Im zweiten Jahrgang findet die "OnlineChallenge" als "Eco-Edition" statt. Foto: Prostor pro rozvoj

Es ist noch kein Jahr seit dem Start der ersten „OnlineChallenge“ vergangen und der Verein „Prostor pro rozvoj“ („Raum für Entwicklung“) eröffnet den zweiten Jahrgang des erfolgreichen deutsch-tschechischen digitalen Projektes.

„Zu Gast bei den Roma in Schluckenau. Rezepte und Erinnerungen“ - Foto: Eva Habel

So heißt das Buch, an dem die Regionalcaritas Schluckenau (Šluknov) zusammen mit vielen Helfern und Zeitzeugen drei Jahre lang gearbeitet hat. Der Untertitel „Rezepte und Erinnerungen“ weist darauf hin, was der Leser als Gast erwarten darf.

Deutsche in Hohenmauth (Vysoké Mýto) werden abgeführt. Foto: Regionalmuseum Hohenmauth/Jan Popelka.

Der Prager Historiker Jiří Padevět hat akribisch die brutale Nachkriegsgewalt an Sudetendeutschen dokumentiert. Er benennt Täter und gibt den Opfern ihren Namen zurück. Sein Buch über den "Blutigen Sommer" 1945 ist nun im Leipziger Verlag Tschirner & Kosová auf Deutsch erschienen.

Die Prager germanistische Studierendentagung findet dieses Jahr vom 11. bis 13. März ausschließlich online statt. Foto: PRAGESTT

In diesem Jahr findet die traditionelle Prager Germanistische Studierendentagung (PRAGESTT) zum zehnten Mal statt, nachdem sie im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Die Jubiläumsausgabe vom 11. bis 13. März wird allerdings auch eine Premiere sein, denn alle Programmpunkte werden in den digitalen Raum verlagert.

Verleihung der Versöhnungsmedaille der Ackermann-Gemeinde im Jahr 2019 in Landshut: Der stellvertretende Direktor des Festivals „Meeting Brno“ David Macek, der Bundesvorsitzende der Ackermann-Gemeinde Martin Kastler, der Begründer des Versöhnungsmarsches in Brünn Jaroslav Ostrčilík (v.l.). Foto: Markus Bauer

Am 13. Januar 1946 gründete sich die Ackermann-Gemeinde. Bereits unmittelbar nach der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei engagierte sie sich konsequent für eine Heilung der deutsch-tschechischen Beziehungen, und setzt das bis heute fort.

Der Zukunftsfonds unterstützt mit seinem Corona-Hilfspaket Akteure in Deutschland und Tschechien und beweist grenzüberschreitenden Zusammenhalt in der Krise. Foto: Pixabay

Mit einem mehrteiligen Corona-Hilfspaket sowie einem Sonderförderprogramm reagiert der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds auf die anhaltenden negativen Auswirkungen der zweiten Welle der Pandemie. Neben finanzieller Unterstützung soll im Rahmen eines Sonderförderprogramms die Antragstellung für digitale Formate und Projekte im Freien erleichtert werden.

Das Koordinierungszentrum Tandem fördert den Jugendaustausch zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Tschechien. Foto: Václav Šváb

Der Deutsche Bundestag beschloss für das Jahr 2021 eine Aufstockung der finanziellen Mittel für die deutsch-tschechische Jugendarbeit um 500.000 Euro. Zuvor hatte das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch Tandem mit Sitz in Regensburg ostbayerische Abgeordnete der Koalitionsfraktionen gebeten, die Erhöhung des Fördervolumens auf Bundesebene durchzusetzen.

An der Grenze bei Eiland (Ostrov) entstand ein deutsch-tschechischer Picknickplatz, Foto: www.lubiger-weltsichten.de

2020 war ein turbulentes Jahr! Wir werfen einen Blick zurück und präsentieren Ihnen noch einmal unsere in diesem Jahr meistgelesenen Beiträge - auf Platz 3: "Picknicken für offene Grenzen." An mehreren Orten trafen sich am ersten Wochenende im Mai über 100 Deutsche und Tschechen zu einem Grenzpicknick. Sie forderten eine baldige und vollständige Öffnung der Grenze für den kleinen Grenzverkehr, nachdem diese im Zuge der Corona-Maßnahmen im Frühjahr geschlossen wurde.

Fotomotiv und Streitobjekt. Ein Gedenkstein für gefallene Soldaten sorgt in Tschechien für Ärger. Foto: Milan Drahoňovský

2020 war ein turbulentes Jahr! Wir werfen einen Blick zurück und präsentieren Ihnen noch einmal unsere in diesem Jahr meistgelesenen Beiträge - größtenteils abseits von Meldungen über Corona-Maßnahmen, Lockdowns oder die neusten Infektionszahlen. Auf Platz 6: "Ein Kreuz des Anstoßes." Im tschechischen Bad Wurzelsdorf (Kořenov) löste ein Kreuz für Gefallene im Zweiten Weltkrieg einen Streit aus.

Noch am 8. Mai flog die Rote Armee Luftangriffe auf Tetschen (Děčín). Foto: Staatliches Kreisarchiv Tetschen (Děčín)

2020 war ein turbulentes Jahr! Wir werfen einen Blick zurück und präsentieren Ihnen noch einmal unsere in diesem Jahr meistgelesenen Beiträge - größtenteils abseits von Meldungen über Corona-Maßnahmen, Lockdowns oder die neusten Infektionszahlen. Auf Platz 7: "Als der Krieg fast zu Ende war." Die Tschechoslowakei fiel Hitler-Deutschland schon lange vor Kriegsbeginn zum Opfer und wurde erst als eines der letzten Länder Europas befreit. Nach Böhmen und Mähren kam der heiße Krieg erst in den letzten Wochen, dafür umso blutiger und einen Tag länger. Kurz darauf begann der Terror erneut, diesmal von tschechischer Seite.

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