Ungewöhnliche Architektur: die Villa Pod Zvonařkou im Blockhaus-Stil. Foto: Mathis Brinkmann

Wenn Museen geschlossen und Stadtführungen nicht möglich sind, muss man die Geschichte eben auf eigene Faust erkunden. Unser Landesblogger hat sich deswegen auf eine Spurensuche über die Vergangenheit in seiner Prager Nachbarschaft in Vinohrady begeben.

Längst überholt ist die Nachricht im Schaufenster der Kneipe „Zur Chefin“: Die zunächst zeitlich begrenzte Schließung der Lokale scheint inzwischen endlos weiter zu bestehen. Foto: Beate Franck

Die Corona-Pandemie hat die Gastronomie besonders hart getroffen. Kneipen und Restaurants mussten Mitte Oktober schließen. Unsere Kolumnistin Beate Franck berichtet über eine unheimliche Stille in der Bierstadt Pilsen.

Illustration: Jiří Bernard

Nach so einem von Covid geschüttelten Jahr scheint 2021 alles möglich. Orbán und Kaczyński ziehen sich aus der Politik zurück, Angela Merkel überlegt es sich dagegen noch einmal anders. Der russische Impfstoff gegen das Coronavirus hat auch noch ganz andere angenehme Wirkungen und der Kampf gegen den Klimawandel nimmt eine ganz überraschende Wendung. Eine nicht ganz ernst gemeinte Vorschau auf das Jahr 2021.

Auch zum Wettessen gut geeignet - Böhmische Zwetschgenknödel. Foto: ČTK/Glück Dalibor

Einer der Sommerhöhepunkte meiner Kindheit waren Pflaumenknödel, genauer gesagt: Die böhmischen Pflaumenknödel. Sehnsüchtig erwartete ich jedes Jahr die Pflaumenzeit.

Die Straßennamen in Rixdorf erinnern noch immer an die böhmische Vergangenheit des Stadtteils. Foto: Lara Kauffmann

Drei Monate lang hat unsere Landesbloggerin in Tschechien gelebt und gearbeitet. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland begab sie sich auf die Suche nach böhmischer Geschichte in Berlin und wurde im Stadtteil Neukölln fündig.

„Lenin, steh auf, Breschnew ist verrückt geworden.“ Foto: ČTK/unbekannt

Auch in den schwierigsten Zeiten bewahren sich die Tschechen ihren Humor. Das gilt ebenso für die Corona-Pandemie.

Das Studium findet in diesem Jahr hauptsächlich digital statt. Fast so, wie eine Fernbeziehung. Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Die Corona-Pandemie machte Präsenzstudium zum Fernstudium und Fernbeziehung zur „Präsenzbeziehung“. Unsere Kolumnistin berichtet, wie das Virus ihren Alltag verändert hat.

Egon Erwin Kisch war der "rasende Reporter". An seiner Ruhestätte auf dem Friedhof von Vinohrady zeigt ihn seine Figur mit Zigarette im Mund. Foto: Detmar Doering

Als Ende des 19. Jahrhunderts in den ehemaligen königlichen Weinbergen der heutige Stadtteil Vinohrady angelegt wurde (der erst 1922 Teil von Prag wurde), waren die Stadtväter sehr an einer modernen und großzügig gestalteten Infrastruktur interessiert. Dazu gehörte natürlich auch ein großer und ausbaufähiger Friedhof.

Seit dem Lockdown wirkt die Karlsbrücke wie ausgestorben. Foto: Lara Kauffmann

Unsere Landesbloggerin hat die letzten drei Monate in Prag verbracht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Stadt und den Tourismus hat sie hautnah miterlebt und ihre Eindrücke festgehalten.

Seit den 1990er Jahren empfängt das Café Louvre seine Gäste wieder in den ursprünglichen Räumlichkeiten. Foto: Lara Kauffmann

Die Geschichte der tschechischen Hauptstadt ist untrennbar verbunden mit dem Einfluss deutschsprachiger Kultur. Auf ihre Spuren kann man sich mit der Handy-App „SAMSA“ begeben, die unsere Landesbloggerin einmal ausprobiert hat.

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