Aktuelle Artikel

Das Denkmal für Božena Němcová in Prag, Foto: Manuel Rommel

Božena Němcová ist ein Phänomen. Mutter von vier Kindern, Akteurin der tschechischen nationalen Wiedergeburt, Romantikerin, vor allem Autorin und Märchensammlerin, eine Gebrüder Grimm Böhmens. Bekannt wurde sie durch ihr Hauptwerk Babička (Die Großmutter). Ihr Einfluss reichte weit ins 20. Jahrhundert, ihr Mythos allerdings auch.

  • Das Orchester Collegium Marianum und die Sopranistin Hana Blažíková, Foto: Bach for All

    Bereits zum vierten Mal findet in Prag das hochkarätig besetzte Musikfestival „Bach for All“ statt. Außerdem in den Kulturtipps: Dada-Werke der Konzeptkünstlerin Květa Pacovská im Colloredo-Mansfeld-Palais und die Filmschau im Edison-Hub mit Streifen, die um den Filmpreis „Český lev“ (Böhmischer Löwe) wetteifern.  

  • Iveta Čajková und Zdeněk Charamsa haben das Gasthaus „Maxmillian“ in Dolní Světlá übernommen, saniert und wiedereröffnet. Foto: Petra Laurin

    Das Gasthaus „Maxmillian“ in Niederlichtenwalde (Dolní Světlá) hat wieder geöffnet. Einst gehörte es Max Schmelings Bruder.

  • Auf gezapftes Bier muss ab Mai weniger Steuern entrichtet werden - Foto: ČTK/AP/Petr David Josek

    Ab Mai gelten in Tschechien verschiedene Mehrwertsteuersätze für Bier, je nachdem, ob es gezapft wird, wo es gezapft wird und ob es alkoholisch oder alkoholfrei ist. So ergeben sich Steuersätze von 10, 15 oder 21 Prozent. Das sorgte für viel Verwirrung sowie für Spott und Witz in den sozialen Medien.

LandesEcho Print

LE 02/2020 - Illustration: Jiří Bernard

In der Februar-Ausgabe erfahren Sie: dass die Dauerausstellung über die Geschichte und Kultur der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien bald eröffnet, wie bald die Mariensäule auf den Prager Altstädter Ring zurückkehrt, warum das Hultschiner Ländchen eine ganze besondere Region ist, welche Rolle Mehrsprachigkeit auch an Schulen spielt. Im Forum der Deutschen lesen Sie: wo ein Gasthaus wiedereröffnet hat, das…

    Wegweiser

    Forum der Deutschen

    Auftritt der Kindergruppe der Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen, Foto: Manuel Rommel

    Vor 30 Jahren brachte die Samtene Revolution den Deutschen in der Tschechoslowakei die Freiheit zur Rückbesinnung auf die eigene Kultur und Sprache. Doch zunächst drohte auch eine Spaltung.

    Gesellschaft

    Russische Matrjoschkas sollen bald aus Prager Souvenirläden verschwinden - Foto: Manuel Rommel

    Das historische Zentrum Prags zwischen Wenzelsplatz, Karlsbrücke und Prager Burg ist voll von überteuerten Souvenirläden mit allerhand Ramsch und Andenken, die mit Prag und Tschechien wenig bis nichts zu tun haben. Wechselstuben tricksen mit dubiosen Wechselkursen oder versteckten Gebühren. Auch von „visuellem Smog“ in der Prager Altstadt ist die Rede. Schon lange möchte die Stadt dagegen vorgehen.

    • Als Ústí noch Aussig war: Ein Elbedampfer schipperte 1910 vor Burg Schreckenstein vorbei. Im Museum der Deutschen sollen künftig auch Aufnahmen wie diese vom Leben der Sudetendeutschen vor der Vertreibung erinnern. Foto: Stadtmuseum Aussig (Ústí nad Labem)

      Nach jahrelanger Verzögerung könnte die Aussiger Dauerausstellung über die Geschichte und Kultur der Deutschen in den böhmischen Kronländern schon in diesem Oktober eröffnen.

