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Wirtschaftsuniversität Prag VŠE

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  • Minister besucht Gymnasium

    Für die nächste Ausgabe der „Prager Gespräche“ hat das Akademische Forum der Absolventenvereinigung des Österreichischen Gymnasiums Prag den Minister für Menschenrechte und Gleichstellung, Jiří Dienstbier, eingeladen. Diskutiert werden mit ihm am 12.1. aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft.

     

  • Rurale Grenzlandschaft im Bild

    Das Lausitzer Gebirge (Lužické hory) liegt zwischen der Böhmischen Schweiz (České Švýcarsko) und dem Jeschkengebirge (Ještědský hřbet) an der Grenze zwischen Nordböhmen und Sachsen. In dieser Gegend wuchs der Maler und Grafiker Jaroslav Valečka auf und noch heute inspiriert sie seine Bilder. Die Vernissage zur Ausstellung „Stíny Sudet“ (Schatten des Sudetenlandes) findet heute in der Prager Galerie Václava Špály statt.

     

  • Vor dem Schicksalsjahr

    Florian Illies ist deutschen Lesern spätestens seit seinem selbstkritischen Rückblick auf seine eigene Generation in „Generation Golf. Eine Inspektion“ ein Begriff. Im Jahr 2012 erschien „1913: Der Sommer des Jahrhunderts“, in dem der Journalist noch weiter zurückgeht und sich dem Jahr vor dem Ersten Weltkrieg widmet. Seit 2013 liegt der Bestseller auch in tschechischer Sprache vor und wird am 15. Dezember als Adaption in einer szenischen Lesung in Olmütz (Olomouc) vorgestellt.

     

  • Einfluss im Überfluss

    Die Prager deutsche Literatur hat unübersehbare Spuren hinterlassen. Kafka-Kalender, -T-Shirts und Kaffeebecher haben aber mit Literaturverständnis nicht viel zu tun - oder doch? Der Frage, inwieweit diese entfremdete Rezeption auch auf die nachfolgenden Schriftstellergenerationen Einfluss hat, widmet sich das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren am 8.12. mit dem Diskussionsabend „Die Erben der Prager deutschen Literatur“.

     

     

  • Literatur im Jahresrückspiegel

    Der Dezember ist als letzter Kalendermonat stets auch der Zeitpunkt für einen Blick zurück auf das vergangene Jahr. Noch bevor im nächsten LandesEcho unser Jahresrückblick erscheint, wird die Literaturkritikerin Ina Hartwig ihre Sicht des Jahres im Prager Goethe-Institut präsentieren. Dabei geht es natürlich besonders um die aktuellen Trends in der deutschen Literatur. Im zweiten Teil des Abends wird Ulrich Peltzer seinen Roman „Das bessere Leben“ vorstellen, der es 2015 auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat.

     

  • Kraftwerk in Aktion

    Nach 11 Jahren Abwesenheit beehren die Elektro-Urgesteine von Kraftwerk wieder einmal Prag. Am 3.12. zeigen sie mit ihrem „3D Concert“-Auftritt im Forum Karlín, dass das Kraftwerk auch heute noch ordentlich musikalischen Strom produziert.

     

     

  • Kurz und ausgezeichnet

    Die Tage werden kürzer, draußen ist es kühl und unangenehm nass. Das sind die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Filmabend. Das Österreichische Kulturforum, die Akademie des Österreichischen Films und Österreichs Außenministerium präsentieren am 2.12. in Reichenberg (Liberec) sechs Filme, die sich für die Vorauswahl zum Österreichischen Kurzfilmpreis 2015 qualifiziert haben.

     

     

  • Lyrikabend im Literaturhaus

    Einen ganzen Abend widmet der Poesie am 1. Dezember das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren gemeinsam mit der Stadtbibliothek Prag und dem Projekt „Praha město literatury“ (Prag, Stadt der Literatur) anlässlich des ersten Jahrestages der Aufnahme Prags in die Liste der kreativen Städte der Literatur der UNESCO.

     

     

  • Kunst und Tücken der Übersetzung

    Übersetzungen literarischer Texte sind immer auch Spiegel ihrer Entstehungszeit und der Kultur ihres Zielpublikums, ebenso wie die Werke in ihrer Originalsprache. Deutsche Bücher sind in tschechischer Version auf dem hiesigen Markt sehr beliebt. Dabei haben aber nicht etwa Goethe oder Schiller die Nase vorn, gerade aktuelle Titel finden guten Absatz. Einige dieser Bücher und die Tücken des Übersetzens aus dem Deutschen stellen am 30.11. die Übersetzer Michaela Jacobsenová und Tomáš Dimter im Prager Goethe-Institut vor.

     

  • Auf dem Sofa nach Prag gesurft

    Vier Männer in einem Boot blicken stumm vom Cover des neuesten Albums der Wiener Band „Sofa Surfers“. „Scrambles, Anthems and Odysseys“ erschien zwar erst Anfang November, ist aber schon jetzt in den österreichischen Charts die erfolgreichste Platte der 1996 gegründeten Gruppe. Am 26. November kommen die Sofa Surfers auch nach Prag, um ihren Langspieler und die dazugehörige Single vorzustellen.

     

  • Dirk Hülstrunk im Literaturhaus

    Der aktuelle Stipendiat des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren, Dirk Hülstrunk, verbindet Worte und Klänge zu einem Gesamtkunstwerk. Er balanciert damit zwischen Ton, Schrift und Performance. Heute stellt er einige seiner Werke im Literaturhaus vor.

     

     

  • Stuttgarter Historiker an der Uni Brünn

    Im Rahmen des diesjährigen Herbstprogramms ist es dem Deutschen Kulturverband Brünn gelungen, den Stuttgarter Historiker und Leiter der Abteilung für neuere Geschichte der Universität Stuttgart, Wolfram Pyta, nach Brünn einzuladen.

     

  • Ein verkanntes Instrument lebt auf

    Am 14.11. wird es sehr musikalisch im schlesischen Wagstadt (Bílovec). Das Renaissance-Schloss aus dem 16. Jahrhundert verwandelt sich für einen Nachmittag in die Konzertbühne für das Zither-Trio „Citrium“, dass hier vorführt, wie das zu Unrecht fast vergessene Instrument für ganz unterschiedliche Musikgenres genutzt werden kann. Als Gast tritt zudem Robert Jodlbauer auf, der das Zitherspiel auf der Oboe begleiten wird.

     

  • Getanzter Tramp

    Mario Schröder ist Chefchoreograph des Leipziger Balletts, tanzte dort als Solist selbst von 1983 bis 1999. In seiner Karriere hat er bislang fast achtzig Produktionen choreographiert und das nicht nur in Deutschland. Seine Inszenierungen waren unter anderem schon in der Mongolei, den USA und in Japan zu sehen. Mit der Tschechien-Premiere des Tanzstücks „Chaplin“ kommt er nun am 19. November wieder nach Ostrau (Ostrava), wo er schon 2010/2011 im Rahmen der „Tanzbrücke“ gastierte.

     

  • Betont interaktiv

    Seit fünf Jahren bringt das Theater Archa mit dem internationalen Festival des dokumentarischen Theaters „Akcent“ neue Bühnenproduktionen nach Tschechien. Dabei werden die Grenzen des klassischen Theaters auch gerne gesprengt, Stücke für jede Lücke maßgefertigt. In diesem Jahr findet das Festival vom 19. bis 29. November in Prag statt und zieht dann vom 30.11. bis zum 2.12. in die Kulturhauptstadt Pilsen (Plzeň) weiter.

     

  • Mehr als ein Übersetzer

    Noch immer gibt es einige Dichter des Prager deutschen Schriftstellerkreises, deren Namen nur selten im gleichen Atemzug mit Franz Werfel, Max Brod oder Franz Kafka genannt werden. Den deutsch-tschechischen Übersetzer und Dichter Rudolf Fuchs stellt der Literaturwissenschaftler Konstantin Kountouroyanis am 24.11. im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren nun genauer vor.

     

  • Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung 2015

    Hans Dieter Zimmermann, Literaturhistoriker aus Berlin, und Alena Bláhová, Übersetzerin aus Prag, erhalten den diesjährigen Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung. Die Verleihung fi ndet am 11. November im Neuen Rathaus von Brünn (Brno) statt. Die beiden Ehrenpreise gehen an das Ehepaar Horst und Helga Löffler und Irena Nováková.

     

     

  • Verse zwischen den Sprachen

    Lyrik als Ausdruck der sehr eigenen Melodie einer Sprache ist für Übersetzer stets eine ganz besondere Herausforderung. Gelungene Übertragungen sind eine besondere Kunst und können ganz eigene Einblicke in die Gedankenwelt des Dichters und des Übersetzers gestatten. In einem Vortrag über Jan Skácel und Reiner Kunze am 16.11. thematisiert nun der Germanist Roman Kopřiva den literarischen Dialog dieser beiden Dichter.

     

  • Konsularsprechtage in Krawarn

    Die Deutsche Botschaft in Prag veranstaltet am 10. und 11. November in Krawarn (Kravaře) ihre nächsten Konsularsprechtage. Zwei Beamte werden an diesen Tagen vor Ort alle konsularischen Angelegenheiten bearbeiten und die notwendigen behördlichen Schritte dafür veranlassen. Es besteht unter anderem die Möglichkeit, Pässe, vorläufige Reisepässe und Kinderreisepässe zu beantragen. Außerdem kann man bei dieser Gelegenheit Geburtsanzeigen abgeben.

     

  • Nach der Debatte ist vor der Debatte

    Kaum sind die Gewinner des Wettbewerbs „Jugend debattiert international“ bekannt gegeben worden (das LandesEcho berichtete: hier), geht es auch schon weiter mit den gepflegten Streitgesprächen in deutscher Sprache. Am 13.11. treten diesmal Schüler aus Sachsen und Westböhmen bei einer Schaudebatte in Prag gegeneinander an.

     

     

  • Antikomplex stellt neues Buch vor

    Mit dem neu ins Tschechische übersetzten Buch „Odchody a návraty“ (Erinnerungskultur und Lebensläufe) widmet sich der 1998 von Studenten gegründete Verein Antikomplex einem seiner zentralen Themengebiete. Es geht um Erinnerungen an die Vertreibung, die Ankunft in der neuen Heimat und die Integration in Deutschland. Aber auch den Blick der tschechischen Bewohner des Grenzgebietes auf die Vergangenheit ihrer Wohnorte spart man nicht aus.

     

  • Jugend debattiert aktuelles Finalthema

    Es war knapp im Finale des Wettbewerbs „Jugend debattiert international 2015“ im lettischen Riga. Auf dem Podium lieferten sich zwei Schülerinnen aus Ungarn und ein gemischtes Team aus Tschechien eine spannende Debatte auf Deutsch zum Thema „Sollen alle Mitgliedsstaaten des Europarats jährlich eine Mindestzahl von Flüchtlingen aufnehmen?“.

     

  • Bretter, die die Welt bedeutend verbinden

    In einem Jahr der Jubiläen naht bereits das nächste. Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache geht bereits in seine zwanzigste Ausgabe. Vom 5. bis zum 29. November zeigen verschiedene Prager Bühnen neue und neu interpretierte Stücke in deutscher Sprache. Durch zwei Theaterausflüge werden aber auch München und Dresden Teil des Festivals.

     

  • Das Grenzüberschreiterfestival

    Zwischen dem 29.10. und dem 15.11. finden die 17. Tschechisch-Deutschen Kulturtage statt. Dieses Festival soll das Interesse an der Kultur des jeweiligen Nachbarn anfachen. Auch für ein besseres Verständnis der Menschen auf der anderen Seite der Grenze sorgt die Veranstaltung nun schon seit 1999.

     

     

  • Prag in einem besonderen Licht

    Zwischen dem 15.10. und dem 18.10. findet derzeit das dritte „Signal Festival“ in Prag statt. Bei diesem Festival werden viele Gebäude und Plätze der tschechischen Hauptstadt in ganz bestimmter Weise angeleuchtet und die Stadt so in einem ganz neuen Licht präsentiert.

     

  • Deutsche Geschichte mit kindlichen Augen

    Am 12.10. wurde zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der 11. Deutsche Buchpreis verliehen. Schon seit dem 16. September standen die sechs Finalisten fest, über den Sieger durfte jedoch noch eine Weile spekuliert werden.

     

     

  • Katz und Maus

    Günter Grass gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Mit seiner „Danziger Trilogie“ sprach er tabuisierte Themen an und rüttelte am Selbstverständnis der Bundesrepublik. An seinem Geburtstag zeigt das Goethe Institut in Zusammenarbeit mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren nun den auf seiner Novelle gleichen Namens beruhenden Film „Katz und Maus“.

     

  • Ein kleiner Vorgeschmack

    Letzte Woche gab es schon einen kleinen Vorgeschmack auf das anstehende Fest deutschsprachiger Filme. Im Zeitraum zwischen dem 21.10. und dem 25.10. wird „Das Filmfest“ in Prag stattfinden und danach nach Pilsen (Plzeň) und Brünn weiterziehen. Um einen kleinen Einblick zu bieten, zeigten die Veranstalter den Film „Als wir träumten“, einen der vielen Filme, die auf dem Festival zu sehen sein werden.

     

     

  • Gedenken an Reformator

    Johannes Mathesius gilt als Reformator des Erzgebirges und starb vor 450 Jahren am 7. Oktober in Joachimsthal (Jáchymov). Anlässlich dieses Jahrestages organisiert die Johannes-Mathesius-Gesellschaft am Samstag, 10. Oktober, mehre Veranstaltungen, um dieser wichtigen Persönlichkeit zu gedenken.

     

  • Finaldebatte in Riga

    Zwischen dem 19.10. und dem 23.10. findet das Finale des alljährlichen Debattierwettbewerbs „Jugend debattiert international“ statt. Dieses Mal wird das Finale des Wettbewerbs in Riga, Lettland, ausgetragen. Auch die zwei tschechischen Landessieger werden dort ihr Land vertreten und versuchen, den Wettbewerb zu gewinnen.

     

     

  • Hans Kelsen an der Schwelle des 21. Jahrhunderts

    Hans Kelsen, einer der Verfasser der österreichischen Verfassung, war einer der bedeutendsten Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Er ist das Thema einer internationalen Konferenz, die an der Karls-Universität Prag am 8. und 9. Oktober stattfindet.

     

  • Verloren geglaubter Schwan kehrt zurück nach Prag

    Unter den vielen Künstlern und Wissenschaftlern, die König Rudolf II. am Prager Hof um sich versammelte, war auch der Schweizer Joseph Heintz der Ältere. Sein lange Zeit verloren geglaubtes Bild „Leda und der Schwan“ wurde nach fast 400 Jahren wiederentdeckt und kommt nun für eine Ausstellung vom 2.10. bis zum 3.1. nach Prag zurück.

     

  • Leinwand-Klassiker und Neuentdeckungen

    Zehn Jahre ist es bereits her, dass das Festival deutschsprachiger Filme „Das Filmfest“ das erste Mal in Tschechien einen Überblick über das Leinwandschaffen deutschsprachiger Filmemacher bot. In diesem Jahr gibt es das Jubiläums-Filmfest an drei Orten: Vom 21. bis 25.10. in Prag, vom 26.10. bis 28.10. in Pilsen (Plzeň) und vom 29.10. bis 1.11. in Brünn.

     

  • Kulturschau am Samstag

    Mit großen Schritten nähert sich das wichtigste kulturelle Ereignis des Jahres für die Verbände der Deutschen in der Tschechischen Republik. Am 3. Oktober findet die Großveranstaltung der Landesversammlung in Prag statt. Hier stellen sich die einzelnen Vereine mit ihren vielen verschiedenen Kulturgruppen vor und bieten den Zuschauern einen kleinen Einblick in ihre Arbeit in den Regionen.

     

  • Goethe-Jubiläum in Prag

    Das Goethe-Institut ist weltweit für die Vermittlung der deutschen Sprache tätig. In Prag gibt es diese Mittlerorganisation seit mittlerweile 25 Jahren. Ein guter Grund, dieses Vierteljahrhundert der Kulturarbeit kräftig zu feiern. Das Goethe-Institut begeht seinen 25. Prager Geburtstag mit einem 25-stündigen Feier-Marathon vom 2. bis 3. Oktober.

     

  • Filmtage in Mährisch Schönberg

    Das Begegnungszentrum in Mährisch Schönberg (Šumperk) zeigt ab heute bis zum 25. September jeweils ab 17 Uhr deutschsprachige Filme. Die Auswahl an aktuellen Streifen richtet sich sowohl an ein junges als auch an ein junggebliebenes Publikum.

     

     

  • Junge Heimatmaler gesucht

    Bereits in die dreizehnte Runde geht der Wettbewerb „Kinder malen ihre Heimat“ des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ in Rumänien. Dieses Mal sind auch junge Künstler der Klassenstufen eins bis acht aus anderen Ländern Europas eingeladen, ihre Werke einzusenden. Die besten Arbeiten werden in einer Wanderausstellung ausgestellt.

     

     

  • Kulturministerium öffnet seine Pforten

    Das Kulturministerium, das auch das LandesEcho als Minderheitenpublikation finanziell unterstützt, lädt am Wochenende vom 19. bis 20.9. zu seinen Tagen der offenen Tür im Palais Nostitz (Nostický palác) in Prag ein. An beiden Tagen haben Besucher so die Möglichkeit, den Arbeitsplatz von Kulturminister Daniel Herman zu sehen, das restaurierte Palais zu erkunden und 25 vom Ministerium geförderte Organisationen kennenzulernen. Für die Kleinen steht Puppentheater auf dem Programm.

     

     

  • Tag der Sprachen ist Tag der Kulturen

    Im Zeichen der Sprachenvielfalt steht der 26. September. In ganz Europa wird der Tag der Sprachen gefeiert. Seit dem Jahr 2011, welches vom Europarat zum Europäischen Jahr der Sprachen erklärt wurde, wird jährlich in zahlreichen Mitgliedsländern der europäischen Union der Tag der Sprachen begangen. Die Intention dieses Projekts ist es, die Sprachenvielfalt in Europa zu würdigen und die Mehrsprachigkeit der Bürger zu fördern. In ganz Europa finden Veranstaltungen statt, die Menschen unter dem Aspekt des Sprachenaustauschs zusammenführen.

     

     

  • Essays eines Vielgereisten

    Jiří Grušas Tod jährt sich in diesem Jahr bereits zum vierten Mal. Mittlerweile sind mehrere Sammelbände mit Gedichten und Prosatexten Grušas erschienen, die einen guten Einblick in das Werk des unwahrscheinlich vielseitigen Literaten ermöglichen, der die Literatur eigentlich nur im Nebenberuf betrieb. Zu den Sammlungen der Lyrik und Prosa gesellt sich nun ein Band mit Grušas Essays, dessen deutsche und tschechische Ausgaben am 22. September im Österreichischen Kulturforum in Prag vorgestellt werden.

     

     

  • Die Wiesn wächst

    Der September ist da und das bedeutet für München Ausnahmezustand auf der Theresienwiese. Vom 19.9. bis zum 4.10. findet auf der „Wiesn“ das bereits 182. Oktoberfest statt. Dabei werden wie auch schon in den vergangenen Jahren über sechs Millionen Besucher erwartet. Die Bayerische Vertretung in Prag bringt diese urbayerische Tradition nun auch in etwas kleinerem Rahmen in die tschechische Hauptstadt.

