Früher marschierten in der Kasárna Karlín Soldaten, heute kommen die Menschen für Kultur, Spaß und Gesellschaft. Bis Sonntag feiert das Kulturzentrum seinen fünften Geburtstag (Abo).

Seit fünf Jahren ist das Kulturzentrum Kasárna Karlín einer der beliebtesten Treffpunkte in Prag. Hier trifft sich die Prager Bevölkerung auf ein Bier an der Bar, relaxt auf den Außensitzplätzen im Grünen, spielt Beachvolleyball oder schwitzt in einem der Saunacontainer. Im Innenhof, welcher als größter autofreier Platz der Stadt gilt, tollen auf mehreren Spielplätzen auch viele Kinder umher. Eine herzliche und friedvolle Atmosphäre bringt die verschiedensten Menschen zusammen, egal ob jung, alt, arm oder reich.

In den Innenräumen finden zudem Galerien, ein Club und ein Café, eingebaut in ein ehemaliges Schwimmbecken, ihren Platz. Insgesamt ist die Anlage mit einer originellen Mischung aus Kreativität und Pragmatismus eingerichtet. Zum Repertoire des Kulturzentrums gehören regelmäßig Veranstaltungen: von Open-Air-Konzerten und sommerlichen Kinovorführungen im Hof, bis hin zu Vorträgen und Workshops über verschiedenste Themen.

Militärische Vergangenheit

Der Kontrast zu der Historie der Anlage könnte dabei kaum größer sein. Das altehrwürdige Gebäude wurde lange Zeit für militärische Zwecke genutzt. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts beherbergte der Komplex verschiedene Einheiten und Einrichtungen der Prager Militärgarnison, von Militärpolizei bis Krankenstation. Bis 2008 wurden noch einige Einheiten der Armee in der Kaserne stationiert. Nach fast zehnjähriger Suche nach einem neuen Eigentümer setzte der tschechische Staat die geplante Privatisierung aus und die gemeinnützige Organisation „Pražské centrum“ (Prager Zentrum) erhielt die Möglichkeit, das leerstehende Militärgebäude in einen begehbaren kulturellen Ort zu verwandeln. Im Juni 2017 folgte die feierliche Eröffnung.

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ECHO 6 2022 titul

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