    • Bürgermeisterin Jana Syslová ist zuversichtlich, dass das Schloss von Mireschowitz in zwei Jahren saniert ist, Foto: Steffen Neumann

      Das nordböhmische Dorf Hrobschitz bei Bilin und seine Bürgermeisterin retten nicht das erste historische Gebäude. Gemeinsam mit dem Heimatkreisverein Bilin haben sie schon zwei Kirchen vor dem Verfall bewahrt.

    • E-Scooter in Prag - Foto: Friederike Aschhoff

      Seit Herbst 2018 rollen die grün-schwarz-weißen Roller des E-Scooter-Anbieters Lime durch die Straßen Prags, sie gehören mittlerweile zum alltäglichen Stadtbild. 1500 E-Roller betreibt die Firma in der tschechischen Hauptstadt. Aus Prager Fußgängerzonen könnten sie aber vielleicht bald verschwinden.

    Kultur

    Das Denkmal für Božena Němcová in Prag, Foto: Manuel Rommel

    Božena Němcová ist ein Phänomen. Mutter von vier Kindern, Akteurin der tschechischen nationalen Wiedergeburt, Romantikerin, vor allem Autorin und Märchensammlerin, eine Gebrüder Grimm Böhmens. Bekannt wurde sie durch ihr Hauptwerk Babička (Die Großmutter). Ihr Einfluss reichte weit ins 20. Jahrhundert, ihr Mythos allerdings auch.

    • Das Orchester Collegium Marianum und die Sopranistin Hana Blažíková, Foto: Bach for All

      Bereits zum vierten Mal findet in Prag das hochkarätig besetzte Musikfestival „Bach for All“ statt. Außerdem in den Kulturtipps: Dada-Werke der Konzeptkünstlerin Květa Pacovská im Colloredo-Mansfeld-Palais und die Filmschau im Edison-Hub mit Streifen, die um den Filmpreis „Český lev“ (Böhmischer Löwe) wetteifern.  

    • Marioennten aus Trnkas Film "Der Sommernachtstraum" („Sen noci svatojánské“) von 1959 - Foto: GASK

      Jiří Trnka war ein weltbekannter Zeichentrick-Künstler, der auch für seine Marionetten bekannt ist. Auf einer audiovisuellen Entdeckungstour in der Mittelböhmischen Galerie GASK in Kuttenberg kann man in die „Gärten der Imagination“ eintauchen und bisher nie gezeigte Exponate aus seinen Filmen bestaunen. Außerdem in den Kulturtipps: moderne Oper über Dealer in der Prager Georg-Samsa-Buchhandlung und das Filmfest Película in Prag, Königgrätz, Brünn und Ostrau.

    • Der deutsch-tschechische Identitätenmix wird in dem Stück mit viel Gefühl und "Cit" untersucht - Foto: Divadlo Na zábradlí

      Warum leben Deutsche und Tschechen eigentlich schon seit Tausend Jahren zusammen? Danach fragt das erste deutsch-tschechische Kabarett im Stück „Das Thema“ am Prager Theater Am Geländer. Außerdem in den Kulturtipps: Geometrische Abstraktionen von Zdeněk Sýkora in der Regionalgalerie Reichenberg sowie der Prager Galerie Zdeněk Sklenář und Weltpremiere der Oper über das absurde Stalin-Denkmal im Nationaltheater Brünn.

    Unterwegs

    Iveta Čajková und Zdeněk Charamsa haben das Gasthaus „Maxmillian“ in Dolní Světlá übernommen, saniert und wiedereröffnet. Foto: Petra Laurin

    Das Gasthaus „Maxmillian“ in Niederlichtenwalde (Dolní Světlá) hat wieder geöffnet. Einst gehörte es Max Schmelings Bruder.

    • Die ursprüngliche Pracht des Bahnhofsgebäudes von Moldau lässt sich noch erahnen - Foto: Jürgen Barteld

      Unser Autor Jürgen Barteld, Eisenbahner mit Herz und Seele, stellt Ihnen Grenzbahnhöfe und ausgewählte Bahnstrecken im deutsch-tschechischen Grenzgebiet vor, die die beiden Länder einander (wieder) näherbringen sollen. Es geht los mit dem Bahnhof Moldau: Bis zum nächsten deutschen Bahnhof klafft eine Lücke von nur neun Kilometern.

