Hanuš Hron kam als einer der Ersten ins Konzentrationslager Theresienstadt. Ein letztes Mal hat er Schülern seine Geschichte erzählt (Abo).

Diesen Weg geht Hanuš Hron zu Fuß. Es ist nur ein Karree weiter, vom Ghetto-Museum zum Gebäude, in dem er fast dreieinhalb Jahre seines Lebens verbrachte. Verbringen musste. „Ich lebte im Jugendheim für Jungen“, zeigt er auf den zweistöckigen Bau gegenüber des Parks. Hron war 16, als er mit seiner Mutter und Schwester am 17. Dezember 1941 nach Theresienstadt deportiert wurde. Es war der erste Transport in das neu geschaffene Konzentrationslager. Eilig hatte ein Bautrupp die Kasernen dafür vorbereitet. Im Rest der Kleinstadt lebte weiter die Zivilbevölkerung. „Wir wurden gleich getrennt. Anfangs war wegen der einheimischen Bevölkerung keine freie Bewegung möglich, so dass ich meine Mutter und meine Schwester nicht sehen konnte“, erzählt Hron. Nicht nur in dieser Zeit waren die Älteren im Jugendheim eine große Stütze, so auch der über Theresienstadt hinaus bekannte Fredy Hirsch. Wenigstens für die Kinder sollte der Aufenthalt so wenig unangenehm wie möglich gemacht werden, so das Bemühen der Älteren.

 

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der kürzlich erschienenen LandesEcho-Ausgabe 1/2022.

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