Protest gegen Rundfunkreform hält an
Der Protest gegen die geplante Rundfunkreform reißt nicht ab. In ganz Tschechien kam es am Sonntag erneut zu Demonstrationen. Aufgerufen dazu hatte die Initiative Milion chvilek pro demokracii.
Der Protest gegen die geplante Rundfunkreform reißt nicht ab. In ganz Tschechien kam es am Sonntag erneut zu Demonstrationen. Aufgerufen dazu hatte die Initiative Milion chvilek pro demokracii.
Am Dienstagabend versammelten sich mehrere tausend Menschen in Prag, um ihre Solidarität mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auszudrücken. Der Protestmarsch führte durch die Prager Innenstadt und endete vor dem Gebäude des Tschechischen Rundfunks.
In Brünn versammelten sich am gestrigen Dienstag mehrere hundert Menschen, um gegen die Austragung des Sudetendeutschen Tags zu demonstrieren. Aufgerufen hatte dazu die Regierungspartei Freiheit und direkte Demokratie (SPD).
Am vergangenen Samstag versammelten sich bis zu 250.000 Menschen auf der Prager Letná-Ebene, um gegen die Babiš-Regierung zu protestieren. Es war der größte Anti-Regierungs-Protest seit 2019.
Am vergangenen Sonntag, den 15. Februar 2026, versammelten sich tausende Menschen auf der ganzen Welt, um ihr Vertrauen in die Demokratie und den tschechischen Präsidenten Petr Pavel zu verkünden. Im März soll es wieder eine große Demonstration in Prag geben.
Am Sonntag demonstrierten zehntausende Menschen im ganzen Land gegen die Regierung von Andrej Babiš. Aufgerufen dazu hatte die Initiative „Eine Million Momente für die Demokratie“, die sich mit Präsident Pavel solidarisiert.
In Prag haben am Montag zahlreiche Menschen gegen die geplante Regierung aus ANO, SPD und Motoristen demonstriert. Die Kundgebung richtete sich vor allem gegen mögliche Gefährdungen demokratischer Institutionen und gegen die Rolle von Andrej Babiš. Prominente Gäste unterstützten den Aufruf, politische Verantwortung zu übernehmen und demokratische Grundwerte zu schützen.
Anlässlich des dritten Jahrestages der russischen Invasion in die Ukraine rufen das tschechische Außenministerium und zivilgesellschaftliche Organisationen mit zahlreichen Veranstaltungen zur Unterstützung des angegriffenen Landes auf.
Am vergangenen Wochenende fanden in Russland Präsidentschaftswahlen statt. Sowohl in Tschechien lebende russische Staatsbürger als auch das Außenministerium bezogen Stellung gegen den russischen Präsidenten. In Prag kam es zudem zu Demonstrationen.
Ein Mord, eine Schlägerei und Messerverletzungen, Angriffe auf Roma in Tschechien haben wieder zugenommen. Die Täter kommen mutmaßlich aus der Ukraine. Auf einer Demonstration forderten Roma in Pardubitz (Pardubice) besseren Schutz.