    • "Die Rakete" - Zeitschrift für Raumfahrt, herausgegeben vom Verein für Raumschifffahrt in Breslau - Foto: Wikimedia Commons

      Die moderne Raumfahrt nahm einst im schlesischen Breslau ihren Anfang. Dort wurde 1927 der weltweit erste Raumfahrtverein gegründet. Die Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft in Breslau erinnert nun mit einer Veranstaltung an diese Geschichte.

    • Der markante Förderturm des Ševčin-Schachts bietet eine hervorragende Aussicht über das Birkenberger Areal - Foto: Jürgen Barteld

      Ein faszinierendes Bergbau-Areal in Pribram lässt Besucher staunen. Mit 1600 Metern Tiefe gehört die Grube im Erzrevier von Birkenberg zu den tiefsten in Mitteleuropa.

    Meinung

    Bei dem Brand im Pflegeheim in Weipert starben acht Menschen. Foto: CTK

    Am Sonntag starben bei einem Brand in einem Pflegeheim im nordböhmischen Weipert acht Menschen. Die deutsche Feuerwehr war zwar nur fünf Minuten entfernt, durfte aber nicht helfen.

    • Zeichnung: Jiří Bernard

      Im 30. Jahr nach der friedlichen Revolution schien der Ost-West-Gegensatz größer denn je. In diesem Licht betrachtet lohnt ein Vergleich des ostdeutsch-tschechischen Verhältnisses, meint unser Kommentator Luboš Palata.

    • Ursula von der Leyen, Foto: Europäische Kommission

      Die neue Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen setzt auf Klimapolitik. Das könnte aber einen Konflikt mit den Visegrád-Staaten heraufbeschwören, gegen den die Kontroverse um die Flüchtlingsquoten ein unwichtiger, kleiner Unfall war, meint unser Kommentator Luboš Palata.

    • Wenzelsplatz November 1989, Foto: ČTK

      Heute vor 30 Jahren wurde ein friedlicher Marsch von tausenden Studenten in der Prager Nationalstraße (Národní třída) brutal niedergeschlagen. Der dramatische Abend bedeutete den Anfang der Samtenen Revolution. Für unseren Autor Hans-Jörg Schmidt war sie der Auslöser, als Korrespondent nach Prag zu wechseln.

    Politik

    Die tschechoslowakische Armee kurz nach der Besetzung des Hultschiner Ländchens am 4. Februar 1920, Foto: Muzeum Hlučínska

    Am 4. Februar 1920 entstand das Hultschiner Ländchen. In vielerlei Hinsicht handelt es sich um eine außergewöhnliche Region, die heute ihren 100. Geburtstag feiert.

    • Wird in Zukunft in Tschechien nur noch an einem Tag gewählt? Foto: ČTK/Krumphanzl Michal

      In keinem Land Europas wird so kurios gewählt wie in Tschechien. Die Wähler werden hier traditionell immer freitags und samstags zu den Urnen gerufen. Das hat seine Gründe, die tief in den Gewohnheiten des Volkes sitzen. Doch womöglich trennt sich das Land bald von dieser lieb gewordenen Eigenheit.

    • Senatspräsident Jaroslav Kubera (ODS) galt als einer der bedeutendsten Politiker Tschechiens, nun ist er überraschend im Alter von 72 Jahren gestorben. - Foto: ČTK

      Senatspräsident Jaroslav Kubera (ODS) ist am Montagmorgen im Alter von 72 Jahren überraschend verstorben. Er zählte zu den bedeutendsten Politikern des Landes. Von 1994 bis 2018 war er Bürgermeister von Teplitz und seit 2000 ununterbrochen im Senat.

    • Ko Wen-je und Zdeněk Hřib vor dem Glockenspiel des Prager Rathauses - Foto: ČTK

      Mit der neuen Partnerschaft zu Taipeh setzt sich die Führung von Prag bewusst von der prochinesischen Politik von Staatsoberhaupt Zeman und Regierungschef Babiš ab. China, das Taiwan als eine seiner Provinzen betrachtet, ist verärgert und zog erste Konsequenzen.