     

  • Buchpräsentation über das Schicksal einer jüdischen Unternehmerfamilie aus Böhmen

    Wolfgang Hafer, Verfasser eines mehrteiligen Lehrwerkes und Co-Autor einer viel beachteten Biografie über Hugo Meisl, den jüdisch-österreichischen Wegbereiter des modernen Fußballs, liest aus seinem neuem Werk in Prag. Am 30.09. um 18 Uhr im Jüdischen Museum („Židovské muzeum v Praze“) präsentiert er sein Buch „Die anderen Mautners. Das Schicksal einer jüdischen Unternehmerfamilie aus Böhmen“. Darin begibt er sich auf Spurensuche nach dieser heute kaum mehr bekannten jüdischen Unternehmerfamilie und lässt eine untergegangene Welt wieder lebendig werden.

     

  • Kölner Musiker im „Roxy“

    Die deutsche Band „Von Spar“ ist wieder in Prag. Nach dem ausverkauftem Konzert beim „Electronic Beats Festival“ in Prag im April 2015 rocken sie am 29.9. die Bühne im Roxy Club im Herzen Prags. In ihrem neuesten Album knüpfen sie mit zwei zwanzigminütigen Songs an den Krautrock der siebziger Jahre an. Sie haben einen innovativen Musikstil, der von Electro-Punk über Indie-Rock bis zum Post-Punk reicht. Ebenfalls auf dem Programm: die deutsche Musikerin „Ada“.

     

  • Deutsche und tschechische Literatur in Parkkulisse

    Dieses Jahr bereits in die fünfte Runde geht das Literaturevent des Herbstes des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren. Die Lesung „Literatur im Park“ lockt am 20. September Freunde der Literatur in den Prager Park Stromovka. Die Freiluftveranstaltung im Restaurant Šlechtovka besteht aus verschiedenen Lesungen von deutschen und tschechischen Autoren.

     

  • Berliner Clubnacht in Prag

    „Berlin Calling” nennt sich die Clubnacht im „Opposite Club“ in Prag 2. Der Berliner Joe Metzenmacher, der sich seit 2009 in Berlins elektronischer Musikszene einen Namen gemacht hat, legt in dem Club mit der barocken Inneneinrichtung auf. Freunde elektronischer Musik in Prag dürfen sich am 18. September auf den Berliner Sound freuen.

     

     

  • Zeitkunst

    Eine Ausstellung in der Galerie „Gottlfrei“ behandelt den Aspekt der Zeit als sozio-kulturelles Phänomen. „Vorher, Jetzt, Dann“ nennt sich die Ausstellung, in der das Künstlerduo, bestehend aus Jasmin Schaitl und William „Bilwa“ Costa das Projekt „collaboration: 2 time(s)“ vorstellt. Teil des Projekts sind zwei Langzeitperformances, die sich performativ mit dem Thema Zeit auseinandersetzen und bei denen zwei Installationen entstehen. Auftakt zur Ausstellung liefert die erste Performance am 16. 9..

     

  • Synästhetische Performance von deutschem Künstler

    Der deutsche Künstler Robert Henke liefert am 15.9. den Auftakt zum experimentellen „Lunchmeat Festival“ in Prag. Sonst erfreuten sich Besucher an den Performances und Installationen des 2006 gegründeten Festivals bereits im März, dieses Jahr findet die Veranstaltung das erste Mal im September statt. Der in München geborene Robert Henke ist Spezialist auf dem Gebiet Performancekunst, elektronischer Musik und audiovisueller Kunst. Er ist Professor für Sounddesign an der „Universität der Künste“ in Berlin. Mit seiner Installationskunst erreichte er weltweite Aufmerksamkeit.

     

     

  • Plakatausstellung über Franz Werfel in Prags Innenstadt

     Anlässlich des 70. Todestages von Franz Werfel führt eine Plakatausstellung von Zuzana und Eugen Brikcius durch Prags Zentrum. „Franz Werfel in Wort und Bild“ nennt sich die Ausstellung über den jüdischen Schriftsteller, der mit seinen auf Deutsch geschriebenen Werken Weltruhm erlangte. Die Ausstellung findet vom 10.9. bis 20.9. statt und startet auf dem Platz der Republik (Náměstí Republiky). Der Besucher wird in Franz Werfels Werk und Leben eingeführt und sein soziokultureller Kontext wird erläutert.

     

     

  • Zeitgenössische Herausforderungen in der Architektur

    Die „Biennale der experimentellen Architektur" in Prag findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Am 3.9. wird eine Ausstellung der „Jaroslav Fragner Galerie“ eröffnet und damit der Auftakt zur Biennale der experimentellen Architektur geliefert. Die Biennale ist vor allem jungen Start-Ups und erfolgreichen Architekten quer über den Kontinent gewidmet. Im Mittelunkt steht zeitgenössische digitale Kultur in Architektur und Stadtplanung. Am Programm wirken auch zwei österreichische Architekten mit.

     

  • „Land-and-Art Treffen“ in Königsmühle

    Vom 28. bis 30. August 2015 zieht es Besucher in die verschwundene Ortschaft Königsmühle. Das „Land-and-Art Treffen Königsmühle“ findet dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt. Der Ort ist Teil der Gemeinde Böhmisch Wiesenthal (Loučná pod Klínovcem). Die Veranstaltung vereint Bildung und Kultur, gezeigt werden Ausstellungen, Installationen, Theater, Musik und Lichtshows. Auf dem bunten Programm stehen zahlreiche deutsche Teilnehmer.

     

  • Mozart zu Besuch bei Dvořák

    Das internationale „Dvořák Prag Musik Festival“ würdigt vom 6. bis zum 23. September zum achten Mal den Komponisten Antonín Dvořák, sowie weitere, renommierte, musikalische Werke von tschechischen und internationalen Komponisten. Das „Dvořák Prag Musik Festival“ ist eines der berühmtesten klassischen Musikfestivals der Tschechischen Republik. Zwischen 2008 und 2014 gab es 129 Konzerte und über 95 000 Besucher. Einer der Höhepunkte des Festivals ist das Konzert des „Freiburger Barockorchesters“, das Mozarts „Don Giovanni“ spielt.

     

  • Tage der deutschen Kultur im Hultschiner Ländchen

    Das „II. Festival der deutschen Kultur im Hultschiner Ländchen“, organisiert von der Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen in Hultschin (Hlučín), lädt zum zweiten Mal Angehörige und Freunde der deutschen Kultur zu einem viertägigen Kulturerlebnis ein. Auf dem Programm stehen unter anderem zahlreiche Kunstaustellungen, die Auswertung eines Malwettbewerbs für Kinder, ein Kochkurs und Filmpräsentationen.

     

  • Reisende Künstler in Prag

    „Meeting the Odyssey” ist ein soziales und künstlerisches Gemeinschaftsprojekt an dem Menschen aus 11 verschiedenen Ländern teilnehmen. Jeden Sommer von 2014 bis 2016 reisen Künstler und Organisatoren aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen auf einem Segelschiff, geben Workshops und zeigen Theaterstücke. Die Reise geht von der Ostsee bis zum Mittelmeer. Dieses Jahr besuchen sie vom 11.9. bis 18.9. Prag.

     

  • Ausstellung über revolutionären Berliner Architekten

    Eine Ausstellung über Bruno Taut eröffnet am 1. September im Goethe Institut. Dies geschieht im Rahmen eines doppelten Jubiläums: 25 Jahre Goethe-Institut in Prag und 20 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Prag und Berlin. Die Bruno Taut Ausstellung wurde vom Deutschen Werkbund Berlin in Zusammenarbeit mit Studio Brenne Architekten vorbereitet. Vom 01.09. bis 17.10. werden die Werke eines der bedeutendsten Architekten der Moderne in Deutschland zu bewundern sein. Die Ausstellung thematisiert Bruno Tauts Wohnanlagen und Siedlungsbauten in Berlin und Umgebung.

     

  • Musikalische Tage in Ostrau

    Das neuntägige Festival „Ostrava Days Festival“, vom 20.-29. August in Ostrau, ist der Höhepunkt eines musikalischen Austauschs, der von dem „Zentrum für Neue Musik Ostrava“ organisiert wird. Während des Festivals und der vorausgehenden Aktivitäten werden über 90 Werke aufgeführt. Die gemeinsame musikalische Arbeit, das Lehren und Lernen stehen dabei im Mittelpunkt. Drei Wochen lang arbeiten 35 Kompositionsstudenten gemeinsam mit Lehrern und Interpreten an ihren Stücken. Dieses Jahr präsentiert das Festival 250 teilnehmende Künstler, 50 Unterrichtseinheiten, 17 Konzerte und 90 Werke.

     

     

  • DJ Efdemin in Prag

    Das angesagte Prager Kunstzentrum „Meet Factory“ hat seit Juni eine neue Clubnacht. Das unregelmäßig stattfindende Programm „Kinetic“ lädt internationale Musiker ein. Die zweite „Kinetic“ Klubnacht am 4.9. präsentiert einen deutschen Musiker: Phillip Sollmann, auch bekannt als DJ Efdemin. Der deutsche DJ, Klangkünstler und Labelbetreiber hat sich im Bereich der elektronischen Musik längst über Deutschlands Grenzen hinaus einen Namen gemacht.

     

     

  • Neues vom kleinen Drachen Kokosnuss

    Derzeit angelaufen in den Prager Kinos ist der Film „Der kleine Drache Kokosnuss“. Der im Dezember 2014 in deutschen Kinos ausgestrahlte Kinderfilm ist nun in tschechischer Übersetzung auf Prags Kinoleinwänden zu sehen. Auch die deutschsprachigen, kleinen Zuschauer dürfen sich freuen. Bald gibt es noch mehr vom Drachen Kokosnuss, ab Herbst 2015 läuft im deutschen Fernsehen eine Fernsehserie über den in Deutschland so beliebten Drachen.

     

  • Filmfestival in Burgkulisse

    Zum dritten Mal, diesmal vom 20. bis 23.8., findet in Mittelböhmen das „Noir-Filmfestival“ statt. Internationale Filme werden in der stimmungsvollen Kulisse der Burg Křivoklát gezeigt. Abgerundet wird das Filmerlebnis von der schönen Natur, inmitten derer sich die Burg befindet und der musikalischen Unterhaltung, die durch die Burghallen klingt. Auch ein Film mit deutscher Beteiligung ist vertreten. Der weltberühmte Film „Le procès“ von Orson Welles, basierend auf Franz Kafkas Roman „Der Prozess“ steht auf dem Programm.

     

  • Festival im Grünen

    Ein brandneues Festival lädt nach Elbogen (Loket), in der Nähe von Karlsbad (Karlovy Vary) ein. Das „Meander- Festival“ bietet Musik, Kunst, Feuer und Theater. Das kulturelle und musikalische Erlebnis findet vom 4.9. bis 6.9. eingebettet zwischen den malerischen Hügeln des Westböhmischen Waldes statt. Neben der musikalischen Unterhaltung, stehen Feuertänze und Kunstinstallationen auf dem Programm. Außerdem warten Workshops und eine Kinderspielecke. Zwei deutsche DJs sind ebenfalls eingeladen.

     

  • Düstere Doku

    Düstere Fragen behandelt der Dokumentarfilm „Blick in den Abgrund“ der österreichischen Regisseurin Barbara Eder, der am 07.09., um 20:45, im Prager Kino Světozor zu sehen ist. Der Film handelt von Abgründen und den dunklen Seiten der menschlichen Seele. Es werden Menschen vorgestellt, die in beruflicher Nähe zu Mördern stehen. Gezeigt wird, wie Profiler, forensische Psychologen und Psychiater Themen wie Vergewaltigung, Totschlag und Mord verhandeln. Gestellt werden Fragen wie: Was ist die Motivaton von Serienmördern?

     

     

  • „Schmitke“ irrt wieder über Prager Kinoleinwand

    Für alle, die die tschechische Premiere von „Schmitke“ im Frühjahr dieses Jahres im Rahmen des „Febiofestes“ verpasst haben, oder ihn gerne noch einmal auf der großen Leinwand sehen möchten, bietet sich am 20.8. die Gelegenheit, den deutschen Spielfilm zu sehen. Das Kino „Bio-Oko“ in Prag 7 strahlt den Film aus. Mittlerweile ist der Film ein Dauerbrenner auf vielen Filmfestivals hierzulande und im Ausland.

     

  • Vorhang auf in Pilsen

    Das Ensemble der „Schaubühne Berlin“ kommt nach Pilsen (Plzeň). Im Rahmen des dort vom 9.9. bis 13.9. stattfindenden internationalen Theaterfestivals erwartet die Besucher Thomas Ostermeiers Inszenierung von Henrik Ibsens „Ein Volksfeind“. Das Theaterfestival, das dieses Jahr in die 23. Runde geht, präsentiert auch andere internationale und tschechische Theaterproduktionen. Dabei stehen thematisch sehr unterschiedliche Theaterstücke auf dem Programm, verschiedene Theaterstile, mit Drama, Musik, Tanz, Puppen und Straßentheater versprechen eine vielseitige Unterhaltung.

     

  • Energiegeladene Band aus Deutschland

    Die deutsche Skaband „La Famila“ rockt am 13.8. den Leutensdorfer (Litvínov) Klub „ponorka“ und am 16.8. das Prager Kultur- und Sozialzentrum „Klinika“. Die vier jungen Bandmitglieder spielen Klarinette, Trompete, Gitarre und Bass und singen deutschsprachige Texte. Ihre Musik verspricht eine tanzwütige Nacht. Sie vermischen Elementen aus Punk, Ska und weiten Musikgenres. In jedem Fall sind die Songs tempogeladen, sie selbst nennen das „kick ass ska“.

     

     

  • Sportliches Musikfestival in Mittelböhmen

    Das Festival „Kačeři“ (Erpel) ist das einzige Sommerfestival in der winzigen Gemeinde Horčápsko in der Nähe vonPříbram (Freiberg in Böhmen). Das Festival geht aber bereits in die 10. Runde, dieses Jahr präsentiert es Bands und DJs aus aller Welt. Unterhalten wird hier vom 21. bis 22.8 mit einer bunten Mischung aus Musik und Sport. Die Besucher erwarten zahlreiche Sportveranstaltungen in Innen- und Außenbereichen. Auch ein deutscher Künstler ist geladen, DJ „Dunjah“ kommt aus Dresden angereist.

     

  • Berliner DJ im Cafe Neustadt

    Es wird elektronisch: Am 14. August legen im Rahmen einer Veranstaltungsserie im Café Neustadt drei DJ’s auf. Die kleine Lokalität mit atmosphärischem Außenbereich im Herzen Prag organisiert regelmäßig elektronische Musikabende. Die Veranstaltung „All Night Bong“ verspricht Musik aus den Genres House, Techno und Disco. Neben zwei tschechischen Künstlern legt DJ Ron Wilson aus Berlin auf.

     

     

  • Schwermetall in der Festung Josefstadt

    Einmal im Jahr im August verwandelt sich die alten Festungsruine Josefstadt (Josefov) in Jermer (Jaroměř) in das riesige Festivalgelände des Musikevents „Brutal Assault“. Metal-und Hardcorefans wandeln vom 5. bis 8. August 2015 durch die Festungsanlange und kommen mit mehr 100 Bands aus aller Welt auf drei Bühnen voll auf ihre Kosten. Die einzigartige Atmosphäre der Festung bietet die ideale Kulisse für die Musik von amerikanischen, englischen, deutschen und anderen internationalen Metal- und Hardcorebands.

     

     

  • Innovative Kunst von deutschen Nachwuchstalenten

    Am 30.7. fand die Vernissage zu der Kunstausstellung „Siehe unten. See below“ in der Neuen Galerie (Nová Galerie) im Prager Stadtteil Vinohrady statt. Die raumgreifende und großflächige Kunst der deutschen Nachwuchstalente Sophia Hirsch und Johannes Mundinger, füllte die verwinkelten Ausstellungsräume der Galerie, die über ein großes Kellergewölbe verfügt. Die Ausstellung präsentierte eine gelungene Symbiose zwischen den Räumlichkeiten und den experimentellen Bildern der beiden Künstler. Zugleich überraschten die Bilder durch ihre innovativen Techniken und das harmonische Nebeneinander der Werke.

     

     

  • Wandelndes Eierhappening in Budweis

    Ende August findet das Fest „Stadt den Menschen, Menschen der Stadt“ („Město lidem, lidé městu“) im Stadtzentrum von Budweis (České Budějovice) statt. Ziel des Kulturevents ist es, Spiel und Aktion in die Straßen zurückzubringen. Ein Happening der Berliner Künstlergruppe „Club Real“ am 28.8. gehört zum Programm. Ein noch nicht geborenes Wesen in einem riesigen Ei führt an verschiedenen Orten der Stadt Gespräche mit Anwohnern und Festivalbesuchern.

     

  • Filme über das süße Leben

    „Není sladký život jako sladký život“ („Es gibt kein süßes Leben wie das süße Leben") ist das Thema des 15. Filmfestivals in Leitmeritz (Litoměřice). Vom 22. bis 24.08. werden internationale und tschechische Filme an verschiedenen Orten der Stadt gezeigt. Das süße Leben wird dabei aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. So gibt es Filme, die um Liebe, Hoffnung und Glauben kreisen, aber auch Filme, die einen ironischen Blickwinkel auf das süße Leben werfen und kritische und problematische Aspekte aufgreifen.

     

     

  • Berliner DJ auf Electroswingparty in Prag

    „Electro-Swing-Revolution“ nennt sich die Party in der Musikbar und Lounge „La Loca“ im Herzen Prags, die am 30.7. bereits zum dritten Mal stattfindet. Zwei tschechische und ein deutscher DJ unterhalten mit der beliebten, um die Jahrtausendwende entstandenen, elektronischen Tanzmusik. Die Afterparty „Swing on the Boat“ findet auf dem Partyboot „Loď Tajemství (Schiff der Geheimnisse) auf der Moldau statt.

     

  • Experimentelle Kunst zu Besuch

    Zwei junge bildende Künstler aus Deutschland, Sophia Hirsch und Johannes Mundinger, präsentieren ihre Werke in Prag. Vom 30. Juli bis 30. August 2015 findet in der Neuen Galerie (Nová galerie) im Prager Stadtteil Vinohrady die Ausstellung „Siehe unten. See below“ statt. Weitere Werke der experimentellen, raumgreifenden Kunst der beiden Maler, werden momentan in einer Kunstaustellung in Magdeburg präsentiert.

     

     

  • Conchita Wurst als Stargast bei der 15. „Prague Pride“

    Den Auftakt zur „Prague Pride“ liefert in diesem Jahr die österreichische Sängerin Conchita Wurst. Das Festival für rechtliche Gleichstellung und gesellschaftliche Akzeptanz von Homo-, Bi- und Transsexuellen sowie Transgendern geht 2015 in die fünfte Runde. Das diesjährige Motto: „Wir sind alle gleich warm“. Beginn des Festivals ist der 10. August mit einem Konzert auf der Prager Schützeninsel. Neben Wurst tritt dabei auch die amerikanische Band „Village People“ und die tschechischen Künstler Aneta Langerová und Jaro Smejkal auf.

     

     

  • Hüpfende Flöhe in Tschechien

    Spontane Ukulelefans kommen dieses Wochenende voll auf ihre Kosten. Für Kurzentschlossene bietet sich ab dem heutigen Freitag (24.7.) die Gelegenheit, das größte und abenteuerlustigste Ukulele Festival in Europa und das einzige in Zentral- und Osteuropa zu besuchen. Das Festival bietet vom 24.7. bis 26.7. mehr als nur Konzerte. Ein gemeinsamer Ausflug zum Schloss Karlstein (Karlštejn) eröffnet heute das Programm und bringt internationale Ukulelefans zusammen. Höhepunkt des Festivals ist der Auftritt der deutschen Ukulele Band „The Lucky Leles“.

