Der Bau eines neuen Konzertsaals in Prag rückt näher. Das dänische Büro Bjarke Ingels Group (BIG) hat den Zuschlag für den Entwurf der neuen Moldau-Philharmonie (Vlatava Philharmonic Orchestra) im Rahmen eines internationalen Architekturwettbewerbs erhalten. Das Gebäude soll nach Plänen der Stadtverwaltung 2032 fertiggestellt werden und rund sechs Milliarden Kronen (ca. 243 Millionen Euro) kosten.

Foto: Elbe Dock

In den kommenden Tagen gibt es in Tschechien einiges zu sehen, hören und kaufen. Das Filmfestival ELBE DOCK endet mit der Vorführung des Stummfilms „A Page of Madness“. Deutlich lauter wird es am in der Deutschen Schule in Prag, wo ein Spendenkonzert für die Ukraine stattfindet. Wer auf der Suche nach einem schicken Designer-Unikat ist, könnte auf dem Design-Markt in Prag-Holešovice fündig werden. Außerdem: Mittelalter-Spaß am Kloster Břevnov und die Rolle der Frau in der Architekturgeschichte.

Josef Abrhám ist tot. Foto: ČTK/Vondrouš Roman

Einer der populärsten tschechischen Schauspieler und Preisträger des Böhmischen Löwens, Josef Abrhám, ist am Montag im Alter von 82 Jahren verstorben. Zu seinen bekanntesten Filmrollen gehörte die Verkörperung des „Phantoms“ Dalibor Vrána im Film „Vrchní, prchni!“ (dt. „Lauf, Ober, lauf!“) aus dem Jahr 1980. Abrhám war mit der Schauspielerin Libuše Šafránková verheiratet, die dem deutschen Publikum vor allem als "Aschenbrödel" bekannt war und letzten Juni nach langer Krankheit verstorben war.

Der israelisch-argentinische Dirigent Daniel Barenboim eröffnet das Festival "Prager Frühling". Foto: Monika Rittershaus

In den kommenden Tagen geht es in Tschechien kulturell hoch her. Besonders Musikfans verschiedener Richtungen kommen auf ihre Kosten. So startet wieder das berühmte Klassikfestival „Prager Frühling“, auf die Karlsbrücke kommt das Navalis-Johannisfest, die Egerland-Jugend feiert ihr 70-jähriges Bestehen und beschwingte Töne bringt ein Konzert in Gedenken an Django Reinhardt. Daneben bieten das neue Prager Retro-Museum und eine Theaterinszenierung in Brünn eine Reise in vergangene Zeiten.

Der Ostermarkt auf dem Friedensplatz in Prag. Foto: Rebecca Cischek

An den Tagen rund um Ostern gibt es in Tschechien Märkte, traditionelle Vorführungen, Aktionen und Konzerte, sowie Gottesdienste.

Zum Einstieg zeigt der Film das Treffen der Journalisten mit Edward Snowden zum Interview. Foto: Bauderfilm

Journalismus erklären – das ist die Absicht des deutschsprachigen Films „Hinter den Schlagzeilen“, der im Rahmen des Filmfestivals „Jeden Svět“ (Eine Welt) erstmals in Tschechien gezeigt wurde. Zur Prag-Premiere lud das Goethe-Institut auch die Protagonisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier von der Süddeutschen Zeitung zur Diskussion ein.

Ostermarkt auf dem Altstädter Ring. Foto: Kudy z nudy

Der April startet dieses Jahr mit den traditionellen Ostermärkten in Prag, der Eröffnung der „Unendlichen Bibliothek" und dem deutschen Film „Looping” mit der Regisseurin Leonie Krippendorf beim „FAMUFEST”. 

Die neue Kunsthalle Prag im ehemaligen Umspannwerk Klárov. Foto: Lucie Drahoňovská

Prag besitzt seit Kurzem eine Kunsthalle, die gleich mit einem ambitionierten Programm startet.

Foto: DEPO2015

Die letzten Märztage bringen Licht an die Pilsner Fassaden beim BLIK BLIK Festival,  erklären Frühlingsrituale und Osterbräuche in zwei Ausstellung in Politschka (Polička) und Budweis (České Budějovice) und zeigen den deutschen Schauspieler Samuel Finzi in der Inszenierung „Selbstvorwürfe" in Prag.

Bild: Státní opera

Diese Woche feiert die deutschsprachige OperDer ferne Klang” Premiere in der Staatsoper, das Filmfestival Jeden Svět” zeigt unter anderem Filme aus Deutschland und im Theater am Geländer widmet sich das erste deutsch-tschechische Kabarett Das Thema- To téma” Erika Mann.

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