    Im Gespräch

    Naďa Kremserová  und ihre Schwester Ivana Kamrádová (v.l.) haben das Familienunternehmen 2014 von ihrem Vater übernommen - Foto: Rene Kamrád/AZPEK

    Bolatitz (Bolatice) ist ein großes Dorf im Herzen des Hultschiner Ländchens. Es gibt eine größere Seilfabrik, einen Industriepark, einen starken Mittelstand und auch den Deutschen Freundeskreis. So heißen die deutschen Vereine im Hultschiner Ländchen. Einer der ältesten Kreditnehmer von BOHEMIA Troppau ist AZPEK, eine mittelgroße Bäckerei. Sie beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von 30 Millionen Kronen. Die Firma wird von den zwei Töchtern des Gründers Josef Zajíček und einem Schwiegersohn geführt. Mit der Tochter Naďa Kremserová habe ich gesprochen.

    • Martin Dzingel, Foto: LV

      Martin Dzingel wurde im November zum vierten Mal zum Präsidenten der Landesversammlung der deutschen Vereine in Tschechien gewählt. Im Interview spricht er darüber, warum die Pflege der deutschen Friedhöfe kein totes Projekt ist, ob es einen Gedenkort für die Leiden der Heimatverbliebenen geben wird, schätzt die Situation der deutschen Minderheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ein, vor welchen Herausforderungen sie steht und warum sie dabei auch auf Fußball setzt.

    • Libor Rouček, Foto: Steffen Neumann

      Libor Rouček bewegte sich in seiner Jugend im Umkreis von Bruno Kreisky, war Regierungssprecher für Miloš Zeman und Vizepräsident des EU-Parlaments. Nun hat er über sein bewegtes Leben ein Buch geschrieben.

    • Ivo Schwarz auf der Fahrrad-Rikscha in Ostrau, Foto: Bohemia Troppau

      Seit 2014 kann man im Ostrauer (Ostrava) Stadtzentrum ein für diese Breitengrade ungewöhnliches Verkehrsmittel entdecken: eine Fahrradrikscha. Die Lenkstange liegt in den Händen von Ivo Schwarz, einem begeisterten Elektrotechniker, geboren 1968 in Ostrau-Witkowitz (Vítkovice) und Angehöriger der deutschen Minderheit. "Man spürt an Kleinigkeiten im Alltag, dass man deutsche Wurzeln hat", sagt er zu seiner Herkunft.

    Kolumnen

    Schmidts Kater Lojzl - Illustration: Jiří Bernard

    Čauky mňauky, allerseits! Es ist traurig, dass es im Zusammenleben von uns Katzen und unseren Dosenöffnern immer mal wieder atmosphärische Störungen gibt. Die gehen prinzipiell von den Zweibeinern aus, die – um es drastisch auszudrücken – zu doof sind, zu begreifen, dass wir Katzen und eben nicht sie die Weltherrschaft innehaben. 

    • Stadion im Häusermeer. Im Hintergrund der Fernsehturm von Žižkov Foto: Wikimedia Commons/Martin2035/CCBY

      Der Blick vom Zug zu den Lichtmasten des Žižkover Stadions ist ein Ritual für unseren Autor, der heute vom „Vorstadtklub mit Halbweltpotential“ schreibt.

    • Schmidts Kater Lojzl - Illustration: Jiří Bernard

      Čauky, mňauky, allerseits! Und ein tolles neues Jahr! Das darf man noch sagen, auch wenn das Jahr schon ein paar Tage alt ist.

    • aliceabc0/Pixabay

      Warum verlieben sich meist Deutsche in Tschechinnen? Diese brennende Frage interessierte die meisten unserer Leser in diesem Jahr. Auf den Plätzen der meist geklickten Beiträge folgten Karel Gott, das Comeback einer Legende, der Sudetendeutsche Tag und eine geteilte Brücke.

