„Lenin, steh auf, Breschnew ist verrückt geworden.“ Foto: ČTK/unbekannt

Auch in den schwierigsten Zeiten bewahren sich die Tschechen ihren Humor. Das gilt ebenso für die Corona-Pandemie.

Das Studium findet in diesem Jahr hauptsächlich digital statt. Fast so, wie eine Fernbeziehung. Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Die Corona-Pandemie machte Präsenzstudium zum Fernstudium und Fernbeziehung zur „Präsenzbeziehung“. Unsere Kolumnistin berichtet, wie das Virus ihren Alltag verändert hat.

Egon Erwin Kisch war der "rasende Reporter". An seiner Ruhestätte auf dem Friedhof von Vinohrady zeigt ihn seine Figur mit Zigarette im Mund. Foto: Detmar Doering

Als Ende des 19. Jahrhunderts in den ehemaligen königlichen Weinbergen der heutige Stadtteil Vinohrady angelegt wurde (der erst 1922 Teil von Prag wurde), waren die Stadtväter sehr an einer modernen und großzügig gestalteten Infrastruktur interessiert. Dazu gehörte natürlich auch ein großer und ausbaufähiger Friedhof.

Seit dem Lockdown wirkt die Karlsbrücke wie ausgestorben. Foto: Lara Kauffmann

Unsere Landesbloggerin hat die letzten drei Monate in Prag verbracht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Stadt und den Tourismus hat sie hautnah miterlebt und ihre Eindrücke festgehalten.

Seit den 1990er Jahren empfängt das Café Louvre seine Gäste wieder in den ursprünglichen Räumlichkeiten. Foto: Lara Kauffmann

Die Geschichte der tschechischen Hauptstadt ist untrennbar verbunden mit dem Einfluss deutschsprachiger Kultur. Auf ihre Spuren kann man sich mit der Handy-App „SAMSA“ begeben, die unsere Landesbloggerin einmal ausprobiert hat.

Das Radetzký-Denkmal auf der Prager Kleinseite um 1900. Foto: Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Er gilt als der größte habsburgische Feldherr: Marschall Josef Wenzel Radetzky von Radetz. Sein Denkmal soll nun bald auf den Kleinseitner Ring in Prag zurückkehren.

Durch zwei Tore gelangen Fußgänger sowie Kraftfahrzeuge auf das Gelände. Foto: Lara Kauffmann

Nicht nur in den Minishops im Zentrum Prags ist der Einfluss der vietnamesischen Minderheit präsent. Am südlichen Zipfel der Stadt befindet sich das vietnamesische Kultur- und Handelszentrum „Sapa“. Unsere Landesbloggerin hat sich dort umgeschaut.

Das Kino Aero in Žižkov zieht nicht nur Filmliebhaber an. Foto: Lara Kauffmann

Der Sommer ist zu Ende, die Temperaturen sinken und die Tage werden kürzer. In der grauen Jahreszeit zieht es – auch in Prag – viele in die Lichtspielhäuser, um dem tristen Wetter zumindest für die Länge eines Films zu entfliehen. Unsere Landesbloggerin hat sich in der Prager Kinoszene umgeschaut.

Seit fünf Jahren findet zum Gedenken der Opfer des Brünner Todesmarsches ein Gedenkmarsch statt. Foto: Michal Urban

Der „Brünner Todesmarsch“ im Frühsommer 1945 war eines der tragischsten Ereignisse im Rahmen der wilden Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus der damaligen Tschechoslowakei. Seit 2015 findet jährlich ein Gedenkmarsch auf derselben Strecke statt – in umgekehrter Richtung. Unsere Autorin war in diesem Jahr dabei und schildert ihre Beobachtungen.

Vor dem Neuen Rathaus laden die Stühle zum Verweilen ein. Foto: Lara Kauffmann

Wer in der Prager Altstadt den Abend bei einem Bier ausklingen lassen möchte, muss sich auf gehobene Preise einstellen. Unsere Landesbloggerin hat eine Alternative gefunden, die günstigere Preise bei ähnlichem Ambiente verspricht.

Unterkategorien

Zum Anfang