     

     

  • Adolf Loos architektonische Werke in Pilsen

    Die Ausstellung „Wohnen lernen“ über den mährisch-österreichischen Architekten Adolf Loos ist wieder zu bewundern. Das Österreichische Kulturforum zeigte diese Ausstellung im Jahre 2013 bereits in Prag, nun ist sie, im Rahmen von „Pilsen 2015“ vom 31.08. bis zum 30.09 in Pilsen ausgestellt. „Wohnen lernen“ wirkt ergänzend zu den extra für Besucher renovierten und zugänglich gemachten Adolf Loos Interieurs in Pilsen. Der Besucher lernt in der Ausstellung viel über moderne Wohnkultur aber auch über die Biografie von Loos.

     

  • Internationale Folklorekultur auf Prags Straßen

    Es wird multikulturell: Das internationale Volksfestival „Prager Folkloretage“, das nun schon zum neunten Mal stattfindet, präsentiert Folkloreensembles aus aller Welt. Das größte Volkstanzevent in Zentraleuropa belebt Prag diesmal vom 23. bis zum 26. Juli. Das Festival bietet zahlreiche Sänger, Tanzgruppen, Livemusik, Flaggenwerfer und Paraden, die in der Prager Altstadt auftreten. Auch die deutschsprachigen Länder sind vertretenen.

     

     

  • Videokunst aus Tschechien und Österreich

    Die Ausstellung „Phantom und Travertin“ zeigt im Zeitraum vom 11.08. - 25.09. Videokunst des tschechischen Künstlers Janek Rous und dem österreichisch-deutschen Künstlerduo Markus Hanakam & Roswitha Schuller. Die im österreichischen Kulturforum in Prag ausgestellten Arbeiten sind Resultate von „Artist-in-Residence“-Aufenthalten in Österreich bzw. in der Tschechischen Republik im Rahmen des Pilsener Kulturhauptstadtjahres. Die zwei Werke, optisch sehr unterschiedlich, verbindet, das gemeinsame Interesse am pseudo-dokumentarischen Genre und am Darstellen konstruierter, menschlicher Schicksale.

     

     

  • Orgelfestspiele in Olmütz

    Die Engler-Orgel in der Olmützer (Olomouc) St. Mauritius Kirche wird dieses Jahr wieder von renommierten Künstlern aus aller Welt gespielt. Das traditionsreiche, von der mährischen Philharmonie organsierte, 47. Orgelfestival in Olmütz bietet dieses Jahr im September Konzerte mit bekannten Künstlern aus aller Welt. Neben anderen internationalen Organisten ist auch ein deutscher Musiker vertreten.

     

  • Weibliche Kompositionen

    Bis Anfang August tönen barocke Klänge durch Prags Kirchen: Die 16. Sommerfestspiele für Alte Musik stehen dieses Jahr mit dem Motto „Femina Aeterna" (Die ewige Frau) ganz im Zeichen weiblicher Musikalität. Am 22.7. preisen Musiker aus dem Ensemble „Les Cornets Noirs“ aus Deutschland die heilige Magdalena, sie sinnieren mit ihrer Musik über die Grenzen von irdischer und himmlischer Liebe.

     

     

  • Zweites Slavonice Fest mit Filmen, Bands und DJs

    Das Film- und Musikfestival „Slavonice Fest“ geht diesen Sommer in die zweite Runde. Über 35 Filme, 17 Konzerte und 5 Tanzpartys unterhalten den Besucher vom 6.8. bis 10.8. Die viertägige Kulturveranstaltung gipfelt in einer finalen Tanzparty, bei der DJs im Kulturhaus einheizen. Die österreichische Filmkultur ist dieses Jahr auf dem Festival breit vertreten, eine ganze Rubrik widmet sich österreichischen Filmen.

     

     

  • Sommerfilmschule für alle

    Die Sommerfilmschule in Ungarisch Hradisch (Uherské Hradiště) ist das größte unkommerzielle Filmfestival der Tschechischen Republik. Es bietet neben tschechischen und internationalen Filmen ein vielfältiges Angebot an kulturellen und bildenden Veranstaltungen. Das Festival, das mittlerweile eine über vierzigjährige Tradition hat, findet dieses Jahr vom 24.07. bis 01.08. statt. In vergangenen Jahren hatte das Festival sowohl tschechische als auch internationale Persönlichkeiten wie Julio Medem, Václav Havel und Terry Gilliam begrüßen können. Dieses Jahr gibt es nun eine Rubrik für deutsche Filme, die der Filmströmung der Berliner Schule zugeordnet werden.

     

  • Festival für Neuentdeckungen

    Overtone-Festival nennt sich eine neue tschechische Veranstaltung, die vor allem junge, internationale Künstler in Prag und Brünn viermal im Jahr an verschiedenen Orten auf die Bühne bringen will. Den musikalischen Auftakt zu dieser Festivalreihe liefert am 15. August das deutsche Folktronic-Duo Milky Chance. Ihr Hit „Stolen Dance“ erfreut sich auch in Tschechien einer großen Fangemeine. In der sommerlichen Kulisse der Riegrovy Sady präsentieren sich die Musiker am 15. August.

     

  • Festival mit Bilderbuch in Müglitz

    „Trendy, freundlich und sexy“ ist das Motto des Festivals „Fingers UP“ in Müglitz (Mohelnice), das dieses Jahr vom 7.8. bis 8.8. auf dem Konzertgelände Morava Camp stattfindet. Die Idee des Festivals „Fingers UP“ entstand 2011 auf einer Party. Nur drei Jahre später hat sich das Musikfestival einen Namen gemacht und bietet dieses Jahr erstmalig ein internationales Musikprogramm. Auf zwei verschiedenen Bühnen treten tschechische und renommierte internationale Bands auf. Die österreichische Band Bilderbuch zählt zu einem der Höhepunkte des Festivals.

     

     

  • 13. „Colours of Ostrava Festival“ wird extrabunt

    Es sind nicht nur die musikalischen, internationalen Größen auf dem 13. Colours of Ostrava Festival, auf die sich die Besucher freuen dürfen, sondern es ist auch die ansprechende, postindustrielle Atmosphäre auf dem ehemaligen EisenhüttengeländeDolní Vítkovice. Zwischen Stahl und Hochöfen treten zahlreiche Bands und DJs auf. Diverse Workshops versprechen vielseitige Eindrücke aus verschiedenen künstlerischen Genres. Ein Höhepunkt ist der Auftritt des österreichischen Produzentenduos Klangkarussell.

     

  • Große Avantgarde-Ausstellung in Prag

    „Künstler und Propheten. Eine geheime Geschichte der Moderne 1872-1972“, nennt sich die Ausstellung von Werken avantgardistischer Künstler im Messepalast. Bis letzten Monat fand die Ausstellung ihren Platz noch in der Frankfurter Kunsthalle. Die zahlreichen Werke der größtenteils deutschen Künstler, wie Egon Schiele, Johannes Baader, Heinrich Vogeler, Joseph Beuys und Friedensreich Hundertwasser, sind nun vom 22.07.2015 - 18.10.2015 in Prag zu bewundern.

     

     

  • Stipendiatin liest aus Romandebüt

    Am Donnerstag, den 9.7., stellt das Prager Literaturhaus die aktuelle Stipendiatin Verena Mermer aus Österreich vor, die die nächsten vier Wochen in Prag verbringen wird. Verena Mermer lebt und arbeitet als Autorin in Wien. 2014 wurde sie mit dem START-Stipendium der österreichischen Bundesregierung für Literatur ausgezeichnet. Die 1984 geborene Autorin liest aus ihrer Kurzprosa und gibt eine kleine Kostprobe aus ihrem Romandebüt „Die Stimme über den Dächern “, das im August 2015 im Residenz-Verlag erscheint.

     

  • Buntes Treiben auf Prags Straßen

    Das Straßentheater-Festival „Hinter den Türen“ (za dveřmi) findet vom 13. bis 18. Juli zum bereits siebten Mal in Prag statt. Renommierteinternationale Straßenkünstler,Clowns und Zirkuskünstlerunterhalten das Publikum auf dem Wenzelsplatz und dem Jungmann-Platz. Dieses Jahr treten zusätzlich Künstler auf dem Ausstellungsgelände Holešovice auf und bieten Open Air-Performances, Aufführungen im Zirkuszelt und Tanzunterhaltungen an.

     

     

  • Kolloquium in Bad Kissingen sucht interessante Beiträge

    Zwischen dem 18. und 20. November wird deutschen und ausländischen Studierenden sowie Promovierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften in Bad Kissingen die Möglichkeit der Präsentation und Diskussion ihrer Abschlussarbeit geboten. Voraussetzung ist die thematische Auseinandersetzung mit der Kultur- und Beziehungsgeschichte der Deutschen in Osteuropa.

     

     

  • Ein fremdes Haus?

    Ab dem 9. Juli wird in der Galerie UM der Prager Akademie für Kunst, Architektur und Gestaltung (Vysoká škola uměleckoprůmyslová v Praze) eine Ausstellung zu deutschböhmischer Architektur zu sehen sein. Dabei soll aufgezeigt werden wie sich Schnittmengen und Differenzen zwischen deutscher und tschechischer Kultur in der Baukunst geäußert haben und inwiefern sich diese wiederum auf eine spezifische deutsch-tschechische Identität ausgewirkt hat.

     

  • Flottes Spiel in alten Städten

    Elf Juli-Tage in Tschechien sind ganz dem Jazz gewidmet: Das Bohemia JazzFest hält Einzug in verschiedenen Städten. Dabei werden zwischen dem 9. und 19. Juli zahlreiche Größen der internationalen Jazz-Szene ihre Spielkunst unter Beweis stellen – Open Air, Eintritt frei und in den schönsten historischen Stadtkernen der ganzen Republik.

     

  • Sommerakademie für Alte Musik

    Mit seinem Barockschloss und dem Ruf als Tschechiens Weinhauptstadt zählt Feldsberg (Valtice) zu den beliebtesten Ausflugszielen in ganz Südmähren und ist Teil der UNESCO Weltkulturerbeliste. Im Rahmen der XXVII. Internationalen Sommerakademie für Alte Musik wird die dortige Kulturlandschaft zwischen dem 4. und 12. Juli nun noch um eine musikalische Facette bereichert.

     

  • Kriege und ihre Erinnerungskultur

    Nachdem sich im vergangenen Jahr der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal gejährt hat, wurde erst kürzlich an vielen Orten der Welt auch des Endes des Zweiten Weltkriegs gedacht. Zu den verschiedenen Formen der Erinnerungskultur und deren Einfluss auf eine nationale und europäische Identität lädt das Prager Goethe-Institut am 1. Juli zu einer Konferenz in seine Räumlichkeiten.

     

  • 50. Internationales Filmfestival in Karlsbad

    Das Internationale Filmfestival Karlsbad („Mezinárodní filmový festival Karlovy Vary“) gilt europaweit als eines der prestigeträchtigsten seiner Art. Zwischen dem 3. und 11. Juli jährt sich das Festival bereits zum fünfzigsten Mal und einmal mehr werden rund 200 Produktionen aus aller Welt zu sehen sein, darunter auch 17 Werke unter deutscher beziehungsweise österreichischer Federführung.

     

  • Rock für Europa

    „Rock for People“ ist seit über zwanzig Jahren eines der beliebtesten Musikfestivals in Europa und brachte auch in diesem Juni zahllose angesagte Künstler nach Königgrätz (Hradec Králové). Zum ersten Mal überhaupt dehnt sich „Rock for People“ in diesem Jahr auch auf Europas diesjährige Kulturhauptstadt Pilsen (Plzeň) aus, womit Böhmen innerhalb von nur einem Monat zum zweiten Mal zur Bühne zahlreicher internationaler Top-Künstler wird.

     

  • Deutschsprachiger Kinosommer in Prag

    Bereits seit zehn Jahren bringt „DAS FILMFEST“ das Beste aus der deutschsprachigen Kinolandschaft alljährlich auf die tschechischen Kinoleinwände. Das diesjährige zehnte Jubiläum des Festivals deutschsprachiger Filme nehmen sich das Goethe-Institut, das Österreichischen Kulturforum und die Schweizer Botschaft nun zum Anlass, um über den Sommer verteilt die besten Filme der letzten Jahrgänge zu zeigen.

     

  • Böhmische Dörfer durchleuchtet

    Spricht man von „böhmischen Dörfern“, bedeutet das gemeinhin, dass man es mit etwas Unbekanntem und Unverständlichen zu tun hat. Unbekannt und unverständlich war für große Teile der deutschsprachigen Bevölkerung des heutigen Tschechiens auch das tschechischsprachige böhmische Kernland in der einstigen Habsburgermonarchie. Der deutsch-tschechische Dokumentarfilm „Böhmische Dörfer / Česká vesnice“ widmet sich nun der Redensart und deren historischer wie auch aktueller Bedeutung.

     

     

  • Schwimmt und liest: Manfred Chobot

    Nachdem Prag in den letzten Wochen mit der Nacht der Literatur und der Nacht der Museen bereits vorgelegt hat, ist nun auch Tschechiens zweitgrößte Stadt an der Reihe, die abendlichen Stunden eines Tages im Lichte der Kultur erscheinen zu lassen. Zu diesem Anlass lädt Brünn (Brno) am 27. Juni zur Literaturnacht (Noc literatury) ein. Mit dabei ist unter anderem Manfred Chobot, der für einen Programmpunkt der etwas anderen Art sorgt.

     

  • Tschechische Premiere von „Amour Fou“

    Seit dieser Woche ist der mehrfach ausgezeichnete Spielfilm „Amour Fou“ der österreichischen Filmregisseurin und Autorin Jessica Hausner in Tschechien zu sehen. In Anlehnung an die Lebensgeschichte des deutschen Dramatikers Heinrich von Kleist versucht der junge Dichter Heinrich die junge Henriette vom gemeinsamen Selbstmord zu überzeugen.

     

     

  • Internationale Gitarren-Biennale

     Alle zwei Jahre wird Kuttenberg (Kutná Hora) zum Schauplatz der internationalen Gitarren-Biennale „Guitar Kutná Hora“. In diesem Jahr wird sich zwischen dem 30. Juni und 4. Juli die europäische Gitarristenszene bereits zum 18. Mal zu Meisterkursen, Wettbewerben, Konzerten, Seminaren und Ausstellungen in der mittelböhmischen Kleinstadt einfinden.

     

     

  • Mitteleuropäische Glaskunst in Gablonz

    „Hot & Cold“ nennt sich die zwischen dem 19. Juni und 4. Oktober im Museum für Glas und Bijouterie in Gablonz (Jablonec) stattfindende Ausstellung für zeitgenössische Tischglaskultur und Porzellan. Präsentiert werden dabei sowohl Gebrauchsobjekte als auch Kunsthandwerk aus Tschechien, Österreich, Polen, Ungarn und der Slowakei. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 18. Juni statt.

     

  • Böhmische Fußballkultur zur Jahrhundertwende

    Im Vorfeld der bald stattfindenden U-21-Fußball-Europameisterschaft findet im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren am 16. Juni eine Vorlesung „zur Geschichte des Fußballs in Prag und den Böhmischen Ländern“ statt. Mit Stefan Zwicker ist dabei ein ausgewiesener Experte für böhmische Fußballkultur und –geschichte zu Gast.

     

  • Zeitgenössischer Theatertext in der Diskussion

    „Zeitgenössischer Theatertext zwischen dramatischen und postdramatischen Tendenzen“ nennt sich das am 25. und 26. Juni stattfindende Symposium, bei dem unter internationaler Beteiligung Tendenzen im zeitgenössischen Theatertext diskutiert werden. Organisiert wird selbiges vom Lehrstuhl für Theorie und Kritik der Theaterfakultät der Akademie der musischen Künste in Prag (Divadelní fakulta Akademie múzických umění v Praze).

     

  • Musikalisches Länderdreieck

    Am 14. Juni beginnt die 24. Ausgabe des Festivals „Mitte Europa“ im neu eröffneten Nationalhaus („Národní dům“) in Karlsbad (Karlovy Vary). Den feierlichen Auftakt für das Festival, dessen Ziel es seit nunmehr 1992 ist, den kulturellen Austausch zwischen den Regionen Sachsen, Böhmen und Bayern zu fördern, macht dabei ein Konzert des Bachorchesters zu Leipzig.

     

  • Retro-Rock in Mährisch Neudorf

    Rockabilly-Fans kommen am 20. Juni in Mährisch Neudorf (Moravská Nová Ves) voll auf ihre Kosten. In diesem Jahr werden beim „Saint Rockabilly Day Vol.3“ fünf Bands aus Tschechien, der Slowakei und Österreich ganz im Zeichen der in den 50er Jahren entstandene Spielart des Rock n‘ Roll auftreten. Mit dabei sind unter anderem Österreichs Szene-Größen „The Buffalo Bells“.

     

  • Perle der Barockkunst im Kloster Strahov

    Es ist in der Tat ein Ereignis der Prager Kultursaison: Die erneute Weltpremiere der Barockoper „L’Amore in Musica“ findet am 13. Juni im Prager Kloster Strahov statt. Die Töne dieses komischen Opernstücks, das der zu Unrecht vergessene Komponist Antonio Boroni geschrieben hat, studierte gemeinsam mit dem hochkarätigen Orchester Hof-Musici unter der Leitung von Ondřej Macek und mit erfahrenen Solisten die Regisseurin Zuzana Vrbová ein.

     

  • Internationale Konferenz zu Stadtplanung

    „reSITE“ gilt als Mitteleuropas größte Konferenz zum Thema Stadtplanung und Urbanistik. Zwischen dem 18. und 19. Juni findet diese nun bereits zum vierten Mal statt. Unter dem Leitthema „The Shared City“ werden zahlreiche Experten unter Einbeziehung der Prager Bürger über Strategien zur Verbesserung städtischer Lebensqualität diskutieren. Zu den wichtigsten Gästen gehören auch die drei Österreicher Andreas Schwab, Martin Kalab, und Gabu Heindl.

     

     

  • Prager Museen bei Nacht

    Bereits seit 2004 findet jährlich die Prager Museumsnacht („Pražská muzejní noc“) statt. Auch am 13. Juni öffnen im Rahmen dieser wieder unzählige Museen und Galerien zu abendlichen Stunden ihre Pforten. Auch das Haus der Minderheiten sowie deutschsprachige Einrichtungen wie das Österreichische Kulturforum oder das Goethe-Institut beteiligen sich wieder bei der alljährlichen Kulturnacht.

     

  • Seit 1864: Der Gesangverein „Lumír“

    Der Wiener Gesangsverein „Lumír“ ist seit jeher eine der tschechischen Kulturinstitutionen in der Hauptstadt Österreichs. 1864 im Zuge der Emanzipationsbewegung der tschechischen Bevölkerung im damaligen Kaiserreich gegründet, ist kürzlich eine umfangreiche Dokumentation zur Geschichte des Gesangsvereins erschienen, die am 16. Juni mit musikalischem Begleitprogramm im Österreichischen Kulturforum Prag vorgestellt wird.

     

  • Kooperation als Zukunftsmodell

    Es war nur ein kurzer Arbeitsbesuch, der die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen letzte Woche nach Prag brachte. Mit ihrem tschechischen Amtskollegen Martin Stropnický und Premier Bohuslav Sobotka besprach die Bundesministerin die zukünftige Zusammenarbeit und die Planungen zum anstehenden NATO-Gipfel 2016 in Warschau.