    Tschechien feiert Božena

    Božena Němcová ist ein Phänomen. Mutter von vier Kindern, Akteurin der tschechischen nationalen Wiedergeburt, Romantikerin, vor allem Autorin und Märchensammlerin, eine Gebrüder Grimm Böhmens. Bekannt wurde sie durch ihr Hauptwerk Babička (Die Großmutter). Ihr Einfluss reichte weit ins 20. Jahrhundert, ihr Mythos allerdings auch.

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    Sechsmal Bach und Dada

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    Bereits zum vierten Mal findet in Prag das hochkarätig besetzte Musikfestival „Bach for All“ statt. Außerdem in den Kulturtipps: Dada-Werke der Konzeptkünstlerin Květa Pacovská im Colloredo-Mansfeld-Palais und die Filmschau im Edison-Hub mit Streifen, die um den Filmpreis „Český lev“ (Böhmischer Löwe) wetteifern.  

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    Auge in Auge mit der Boxlegende

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    Das Gasthaus „Maxmillian“ in Niederlichtenwalde (Dolní Světlá) hat wieder geöffnet. Einst gehörte es Max Schmelings Bruder.

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    Verwirrung bei tschechischen Bierpreisen

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    Ab Mai gelten in Tschechien verschiedene Mehrwertsteuersätze für Bier, je nachdem, ob es gezapft wird, wo es gezapft wird und ob es alkoholisch oder alkoholfrei ist. So ergeben sich Steuersätze von 10, 15 oder 21 Prozent. Das sorgte für viel Verwirrung sowie für Spott und Witz in den sozialen Medien.

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    Zerstritten und versöhnt

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    Vor 30 Jahren brachte die Samtene Revolution den Deutschen in der Tschechoslowakei die Freiheit zur Rückbesinnung auf die eigene Kultur und Sprache. Doch zunächst drohte auch eine Spaltung.

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    Lückenschluss: Moldau-Holzhau

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    Unser Autor Jürgen Barteld, Eisenbahner mit Herz und Seele, stellt Ihnen Grenzbahnhöfe und ausgewählte Bahnstrecken im deutsch-tschechischen Grenzgebiet vor, die die beiden Länder einander (wieder) näherbringen sollen. Es geht los mit dem Bahnhof Moldau: Bis zum nächsten deutschen Bahnhof klafft eine Lücke von nur neun Kilometern.

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    Der Teufel in der Spinnstube – Sagen aus dem Kuhländchen

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    Als in früherer Zeit bei uns noch viel Flachs angebaut wurde, da versammelten sich die Mädchen an langen Winterabenden bald in dieser, bald in jener Bauernstube und spannen fleißig. Beim Eintreten in die Spinnstube galt es als Scherz, den Mädchen die dem Flachse entfallenen Stengelsplitterreste – „Oene“ genannt – von der Schürze abzuschütteln.

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    Im Garten der Imagination: Kulturtipps vom 14. bis 20. Februar 2020

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    Jiří Trnka war ein weltbekannter Zeichentrick-Künstler, der auch für seine Marionetten bekannt ist. Auf einer audiovisuellen Entdeckungstour in der Mittelböhmischen Galerie GASK in Kuttenberg kann man in die „Gärten der Imagination“ eintauchen und bisher nie gezeigte Exponate aus seinen Filmen bestaunen. Außerdem in den Kulturtipps: moderne Oper über Dealer in der Prager Georg-Samsa-Buchhandlung und das Filmfest Película in Prag, Königgrätz, Brünn und Ostrau.

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    Prag sagt russischen Souvenirs den Kampf an

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    Das historische Zentrum Prags zwischen Wenzelsplatz, Karlsbrücke und Prager Burg ist voll von überteuerten Souvenirläden mit allerhand Ramsch und Andenken, die mit Prag und Tschechien wenig bis nichts zu tun haben. Wechselstuben tricksen mit dubiosen Wechselkursen oder versteckten Gebühren. Auch von „visuellem Smog“ in der Prager Altstadt ist die Rede. Schon lange möchte die Stadt dagegen vorgehen.

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    Ein großer Schritt zum Museum der Deutschen

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    Nach jahrelanger Verzögerung könnte die Aussiger Dauerausstellung über die Geschichte und Kultur der Deutschen in den böhmischen Kronländern schon in diesem Oktober eröffnen.

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