Karel Nepraš und sein Kaninchenstall. Foto: GHMP

Der Unsicherheit, die mit der Corona-Pandemie ins Leben jedes Einzelnen einzog, verlieh die Galerie der Hauptstadt Prag mit der Ausstellung „Die unsichere Saison“ (Nejistá sezóna) einen sichtbaren künstlerischen Ausdruck. Dabei kommt es im Schloss Troja zum überraschenden Dialog zwischen Altem und Neuem, in dem Werke moderner tschechischer Künstler wie Karel Nepraš, Hana Wichterlová, Stanislav Kolíbal, Jaroslav Róna oder Petr Lysáček in barocken Kulissen zur Schau gestellt werden.

Das genreübergreifende Musikfestival "United Islands of Prague" ist zurück auf den Inseln. Foto: United Islands of Prague

Am 25. und 26. Juni findet der achte Jahrgang des Festivals „United Islands of Prague“ statt, in diesem Jahr als „German Edition vol. 2“. Neben einem reichhaltigen musikalischen Programm laden die Organisatoren und Partner zu Workshops, Diskussionen und sportlichen Aktivitäten ein. Beim Programm der „deutsch-tschechischen Insel“ stehen Klima- und Umweltschutz im Fokus.

Schon jetzt haben zahlreiche Menschen Blumen an der Agnes-Kirche in Prag-Spořilov hinterlassen. Am 25. Juni findet hier die Trauerfeier für Libuše Šafránková statt. Foto: ČTK/Deml Ondřej

Viele Menschen in Tschechien und Deutschland trauern um die beliebte Schauspielerin Libuše Šafránková. Jetzt steht der Termin und Ort des Abschieds fest. Die Trauerfeier findet im engsten Kreis statt.

Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler im Biotop Kneipe. Foto: Leonard Hilzensauer

Mit dem Zeichner Nicolas Mahler kehrt Jaroslav Rudiš in seinem neuen Buch Nachtgestalten zur Graphic Novel zurück. Auch diesmal begeben sich die Hauptfiguren auf eine Reise.

Libuše Šafránková. Foto: ČTK/Šimánek Vít

Die Schauspielerin, die in Deutschland vor allem durch ihre Darstellung des Aschenbrödels im ČSSR-/DDR-Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt geworden ist, starb nun im Alter von 68 Jahren. Das teilte am Mittwoch Šafránkovás Sohn mit, wie CNN Prima News berichtete.

Toyen in jungen Jahren. Foto: Nationalgalerie Prag

In ihrer ersten Ausstellung nach der Wiedereröffnung präsentiert die Nationalgalerie ein echtes Highlight: Sie zeigt Werke der tschechisch­-französischen Künstlerin Toyen.

Die Ausstellung „Erika Mann (1905–1969). Die Kriegsreporterin, Kinderbuchautorin und politische Kommentatorin“ ist im Goethe-Institut Prag zu sehen. Foto: Pavlína Jáchimová/Goethe-Institut

Das Goethe-Institut in Prag betrachtet in einer Ausstellung die vielschichtige Persönlichkeit von Erika Mann und widmet sich ihrem Engagement für Freiheit und Demokratie.

Bei den Dreharbeiten zu dem Online-Theaterstück über das Massaker von Prerau. Foto: Tschechisches Nationaltheater/Narodni divadlo, Petr Neubert

Das Tschechische Nationaltheater wirft einen ungewöhnlichen Blick auf das Massaker von Prerau (Přerov), bei dem im Juni 1945 mehr als 200 Personen getötet wurden. Durch moderne visuelle Technologien werden historische Dokumente zum Leben erweckt und zeigen ein neues Bild des Massenmordes an den Schwedenschanzen.

Vom 8. bis 21. April finden die 44. Internationalen Grenzland-Filmtage in Selb statt, diesmal als reines Online-Festival. Foto: Grenzland-Filmtage Selb

Vom 8. bis 21. April finden die 44. Internationalen Grenzland-Filmtage in Selb statt, diesmal als reines Online-Festival. Im Rahmen des Sonderprogramms in Asch (Aš) wird zum ersten Mal der Film „Zwei Brüder – zwei Nationalitäten“ gezeigt, der sich in besonderer Weise der gemeinsamen deutsch-tschechischen Geschichte sowie der Vertreibung der Deutschen widmet.

Hana Hegerová (2012). Foto: ČTK/Šulová Kateřina

Am Dienstag, den 23. März, verstarb in einem Prager Krankenhaus im Alter von 89 Jahren die Chanson-Sängerin Hana Hegerová. Zu ihrem Repertoire gehörten auch Lieder von Édith Piaf.

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