Die neoklassizistischen Kolonnaden in Marienbad. Foto: Manuel Rommel

Zusammen mit Karlsbad und Franzensbad sowie einer Reihe weiterer europäischer Kurorte wurde Marienbad Ende Juli als UNESCO-Welterbe anerkannt. Der Stadt könnte der Titel zu einem neuen Aufschwung verhelfen.

Gespannt drängen sich die Menschen vor einem Springbrunnen, die meisten halten schon ihre Digitalkamera oder das Smartphone in der Hand, um das Spektakel festzuhalten, das sich zu jeder vollen Stunde in Marienbad (Marianské Lázně) vollzieht. Viele Paare stehen in Erwartung der romantischen Licht-, Klang- und Farbstimmung der nächsten Minuten eng umschlungen, einige Kinder drängen sich noch zwischen den Erwachsenen nach vorne, um einen guten Blick zu ergattern. Dann erklingen die ersten Töne der „Singenden Fontäne“ und die Menschenmenge wird ganz still. Zu majestätischen Trompetenklängen – Musik, die der Komponist Petr Hapka eigens für den Brunnen komponierte – schießt die Hauptfontäne in der Mitte des Brunnens in die Höhe. Hier und da sind „Ahs“ und „Ohs“ zu vernehmen. Es folgen ruhige, sanfte Melodien, die von wechselnden Farbstimmungen begleitet werden. Auch die Kinder, die zuvor noch ungeduldig zwischen den Erwachsenen herumquirlten, sind nun ganz ruhig und machen große Augen. Gleich neben dem Brunnen fügen sich die berühmten neoklassizistischen Kolonnaden zur perfekten Hintergrundkulisse.

 

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