Die tschechische Regierung will künftig direkt in die Preisbildung bei Kraftstoffen eingreifen und täglich eine maximale Preisobergrenze festlegen. Das kündigte Premier Andrej Babiš nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung an.

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Pakets gegen die stark gestiegenen Benzin- und Dieselpreise. Neben der täglichen Festlegung von Höchstpreisen beschloss die Regierung auch, die Margen der Händler auf 2,50 Kronen pro Liter zu begrenzen. Zudem soll die Verbrauchsteuer auf Diesel um 2,35 Kronen pro Liter sinken, während sie bei Benzin unverändert bleibt.

Die neuen Regeln sollen ab dem 8. April gelten. Mit der täglichen Preisfestsetzung will der Staat schneller auf Marktentwicklungen reagieren und verhindern, dass die Preise an den Tankstellen weiter stark steigen. Hintergrund ist der deutliche Preisanstieg seit Ende Februar infolge des Konflikts im Nahen Osten.

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