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Wirtschaftsuniversität Prag VŠE

LandesBlog – Ankunft in Prag Teil I

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In diesem LandesBlog geht es um all die Dinge, die mir im Prager (Praktikanten-)Alltag auffallen, was man unbedingt machen oder vielleicht auch nicht machen sollte und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die Deutschen mit den Tschechen haben.

An der Hochschule Magdeburg-Stendal in Sachsen-Anhalt ist es im Studiengang Journalistik/Medienmanagement Pflicht entweder ein Semester im Ausland zu studieren oder Praktika zu absolvieren. Hierbei kann der Studierende entscheiden, ob er ein sechsmonatiges Praktikum im Ausland macht oder drei Monate im Inland und dann drei Monate im Ausland. Es stellte sich für mich die Frage – Wo soll es hingehen? Erster Gedanke – Prag!

Jetzt stellt sich die Frage. Warum Prag? Zum einen, weil Prag mit 370 km nicht allzu weit von Magdeburg entfernt ist und ich in der Umgebung von Magdeburg Freunde und Familie habe, zum anderen, weil ich schon einmal für ein paar Tage in Prag gewesen bin. Das hat zwar noch nicht viel mit „in Prag leben“ gemeinsam, aber man weiß ungefähr, was einen erwartet.

Erster Schritt: An den Computer setzen und erst einmal nach Praktikumsstellen suchen. Lange suchen. Und Bewerbungen schreiben. Viele Bewerbungen. Zum Glück kam nach langer Warterei eine positive Bestätigung vom LandesEcho.

Zweiter Schritt: Ungefähr tausend Formulare der Hochschule schicken, damit das Auslandspraktikum auch bestätigt ist und man nicht als „Nichtstuend“ gilt und dann kann es losgehen.

Dritter Schritt: Koffer packen, Fernbus buchen, über viele Dinge informieren, die man in Tschechien machen und nicht machen sollte, Familie und Freunden „Tschüss“ sagen und los geht die Reise.

Nur Schritt vier habe ich vergessen: Ein wenig Tschechisch lernen. Aber dazu später mehr.

Mit dem Fernbus nach Prag - Foto: Sebastian Schumann

Erstes Highlight. Fernbus fahren. In Magdeburg eingestiegen, war die Platzwahl noch einfach. Stationen der Fahrt waren Leipzig, Dresden und Prag. Im Bus gab es leider keine einzige Steckdose, womit die Filme auf dem Telefon nicht zu gebrauchen waren, da ich weder über eine andere Stromquelle verfügte noch über genug Akkukapazität. Also Handy aus und Zeitung lesen. Sechs lange Stunden lang. Nach dem Halt in Leipzig war dann der Bus voll. Es wurde wärmer und der Busfahrer teile mit, dass die Toilette defekt ist und nicht mehr benutzt werden kann. Nach dem Halt in Dresden wurde der Bus noch voller. Und noch wärmer. Nach zwei weiteren Stunden kam der Bus dann endlich in Prag an. Dann nur noch Koffer raus und die große Frage: Wo muss ich hin?

Mehr dazu in Teil 2 demnächst an dieser Stelle.

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