     

     

  • Bald zu sehen: Mary Duras‘ Lebenswerk

    Eine der ersten Frauen an der Prager Akademie der bildenden Künste, Mitglied der Prager und Berliner Sezession, Repräsentantin der Tschechoslowakei auf vier venezianischen Biennalen: Mary Duras ist wohl eine der schillerndsten Frauen der tschechischen Kunstgeschichte. In der Galerie Klatovy in Janowitz an der Angel (Janovice nad Úhlavou) gibt es ab 13. Juni eine umfassende Retrospektive zum Leben und Werk der Bildhauerin zu sehen.

     

  • Jubiläumssommer in Gutwasser

    Dieses Jahr begeht der Wallfahrtsort Gutwasser (Dobrá Voda) bei Hartmanitz (Hartmanice) im Böhmerwald gleich mehrere Jubiläen: 1070 Jahre seit Geburt des heiligen Gunther, 980 Jahre seit dem Tod des Heiligen in der Klause am Guntherfelsen und gleichzeitig 280 Jahre seit Errichtung der Pfarrei Gutwasser. „Wir haben beschlossen, dass man diese Ereignisse würdig feiern muss", erklärt Pfarradministrator Tomas van Zavrel.

     

  • Sechste Rockbrücke

    „Rockbrücke – Rockový most" ist ein Musikfestival, bei dem jungen tschechischen und deutschen Bands im Rahmen des Projekts „Kultur ohne Grenzen“ („Kultura bez hranic“) eine gemeinsame Bühne gegeben werden soll. Vom 27. bis 28. Juni findet es bereits zum sechsten Mal statt und zieht jeweils zwei deutsche und tschechische Bands nach Schönsee in der Oberpfalz und Taus (Domažlice).

     

  • Inseln rücken zusammen

    Zwischen dem 18. und 20. Juni findet mit dem internationalen Musikfestival „United Islands of Prague“ Prags größtes Open-Air Musik Festival statt. Freier Eintritt, ein genreübergreifendes Line-up sowie die beeindruckende Kulisse der Veranstaltungsorte auf der und um die Moldau ziehen jedes Jahr tausende Zuschauer an. In diesem Jahr findet zudem erstmals ein musikalischer Austausch mit dem Wiener Pendant, dem „DonauInselFest“ statt.

     

  • Weltausstellung für Theaterarchitektur und Raumdesign

    Mit Teilnehmern aus 64 verschiedenen Ländern und über 50 000 Besuchern ist die Prag Quadriennale die größte internationale Ausstellung für Performance und Raumdesign. Die dreizehnte Ausgabe der Ausstellung, die zwischen dem 18. und 28. Juni stattfinden wird, firmiert dieses Mal unter dem Motto „SharedSpace: Music Weather Politics“.

     

  • Raum und Klang

    „Gamma“, „Affective Labor“ und „Locus Resonatus“ nennen sich die Klangexperimente, die das internationale Trio „Kepl / Cremaschi / Vrba“ zwischen dem 4. und 7. Juni im Rahmen ihrer Konzerte in Prag, Jitschin (Jičín), Raudnitz an der Elbe (Roudnice nad Labem) sowie Bechin (Bechyně) aufführen wird. Mit klassischen Instrumenten sowie elektronischem Equipment werden dabei die akustischen Möglichkeiten der Konzertstätten ergründet.

     

  • Premiere: OstravaPhoto 2015

    In Zeiten des „Selfies“ und sozialer Netzwerke ist die fotografische Selbstinszenierung ein Thema an dem sich die Geister scheiden. Gleiches gilt für die gegenwärtige Rolle der Frau, seitdem die Gender-Debatte zum Gemeinplatz geworden ist. Genau diesen beiden Phänomenen widmet sich die zwischen dem 12. Juni und 5. Juli in Ostrau (Ostrava) stattfindende Ausstellung „ICH - Selbstinszenierung in der Fotografie“ („JÁ - sebeinscenace ve fotografii“).

     

  • Alte Musik bei „Concentus Moraviae“

    Der Österreicher Pierre Pitzl gilt als Virtuose an der Barockgitarre, mit der er bereits seit Jahren das Publikum auf den bedeutendsten Festivals für Alte Musik zu begeistern weiß. Anlässlich des internationalen Musikfestivals „Concentus Moraviae“ gibt es Pitzls Gitarrenspiel als Solist sowie als Mitglied des Ensembles „Private Musicke“ am 31. Mai in Trebitsch (Třebíč), sowie am 1. Juni in Milotitz (Milotice u Kyjova) zu bestaunen.

     

     

  • Zsuzsanna Gahse stellt ihr neuestes Buch vor

    Das Unterwegssein stellt sowohl für die Protagonisten in Zsuzsanna Gahses Romanen, als auch für die in Ungarn geborene deutschschreibende Autorin und Übersetzerin selbst, ein zentrales Motiv dar. Dass geographische Grenzen dabei auch eine Differenz in Gestik und Mimik der Menschen markieren, weiß Gahse dabei geschickt in ihrem neuen Roman zu verarbeiten. Am 6. Juni wird sie im Rahmen des internationalen Projekts „TransStar Europa“ im Prager Goethe-Institut aus ihrem jüngsten Werk „Südsudelbuch“ vorlesen.

     

     

  • 7. Kinderlesenacht mit Radka Denemarková

    Mit einer Geschichtennacht und einem Literaturfrühstück laden der deutsch-tschechische Kindergarten „Kids Company Praha“ und das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren Kinder zwischen 5 und 7 Jahren und ihre Eltern am 5. und 6. Juni zu einem unterhaltsamen Wochenende ein. Gemeinsam mit der preisgekrönten Schriftstellerin Radka Denemarková wird in den Räumlichkeiten des Kindergartens in Vinohrady ab Freitagabend gebastelt, gemalt, gelesen und gegessen.

     

  • Prager Architektur in Nahaufnahme

    Dass das architektonische Erbe Prags schon auf den ersten Blick mitunter überwältigen kann, ist gemeinhin bekannt. Dass aber auch die vermeintlich unspektakulären Details die architektonische Geschichte Prags erzählen, zeigt nun die Fotoausstellung „Die stumme Sprache“ der deutschen Künstlerin Sabine Richter, die am 26.Mai im Prager Goethe-Institut eröffnet wird.

     

     

  • Lesung im Schreibfluss

    Eine Lesung an einem Ort der etwas anderen Art fand am 12. Mai auf dem in der Moldau ankernden Ausstellungsboot „(A)VOID“ statt. Dort gaben mit Jörg Jacob aus Leipzig und Irena Dousková aus Prag zwei zeitgenössische Autoren deutscher und tschechischer Sprache Passagen aus ihrem jeweiligen Werk zum Besten.

     

     

  • Mehr als nur Nachbarn

    Im Kern Mitteleuropas befindlich, verbindet die Regionen Bayern und Tschechien weit mehr als nur die geographische Nähe. Beide Länder unterlagen historisch häufig ähnlichen Phänomenen und Entwicklungen, die ihr Bild und ihr Verhältnis zueinander bis heute prägen. Bei der zwischen dem 3. und 5. Juni in Prag stattfindenden Konferenz „Tschechien und Bayern – Gegenüberstellung und Vergleiche“ („České země a Bavorsko - Pozice a srovnání”) soll eben diesen Entwicklungen und Phänomenen auf den Grund gegangen werden.

     

  • Deutsch schmackhaft gemacht

    Wie immer zur Frühlingszeit stand in Teschen (Český Těšín) auch in diesem Jahr, um genau zu sein am 18. März der Wettbewerb deutscher Sprache an. Ausrichter war wie üblich die Handelsakademie, die als deutsche Partnerschule den Wettbewerb jedes Jahr ausrichtet.

    Bei ausgezeichnetem Wetter begrüßte zunächst die Deutschlehrerin die Schüler der teilnehmenden dritten Klassen der Handelsakademie, bevor sie das Wort an die Direktorin weitergab. Nach einigen aufbauenden Begrüßungsworten gegen die Anspannung ging es auch schon los mit der Vorstellung der Präsentationsthemen durch den Schüler Martin Kozub. In diesem Jahr sollte sich alles um Essen und Trinken in deutschsprachigen Ländern drehen.

     

     

  • Junges, gesellschaftspolitisches Theater

    Durch das stetige Aufgreifen gesellschaftlich relevanter Themen in seinen Inszenierungen hat es Falk Richter zu einem der angesehensten Theaterregisseure und Dramatiker Deutschlands gebracht. Seine letztes Stück „Small Town Boy“ gibt es nun am 02. Juni im Frachtbahnhof Žižkov („Nákladové nádraží Žižkov“) als Inszenierung des Theaters LETÍ auf Tschechisch zu sehen.

     

  • Brünner Architekturdenkmal dokumentiert

    Die Villa Tugendhat im mährischen Brünn (Brno), gebaut von Ludwig Mies van der Rohe, gilt als ein Meilenstein der modernen Architektur. Mit dem Status als architektonisches Ausnahmeobjekt geht eine äußerst wechselvolle Geschichte einher, die Dieter Reifahrt in seinem Dokumentarfilm „Haus Tugendhat“ verarbeitet hat. Diesen gibt es nun am 28. Mai im Prager Goethe-Institut im Rahmen von „Kino Goethe“ zu sehen.

     

  • „Ein Tag mit Deutsch“ in Zlin

    Im Zuge der 55. Ausgabe des zwischen dem 29. Mai und 4. Juni stattfindenden Internationalen Filmfestivals für Kinder und Jugendliche findet in Zlin (Zlín) „Ein Tag mit Deutsch“ („Den s němčinou“) statt. Auf Schüler aller Altersklasse warten Spiele rund um die deutsche Sprache sowie ein Konzert der angesagten Münchner Band „Moop Mama“. Für Deutschlehrkräfte wird zudem ein Fortbildungsprogramm zum Einsatz digitaler Medien angeboten.

     

  • Zurück in Prag: Die Beatsteaks

    Die Beatsteaks gelten neben Bands wie Die Ärzte oder Die Toten Hosen zu Deutschlands beliebtesten und erfolgreichsten Rock- beziehungsweise Punkbands. Nach längerer Absenz kehrt die fünfköpfige Band um Frontmann Arnim Teutoburg-Weiß, die seit ihrer Gründung im Jahre 1995 sieben Studio- und zwei Livealben veröffentlicht hat, nun wieder nach Prag zurück. Zu sehen sein werden die Beatsteaks am 28. Mai in der Lucerna Music Bar.

     

  • Mährische Anthologie

    Die „Anthologie der deutschmährischen Literatur“, zusammengestellt von Lukáš Motyčka und Barbora Veselá,  erschien 2014 und ist das Ergebnis eines Projektes in der Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur an der Philosophischen Fakultät der Palacký-Universität in Olmütz. Die Publikation bietet den Lesern sowohl die Originaltexte, als auch die tschechischen Übersetzungen von Erzählungen und Novellen von 27 deutschsprachigen Autoren, die mit Mähren verbunden waren.

     

  • Deutsch-tschechische Versöhnungstage

    Anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren haben sich die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder in Raabe (Hrabová), Mährisch Schönberg (Šumperk) und Hohenstadt an der March (Zábřeh) und das oberpfälzische Evangelisch-Lutherische Dekanat Sulzbach-Rosenberg für einen „Schritt zur Versöhnung“ zusammengetan. Unter diesem Motto werden zwischen dem 29. und 31. Mai mehrere Konzerte und Gottesdienste stattfinden.

     

  • Mahler in Schlesien

    Der im böhmischen Kalischt (Kaliště u Humpolce) geborene Gustav Mahler gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Im Zuge des internationalen Musikfestivals „Janáčkův máj“ findet im Kulturhaus der Stadt Ostrau (Ostrava) nun eine Ausstellung zur Frühphase von Mahlers musikalischer Karriere statt. Im Fokus steht vor allem seine Zeit als Direktor der heutigen Staatsoper in Wien.

     

  • Literarische Streifzüge durch Prag

    Anlässlich des 70. Todestags von Franz Werfel veranstaltet das Österreichische Kulturforum in Prag einen literarischen Ausflug als Hommage an das Leben und Wirken des Schriftstellers. Die zwanzigste Ausgabe des literarischen Ausflugs startet am 26. Mai um 17 Uhr im Österreichischen Kulturforum und wird unter der Führung von Eugen und Zuzana Brikcius stattfinden.

     

  • Tschechiens junge Wilde

    Seit nunmehr 2005 wird alle zwei Jahre der „Essl Art Award“ verliehen, mit dem Zweck Nachwuchskünstlern aus verschiedenen Ländern Mittel- und Südosteuropas den Zugang zum internationalen Kunstmarkt zu ermöglichen. Im Prager Zentrum für zeitgenössische Kunst „FUTURA“ findet am 25.Mai die „Nominee’s Night“ statt, auf der sich zehn für den Preis nominierte tschechische Nachwuchskünstler vorstellen. Der Abend ist gleichzeitig der Startschuss für eine bis zum 26. Juni laufende Ausstellung.

     

  • Elfriede Jelineks wichtigste Stücke jetzt auch auf Tschechisch

    Elfriede Jelinek ist Österreichs meist rezipierte Autorin der Gegenwart und ihre Theaterstücke gehören zu den am häufigsten inszenierten im gesamten deutschsprachigen Raum. Die wichtigsten Theaterstücke von Jelinek liegen nun seit kurzem auch in tschechischer Übersetzung im Brkola Verlag vor und werden am 18. Mai im Rahmen einer Lesung und Buchpräsentation im Prager Cafe Zenit vorgestellt.

     

  • Im Schreibfluss

    Am 12. Mai findet für Freunde deutscher und tschechischer Literatur in Prag eine Lesung an einem Ort der etwas anderen Art statt: Auf dem in der Moldau ankernden Ausstellungsboot „(A)VOID“ werden mit Jörg Jacob aus Leipzig und Irena Dousková aus Prag zwei zeitgenössische Autoren deutscher und tschechischer Sprache erwartet, die auf der schwimmende Freiluft-Kunstgalerie Passagen aus ihren jeweils letzten Texten vorstellen werden.

     

  • Mit dem Erstling nach Budweis

    Am 7. Mai lädt die Philosophische Fakultät der Südböhmischen Universität in Budweis (Jihočeská univerzita v Českých Budějovicích) zur Autorenlesung von Judith W. Taschler. Die freischaffende Autorin aus Innsbruck wird Auszüge aus ihrem Debütroman „Sommer wie Winter“ vortragen. Das bereits in vierter Auflage im Goldmann Verlag vorliegende Buch wurde erstmals im Jahre 2011 veröffentlicht.

     

  • Österreichische Kurzfilmschau in Troppau

    Dem geneigten Cineasten wird in Troppau (Opava) am 6. Mai einiges geboten: In der Schlesischen Universität Troppau (Slezská univerzita v Opavě) wird eine Auswahl von fünf für den Österreichischen Filmpreis 2015 nominierten Kurzfilmen gezeigt. Darunter ist auch der Sieger des Preises für den besten Kurzfilm, „Rote Flecken“, von Magdalena Lauritsch.

     

  • Prag bittet zum Tanz

    Für Freunde von Tanz und Performance haben der Mai und Juni in Prag einiges zu bieten: Vom 25. Mai bis zum 25.Juni findet das internationale „TANEC PRAHA“-Festival für zeitgenössisches Tanz- und Bewegungstheater statt. Mit von der Partie sein wird auch die deutsche Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests, die das offizielle Programm am 3. Juni mit ihrem Stück „Impromptus“ feierlich eröffnen wird.

     

  • Musikalischer Frühling in Prag

    In diesem Jahr feiert das geschichtsträchtige Prager  Musikfestival „Prager Frühling“ (Pražské jaro) sein 70-jähriges Jubiläum. Einer der zahlreichen Gäste wird dabei das Orchester Wiener Akademie sein. Unter der Leitung des Österreichers Martin Haselblöck und Mitwirkung der australischen Solistin Elisabeth Wallfisch werden am 24. Mai Stücke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert erklingen.

     

  • Internationales Poesie-Festival

    Das „Prague International Microfestival of Poetry“ ist ein jährlich stattfindendes Poesie-Festival, bei dem die Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um Podiumsdiskussionen, Buchvorstellungen und Konzerte erwartet. Für gewöhnlich mit dem Fokus auf englischsprachiger Lyrik, beteiligen sich an der siebten Ausgabe des Festivals, welches vom 17. bis 20. Mai stattfinden wird, in diesem Jahr auch Autoren aus Deutschland.

     

  • 21. Ausgabe der Messe „Svět knihy“

    Vom 14. bis 17. Mai findet in Prag die 21. Ausgabe der „Svět knihy“ („Bücherwelt“) statt. Im Palast der Industrie („Průmyslový palác“) auf dem Ausstellungsgelände Holešovice wird Besucher und Händler ein breites Angebot an tschechischer und internationaler Literatur erwarten. Die deutschsprachige Literaturszene ist im Rahmen der Reihe „Das Buch“ vertreten, bei der sechs Autoren Auszüge aus ihren jüngsten Werken zum Besten geben werden. Auch das LandesEcho wird wieder am Stand des Hauses der nationalen Minderheiten vertreten sein.

     

  • Neue Musik auf der „MusicOlomouc“

    Olmütz (Olomouc) ist derzeit Schauplatz des internationalen Festivals für zeitgenössische Musik „MusicOlomouc“. Das vom 20. bis 29. April andauernde Festival bietet ein breites Spektrum an Experimental-, Jazz- und Alternativmusik des späten 20. und des 21. Jahrhunderts. Mit „œnm . österreichisches ensemble für neuemusik“ tritt am 29. April eines der führenden Ensembles für zeitgenössische Musik aus dem deutschsprachigen Raum auf.

     

  • Erfindergeist gefragt

    Am 25. April wird Prag zum Finalschauplatz des Wettbewerbs „Deutsch für helle Köpfe“, bei dem Schüler aus Tschechien, Litauen und Lettland ihr Wissen rund um die sogenannten „MINT“-Fächer unter Beweis stellen könnten. Im Finale stehen diejenigen Schüler, deren Forschungsprojekt aus dem Bereich Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften („MINT“) am überzeugendsten war und die zudem erfolgreich am Online-Quiz teilgenommen haben.

     

  • Österreichs Fotografie-Papst

    Was für Frankreich Henri Cartier-Bresson ist, ist für Österreich Erich Lessing: Der wohl größte Fotograf des Landes. Anlässlich seiner beiden letzten Veröffentlichungen, „Anderswo“ und „Von der Befreiung zur Freiheit – Österreich nach 1945“, und seines baldigen 92. Geburtstages lädt das Österreichische Kulturforum in Prag am 23. April zur Vernissage der bis zum 31.Juli dauernden Ausstellung „Magnum Photos“.

     

  • Der Bimbam in Prag

    Obwohl Jan Faktor schon im Jahre 1986 mit der Arbeit an seinem Roman „Georgs Sorgen um die Vergangenheit“ begonnen hatte, mussten dennoch fast 30 Jahre vergehen bis der Roman nun in Faktors Muttersprache Tschechisch erscheint. Zu diesem Anlass wird Faktor am 5. Mai im Goethe-Institut einige Passagen aus dem Roman zum Besten geben. Im Anschluss wird zudem eine Diskussionsrunde gemeinsam mit dem Übersetzer des Romans, Radovan Charvát, sowie der Schriftstellerin Eda Kriseová stattfinden.

