Foto: Gedenktafel für die Proteste am 17.11.1989 mit Blumen am 17.11.2014 - Bild: LE/tra

Am 17. November erinnern sich Tschechien und die Slowakei mit einem Gedenktag an die Proteste des Jahres 1989, die die Samtene Revolution auslösten. Gleichzeitig erinnert man auch an den 17. November 1939, an dem die tschechischen Universitäten geschlossen und die Anführer des studentischen Widerstandes von den Nazis ermordet wurden.

 

Foto: Ivana und Karel Gott - Bild: Wikipedia/David Sedlecký

Erst war von einer Phase des sich schlecht Fühlens die Rede. Vermutlich wegen einer nicht gut funktionierenden Herzklappe. Dann hieß es, eine geplante Operation am Herzen sei vorgezogen worden. Später die Korrektur: es sei nicht das Herz gewesen, sondern Schmerzen im Bauchraum, die eine Operation erforderlich gemacht hätten. Und schließlich wurden bei dieser Not-Operation zu allem Überfluss auch noch Krebszellen gefunden. Nicht nur die Leser der tschechischen Boulevardzeitungen, die kein anderes Thema mehr haben, stehen neben sich. Das ganze Land sorgt sich ernsthaft um Karel Gott.

 

 

Foto: Prager Schmiermittel-Tram - Bild: tra

Touristen machen in Prag Selfies mit den Wachen vor der Burg, mit der Wenzelstatue am Wenzelsplatz oder auch gern auf der Karlsbrücke. Einheimische hingegen wählen aktuell ein ganz anderes Motiv für ihre telefongestützte Selbstablichtung.

 

 

Foto: Verleihung Deutschlehrerpreis 2014/2015 in Leitmeritz - Bild: LE/tra

Der Deutschlehrerpreis der „šprechtíme“-Kampagne wird wieder vergeben. Jedes Jahr werden die besten Deutschlehrer Tschechiens gesucht, die mit innovativen, kreativen und inspirierenden Unterrichtsprojekten dafür sorgen, dass die Deutsche Sprache besser vermittelt wird.

 

Foto: Neues Gebäude des Österreichischen Gymnasiums Prag - Bild: LE/tra

Die Österreichische Schule Budapest stand Pate, als 1991 in Prag das Österreichische Gymnasium gegründet wurde. Von den damals 48 Schülern ist das Gymnasium heute auf 202 Schüler angewachsen. Das Provisorium im Prager Stadtteil Holešovice, in das man 2004 umgezogen war, reichte dafür längst nicht mehr aus. Ein neues Gebäude mit moderner Ausstattung musste her.

 

 

Logo: Europäischer Gerichtshof

Was vor drei Jahren als Anreiten eines Österreichers gegen ein irisch-amerikanisches Windmühlenkonstrukt begann, fand am 6. Oktober in Luxemburg nun mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ein vorläufiges juristisches Ende. Dabei folgte der EuGH der Argumentation des Klägers und erklärte die „Safe-Harbor-Regelung“, mit der die EU-Kommission im Jahr 2000 die USA zum sicheren Hafen für personenbezogene Daten erklärte, für ungültig.

 

 

Foto: Fahnen der EU, Tschechiens und Deutschlands - Bild: LE/tra

An diesem Samstag (3.10.) feiert Deutschland 25 Jahre Wiedervereinigung. In einer Zeit, in der gerade große Umbrüche auf den nördlichen Nachbarn Tschechiens zukommen, erinnert man sich daran, dass vor einem Vierteljahrhundert eine mindestens ebensogroße Veränderung die Verschmelzung des damals geteilten Berlins und den Beitritt der fünf neuen Bundesländer zur Bundesrepublik begleitete.

 

Logo: Ústav pro studium totalitních režimů

Für Kurzentschlossene bietet das Institut für das Studium totalitärer Regime (Ústav pro studium totalitních režimů) heute ab 10 Uhr einen Vortrag des deutschen Historikers Jens Gieseke zum Thema „Was dachten die Ostdeutschen wirklich? Die öffentliche Meinung in Stasi-Berichten und geheimen Meinungsumfragen“.

 

Foto: Unterhosenfahne auf der Prager Burg - Bild: ztohoven.com

Wann immer der tschechische Präsident in seiner Heimat ist, weht über seinem Amtssitz, der Prager Burg, seine Standarte mit den Wappen Böhmens, Mährens und Schlesiens sowie dem Leitspruch: „Die Wahrheit siegt“. Am vergangenen Wochenende haben Anarcho-Künstler der Gruppe „Ztohoven“ (deutsch etwa: „Raus aus dem Dreck“ oder auch „Schei…“) in einer Blitzaktion die Flagge eingeholt und gegen eine überdimensionale rote Unterhose ausgetauscht.

 

 

Foto: Rosa IS-2 in Lešany - Bild: LE7tra

Als die Tschechoslowakei 1989 die Herrschaft der Kommunistischen Partei abschüttelte, waren auch die Symbole der „ewigen Freundschaft“ mit der Sowjetunion plötzlich ihrer Unantastbarkeit enthoben. Unter ihnen war auch jener Panzer IS-2m, wobei das IS für Iosif Stalin steht, der seit 1945 auf einem fünf Meter hohen Sockel in Prag an die Befreiung der Stadt durch die Rote Armee erinnern sollte. Zwar hatten die sowjetischen Truppen Prag am 9. Mai 1945 in ganz anderen Panzern erreicht, nämlich in den fast schon legendären T-34, als Denkmal wollte man den Pragern aber etwas Moderneres präsentieren.

 

 

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