Ein frisch gezapftes Bier in Gesellschaft guter Freunde – nicht nur für die meisten Tschechinnen und Tschechen zurzeit der sehnlichste Wunsch. Foto: Pilsner Urquell

Am Montag dürfen in Tschechien erstmals seit fast fünf Monaten die Gaststätten öffnen. Allerdings nur draußen. Aber auf Terassen und in Biergärten wird dann wieder ausgeschenkt. Unsere Kolumnistin sehnt das wie viele endlich herbei.

Schmidts Kater Lojzl. Zeichung: Jiří Bernard

Čauky mňauky, allerseits! Ich gehe mal davon aus, dass Sie fleißig ihrer staatsbürgerlichen Pflicht nachgekommen sind und an der Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung teilgenommen haben, der Sčítání, wie sie kurz auf Tschechisch heißt.

Das Ende Prags im Radsattel. Am Stadtrand klappt es mit den Radwegen schon sehr gut. Foto: Mathis Brinkmann

Als begeisterter Rennrad-Fahrer schreibt sich unser Landesblogger zum Abschluss seines siebenmonatigen Prag-Aufenthaltes den (Rad-)Frust von der Seele. Doch trotz Kopfsteinpflaster und Tram-Schienen: Mit der richtigen Taktik lässt sich Prag auch auf zwei Rädern erkunden.

Jessica Boehrs und Scott Mechlowicz in "EuroTrip" (2004). Foto: ČTK/Mary Evans/Blue Sea Productions Inc. / Ronald Grant Archive / Mary Evans / Pantheon

Tschechien und seine Hauptstadt Prag haben eine weit zurückreichende Filmtradition. Hinzu kommen Steuervergünstigungen, mit denen der Staat internationale Produktionen anlocken möchte. Kein Wunder also, dass so mancher Hollywood-Streifen in der goldenen Stadt gedreht wurde.

Napoléon bei der Schlacht von Austerlitz, Gemälde von François Gérard. Foto: Wikimedia Commons/ gemeinfrei

Von Enklaven und Pachtverträgen: Ländergrenzen und Staatsgebiete halten so manches Kuriosum bereit. Diesmal widmet sich unser Landesblogger einem französischen Hügel in Mähren und dem tschechischen Teil des Hamburger Hafens.

Der Fenstersturz an sich scheint wohl eine weniger gefährliche Angelegenheit zu sein als der Mob, der unter dem Fenster der ersten Defenestration wartete.Foto: Von Adolf Liebscher - ΑΩ institut, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5671576

Politische Widersacher aus dem Fenster zu werfen, das gehört in der Prager Geschichte fast schon zum guten Ton. Unser Landesblogger widmet sich diesmal der Geschichte der „Defenestration“, religiösen Streitigkeiten und der Frage, worauf Menschen im Jahr 2318 Acht geben sollten.

Derzeit ein guter Ort zum Leben - Tetschen (Děčín), Foto: Steffen Neumann

Seit 1. März ist die Mobilität in Tschechien eingeschränkt. Die Kreisgrenzen dürfen nur noch mit Ausnahmegenehmigung überschritten werden. Die Einhaltung wird von der Polizei massiv kontrolliert. Doch nicht alle in Tschechien trifft die Einschränkung gleich hart.

Ein makabres Spiel, das die Fußgänger nicht gewinnen können - in diesem Jahr steht es glücklicherweise noch 0:0. Foto: Mathis Brinkmann

Um die Anzahl an Unfällen von Fußgängern mit Straßenbahnen zu reduzieren, setzen die Prager Verkehrsbetriebe (DPP) auf den Schock-Effekt und rutschen manchmal ins Makabre, findet unser Landesblogger.

Ungewöhnliche Architektur: die Villa Pod Zvonařkou im Blockhaus-Stil. Foto: Mathis Brinkmann

Wenn Museen geschlossen und Stadtführungen nicht möglich sind, muss man die Geschichte eben auf eigene Faust erkunden. Unser Landesblogger hat sich deswegen auf eine Spurensuche über die Vergangenheit in seiner Prager Nachbarschaft in Vinohrady begeben.

Längst überholt ist die Nachricht im Schaufenster der Kneipe „Zur Chefin“: Die zunächst zeitlich begrenzte Schließung der Lokale scheint inzwischen endlos weiter zu bestehen. Foto: Beate Franck

Die Corona-Pandemie hat die Gastronomie besonders hart getroffen. Kneipen und Restaurants mussten Mitte Oktober schließen. Unsere Kolumnistin Beate Franck berichtet über eine unheimliche Stille in der Bierstadt Pilsen.

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