     

  • Das deutsche Tschechienbild im Wandel der Zeit

    Als Nachbarländer, aber vor allem im Hinblick auf die eng verzahnte und nicht immer unkomplizierte gemeinsame Geschichte, ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Tschechien immer wieder Gegenstand kontroverser Diskussionen. Diese sind nicht selten von zahlreichen, historisch gewachsenen, Klischees übereinander geprägt. Die aus Tschechien stammende und in Deutschland lebende Historikerin Eva Hahn zeigt in ihrer Publikation „Von Palacký bis Beneš“ („Od Palackého k Benešovi“) anhand von Quellen das deutsche Tschechienbild von 1848 bis zur Gegenwart.

     

  • Illustration und „de.sign“

    Schon seit 2011 regelmäßig stattfindend, weiß die Veranstaltungsreihe „de.sign“ tschechienweit mit Vorlesungen und Ausstellung zum Thema Design und Gestaltung zu überzeugen. Ziel dabei ist es, das kreative Schaffen in Ländern wie Deutschland, Israel, den Niederlanden und Spanien vorzustellen. Ab dem 21. April sind nun die Arbeiten des Berliner Künstlers Lasse Wandschneider in den Räumlichkeiten des Prager Goethe-Instituts zu sehen. Am 21. und 22. April wird der Künstler zudem in Prag und Pilsen (Plzeň) höchstpersönlich zu Wort kommen.

     

  • Kultur „Made in Germany“

    Am 16.April beginnt in Ostrau (Ostrava) das „Der Kulturpunkt“-Festival. Das in diesem Jahr im Zuge der deutsch-tschechischen Kulturtage zum fünften Mal stattfindende Festival mit dem Fokus auf Film, Literatur und bildende Kunst „Made in Germany“ findet vom 16. bis 23. April statt und weiß mit einem ebenso bunten wie anspruchsvollen Programm zu überzeugen. Das Gros der Veranstaltungen wird dabei in den beiden Kulturzentren „Klub Atlantik“ und „Minikino Ostrava“ stattfinden.

     

  • Zwei Prager Zeitgenossen

    Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren nimmt sich in zwei Abendveranstaltungen der beiden Schriftsteller Friedrich Adler und Franz Kafka in ungewohnten Perspektiven an. Dabei steht am 21.4. zunächst die Übersetzertätigkeit Adlers bei einem Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik der Karlsuniversität auf dem Programm. Einen Tag darauf gilt die Aufmerksamkeit der Verortung von Kafkas „Der Proceß“.

     

  • Mittel- und osteuropäische Filmtage in Wiesbaden

    Vom 22. bis 28. April findet in Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden wieder das alljährliche „goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films“ statt. Das Festival stellt mit rund 400 Fachbesuchern und über 10 000 Kinobesuchern europaweit eines der wichtigsten seiner Art dar und bietet auch in diesem Jahr wieder Spannendes aus der Kinolandschaft von Tschechien bis Kasachstan. Gezeigt werden rund 130 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme.

     

  • Bereits zum achten Mal: „Drehbühne Brno“

    Am 22. April jährt sich die „Drehbühne Brno“, das internationale Studententheaterfestival in deutscher Sprache, bereits zum achten Mal. Organisiert wird das Festival von der „Gruppe07“, welche sich aus theaterbegeisterten Germanistik-Studierenden der philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität Brünn zusammensetzt. Neben einheimischen Gruppen wartet das Festival auch dieses Jahr wieder mit internationalen Darbietungen, unter anderem aus Deutschland, Österreich und Mazedonien, auf.

     

     

  • Komponist unter erschwerten Umständen

    Unter dem Titel „Viktor Ullmann. Zeuge und Opfer der Apokalypse. 1914–1944“ bietet die Stadt Prag zusammen mit dem Österreichischen Kulturforum im Clam-Gallas-Palais in Prag interessante Einblicke in das bewegte wie auch tragischen Leben des österreichischen Komponisten Viktor Ullmann. Die am 9. April startende kulturhistorische Ausstellung zum Leben des Wahl-Pragers wird zudem durch das am gleichen Ort stattfindende „Festival Ullmann“ abgerundet, bei welchem Neuinterpretationen sowie Aufzeichnungen von drei seiner Werke zu hören und sehen sein werden.

     

  • Musik in Zeiten des Aufruhrs

    Unter dem Titel „Zwischen Brücken und Gräben“ wurden kürzlich die Beiträge der im Jahr 2011 stattgefundenen internationalen musikwissenschaftlichen Tagung der tschechischen Akademie der Wissenschaften sowie des musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Regensburg publiziert. Thema der Tagung waren die deutsch-tschechische Musikbeziehungen in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit. Zur Vorstellung des Tagungsbandes und einzelner Beiträge sowie einem anschließendem Konzert lädt das Prager Goethe-Institut am 14. April in seine Räumlichkeiten ein.

     

  • Zwischen Körper und Geist

    Eduard Albert ist eine Persönlichkeit in der Geschichte Österreichs und Tschechiens, wie es sie nur selten gibt: Neue medizinische Maßstäbe setzend brachte es Albert bis zum Leibarzt von Kaiser Franz Joseph I. Parallel dazu engagiert sich der ambitionierte Politiker und Literaturmäzen für das kulturelle Leben in seiner Wahlheimat Wien. Helena Kokešová wirft in ihrer Monographie einen genaueren Blick auf das vielseitige Leben des böhmisch-österreichischen Arztes und Feingeistes sowie dessen Rezeption in den wissenschaftlichen Diskursen der Gegenwart.

     

     

  • „Die Welt im Frühling verlassen“ nun erstmals auf Tschechisch

    Die Schriftstellerin Herma Kennel hat sich vor allem durch ihre Tatsachenromane einen Namen gemacht. Ihre Werke zeichnen sich durch Detailtreue und historische Genauigkeit aus. Auch für ihren jüngsten Roman „Die Welt im Frühling verlassen“ hat sie ausgiebig recherchiert. Die in Brünn (Brno) spielende Geschichte über den tschechoslowakischen Widerstand liegt nun in einer tschechischen Übersetzung vor. Für eine Lesung Ende März kam die Autorin nach Prag und stellte ihr Buch vor.

     

  • Europas Avantgarde vor dem großen Knall

    1913, kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs, erscheint die Politik- und Kulturgeschichte Europas kurz vor ihrem Scheitelpunkt, während der Alltag (vorerst) weiter seinen Gang nimmt. Auch im Leben so großer Persönlichkeiten wie Franz Kafka und Sigmund Freund. Florian Illies hat in seinem Roman „1913: Der Sommer des Jahrhunderts“ ein einzigartiges Portrait dieser Zeit gezeichnet, welches Barbara Herz in Form einer szenischen Lesung im Theater „dialog“ in Pilsen (Plzeň) am 9. April auf die Bühne bringt.

     

  • Osterpinguine

    Diese Ostern schicken sich drei Pinguine an, dem Osterhasen den Rang abzulaufen. Im Prager Theater Troníček wird das Ensemble des Divadlo Dívadlo nämlich das Stück „Tučňáci na arše“ („An der Arche um acht“) von Ulrich Hub aufführen, in dem Pinguine die Hauptrolle spielen. Die Vorstellung, die besonders jüngere Theaterfreunde ansprechen wird, steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien, Martin Dzingel.

     

     

  • Rückkehr zum Frieden - Berliner Ausstellung widmet sich Nachkriegseuropa

    Am 8. Mai jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Der größte militärische Konflikt aller Zeiten forderte Millionen Tote und unzählige zerstörte Städte. Nicht nur die beteiligten Staaten waren mit dem Problem konfrontiert, sich nach sechs Jahren wieder um ein friedvolles Miteinander zu bemühen. Besonders die Kriegsüberlebeden hatten mit der Bürde zu kämpfen, wieder in den Alltag zu finden. Aus diesem Anlass widmet sich jetzt eine Ausstellung in Berlin jener Phase der Nachkriegszeit in Europa.

     

  • Brünner Lange Nacht der kurzen Texte im Zeichen der Liebe

    Liebhaber der deutschen Sprache können sich im April wieder auf die Lange Nacht der kurzen Texte im Österreich Institut Brünn (Brno) freuen. Die Veranstaltung bietet Deutschinteressierten die Gelegenheit kurze Texte vor Publikum zu rezitieren oder szenisch darzubieten. Eine der schönsten Emotionen überhaupt steht dieses Mal im Fokus der langen Nacht. „Ist es Liebe?“ ist das diesjährige Motto des Abends.

     

  • „VIII. Wochen der Tschechischen Küche im Erzgebirge" in Teplitz eröffnet

    Vor 15 Jahren knüpfte der „Wirtestammtisch Altenberg/Geising" erste Kontakte zur Hotelfachschule in Teplitz (Teplice). Bereits 2004 kamen von dort erste Schüler, die in Tschechien das deutsche System der „dualen Ausbildung" nicht kennen, zu Praktika ins sächsische Erzgebirge. Über die Jahre hinweg entwickelte sich die Zusammenarbeit immer besser, so dass man 2007 mit den „Wochen der Tschechischen Küche" in vielen grenznahen Restaurants startete.

     

  • Städteübergreifendes Filmfestival stellt Europa in den Mittelpunkt

    Der Frühling ist da und die Festivalsaison ist eingeläutet. Zweieinhalb Wochen nach dem Febiofest wird am 9. April bereits das nächste größere Filmfestival in Tschechiens Hauptstadt eröffnet. Drei Prager Kinos widmen ihr Programm während der „Days of european Film“ (Dny evropského Filmu) ausschließlich dem Filmschaffen unseres Kontinents. In sechs Kategorien werden über 40 Filme unterschiedlichster Genres gezeigt, darunter auch einige deutschsprachige Produktionen.

     

     

  • Deutsche Independent-Musik experimenteller Art

    Die bayrische Band „The Notwist“ nimmt sich Zeit für ihre Musik. Nur alle paar Jahre verwöhnen sie ihre Fans mit einem neuen Album und einer Tournee. Das liegt zwar auch daran, dass die Musiker solo und in anderen Bands aktiv sind, Hauptgrund ist aber der Qualitätsanspruch der Bayern. Für das aktuelle Album „Close To The Glass“ haben sie 1000 Tage im Studio verbracht. Eine Seltenheit in der Branche. Bei einem Konzert im Palác Akropolis tritt die Band seit langem wieder einmal in Prag auf.

     

     

  • Pieter De Buysser im Prager Theater Archa gleich zweifach inszeniert

    In einer Weltpremiere wird auf der Bühne des Theaters Archa am 22. und 23. März der flämische Schriftsteller, Essayist und Performer Pieter De Buysser auftreten. Gemeinsam mit der estländischen Künstlerin Maike Lond schuf er die musikalische Vorstellung „Immerwahr“, die vom Leben der Pazifistin Clara Immerwahr inspiriert wurde.

     

  • Jan Hus und seine Bedeutung für die Gegenwart

    Jan Hus und seine Lehren wurden schon von verschiedenen Ideologien vereinnahmt. Sei es durch tschechische Nationalisten, die Hus für seinen Beitrag zum Nationalbewusstsein feierten, oder durch die Kommunisten, die seinen Einsatz für die kleinen Leute lobten. Anlässlich des diesjährigen 600. Hus-Gedenktags widmete sich eine Podiumsdiskussion in der Deutschen Botschaft der Frage, welche Bedeutung der Reformator für die Gegenwart hat.

     

  • Projekt ermutigt tschechische Schüler zum Auslandsaufenthalt in Deutschland

    Bereits seit elf Jahren motiviert das Projekt „Versuchs mal in Deutschland!“ („Do Německa na zkušenou“) tschechische Schüler und Studenten dazu, neue Erfahrungen bei einem Aufenthalt im Nachbarland zu sammeln. Sei es durch ein Praktikum, Schüleraustausch oder Auslandsemester. Am 12. März präsentierten die Projektbeteiligten im Goethe-Institut Prag, was sie bisher erreicht haben und welche Ziele sie sich für die Zukunft gesetzt haben.

     

     

  • Lesung moderner Poesie im Brünner Begegnungszentrum

    Wenn nahestehende Personen aus dem Leben treten ist dies immer schwer für alle Betroffenen. Das weiß auch die Lyrikerin Eva Christina Zeller, die sich in ihrem letzten Gedichtband „Die Erfindung deiner Anwesenheit“ intensiv mit dem Thema Tod und Trauer auseinandersetzte. Die Dichterin überzeugt dabei durch eine besonders sensible Herangehensweise. Für eine Lesung kommt Eva Christina Zeller nun nach Brünn (Brno).

     

     

  • Großes Kino beim Prager Febiofest

    Bereits zum 22. Mal jährt sich kommenden Donnerstag das Febiofest. Anfang der 90er Jahre gegründet, entwickelte sich das Prager Filmfestival von einem kleinen Kulturereignis für Filmenthusiasten rasch zu einem der größten cineastischen Events Tschechiens. Trotzdem hat es von seinem ursprünglichen Charme nichts eingebüßt. Wie in den vergangenen Jahren finden sich im international ausgerichteten Programm auch deutsche Filmproduktionen.

     

     

  • Rückblick auf 250 Jahre Brünner Textilindustrie

    Seit Dezember letzten Jahres widmet sich eine Ausstellung in der Mährischen Galerie (Moravská galerie v Brně) der Geschichte der Brünner (Brno) Textilindustrie. Im 19. Jahrhundert exportierten die dort ansässigen Textilproduzenten ihre Waren in die ganze Welt. So bekam Brünn den Beinamen „mährisches Manchester“. Die Initiatoren der Ausstellungen sprechen nun im Brünner Begegnungszentrum über den Werdegang der ehemaligen Textilstadt.

     

  • Berufsverband Pilsener Künstler stellt in Frauenau aus

    Die diesjährige europäische Kulturhauptstadt präsentiert sich nicht nur zu Hause in Tschechien. Mit der Ausstellung „Farben und Formen“ verschafft Pilsen 2015 (Plzeň 2015) nun Besuchern des Glasmuseums Frauenau einen Überblick zur Kunst Westböhmens. Im Gegenzug stellen ab August bayerische Glaskünstler ihre Werke in der Pilsener Galerie Jiřího Trnky aus.

     

  • Wettbewerb sucht besten Redner Böhmens

    Freunde der deutschen Sprache und Rhetorik dürfen sich heute auf ein Ereignis der besonderen Art freuen. Der Prager Toastmaster-Klub lädt zu einem deutschsprachigen Redewettbewerb ein, bei dem die besten Referenten Böhmens auf einer Bühne zu sehen sein werden. Besucher, die Lust haben selbst einmal das Wort zu ergreifen, bekommen bei den dreiminütigen Stehgreifreden die Gelegenheit dazu.

     

  • Deutscher Tatsachenroman zum tschechoslowakischen Widerstand

    Bereits mit ihrem Roman „BergersDorf“ sorgte die deutsche Autorin Herma Kennel für Furore. Die darin geschilderte Mordnacht in der sogenannten „Budínka“ bei Iglau (Jihlava) war mit Grund für die Exhumierung des Dobrenzer (Dobronín) Massengrabs 2010. Nun wird ihr Nachfolgeroman „Die Welt im Frühling verlassen“ („Je smutné opouštět svět na jaře“) erstmals in einer tschechischen Übersetzung veröffentlicht. Am 26. März findet daher im Haus der nationalen Minderheiten (Dům národnostních menšin) in Prag eine Lesung mit der Autorin statt.

     

  • Fünfte Auflage der Prager Germanistentagung

    PRAGESTT, die Prager germanistische Studententagung, jährt sich bereits zum fünften Mal und lädt wieder zahlreiche junge Germanisten in die tschechische Hauptstadt. Die Tagung bietet den Studenten die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse vorzustellen und sich wissenschaftlich auszutauschen.

     

  • Wanderausstellung zur Roma-Verfolgung in Leipzig

    In der Boulevardpresse müssen Roma und Sinti immer wieder für Negativschlagzeilen herhalten. Sie haben einen schlechten Stand in der Öffentlichkeit und leben oft am Rand der Gesellschaft. Soziale Lage und Bildungssituation sind heikel. Seit dem Mittelalter sind diese Bevölkerungsgruppen immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt. Eine Ausstellung in Leipzig widmet sich nun der Geschichte der Romaverfolgung in Böhmen und Mähren.

     

  • Klappe die Dritte - österreichische Kurzfilmschau diesmal in Pilsen

    Die letzte österreichische Kurzfilmschau liegt noch nicht mal drei Monate zurück (das LE berichtete: hier), da folgt bereits die nächste. Doch dieses Mal findet sie nicht wie bisher in Reichenberg (Liberec) statt. Diesjähriger Gastgeber ist Pilsen (Plzeň). Österreich beteiligt sich unter dem Namen „Departure Austria“ am Programm der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt und präsentiert mit der Kurzfilmschau das cineastische Können der Alpenrepublik.

     

  • Österreichisches Programm bei Pilsen 2015

    Österreich und Tschechien verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Die Organisatoren von Pilsen 2015 (Plzeň 2015) greifen dies nun auf. Sie haben Österreich eingeladen, sich am Kulturhauptstadtprogramm zu beteiligen. „Departure Austria“, so der Name der Pilsener Österreich-Tage, präsentiert den ganzen März über die vielfältige Kunst und Kultur der Alpenrepublik. Eine Reihe von Stadtführungen bringt den Gästen der diesjährigen Kulturhauptstadt das österreichische Erbe Pilsens näher.

     

  • Viel „Loos“ in Pilsen

    Mit Adolf Loos verbinden viele wohl am ehesten Wien, war doch die österreichische Hauptstadt Zeit seines Lebens seine prominenteste Wirkungsstätte. Doch Werke des Wegbereiters moderner Architektur lassen sich auch in Tschechien finden. Bis in die frühen 30er Jahre war Loos insbesondere in Pilsen (Plzeň) nicht gerade untätig. Eine Rallye durch die europäische Kulturhauptstadt 2015 bietet Schülern jetzt die Möglichkeit auf den Spuren des berühmten Architekten zu wandeln.

     

  • Vom Suchen und Finden einer neuen Heimat

    Stanislav Struhar ist ein Autor mit einer bewegenden Biographie. Als Jugendlicher in der Tschechoslowakei verweigerte er sich dem kommunistischen Anpassungsdruck. Nach Suizidversuchen und Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken floh er nach Österreich und wagte den Neustart. Der Hauptfigur seines Romans „Das Gewicht des Lichts“ ergeht es ähnlich. Auch sie wagt nach Schicksalsschlägen den Neubeginn in der Fremde. Der Roman wird nun bei einigen Lesungen in Tschechien vorgestellt.

     

  • Kinderbuchausstellung macht Halt in Pardubice

    „Und dann schreibe ich so, wie ich mir das Buch wünsche, wenn ich selbst ein Kind wäre." So antwortete die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren 1970 auf die Frage, was denn ein gutes Kinderbuch ausmacht. Dieser Frage ging auch das Goethe Institut Prag in Zusammenarbeit mit der Internationalen Jugendbibliothek München nach. Mit der Wanderausstellung „Von allem Anfang an“ präsentieren die Einrichtungen authentische deutsche Kinder- und Jugendliteratur.

     

     

  • Sudetendeutsche Landsmannschaft auf Reformkurs

    Die Bundesversammlung der Sudetendeutschen hat bei ihrer diesjährigen Sitzung, die sie am Wochenende unter Leitung ihres Präsidenten Reinfried Vogler im Sudetendeutschen Haus in München abhielt, den Reformkurs bestätigt und fortgesetzt, den der Sprecher und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Bernd Posselt schon seit Jahren eingeschlagen hat.

