den wir hier für Sie übersetzt haben.

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Deutschland hat sich vom östlichen Europa abgewandt. Länder wie Sachsen, Städte wie Dresden könnten eine Brücke sein und haben diese Chance vertan, wie unser Autor resümiert. Das muss sich dringend ändern.

Tschechiens Ex-Präsident Václav Klaus. Foto: ČTK/Šulová Kateřina

Tschechiens Ex-Präsident Václav Klaus und sein amtierender Nachfolger Miloš Zeman gehören seit jeher zu den Bewunderern Wladimir Putins. Während Zeman mit Beginn des Überfalls auf die Ukraine aber immerhin eingeräumt hat, sich in Putin geirrt zu haben, fällt Klaus zunehmend als dessen wichtigstes Sprachrohr in Ostmitteleuropa auf.

Im Mai öffnete sich wieder die deutsch-tschechischer Grenze für den kleinen Grenzverkehr. Foto: ČTK/imago stock & people/Steffen Unger via www.imago-images.de

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch das LandesEcho zieht Bilanz. Hier können Sie noch einmal die meist gelesenen Beiträge auf LandesEcho.cz Revue passieren lassen. Dabei befand sich verständlicherweise die Coronapandemie und die damit verbundenenen Einschränkungen beim Reisen im Mittelpunkt des Interesses. Das Jahr 2021 brachte uns aber auch einen Tornado, den Abschied von einer beliebten Schauspielerin und beinahe eine Lebensmittelquote.

Tschechiens Premier Andrej Babiš. Foto: ČTK/Krumphanzl Michalj

In Tschechien finden am Freitag und Samstag die Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt. Der Premier steht nach Enthüllung von Briefkastenfirmen unter Druck.

Auf der Zugreise von Berlin nach Prag sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Pendlern und Aktivisten über die deutsch-tschechischen Grenzschließungen während der Corona-Pandemie. Mit dabei war auch der Aussiger Germanist Jan Kvapil (links im Bild), Mitbegründer von "Samstage für die Nachbarschaft". Foto: ČTK/DPA/Bernd von Jutrczenka

Jan Kvapil traf sich zu einer Gesprächsrunde mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Der Germanist und Aktivist aus Aussig schreibt für das LandesEcho von seinen Eindrücken und Erlebnissen dieses besonderen Tages.

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Tschechien nimmt das Recht auf Schusswaffenbesitz in seine Verfassung auf. Was hat es damit auf sich?

Der Blick auf den Nachbarn ist nicht immer frei von Extremen. Foto: privat

Als Tschechien das Angebot Deutschlands ablehnte, Covid-Patienten in Krankenhäusern nahe der Grenze zu behandeln, hielt unser Autor Hans-Jörg Schmidt das für Nationalstolz an der falschen Stelle und wähnte dahinter den tschechischen Minderwertigkeitskomplex. Da ist zwar was dran, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, meint in einer Antwort der langjährige Deutschland-Korrespondent für Hörfunk und DeníkN, Pavel Polák.

TV-Interview von Terezie Tománková mit Tschechiens Präsident Miloš Zeman. Foto:  ČTK/PR/CNN Prima News

Tschechiens Präsident Zeman keilt gern gegen Journalisten. Jetzt hat er es übertrieben.

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