Auf der kommenden Märztournee begleitet Maxim Lando (Bild rechts), das von Maximilian Haberstock geleitete Orchester.
Auf der kommenden Märztournee begleitet Maxim Lando (rechts), das von Maximilian Haberstock geleitete Orchester. Credit: Maximilian Haberstock

Am 15. März 2026 tritt das Junge Philharmonische Orchester München unter der Leitung des 21-Jährigen Dirigenten Maximilian Haberstock zusammen mit Pianist Maxim Lando in Prag auf. 

Im Rahmen seiner März-Tournee spielt das Junge Philharmonische Orchester München, unter der Leitung des 21- Jährigen Dirigenten Maximilian Haberstock am 15. März im Smetana-Saal des Prager Gemeindehauses (Obecní dům). Auf der März-Tournee wird das Orchester vom 23-Jährigen amerikanischen Pianisten Maxim Lando begleitet. Das gemeinsame Programm umfasst Richard Wagners Vorspiel zu Die Meistersinger von Nürnberg, Franz Liszts Klavierkonzert Nr. 2 in A-Dur sowie die von Ludwig van Beethoven komponierte Symphonie Nr. 5 c-Moll, op. 67

21-Jähriger Münchner dirigiert

Maximilian Haberstock fing im Alter von zehn Jahren an, Dirigierunterricht zu nehmen. Bevor er hauptsächlich in die Rolle des Dirigenten wechselte, war Haberstock Pianist. Als dieser trat er unter anderem in der New Yorker Carnegie Hall und gemeinsam mit dem chinesischen Pianisten Lang Lang – auf Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hin – im Schloss Bellevue auf. Zudem gewann Haberstock als Pianist verschiedene Preise. Sein Debüt als Philharmonie-Dirigent gab er 2023, zusammen mit dem Oltenischen Philharmonischen Orchester. Beim Verbier Festival war er mehrfach zu Gast, unter anderem als Assistent von James Gaffigan, und im Sommer 2023 wurde er als bislang jüngster Teilnehmer in die Gstaad Conducting Academy aufgenommen. 

97 Nachwuchskünstler aus 32 Nationen

Der mittlerweile 21-Jährige Musiker ist Gründer und Chefdirigent des Jungen Philharmonischen Orchesters München, das sich mittlerweile aus 97 jungen Musikern aus 32 Nationen zusammensetzt. Haberstock sieht die Mitglieder als „Spitzennachwuchs einer Generation“, da viele der Mitglieder entweder fest oder als Teil der akademischen Ausbildung in anderen großen Orchestern wie dem des Bayerischen Rundfunkes spielen. Aktuell kann das Junge Philharmonische Orchester nur ein Projekt pro Jahr realisieren, plant dies jedoch in der Zukunft auszubauen. Bereits das  Debütkonzert des Jungen Philharmonischen Orchesters, im Rahmen des Stars & Rising Stars Festivals im Mai 2023, gemeinsam mit dem gefeierten Cellisten Alban Gerhardt, war ein voller Erfolg. Seitdem folgten Konzerte mit den Solisten Daniel Müller-Schott und Eva Gevorgyan – und nun mit Maxim Lando. 

US-Ausnahmetalent am Flügel

Der 23-jährige US-amerikanische Pianist, welcher das Junge Philharmonische Orchester München auf seiner aktuellen Tournee begleitet, erlangte 2017 internationale Aufmerksamkeit bei der Carnegie-Hall-Eröffnungsgala, wo er zusammen mit Lang Lang, dem Jazz-Pianisten Armando Anthony „Chick“ Corea und dem Philadelphia Orchestra auftrat. Im vergangenen Jahr begleitete er unter anderem das Czech National Symphony Orchestra auf seiner USA-Tournee. Gemeinsam mit seinem deutschen Freund, dem Geiger Tassilo Probst, wurde sein Album Into Madness, das vom Bayerischen Rundfunk für die Berlin Classics aufgenommen wurde, mit dem International Classical Music Award (ICMA) 2023 als beste Kammermusikaufnahme des Jahres ausgezeichnet. 2025 gewann Lando beim Internationalen Deutschen Pianistenpreis in Frankfurt mit Rachmaninows drittem Klavierkonzert den Publikumspreis. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen der Vendome Grand Prize und der Khaledi Prize 2025.

Die Anzahl der Tickets ist begrenzt. Die Ticketpreise liegen zwischen 1 250 und 1 500 Kronen (ca. 50-60 Euro). Im Rahmen der Konzerttournee spielt das Orchester anschließend in Wiesbaden, Frankfurt und München. Tickets sind noch verfügbar und variieren zwischen 59-72 Euro (Normalpreis), 29,50 Euro (ermäßigt) und 10 Euro für Studenten.

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