Foto: Copyright Deutsche Botschaft Prag

Eine Ausstellung erzählt die wechselvolle Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik.

Adolf Hitler auf der Prager Burg am 15. März 1939, Foto: Bundesarchiv, Bild 183-2004-1202-505/CC-BY-SA 3.0/Wikipedia

Am 15. März vor 80 Jahren besetzte die deutsche Wehrmacht Prag und errichtete das Protektorat Böhmen und Mähren. Die Zeit und ihre Aufarbeitung stößt bis heute auf ein reges Interesse in der tschechischen Öffentlichkeit.

Prag, 17.11.18: Zum "Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie" ziehen tausende Demonstranten durch die Innenstadt und fordern lautstark den Rücktritt von Ministerpräsident Babiš.

Foto: Demonstration gegen Andrej Babiš vor Reiterstandbild am Wenzelsplatz - Bild: Tomáš Randýsek

Ein Skandal folgt auf den anderen und dennoch zeigte sich Premier Andrej Babiš bislang unantastbar. Die neueste Entwicklung im Fall „Storchennest“ treibt nun wieder die Zivilgesellschaft auf die Straße – diesmal jedoch mit Unterstützung des Parlaments und Senats.

Auf dem Hradschin flattert die Piratenflagge nicht, aber die Partei steht womöglich bald an der Spitze des Rathauses

Weiterer Aufschwung der Piraten, klarer Sieg für ANO und unabhängige Kandidaten sowie ein Debakel für linke Parteien - das sind die Ergebnisse der tschechischen Kommunalwahlen vom letzten Wochenende.

Zeman und Merkel in Berlin / ČTK/ABACA/AA/ABACA

Zum Abschluss seines dreitägigen Aufenthalts in Deutschland ist Tschechiens Präsident Miloš Zeman am Freitag von seinem Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen worden. Es sollten keine leichten Gespräche werden, obwohl die deutsch-tschechischen Beziehungen hervorragend sind. Aber es gibt Ausnahmen.

Foto: Gedenktafel zum 27. Juni in Prag - Foto: Wikimedia Commons/Shadster, CC BY-SA 4.0

Andrej Babiš setzt sich gern höchste Ziele. Als Unternehmer hat es der 63-Jährige damit zum Dollar-Milliardär gebracht. Auch seine neue Regierung, mit der er als Premierminister Tschechien „wie eine Firma" leiten will, soll in die Geschichte eingehen. Wegen ihrer Leistungen. „Wir quatschen nicht, wir klotzen ran", lautet einer seiner Wahlsprüche. 

Foto: Prager Burg - Bild: LE/tra

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit ihrer Rede zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung Empörung in Tschechien ausgelöst. Präsident Miloš Zeman ließ über seinen Sprecher „tiefste Missbilligung" ausrichten. „Absolut inakzeptabel" nannte Premier Andrej Babiš Merkels Rede. „Es ist sehr unglücklich, dass alte Wunden aufgerissen werden", sagte der Regierungschef weiter.

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