Migration ist eines der bedeutendsten politischen und gesellschaftlichen Themen der letzten Jahre. Ereignisse wie die Flüchtlingskrise haben tiefgehende Probleme der europäischen Gesellschaften offenbart, aber auch den Weg geebnet für Gespräche über ein gemeinsames Miteinander. Das MIGFILM-Festival bietet dazu am 4. und 5. April in Prag Spielfilme, Dokumentationen und Dramen mit anschließender Diskussion.

 

Das Filmfestival beginnt am Mittwoch, den 4. April, mit einem Dokumentarfilmabend. Gezeigt wird um 17.30 Uhr „The Workers Cup“ mit anschließender Diskussion mit der Journalistin Fatima Rahimi und der Soziologin Kateřina Kňapova.

Im Anschluss läuft um 20:00 Uhr der deutsche Dokumentarfilm „Refugee11“. Die Produktion des Hamburger Regisseurs Jean Boué. Der Film verbindet Migration mit dem so „deutschen“ Volkssport Fußball. Boué begleitete drei junge Fußballer mit Migrationshintergrund auf dem Weg der Eingliederung in eine neue Welt. Nach der Vorführung findet eine Diskussion mit dem Regisseur Jan Boué statt.

Am Donnerstag, den 5. April, folgt dann der Spielfilmabend mit den Vorführungen von „Haus ohne Dach“ um 17.30 Uhr und dem tschechischen Film „Daleká cesta“ (Der weite Weg) um 20:00 Uhr. Im Anschluss folgt eine Diskussion mit den Historikern Karina Hoření und Jan Láníček.

Das Festival findet im Kino Ponrepo (Bartolomějská 11, 110 00 Prag 1) statt. Organisiert wird es vom Multikulturellem Zentrum Prag (mkc) in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Prag und den Vereinen Antikomplex und Fußball für Entwicklung. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen zum Festival gibt es auf den Seiten des mkc (CZ, EN: hier) und auf dem Portal zur Migration (CZ, EN): hier.