     

  • Prager Kreis - deutsche Literatur der Jahrhundertwende

    Franz Kafka, Rainer Maria Rilke und Max Brod sind sogar manchem Literaturbanausen ein Begriff. Der Prager deutschen Literaturszene der Jahrhundertwende gehörten aber weitaus mehr Autoren an. Viele von ihnen, wie Oskar oder Ludwig Winder, stehen bis heute zu Unrecht im Schatten der Großen. Ein Vortrag im Österreichischen Kulturforum widmet sich nun Max Brod und jenen vergessenen Autoren.

     

  • Brünner Jazzfestival mit internationalem Programm

    Um den tschechischen Jazz war es sicher schon einmal besser bestellt, dennoch ist das Musikgenre hierzulande keineswegs ein Relikt der Vergangenheit. Heutzutage bleibt die Jazzszene meist in kleinen Klubs unter sich. Doch bei großen Festivals, wie dem JAZZFESTBRNO (Jazzfest Brünn), tritt die Szene aus ihrem Schatten hervor und zieht zahlreiche begeisterte Besucher an.

     

     

  • Wiener Moderne in Pilsen

    Mit der Gründerzeit entstanden entlang der Wiener Ringstraße zahlreiche Prunkbauten und Paläste. Zur Verzierung der Palais engagierte man Künstler wie Gustav Klimt. Damals war jedoch noch nicht abzusehen, dass aus dem Ringstraßenmaler einmal ein Wegbereiter der modernen Kunst werden würde. Das Österreichische Kulturforum Prag zeigt nun in einer Wanderausstellung seine bedeutendsten Werke.

     

  • East Doc und der österreichische Film

    Heute schon die Filme von Morgen sehen? Die Dokumentarfilm-Plattform „East Doc“ macht es möglich. Aus diesem Anlass treffen sich zum vierten Mal in Folge Filmemacher aus ganz Europa und Nordamerika in Prag. Aber auch Filmenthusiasten sind bei den größtenteils öffentlichen Veranstaltungen willkommen. Neben Vorträgen und Diskussionen werden viele unvollendete Filmprojekte gezeigt. In diesem Jahr liegt der Fokus vor allem auf österreichischen Produktionen.

     

     

  • Pilsen bringt Licht ins Dunkel

    Dieses Wochenende geht der Stadt Pilsen (Plzeň) nicht nur ein Licht auf. Zwei Nächte in Folge wird die Kulturhauptstadt durch ein Lichterfestival erhellt. Entlang der Radbusa (Rabuza) können Spaziergänger zehn unterschiedliche Installationen verschiedener Künstler bewundern. Mit „DIE HERDE“ von Axel T. Schmidt ist auch ein deutscher Beitrag dabei.

     

  • Nun müssen auch Staubsauger dran glauben

    In Elektronikmärkten und Haushaltswarenläden sind sie auf Kühlschränken, Fernsehern und Waschmaschinen zu sehen. Bunte Aufkleber, die potentiellen Kunden ein schlechtes Gewissen machen und über die Energieeffizienz der Geräte aufklären. Seit Anfang des Jahres findet man die EU-Energielabels nun auf weitaus mehr Haushaltstechnik. Staubsauger, Backöfen und Kaffeemaschinen reihen sich in die Liste der Geräte ein und erneut wird über den Sinn der EU-Regelungen diskutiert.

     

  • „Entartetster unter den Entarteten“

    Oskar Kokoschka gilt als einer der bedeutendsten expressionistischen Künstler, doch erst zu seinen späteren Lebzeiten wurden seine Werke gewürdigt. Hitlers „Kunstfeind Nr. 1“ flüchtete 1934 vor den Nazis nach Prag. Die Heimat seiner Vorfahren sollte für vier Jahre sein neues Zuhause werden. Eine Ausstellung der Nationalgalerie Prag widmet sich jetzt dem Schaffen des Künstlers während seines Exils.

     

  • Schreibwettbewerb sucht Antworten zur EU-Erweiterung

    Seit der Finanz- und Eurokrise kämpft die Europäische Union immer wieder mit Problemen, dennoch hat die größte Volkswirtschaft der Welt heute mehr Gewicht denn je zuvor. Über 500 Millionen Einwohner leben in der EU und es werden in Zukunft noch mehr. Länder wie Albanien, Island und Serbien sind die Mitgliedsstaaten von Morgen. Eine Entwicklung die schön, aber nicht ganz einfach ist. Die Europäische Kommission will in einem Schreibwettbewerb jetzt erfahren, was junge Erwachsene darüber denken.

     

  • Sommercamp 2015 sucht Lehrer, Workshop- und Campleiter

    Sind Sie Deutschlehrer/-in und begeistern Sie Ihre Schüler/-innen mit spannendem Projektunterricht? Sind Sie pädagogisch geschult und haben bereits im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung Workshops geleitet? Haben Sie schon einmal ein Jugendcamp geleitet und suchen Sie eine neue Herausforderung? Bewerben Sie sich bei uns!

     

     

  • Düsseldorfer Fotoschule in Budweis

    Seine Werke irritieren und spielen mit der Wirklichkeit. Die Titel seiner Fotografien sind Zahlenkombinationen, die keine Rückschlüsse auf das Motiv oder die verwendeten Techniken erlauben. Jörg Sasse ist kein Fotograf im traditionellen Sinne. Fremde Bilder nutz er als Grundlage seiner eigenen Arbeiten und verfremdet sie derart, dass ihr Ursprung kaum zu erkennen ist. Nun sind seine außergewöhnlichen Fotografien erstmalig in Tschechien zu sehen.

     

  • Hamelner Prominenz zu Gast in Pardubitz

    Sie ist eine der bekanntesten deutschen Sagen, wurde in über 30 Sprachen übersetzt und schätzungsweise über eine Milliarde Menschen kennen sie. Die Geschichte vom „kinderstehlenden“ Rattenfänger hat die niedersächsische Stadt Hameln weltberühmt gemacht. Die Handlung wird jetzt für eine Bühneninszenierung in Pardubitz (Pardubice) von der Jugendorganisation JUKON adaptiert.

     

  • „Ich hatte den Begriff von meinem Ich verloren.“

    Leicht hatte es Bernhard Hetzenauer während der Dreharbeiten mit Vera Köhn sicher nicht. Die Protagonistin seines Films „Und in der Mitte der Erde war Feuer“ wollte sich anfangs so gar nicht den Vorhaben des Regisseurs unterordnen. Die ungeschönten Gespräche, die beide miteinander führten, machen die Dokumentation über das bewegte Leben der heute über Hundertjährigen aber so attraktiv.

     

  • Zwischen Wahnsinn und sportlichem Ehrgeiz

    Es grenz an Wahnsinn, doch jedes Jahr stürzen sich Skisportler aus aller Welt bei ihrem ersten Sprung auf dem Streif bis zu 60 Meter in die Tiefe und das bei einem Gefälle von 85 Prozent. Die Kitzbühler Skirennstecke gehört zu den gefährlichsten Pisten der Welt und ist Austragungsort des jährlichen Hahnenkammrennens. Der Dokumentarfilm „Streif - One Hell Of A Ride“ zeigt in beeindruckenden Bildern die waghalsigen Skisportler im Einsatz und ist nun in einer Sondervorstellung auch in Prag zu sehen.

     

  • Harun Farockis Werke im Goethe-Institut zu sehen

    Videospiele eignen sich immer mehr Elemente des Films an und wirken zusehends realer. Die Grenzen zwischen den Computerspielen und dem Filmgenre gehen mittlerweile in einander über. Während der Filmzuschauer dem Geschehen um einen Protagonisten folgt und sich gegebenenfalls mit ihm identifiziert, schlüpft der Spieler selbst in die Rolle des Helden. Welchen Einfluss die Grafik der Spiele auf die Beziehung zum Bildschirmhelden hat, untersucht eine neue Installation im Goethe-Institut Prag.

     

  • Brünner Theater AG führt durch den Märchenwald

    Rapunzel, Hänsel und Gretel, das tapfere Schneiderlein oder Aschenputtel, wer kennt und liebt die Märchenklassiker nicht? Gerade die Kleinsten unter uns schätzen sie sehr. Die deutschsprachige Theater AG der Brünner (Brno) Antonínská-Grundschule hat sich der Erzählungen der Gebrüder Grimm angenommen und bereitet eine Aufführung ausgewählter Märchenszenen vor.

     

  • Stuttgart und Brünn - gelebte Städtefreundschaft

    Der Deutsche Kulturverband der Region Brünn (Brno) hat mit zahlreichen Projekten immer wieder bewiesen, wie viel ihm an der Brünner Städtepartnerschaft mit Stuttgart liegt. Die Einwohner der Schwabenmetropole haben am kommenden Sonnabend nun die Gelegenheit, sich davon zu überzeugen. Beim Tag der offenen Tür im Stuttgarter Rathaus werden den Besuchern unter anderem die Partnerstädte der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt vorgestellt. Der Kulturverband ist vor Ort und repräsentiert Brünn.

     

  • Pilsen zu Gast in Regensburg

    Pilsen lebt sein Kulturhauptstadtdasein nicht nur in Tschechien aus, auch Regensburg profitiert davon. Die gemeinnützige Gesellschaft Plzeň 2015 stellt zusammen mit der Partnerstadt das heimische Filmfestival „Finale“ („finále“) im Regensburger Kulturzentrum Leerer Beutel vor. Das Publikum kann sich auf ausgewählte tschechische Filme verschiedener Genres freuen.

     

  • Grenzüberschreitende Tanzexperimente

    Mit Dance Transit findet ab 8. Februar ein Tanzfestival der besonderen Art in Prag statt. Die grenzüberschreitende Veranstaltung vereint deutsche und tschechische Tanzhäuser. Künstler der jeweiligen Städte haben die Gelegenheit, ihre Choreografien an anderen Orten und vor neuem Publikum zu zeigen. Zu sehen gibt es ungewöhnliche, wie auch kunstvoll in Szene gesetzte Darstellungsformen und Bewegungsabläufe.

     

  • Genreübergreifende Clubnacht in Pilsen

    Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs findet am kommenden Wochenende die Pilsener (Plzeň) Clubnacht statt. Am Freitag und am Sonnabend (30./31.01.) haben Musikenthusiasten eine breite Auswahl. Elf Kneipen, Discos und Cafés beteiligen sich am Spektakel und präsentieren Live-Musik verschiedener Genres. Für den September ist bereits ein weiteres Clubwochenende geplant.

     

  • Neue Fortbildung für Deutschlehrer

    Deutsch ist die am meisten gelernte zweite Fremdsprache in Tschechien. Damit die Sprache qualifiziert an die Schüler weitergegeben werden kann, muss der Unterricht gut sein. Doch die Nachfrage an Weiterbildungen für Deutschlehrer ist zunehmend heterogener. Die Vorkenntnisse interessierter Pädagogen sind oft sehr unterschiedlich. Mit dieser Entwicklung sieht sich auch das Goethe-Institut konfrontiert und passt nun sein Fernstudienprogramm diesem Trend an.

     

     

  • Holocaustgedenken in der Prager Burg

    Heute wird es in und um die Prager Burg ruhig zugehen. Die Wege zwischen den Burghöfen werden weitestgehend leer sein. Touristen wird man dort vergeblich suchen. Für Besucher ist das Prager Wahrzeichen geschlossen. Anlass für die Schließung ist das vierte Welt-Holocaust Forum. Der Spanische Saal der Burg ist diesjähriger Austragungsort der Konferenz. Über 500 Gäste Gedenken hier der Befreiung des KZ Auschwitz, die sich nun zum 70. Mal jährt.

     

  • Promi-Ansagen bei der Berliner U-Bahn

    „Mach mal ‘ne Ansage“ lautet das Motto der jüngsten Aktion von radioBERLIN 88,8. Zuhörer haben die Chance, eine der Stationen der berühmten U-Bahnlinie 2 anzusagen. Der Radiosender und die Berliner Verkehrsbetriebe machen es möglich. Haben sie die U2 doch vorher schon zu einer Prominenten-Bahn gemacht. Die Stationen der Linie werden jetzt von bekannten Berlinern angesagt.

     

  • Abbilder der Wirklichkeit

    Modelle und Modellbau gehören seit jeher zum künstlerischen Arbeiten. Die Absicht hinter Modellen, ist der Versuch die Wirklichkeit abzubilden. Diesem Phänomen widmet sich jetzt eine Ausstellung in der Galerie Rudolfinum in Prag. Zu sehen sind künstlerische Arbeiten, deren Originale zum Teil nur noch zu erahnen sind.

     

  • „Alle Jahre wieder …“

    Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind. Jährlich findet auch das Winter-Familienkonzert im Brünner (Brno) Begegnungszentrum der Deutschen statt. Damit lebt der Geist der Weihnacht in der Stadt unter der Festung Spielberg etwas länger weiter.

     

  • „Mozarts Tod! – War ich’s oder war ich’s nicht?“

    Die Frage stellt sich der ehemalige Wiener Hofkomponist Antonio Salieri im Theaterstück „Amadeus“, bevor er dem Publikum seine Geschichte erzählt. Das 1979 erstmals aufgeführte Drama des Briten Peter Shaffer wurde nun für das Divaldo na Vinohradech in Prag inszeniert.

     

  • Tschechischer Poprock in München

    Ende Januar widmet das Tschechische Zentrum München einen Tag der Region Olmütz (Olomouc) und dem Altvatergebirge. Bei dieser Gelegenheit wird die Gebirgsregion auch musikalisch vorgestellt. Mit O5 & Radeček, aus Šumperk (Mährisch Schönberg), tritt eine der aktuell bekanntesten tschechischen Musikgruppen auf.

     

  • Flotte Sohle auf Prags Parkett

    Wer Mazurka, Hambo oder Bourrée zum ersten Mal hört, fasst sich fragend an den Kopf. In der Bal Folk-Szene erfreuen sich diese folkloristischen Tänze jedoch großer Beliebtheit. Am letzten Januarwochenende findet mit dem „Prague Balfolk Weekend“ ein kleines Festival statt, bei dem solche Tänze gelernt, getanzt und bewundert werden können.

     

  • Rezitationswettbewerb feiert Jubiläum

    Erneut haben Schüler von Tschechiens Grund- und Mittelschulen die Gelegenheit, deutsche Texte vor Publikum zu interpretieren und das beim Rezitationswettbewerb des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren. Die Veranstaltung feiert ihr Jubiläum und findet nun bereits zum fünften Mal statt.

     

     

  • Prager Kurzfilmfestival geht in die zehnte Runde

    Ab Donnerstag, den 15. Januar, haben Cineasten wieder die Gelegenheit, sich vier Tage dem Kurzfilm zu widmen. Das Prague Short Film Festival (Festival krátkých filmů Praha) ist international ausgerichtet und zeigt Produktionen aus den verschiedensten Ländern. Zwei deutsche Beiträge sind dieses Mal auch mit dabei.

     

  • Deutsches Unwort des Jahres 2014 gekürt

    „Lügenpresse, Lügenpresse“ skandieren nun schon seit Oktober letzten Jahres Teilnehmer der umstrittenen PEGIDA-Demonstrationen in Deutschland. Die Organisatoren raten den Demonstranten sogar auf Gespräche mit Medienvertretern zu verzichten. Kein Wunder also, dass das Wort „Lügenpresse“ zum deutschen Unwort des Jahres 2014 gewählt wurde.

     

  • „Icke, dette, kieke mal, …“ – Berlin in Bildern

    Sei es das Brandenburger Tor, das Olympiastadion oder die Museumsinsel, Berlin ist immer eine Reise wert. Ihre vielfältigen Lebensbedingungen prägen die Spreemetropole wie keine zweite und machen einen Teil der Begeisterung für Berlin aus, die nicht wenige empfinden. Auch der Publizist Ivan Štern scheint der Stadt verfallen zu sein, hat er die deutsche Hauptstadt doch in ihren zahlreichen Facetten fotografisch festgehalten.

     

     

  • Zwischen Anfeindung und Aussöhnung

    Václav Havel zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Tschechoslowakei und Tschechiens. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt als Präsident Ende 1989 bemühte er sich um eine Aussöhnung und Kooperation mit Deutschland. Exemplarisch dafür waren unter anderem seine Reise in die damalige DDR und nach München am 2. Januar 1990. Eine Podiumsdiskussion in der Václav-Havel-Bibliothek Prag nimmt diese Auslandsreisen nun zum Anlass um über die deutsch-tschechischen Beziehungen und deren Zukunft zu diskutieren.

     

     

  • Wegmüssen, Ankommen, Dableiben

    „In der Früh ist dann einmal an die Haustür getrommelt worden und ein Tscheche ist ins Haus gekommen und hat uns eröffnet, dass wir in einer Stunde das Haus verlassen müssen.” erinnert sich einer der dreißig Zeitzeugen, die in der Wanderausstellung „Langsam ist es besser geworden.“ zu Gehör kommen. Inhalt der Ausstellung, die ab 16. Januar im Südmährischen Museum in Znaim (Znojmo) zum zweiten Mal in Tschechien gezeigt wird, sind die Eindrücke von Vertriebenen, die als Deutsche 1945 die Tschechoslowakei in Richtung Niederösterreich verlassen mussten.

     

  • Vier Künstler – drei Nationen

    Speziell für das Österreichische Kulturforum in Prag wurde unter dem Titel „Begegnung(en)“ eine Ausstellung der besonderen Art konzipiert. Es treffen nicht nur Künstler verschiedener Nationen aufeinander, sondern auch verschiedene künstlerische Darstellungsformen. Angefangen bei Fotografie, über installative Malerei, bis hin zu Film.

     

  • Leipzig und die Friedliche Revolution

    „Wir sind das Volk!“ riefen viele Montagsdemonstranten 1989 in Leipzig und in anderen Städten der ehemaligen DDR. Die Stadt Leipzig und deren Bürger prägten die damalige Friedliche Revolution entscheidend mit. Hundertausende Menschen demonstrierten auf den Straßen für mehr Freiheit und Demokratie. Demonstrationen wie es sie auch in Brünn und der damaligen ČSSR gab. Aber nicht nur die gewaltlose Erhebung des Volkes verbindet beide Städte. Darüber hinaus ist Leipzig seit 1973 Partnerstadt von Brünn.

     

     

  • Pilsen - Kulturhauptstadt Europas lädt zur Eröffnung

    Die Universitätsstadt ist nicht nur bekannt für ihre Škoda-Werke oder ihr Bier. Nein, auch kulturell hat Pilsen (Plzeň) einiges zu bieten. Gegen den Konkurrenten Ostrau (Ostrava) setzte sich die Stadt 2010 durch und erhielt für das Jahr 2015 den Titel „Kulturhauptstadt Europas“.

     

     

  • Ihr LandesECHO 2/20 erscheint heute

     In der zweiten Magazin-Ausgabe des LandesECHO, des Nachfolgers der LandesZeitung, besuchen wir die größte Weihnachtspyramide der Welt, die in deutsch-tschechischer Zusammenarbeit entstand, stellen das mährische Multitalent Leo Slezak vor und unterhalten uns mit dem Journalisten Pavel Šafr über Medienfreiheit in Tschechien und das Projekt Free Czech Media.

    Im Forum geht es um Weihnachtsbräuche bei unseren Nachbarn und in der Welt, wir blicken zurück auf einen vorweihnachtslichen Jugendsprachkurs in Kratzdorf (Chrastice) und erklären, warum die Erfindung des GPS für einen Fahrer in Sarajewo leider viel zu spät kam.

