Schloss Janowitz Foto: Beate Franck

Ihr Name ist eine Verheißung: Nádherná – die Herrliche. Ihr Leben verlief indes nicht in Herrlichkeit. Sidonie Nádherná, Muse und Mäzenin, wagte gegen alle Konventionen ihrer Zeit ein selbstbestimmtes Liebesleben.

„Wie wollen wir zukünftig in Europa leben?“ Zur Diskussion dieser Frage lädt das Goethe-Institut ein. Foto: Goethe-Institut Prag

Das Goethe-Institut Prag lädt dazu ein, die Zukunft Europas mitzudiskutieren und zu gestalten. Außerdem in den Kulturtipps: Brünn verwandelt sich mit „Meeting Brno“ zu einem Begegnungsort unterschiedlicher Meinungen, Kulturen und Religionen und im Haus der deutsch-tschechischen Verständigung in Gablonz bekommen Sie die Chance, dem „Sonderling“ Gustav Ginzel bei einer Lesung näherzukommen.

Mit den "Sonnenkönigen" stellt das Nationalmuseum bis zu 5.000 Jahre alte Exponate aus. Foto: Národní Muzeum

Das Nationalmuseum (Národní muzeum) stellt in der internationalen Ausstellung „Die Sonnenkönige“ („Sluneční králové“) die größten archäologischen Entdeckungen tschechischer Ägyptologen im Zusammenhang mit der Erforschung der Grabstätte Abusir aus. Außerdem in den Kulturtipps: Das Dokumentarfilmfestival „ELBE DOCK“ zeigt eine große Auswahl an Debütdokumentationen und Denkmäler in ganz Tschechien erstrahlen in der „Hradozámecká-Nacht“ im Lichterglanz.

„Milenci“- eines der Werke des tschechischen Ausnahmekünstlers, die in der Ausstellung zu sehen sein werden. Foto: iMucha

Alfons Muchas Kunst kehrt nach sieben Jahren Weltreise in das Prager Gemeindehaus zurück und beeindruckt mit neuer Ausdrucksform. Außerdem in den Kulturtipps: Die Bayerische Repräsentanz lädt dazu ein, dem Schriftsteller Karl Klostermann in einer Ausstellung näher zu kommen, deutsche DJs legen im Kloster Břevnov auf und die tschechische Autorin Alena Mornštajnová ist zu Gast im Prager Literaturhaus.

Neben den Masken gibt es auch die dazugehörige Geschichte.  Foto: Národní muzeum

Prager Bewohner und Besucher müssen nicht mehr in die Metro gehen, um eine Vielfalt an ausgefallenen Mund-Nasen-Bedeckungen zu beobachten. Auch überirdisch sind besonders kreative Exemplare im Nationalmuseum Prag in einer Sonderausstellung mit dem Titel „Wir halten zusammen“ zu sehen. Außerdem in den Kulturtipps: Der Bildhauer Martin Steinert fordert Sie im Goethe-Institut Prag dazu auf, mit Ihren Wünschen Kunst mitzugestalten und in Brünn kann man in das Jahr 1645 zurückreisen.  

Mit einem Konzert bedankte sich im Juni das Nationaltheater bei Mitarbeitern des Gesundheitswesens. Foto: Staatsoper Prag

Auch an den Prager Theatern endete die Saison 2019/20 wegen Corona vorfristig. Die neue Spielzeit startet Stand jetzt ohne Einschränkungen. Als Ausgleich für die kurze letzte Saison wird sogar schon früher begonnen.

Seit den 1990er Jahren verwandelt der britischer Streetart-Künstler unter dem Pseudonym „Banksy“ Hauswände in Leinwände und Straßen in Kunstmuseen unter freiem Himmel. Foto: Facebook/ Banksy Prague 20

Nach Berlin, Brüssel, Paris und Barcelona kommt die begehrte Wanderausstellung „The World of Banksy“ nun auch in die tschechische Hauptstadt und gibt Einblicke in das Schaffen des anonymen Künstlers. Außerdem in den Kulturtipps: Das „KorresponDance“ Festival belebt das ehemalige Industrieviertel Karlín mit zeitgenössischer Tanzkunst, im Sommerkino lädt das Goethe-Institut auf eine filmische Reise nach Bukarest ein und die Sudetendeutsche Heimatpflege veranstaltet mit Omnium eine Lesung im Familienmausoleum der Familie Dittrich in Schönlinde.

Die alte Synagoge in Pilsen. Foto: Steffen Neumann

Die neue Publikation aus dem Collegium Carolinum ist ein Produkt der Superlative und schon heute Standardwerk.

Der Virtual-Reality-Filmmacher Emil Spiewok mit einer selbstgebauten 360°-Kamera-Konstruktion, Foto: Emil Spiewok

Regisseure durften nicht drehen, Distributoren konnten ihre Filme nicht vertreiben, Kinos waren geschlossen, Filmfestivals abgesagt und die internationale Zusammenarbeit durch geschlossene Grenzen massiv eingeschränkt. Die Filmindustrie ist besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Das LandesEcho sprach mit Filmemachern und Produzenten darüber, wie sie die Pandemie in ihrer Situation erlebten.

Milan Kundera, Foto: ČTK/Manheimer Aaron

War der Autor des Bestsellers "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" ein Verräter? Eine Biografie heizt eine alte Debatte neu an.

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