Außen knusprig, innen saftig: Sekaná ist ein Klassiker der böhmischen Hausmannskost – herzhaft gewürzt mit Knoblauch und Majoran und perfekt für ein gemütliches Frühlingsessen.
Zutaten (für ca. 4-5 Portionen)
- 500 g gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein)
- Salz, Pfeffer
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL getrockneter Majoran
- 2 Eier
- 2–3 EL Semmelbrösel
- 2–3 EL Senf
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 kleine Zwiebel (optional, fein gehackt)
- etwas Öl oder Schmalz für die Form
Zubereitung
- Masse vorbereiten: Das Hackfleisch in eine große Schüssel geben. Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Majoran, Senf, Eier und den fein gehackten Knoblauch (sowie optional die Zwiebel) hinzufügen. Alles gründlich vermengen.
- Konsistenz anpassen: Die Semmelbrösel unterarbeiten, bis eine gut formbare, nicht zu feuchte Masse entsteht.
- Formen: Eine Auflaufform leicht einfetten. Aus der Fleischmasse mit angefeuchteten Händen einen länglichen Laib („šiška“) formen und in die Form legen.
- Backen: Den Hackbraten leicht mit etwas Wasser untergießen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C etwa 45–50 Minuten backen, bis er außen goldbraun und innen durchgegart ist.
- Servieren: Kurz ruhen lassen, dann in Scheiben schneiden und heiß servieren.
Serviervorschlag
Sekaná wird klassisch mit Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln serviert. Ebenso beliebt ist sie kalt als Brotbelag – ein typisches Gericht für den nächsten Tag.
Wussten Sie schon?
- Sekaná gehört zu den bekanntesten Gerichten der tschechischen Hausmannskost und gilt als echtes Alltags- und Familiengericht.
- Typisch böhmisch ist die Würzung mit Knoblauch und Majoran – sie verleiht dem Hackbraten seinen unverwechselbaren Geschmack.
- Der Name leitet sich vom Verb sekat („hacken“) ab – ein Hinweis auf das fein zerkleinerte Fleisch.
- In vielen Familien wird Sekaná nicht nur warm gegessen: kalte Scheiben mit Brot und Gurke gehören zur klassischen tschechischen Brotzeit.
Quelle: Toprecepty.cz
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