    Wenn auch Sie das neue LandesECHO druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

     

     

  • Autobahnmaut in Deutschland auf den Weg gebracht

    Die deutschen Autobahnen sind mit einer Gesamtlänge von 12 917 Kilometern das viertlängste Fernstraßennetz der Welt. Tagtäglich werden sie von Millionen Kraftfahrern genutzt. Seit 2003 gilt für Lastkraftwagen über 12 Tonnen eine streckenabhängige Maut, die mit einem satellitengestützten System überwacht wird. Bei der Einführung dieser Maut wurde stets von politischer Seite versichert, dass es keine Pläne gebe, diese Abgabe auch auf Pkw auszuweiten. Nun hat die Bundesregierung einen Gesetzesvorschlag verabschiedet, der genau dies beinhaltet.

     

     

  • Bergmannsgarn

    Schneewittchen kennt man. Sieben Zwerge, sieben Berge, der vergiftete Apfel und die böse Schwiegermutter. Was aber passiert, wenn man Robert Walser an den Stoff heranlässt und wie ein dekonstruierter Schneewittchen-Mythos à la Elfriede Jelinek aussieht, zeigt am 19. Dezember um 20.00 Uhr in tschechischer Übertragung das Theater „Studio Hrdinů“ (Studio der Helden).

     

  • Jahr sieben nach Schengen

    Deutschland war eines der ersten Länder, die das Schengen-Abkommen der EU unterzeichneten und bei seinem Inkrafttreten 1995 die Grenzen öffneten. In Tschechien dauerte es da noch zwölf Jahre, bis auch hier der Weg in den „Schengen-Raum“ geöffnet wurde. Damals, im Jahr 2007, fing eine Dokumentation die Stimmung der Bevölkerung in der deutsch-tschechischen Grenzregion ein. Wie sich die Situation in den letzten sieben Jahren verändert hat, soll nun eine daran anknüpfende Reportage zeigen. Premiere ist am 18.12. um 10 Uhr in Karlsbad (Karlovy Vary).

     

     

  • Donkey Kong schlägt zurück

    Das Goethe-Institut Prag zeigt vom 17. Dezember bis zum 8. Februar die erste Einzelausstellung des Künstler-Duos „ /////////fur////“. Zehn Interaktive Objekte im Spannungsraum zwischen Kunst und Selbsterfahrungstrip zeichnen die Schau „no pain no game“ aus.

     

  • Gemeinsam im Advent

     Eine Auswahl der Veranstaltungen der Verbände und Begegnungszentren der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien zur Adventszeit 2014.

     

     

  • Zurück aus Linz

    Junge Musik aus Österreich findet in Tschechien immer mehr Fans. Ende April war die Linzer Band Valina bereits in Prag unterwegs (das LE berichtete: hier) und kommt nun am 12. Dezember für ein Konzert in Tábor zurück. Dabei haben die drei Musiker ihren „Container“ im Gepäck, das neueste Album, das in diesem Frühjahr erschien.

     

  • Adelsrecht und Wappenkunde

    Wappen sind strengen Gestaltungsrichtlinien unterworfen und verraten viel über ihre Träger. Wer wem wann ein heraldisches Symbol verleihen durfte, war aber nicht minder genau geregelt. In einem gemeinsamen Buch gehen tschechische und österreichische Historiker der Geschichte der Wappen und ihrer Träger an vielen Einzelbeispielen nach. Das Buch stellen die Mitautoren Jan Županič, Michal Fiala und Pavel Koblasa im Österreichischen Kulturforum in Prag vor.

     

  • Die Erbsenschuldfrage

    Georg Büchners Drama „Woyzeck“ ist zwar nur als Fragment erhalten geblieben, die Geschichte vom Soldaten Franz, der seine Geliebte Marie aus Eifersucht ersticht, gehört dennoch zum deutschen Literaturkanon. Es geht nämlich nicht nur um Mord, sondern auch um eine gesellschaftliche Mitverantwortung daran. Am 15. Dezember führt der deutschsprachige Theaterkurs der Karlsuniversität seine Interpretation des noch immer aktuellen Dramas in Prag auf.

     

     

  • Robinsons Montag

    Erstlingswerk und gleich den Deutschen Buchpreis abgeräumt, das ist eine Leistung, die man Lutz Seiler erstmal nachmachen muss. Ganz unbekannt war er vor dem Buchpreis freilich nicht, hatte er doch bereits einige hoch gelobte Gedichtsammlungen und zwei Erzählungen veröffentlicht. Die Auszeichnung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erhielt er nun im Oktober für seinen ersten Roman „Kruso“. Am 8. Dezember stellt Seiler nun sein Buch auch dem Prager Publikum vor.

     

     

  • Kind vieler Städte

    Jüdischer deutsch-tschechischer Schriftsteller aus Prag, Versicherungsumfeld, Texte verfeuern, da denkt man doch sofort an den einen Allgegenwärtigen, den einen Namen, der in der Moldaumetropole T-Shirts, Cafés, Museen und Gedenktafeln an jeder Ecke ziert. Diesmal ist er es aber nicht, um den es am 4. Dezember im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren gehen wird. Gewidmet ist der Abend stattdessen Hans Natonek, der ein Jahr früher als jener mit der Metamorphose geboren wurde und nie seinen literarischen Ruhm errang.

     

     

  • Der Moderne auf der Spur

    Rainer Maria Rilke gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Prager deutschsprachigen Literatur. Dabei hielt es ihn nie wirklich lange an der Moldau. Seine frühe Schaffensperiode in seiner Geburtsstadt erläutert am 3. Dezember der Literaturwissenschaftler Milan Tvrdík bei einem Vortrag im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren.

     

  • Fortsetzung folgt - Zweite österreichische Kurzfilmschau in Reichenberg

    Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr (die LZ berichtete: hier), ist auch dieses Jahr wieder der Österreichische Filmpreis mit den besten Kurzfilmen des Vorjahres zu Gast in Reichenberg (Liberec). Gezeigt werden am 9. Dezember vier Produktionen, die die Vorauswahl zum Filmpreis 2014 überstanden hatten und der Siegerfilm „Erdbeerland“ von Florian Pochlatko.

     

  • Sorbisches Kulturfenster in Prag

     

    Zerna ist ein kleines Nest mit 185 Einwohnern inmitten des Landkreises Bautzen in der Oberlausitz. In dieser Gegend Sachsens ist das Sorbische noch lebendig und der Hauptsitz der Domowina, des Bundes Lausitzer Sorben, in Bautzen nicht weit. Aus Zerna, obersorbisch Sernjany, stammt die Lyrikerin und Übersetzerin Róža Domašcyna. Sie kommt am 27. November nach Prag und stellt im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen ihre Werke vor.

     

  • Ihr LandesECHO 1/20 erscheint heute

    In der ersten Magazin-Ausgabe des LandesECHO, des neuen Nachfolgers der LandesZeitung, blicken wir zurück auf die turbulenten Feierlichkeiten zum 17. November, stellen den Rechtsphilosophen Hans Kelsen vor und unterhalten uns mit der Regisseurin Monika Treut über ihren neuen Film „Von Mädchen und Pferden“ und das Filmfestival Mezipatra.

    Im Forum besuchen wir mit einer Jugendgruppe die Beskiden, erfahren mehr über die diesjährigen Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Dresden und rekapitulieren die kulturelle Seniorenwoche in Oberplan (Horní Planá).

    Wenn auch Sie das neue LandesECHO druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

     

     

  • Wochenende mit Rollentausch

    Gelebte Identität als Mitglied einer Minderheit in Tschechien stößt an Grenzen. Manchmal sind es Vorurteile, oft aber auch einfach Unverständnis für das Unbekannte. Die Überwindung solcher Hürden erfordert neben viel Geduld auch Einfühlungsvermögen. Planspiele können dabei helfen, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und fremde Standpunkte nachzuvollziehen. Für das Planspiel „Frau Deutschmannová - wie konnte denn das passieren?!“ verwandelte sich diesmal das Begegnungszentrum in Mährisch Schönberg (Šumperk) in die fiktive Stadt Hradec Husákové.

     

     

  • Napoleon vor Brünn

    Die Schlacht bei Austerlitz gilt als der Todesstoß für das fast schon tote Heilige Römische Reich Deutscher Nation und eine der empfindlichsten Niederlagen der Österreicher. Böses Blut wird allerdings wohl nicht mehr vorhanden sein. Heute kann die Schlacht als historisches Ereignis betrachtet werden. Als solches wird der Schlacht auch am 29.11. und 30.11.2014 gedacht. Zu allererst steht der Spaß in die Historie am Ort der Schlacht im Vordergrund dennoch wird natürlich auch den Ereignissen und Folgen gedacht werden.

     

  • Literarischer Austausch in der Stadt Kafkas

    Stipendien für Autoren bieten für eine Möglichkeit des Austausches an anderen Orten und mit anderen Künstlern. Das Prager Literaturhaus ermöglicht dieses in Prag. In der Stadt, die für so viele Inspiration und auch Ort des Austausches der Kulturen war. Wenn man so will ist dieses Stipendium eine Anknüpfung an Traditionen. Dem Stipendiaten wird neben finanzieller Unterstützung auch die Möglichkeit einer Buchvorstellung angeboten. Jutta Schubert, eine Stipendiatin des Prager Literaturhauses im November, nimmt dies in Anspruch und stellt am 20. November 2014 um 18 Uhr im Prager Literaturhaus ihr Buch „Zu blau der Himmel im Februar“ vor.

     

  • Deutsches Theater in Prag

    Nein es handelt sich nicht etwa um eine Debatte über die EU oder Ähnliches, die Überschrift muss wörtlich genommen werden. Das Prager Theaterfestival in deutscher Sprache zeigt deutschsprachige Werke auf den Bühnen der Stadt und das schon seit 1996, nun also bereits zum 19. Mal. Ab dem 21. November, beginnend im Prager Ständetheater mit Remarques „Im Westen nichts Neues“, werden deutsche, österreichische, schweizerische Werke und auch eine luxemburgische Produktion gespielt.

     

  • Kreativ und auf Deutsch

    Habt Ihr einen Deutschlehrer, der Euch für den Deutschunterricht begeistert? Haben Sie selber innovative interessante Konzepte für Ihren Deutschunterricht, vom Kindergarten bis in die Oberstufe? Zeigt Ihr Kollege einen besonderen Einsatz der gewürdigt werden muss? Der Deutschlehrer Preis 2014/15 richtet sich genau an diese Lehrer. Bis zum 31. Dezember 2014 dürfen nun Pädagogen nominiert werden.

     

  • Nachts im Theater

    Die Nacht der Museen ist in vielen Ländern und Städten bereits eine Institution und gut besucht. Das ist bei der Nacht der Theater noch in den Anfängen. Dieses Event findet erst seit 2008, ausgehend von Kroatien, mit einigem Erfolg in einigen europäischen Ländern statt und seit letztem Jahr auch in der Tschechischen Republik. Dieses Jahr findet die Theaternacht am 15. November 2014 wieder in mehreren Städten Tschechiens statt.

     

  • Mahnende Erinnerung

     Die hohe israelische Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“ konnte Marianne Golz-Goldlust 1988 nur postum verliehen werden. Die Sängerin war bereits 1943 wegen ihrer Beteiligung am Widerstand gegen das Nazi-Regime verhaftet und nach einem Schauprozess zum Tode verurteilt worden. Kurze Zeit später wurde das Urteil im Prager Gestapo-Gefängnis Pankratz (Pankrác) vollstreckt. Ihrem Schicksal ist nun die Ausstellung „Marianne Golz-Goldlust – Eine Gerechte unter den Völkern“ im Österreichischen Kulturforum in Prag gewidmet, die noch bis zum 9. Januar zu sehen ist. Mit einem Themenabend wird am 13. November der Person und der Materie ein besonderes Andenken gegeben.

     

     

  • Geburtstagstreffen in Prag

    Ende Oktober trafen sich 14 Vertreter der Ortsgruppen des Kulturverbandes der Bürger deutscher Nationalität zur Jahresversammlung im Prager Haus der nationalen Minderheiten. Gleichzeitig erinnerten sie an das 45-jährige Bestehen des Kulturverbandes in der tschechischen Hauptstadt.

     

  • Der gar nicht so rasende Reporter

    Zwar wurde Egon Erwin Kisch einem breiten Publikum mit seiner Reportage „Der rasende Reporter“ bekannt. In Wahrheit war er aber ein akribischer Arbeiter, der seine Reportagen und Artikel in mühevoller Kleinarbeit zusammensetzte. So stellte Viera Glosíková, Leiterin des Germanistischen Instituts der Pädagogischen Fakultät der Karlsuniversität Prag, im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren in ihrem Vortrag Kisch vor.

     

     

  • Mit Klassik zum Mauerfall

    Die Nacht vom 8. November 1989 war der Vorabend des Tages, der wie wohl kein anderer in die deutsche Geschichte einging. Aber bekanntermaßen war dieses Ereignis kein alleinstehendes. Überall in den Ostblockstaaten gab es in dieser Zeit meist gewaltlose Umstürze. Dabei spielte auch die Musik eine große Rolle. Auch im Gedenken an diese Ereignisse wird diese oft eingesetzt. So auch am 08. November 2014 um 19:30 im Rudolfinum beim Gedenk-Konzert „25 Jahre Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs in Europa“.

     

  • Welches Team hat die meisten Asse?

    Vom 8. bis 09. November 2014 schlagen in der Prager O2 Arena die besten Tennisdamen Tschechiens und Deutschlands auf. Im Finale des Fed Cup stehen sich die siebenmaligen Gewinnerinnen aus der Tschechischen Republik (bzw. vor 1993 Tschecheslowakei) und Deutschland, die zweimal gewinnen konnten, gegenüber.

     

  • Die Brückenbauer – Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen

    Hochdotiert und gesellschaftsrelevant präsentieren sich die Essaywettbewerbe der Deutschen Gesellschaft. Schon 2013 wurde ein Wettbewerb ausgerufen, der sich an in Russland geborene Deutsche wendete. Nun wird erneut zur Teilnahme aufgerufen. Alle Angehörigen einer deutschsprachigen Gruppe aus Ost-, Südost- und Ostmitteleuropa sind angehalten teilzunehmen.

     

  • Enthüllung die Zweite

    Bei frischem Wetter, aber dennoch mit guter Laune, wurde am 29. Oktober 2014 eine Gedenktafel für Hans Kelsen, einen der großen Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts enthüllt.Der Österreichische Justizminister Wolfgang Brandstetter und seine tschechische Amtskollegin Helena Válková waren ebenso wie der Österreichische Botschafter Ferdinand Trauttmansdorff und der Bürgermeister von Prag 1, Oldřich Lomecký, anwesend.

     

  • Langsam ist es besser geworden

    Die gleichnamige Ausstellung beschäftigt sich mit dem neuen Leben von mehr als 30 Vertriebenen aus Böhmen und Mähren, die in Niederösterreich ihre neue Heimat gefunden haben oder eben auch nur fast. Am 5. November um 17 Uhr wird mit einer Vernissage die Ausstellung eröffnet.

     

     

  • Beistand von oben und von unten nötig

    Die Ausstellung „Tempus Fugit“ im Haus der nationalen Minderheiten (die LandesZeitung berichtete: hier) wurde am Montag, den 27. Oktober 2014, mit einer Vernissage feierlich eröffnet. Im Beisein zahlreicher Gäste konnte Kardinal Dominik Duka mit seinem Segen die Ausstellung der bedrohten Kirchen im Kreis Branau (Broumov) einweihen.

     

     

  • Kunst aus Sachsen in Prag

     Aktuelle Kunst aus Sachsen zeigt das Verbindungsbüro des Freistaates in Prag. Der Künstler Jochen Fiedler, geboren Dresden und lebend in der sächsischen Schweiz, stellt seine Werke aus. Seit dem 25. September bis zum 06. November zu sehen, wird mit einer Finissage am letzten Tag die Ausstellung abgeschlossen. Dazu wird herzlich eingeladen.

     

     

  • Wissenschaft und Technik zum Anfassen

    Die Akademie der Wissenschaft der Tschechischen Republik hat es sich auf die Fahne geschrieben, Wissenschaft und Technik an Interessierte weiterzubringen. Daraus entwickelte sich die Woche der Wissenschaft und Technik (Týden vědy a techniky), die dieses Jahr in der 14. Auflage unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ (Dotkni se vědy) stattfindet.

     

  • Trakl und der Wahnsinn des Krieges

    Eine Woche nach dem Österreichischen Nationalfeiertag findet am 3. November ein Jubiläum im zunächst österreichischen Kontext statt. Der Todestag des Dichters Georg Trakl jährt sich zum 100. Mal, ein Grund für das Österreichische Kulturforum in Prag (ÖKF), sich dem Künstler zu nähern. Doch nicht nur dort, auch im Theater X10 (Divadlo X10) gibt es eine Interpretation zu Trakls Leben und Tod zu sehen.

     

     

  • LV lädt zum nächsten Planspiel - Spielend zum Planer

    Die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien veranstaltet zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) vom 14. - 16. November in Mährisch Schönberg (Šumperk) das Planspiel „Frau Deutschmannová, wie konnte denn das passieren?!“. Zur Teilnahme sind alle Interessierten zwischen 16 und 99 Jahren eingeladen, die schon immer einmal wissen wollten, wie man die Herausforderungen des täglichen Lebens der deutschen Minderheit in Tschechien angeht.

     

  • Komfortabel andere aufs Eis schicken

    Wenn man sich den Tschechen kulturell nähern möchte, kann das über den Sport geschehen. Die Netzwerke Mansprichtdeutsch.cz und Prager Runde, zusammen mit der Vereinigung der Österreicher in Tschechien (VÖT), versuchen dies mit der tschechischen Nationalsportart schlechthin: Eishockey. Sie laden in die Harley Davidson VIP Loge des HC Sparta Praha im Spiel gegen den HC Oceláři Třinec am 30. November 2014 ein.

     

  • Der andere Mendelsohn

    Die meisten von uns verbinden den Namen Mendelsohn wohl mit dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Doch nicht nur der Name ist ein wenig unterschiedlich, auch die Kunstform unterscheidet sich. Erich Mendelsohn verschrieb sich eher der praktischen Kunst der Architektur. Noch bis zum 22. November 2014 ist die Ausstellung zu seinem Lebenswerk im Goetheinstitut in Prag zu bewundern.

     

  • Kultur muss erhalten werden

    Kultur und insbesondere alte Kulturgüter sind nicht als gottgegeben zu betrachten, selbst wenn es sich um Kirchenbauten handelt. Nicht nur im Kreis Braunau (Broumov) in Nordostböhmen, um dessen Kirchenbauten es sich in der Vernissage „Tempus fugit“ (lat.: Die Zeit vergeht) dreht.

     

  • Kreativität ist gefragt

    In den meisten Kindern steckt viel kreatives Potential, das sich herauszulocken lohnt. Zum bereits fünften Mal findet nun der landesweite, deutschsprachige Wettbewerb „Jugend schreibt“ statt, der besonders die Jungschriftsteller unter den Schülern ansprechen soll. Initiiert vom Thomas Mann Gymnasium Prag und dem Goethe Institut, wird die Aktion von der Bundeszentrale für das Auslandsschulwesen, der Firma K+B Elektro Expert und der LandesZeitung unterstützt. Den Gewinnern winken Sachpreise und die Gelegenheit, ihre Texte einem großen Publikum vorzustellen.

