Im Vestibül des Kreisamtes der Karlsbader Region ist vom 3. bis 31. August die Ausstellung Deutsche Gräber in Tschechien zu sehen.
Organisiert wird die Ausstellung vom Ausschuss für nationale Minderheiten der Karlsbader Region (Karlovarský kraj) in Zusammenarbeit mit der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Die feierliche Eröffnung findet am 3. August um 10 Uhr statt.
Die Ausstellung präsentiert Fotografien deutscher Gräber und macht damit auf historische Zeugnisse aufmerksam, die bis heute an die gemeinsame Geschichte der Grenzregionen erinnern. Zugleich wirbt sie dafür, diese oft übersehenen Orte als Teil des gemeinsamen kulturellen Erbes wahrzunehmen und zu bewahren.
Entstanden ist die Ausstellung vor drei Jahren im Rahmen eines Projekts von JUKON, der Jugend- und Kulturorganisation der deutschen Minderheit in der Tschechischen Republik. Das Projekt dokumentiert deutsche Grabstätten in Tschechien und möchte deren historische, kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung einer breiteren Öffentlichkeit vermitteln. Die Ausstellung versteht sich damit auch als Beitrag zur Erinnerungskultur und zum deutsch-tschechischen Dialog.
Die Grabstätten erzählen von den Menschen, die über Jahrhunderte das Leben in den Grenzregionen mitgeprägt haben, und erinnern an das gemeinsame Erbe von Tschechen und Deutschen.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Kreisamtes frei zugänglich:
Montag, Mittwoch: 8 – 17 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 8 – 15 Uhr
Freitag: 8 – 14 Uhr
das könnte sie auch interessieren
Förderprogramm zur Sanierung deutscher Gräber startet im Januar 2026
Das Ministerium für regionale Entwicklung hat ein Förderprogramm zur Sanierung deutscher Gräber in der Tschechischen Republik ausgeschrieben. Im Jahr 2026 stehen zehn Millionen Kronen (ca. 414.000 Euro) zur Verfügung.
Mehr…Foto-Ausstellung: Bilder deutscher Gräber erzählen ihre Geschichte
Am Sonntagabend eröffnete die Jugendorganisation der deutschen Minderheit in Tschechien, JUKON, die Ausstellung „Deutsche Gräber in Tschechien”. Die Ausstellung, die noch bis Anfang November im ersten Stock des Instituts für Translatologie der Karls-Universität (Hybernská 3, Palais Spork) zu sehen ist, ist das Ergebnis eines Fotowettbewerbs.
Mehr…