     

  • Ihre LandesZeitung 19/20 erscheint heute

    In der aktuellen Ausgabe blicken wir zurück auf ein Vierteljahrhundert Samtene Revolution und Mauerfall, betrachten die Veränderungen in der slowakischen Medienlandschaft und unterhalten uns mit einem der neuen Politaufsteiger in Tschechien, Ondřej Mirovský über seine Pläne für die Zukunft.

    Im Forum rekapitulieren wir die Konferenz und die Großveranstaltung der Minderheit, erfahren mehr über die 20. Deutsch-tschechischen Kulturtage in Mährisch Trübau (Moravská Třebová) und begeben uns mit den Österreich-Bibliotheken in Brünn (Brno) auf literarische Spurensuche.

     

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.


  • Ein bisschen Dada dieser Typ

    Als wenig konventionell kann das Werk Walter Serners bezeichnet werden. Bei der Vorstellung seines Dada-Manifests „Letzte Lockerung“ 1919 in Zürich kam es sogar zu Tumulten. Dies wohlgemerkt in den Reihen der wenig bürgerlichen dadaistischen Bewegung, zu deren wichtigen Vertretern er heute gezählt wird. Das Manifest gilt als radikalstes Werk dieser Gattung. Die tschechische Übersetzung von Radovan Charvát wird nun vorgestellt. Am 23.10. im Literaturcafé Řetězová in Prag kann diese näher kennengelernt werden.

     

  • Großer Sport zwischen den Nachbarländern

    Ob die Begegnungen im zweithöchsten europäischen Wettbewerb im Basketball der Herren, dem Eurocup, qualitativ hochwertig werden, müssen beide Teams, die EWE Baskets Oldenburg und der ČEZ Basketball Nymburk, erst einmal beweisen. Große Kerle sind mit bis zu 2,13 Metern aber allemal dabei. Am 21. Oktober treffen die Mannschaften um 18:45 in der Pardubicer ČEZ Arena aufeinander.

     

  • Der Ackermann auf Reisen

    Nein hier geht es nicht um die Finanzwelt, sondern um eine circa 600 Jahre alte Figur, die zugegeben nur literarischer Natur ist. Johannes von Saaz (Jan ze Žatce) schuf in seinem Werk „Der Ackermann und der Tod“ ein literarisch und theologisch wertvolles Werk, das nun als Theateraufführung auf Tournee geht. Ab dem 18.10. geht es in verschiedene Städte in Süd-und Mitteldeutschland und am 02.11. kommt die Inszenierung auch nach Prag.

     

  • Ein Signal für die Stadt

    Nicht, dass die Stadt Prag noch weitere Argumente für ihre Schönheit bräuchte, aber jeder ist doch dankbar in noch schönerem Licht dargestellt zu werden. Vor allem wenn es einen noch kunstvoller und strahlender erscheinen lässt. All das wird vom 16. bis 18. Oktober an verschiedenen Orten der Hauptstadt gezeigt, wenn zum zweiten Mal die meistbesuchte Kulturveranstaltung in der Tschechischen Republik, das Signal Festival, stattfindet.

     

  • Zurück in die Zukunft

    Mit diesem Titel der bekannten Filmreihe lassen sich wohl die Kulturtage in Mährisch Trübau (Moravská Třebová) beschreiben. Ein Zurück im positiven Sinne ist es natürlich für viele Teilnehmer, die ihre alte Heimat besuchen, auf Spurensuche gehen und alte Kontakte wiederherstellen. Die Zukunft findet sich wieder in der Arbeit des „Verbandes der Deutschen - Regionalgruppe Schönhengstgau“ und der „Gesellschaft für Deutsch-Tschechische Verständigung - BGZ Walter Hensel“, die diese Tage veranstalteten.

     

  • Filmkunst gegen Kinokitsch

    Dass auch deutschsprachige Filme sehenswert sind, ist vielleicht noch nicht bei allen angekommen, wohl aber bei den Veranstaltern des Festivals „Das Filmfest“. Bereits zum 9. Mal stellen sie diese Filme an interessierten Zuschauer vor. Die Kooperation des Goethe Instituts, des Österreichischen Kulturforums und der Schweizerischen Botschaft zeigt nun vom 15. bis 19. Oktober im Prager Lucerna und Atlas Kino und vom 20. bis 23. Oktober im Brünner Skala und Art Kino ausgewählte deutschsprachige Produktionen.

     

     

  • Aus Böhmen nach Wien und zurück

    Um einen böhmisch-österreichischen Künstler des 19. Jahrhunderts geht es in einer Ausstellung der Nationalgalerie in Prag. Josef Führich, bekannt vor allem durch religiöse und historische Malerei, wird nun bei der Schau „Von Kratzau nach Wien“ einem größeren Publikum vorgestellt. Nach der Station in Reichenberg (Liberec), nahe seines Geburtsortes, kommt die Ausstellung ab dem 17. Oktober in die Hauptstadt.

     

     

  • Schreibstrategien gegen den Tod

    Die Verarbeitung des eigenen Schicksals gelang vielen Überlebenden des Holocaust erst viele Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Einige Schriftstücke, heute einzigartige Relikte des Leids, entstanden jedoch schon vor 1945. Die Geschichts-Dozentin Mona Körte aus Berlin stellt in einem Vortrag nun in Prag einige dieser Schriften vor.

     

     

  • Dieser Ort jetzt hier

    Ab dem 23. Oktober feiert ein Ausstellungsprojekt in Prag Weltpremiere. Bilder von 12 weltbekannten Fotografen zeigen unter dem Titel „This Place“ sehr unterschiedliche Eindrücke von Israel. Die Wanderausstellung beschäftigt sich mit kulturellen, sozialen und individuellen Problemen, die die Künstler bei Studienaufenthalten zwischen 2009 und 2013 vor Ort eingefangen haben.

     

  • Pilsener Projekte stellen sich vor

    Am 29.09.2014 trafen sich in Pilsen (Plzěn) auf Einladung des deutschen Kulturforums Östliches Europa Vertreter der regionalen Projekte zum Erhalt von ethnischen Minderheiten mit deutschen Journalisten. Durch diese Veranstaltung sollte Journalisten, unter anderem der Zeitung Kulturaustausch des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), die Möglichkeit gegeben werden, vor dem Kulturhauptstadtjahr Pilsen 2015 mehr über die Stadt und deren sozial-kulturelle Projekte in Erfahrung zu bringen.

     

  • Woche für Bücherfreunde

    Wenn vom 6. – 12. Oktober in ganz Tschechien das Projekt „Woche der Bibliotheken“ (Týden knihoven) stattfindet, dann beteiligt sich auch das Goethe Institut Prag mit seiner Bibliothek an dem Programm. Vom 07.10. -11.10. wartet das Institut mit verschiedenen Aktionen rund um Bücher, die deutsche Sprache und die Bibliothek auf.

     

     

  • Deutsche Kinotage an der Elbe

    Freunde deutscher Filme werden im Festival „Kino Aussig“ vom 7.10. bis 18.11 jeden Dienstag um 19:00 Uhr eine deutsche Produktion mit tschechischen Untertiteln in Aussig (Ústí nad Labem) genießen können. Neben verfilmten Biographien, wie der über Sophie Scholl, auch Kurzfilme des Kurzfilmfestivals in Oberhausen, oder die Verfilmung des Romans „Im Winter ein Jahr“ ausgestrahlt werden.

     

     

     

  • Mit Poesie gegen das Regime

    Gelebte Geschichte der tschechischen und deutsch-tschechischen Vergangenheit und europäischen Gegenwart wird in Form von Prosa am 06.10. im Österreichischen Kulturforum interessierten Zuhörern zugänglich gemacht. Die Neuausgabe zweier Publikationen von Jiří Gruša werden von Sabine Gruša, seiner Witwe und Mojmír Jeřábek, Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen im Brünner Rathaus, vorgestellt.

     

     

  • Totgesagte Medien leben länger

    Das „aussterbende Medium“ Buch, dessen Verschwinden sich ja angeblich besonders an der jungen Generation bemerkbar machen soll, steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Von allem Anfang an“ (Pěkně od začátku) des Goethe Instituts Prag in Zusammenarbeit mit der Internationalen Jugendbibliothek München, die bis April 2015 an verschiedenen Orten zu sehen ist (die LZ berichtete: hier).

     

     

  • Geschichtsträchtiges Treiben

    Nachdem in Prag der Pulverdampf des nachgestellten Schlachtgetümmels am Weißen Berg verflogen ist (die LZ berichtete: hier), findet schon das nächste historische Fest in Böhmen statt: das traditionelle Fest der Gründung der Stadt Theresienstadt (Terezín). Vom 03.10.2014 bis zum 04.10.2014 findet das Josefsfest in der barocken Festungsstadt statt.

     

     

  • Oberschlesischer Europatag in Hamm

    Vom 30. bis 31. August fand im nordrhein-westfälischen Hamm der Europatag der Oberschlesier statt. Dazu kamen Schlesier aus Polen und Tschechien an den östlichen Rand des Ruhrgebiets und trafen hier Mitglieder der Landsmannschaft bei Musik und Kulturprogramm.

     

     

  • Kulturaustausch in der Stadt an der Elbe

    Inzwischen eine der europaweit größten Präsentationen tschechischer Kunst und Kultur im Ausland: Die Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Dresden und der Euroregion Elbe/Labe. Bereits seit 1999 leistet das Festival einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefeung des Miteinanders von Sachsen und Böhmen, von Deutschland und Tschechien. Die „Tschechisch-Deutschen Kulturtage“ finden zum 16. Mal in der sächsischen Hauptstadt Dresden statt. Ziel ist es die Kultur der beiden Länder zu propagieren und zu popularisieren - alles im Dienste der Sächsisch-Böhmischen Freundschaftspflege. 

     

     

  • Grenzgänger zwischen den Genres

    Wenn am 06.Oktober die portugiesisches Sängerin Mariza das „Strings of Autumn“ Musikfestival (Struny podzimu, Saiten des Herbstes) eröffnet, dann eröffnet sie nach Aussage der New York Times, eines der innovativsten Unternehmungen Prags. Bis zum 09.11. treten Vertreter verschiedener Musikrichtungen, von Jazz bis zu traditioneller Musik, an verschiedenen Orten in Prag auf.

     

     

  • Soundtrack zum Deutschlernen

    Klassik und Hip Hop – Sie denken jetzt viellecht, dass diese beiden Genres nicht zueinander passen. Die Mitglieder der Band „EINSHOCH6“ beweisen: es geht. Sechs klassisch ausgebildete junge Musiker treffen auf drei MCs – heraus kommt ein hochexplosiver, aber sympathischer Mix, der direkt in die Beine geht und im Club wie im Barocksaal funktioniert. Am 30. September laden das Begegnungszentrum Havířov des Verbandes der Deutschen des Teschner Schlesiens und das Goethe-Institut Prag die Münchner Band zu einem Konzert mit anschließendem Lehrerworkshop nach Havířov ein.

     

     

  • Premiere der Superegos

    Wenn vom 26.09.2014 – 02.10.2014 das „Ostrava Kamera Oko“ Filmfestival stattfindet, feiert auch eine deutsche Produktion tschechische Filmpremiere.

    Der Regisseur Benjamin Heisenberg, Enkel des berühmten Physikers Werner Heisenberg, wagt sich hierbei an seine erste Komödie, „Über-Ich und Du“ (Superega), für die er 2014 eine Einladung zu den 64. Filmfestspielen in Berlin erhielt.

     

     

     

  • Harmonische Töne zur friedlichen Revolution

     Wenn sich im November die friedliche Revolution in vielen Ländern des ehemaligen Ostblocks zum 25. Mal jährt, ist es beinahe naheliegend, dass die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Simon Rattle und der bekannte tschechische Pianist Ivo Kahánek am 15.11. zusammen in der tschechischen Hauptstadt Prag ein Konzert geben. Zu Ehren Rudolf Firkušnýs, Namensgeber der Konzertreihe, einem bekannten Komponisten des 20. Jahrhunderts, wird in der zweiten Ausgabe 2014 auch dem Fall der Berliner Mauer und der folgenden Samtenen Revolution gedacht.

     

     

     

  • Aktenzeichen XY gelöst?

    Gibt es noch Freiheit im digitalen Zeitalter von Datenklau und Online-Archiven? Wie hat sich die Macht der Geheimdienste in den letzten Jahren verändert und welche Konsequenzen ergeben sich dabei für die Einzelperson? Vom 5. bis 10. Oktober findet das Festival „Parallel Lives“ am Nationaltheater in Prag statt. Sechs Produktionen aus Sechs Ländern bringen Lebensgeschichten von Menschen auf die Bühne, die mit den Aktivitäten des Geheimdienstes verbunden waren und versuchen die Fragen unserer „Generation 2.0“ zu beantworten.

     

     

  • Troppau wählt

     Am Donnerstag, den 25. September, findet um 15 Uhr im Tagungssaal des Schulgutes in Troppau (Opava) die Vollversammlung des Schlesisch-Deutschen Verbandes statt. Teil des Programmes sind auch die Neuwahlen des Vorstandes. Für eine ordnungsgemäße Wahl ist die Anwesenheit möglichst aller Mitglieder erforderlich und erwünscht.

     

     

     

  • Landkarte für die Toten

    „Die Gräber sollen unsichtbar werden, in der Landschaft verschwinden, um die namenlosen Opfer für immer aus der Welt zu schaffen: ohne Leiche kein Verbrechen und ohne Verbrechen keine Anklage.“ Gegen diese Denkweise spricht sich Martin Pollack in seinem Buch „Kontaminierte Landschaften“ aus. Das Österreichische Kulturforum (ÖKF) lädt den Historiker und Autor am 24. September nach Prag ein.

     

     

     

  • Reise in die Nachbarschaft

    Die vierte Kolloquienreise der wissenschaftlichen Mitarbeiter an den Österreich-Bibliotheken im Ausland geht dieses Jahr nach Böhmen und Mähren. „Frieden und Krieg im mitteleuropäischen Raum. Historisches Gedächtnis und literarische Reflexion.“ - das Thema ist Programm. Neben der Auseinandersetzung mit dem Kulturraum der historischen Länder der Böhmischen St.-Wenzels-Krone steht die Reise noch im Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren, dessen Folge der Untergang des Habsburgerreichs war.

     

     

  • Gefechte am Weißen Berg

    Keine Angst, hier handelt es sich nicht um aktuelle Geschehnisse, die man vielleicht in den Wirren der jetzigen Weltpolitik erwartet, sondern lediglich um die Rekonstruktion der Schlacht am Weißen Berg (Bitva na Bílé hoře), die am 8. November 1620 das Schicksal Böhmens, Mährens, Schlesiens ,der tschechischen Sprache aber auch Europas, nachhaltig veränderte. Nun findet am 20.09. und 21.09. auf der Ebene des weißen Berges zum 10. Mal die Erinnerung an die Schlacht statt.

     

     

  • Der Ball ist nicht immer rund

    Und manchmal ist es auch gar kein Ball. Eine kleine, runde, abgeflachte Hartgummischeibe steht, liegt und schlittert am 23. September wieder ins Zentrum des Geschehens. Die Eishockey-Saison nimmt Fahrt auf und diesmal treffen in der neuen Champions Hockey League, dem größten Wettbewerb der Klubmannschaften Europas, die Adler Mannheim und HC Sparta Prag in Mannheim aufeinander. Das Rückspiel in Prag folgt am 8. Oktober.

     

     

     

  • Zwischen Dirndl, Fustanella und Sarafan

     Bereits zum 7. Mal versammeln sich dieses Jahr die ethnischen Minderheiten beim „Babylon Fest“ in Brünn (Brno). Mit einer festlichen Zeremonie, der Pflanzung der Nationalbäume der Griechen und Russen, wird das viertägige Programm heute um 17 Uhr eröffnet. Die Stadt Brünn versammelt zum Fest Verbände, Einzelpersonen und nationale Minderheiten – jeder ist willkommen einen Beitrag zu leisten oder sich nur an den farbenfrohen Trachten zu erfreuen. Die Mission ist: gemeinsam künstlerische und kulturelle Erfahrungen auszutauschen und die multinationale Koexistenz und Kooperation zu zelebrieren.

     

     

     

  • Eine Collage von der Front

    „In dem sinnlosen Fluss des Krieges ist ein Tagebuch eine Verbindung zwischen Sein und Nicht-Sein. Eine Erinnerung ist der Wunsch zu vergessen. Heldentum ist Verrat. Und Verrat ist Heldentum. So beginnt das 20. Jahrhundert: ein Jahrhundert der großen Kriege und Absurdität.” Das Zentrum für zeitgenössische Kunst in Prag (DOX) erinnert mit der „Front Line“ Ausstellung an das 100-jährige Jubiläum zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

     

     

     

  • An der Quelle der grünen Flasche

    Der goldene Oktober wird dieses Jahr wieder eingeläutet, wenn die Brauerei "Pilsner Urquell" ihre historischen Tore öffnet und Tausende von Besuchern zum "Pilsner Fest" einlädt. Das Centum Bavaria Bohemia organisiert am 4. Oktober eine Bustour zum Brauereigelände, auf dem zwei Tage lang ein vielfältiges Programm mit Musik und Gastronomie geboten wird.

     

     

  • "Einmal Deutsch zum Mitnehmen bitte!"

    Wollten Sie immer schon mal eine Fremdsprache im Vorbeigehen lernen? Das Goethe-Institut lädt am 25. September zu einem zweistündigen Speak-Dating in die Passage Lucerna im Zentrum von Prag ein. Kurz, aussergewöhnlich und motivierend – Trainieren Sie ihre Sprachkenntnisse oder probieren Sie eine ihnen gänzlich unbekannte Fremdsprache aus. Ob auf dem Weg von der Arbeit oder während eines Stadtbummels, jeder Interessierte ist herzlich willkommen.

     

     

     

  • Flüssiges Gold

    Too much of anything is bad, but too much good whiskey is barely enough“, wusste bereits der Amerikaner Mark Twain. Diese Einstellung wird bei den Veranstaltern des diesjährigen „Whisky-Festivals“ aufs Äußerste willkommen sein. Das Festival der besonderen Art, (nicht nur) für geübte Geniesser des goldenen Tropfens, bringt Whisky–Legende und Autor der Whisky-Bibel Jim Murray nach Prag. Beim „Whisky-Live-Festival“ vom 26. bis 27. September im Neustädter Rathaus wird (volljährigen) Besuchern eine Selektion der renommiertesten Marken weltweit angeboten.

     

     

     

  • Entropie und Zufall

    Der Berliner Künstler Andreas Müller-Pohle befasst sich seit den 70er Jahren mit dem repäsentativen und ontologischen Wesen der Fotografie und reflektierte ab den 90er Jahren die radikale Veränderung im technischen Kern der Bilder. Er gilt als Schlüsselfigur und Pionier auf dem Gebiet des Visualismus und der generativen Fotografie, bei der das eigentliche Kunstwerk als Endprodukt zu Gunsten des Entstehungsprozesses in den Hintergrund tritt.

     

     

     

  • Die Erben der Vertreibung

    Der Kulturbus fährt wieder. Diesmal geht es am 25. September von Pilsen nach Schönsee zur Eröffnung der Ausstellungen „Ich, Europäer?“ und „ Kulturnomaden“. Was denken junge Menschen heute über Europa? Welche Perspektiven bietet ihnen Europa? Wie viel Europa brauchen sie? Wie beantworten sie Fragen nach Identität und Zugehörigkeit? Das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) lädt zu einer mehrteiligen Veranstaltung mit Buchpräsentation, Vernissage und anschliessender Diskussion ein – dabei dreht sich alles um die „Generation Europa.“

     

     

  • "In Österreich wird jeder das, was er nicht ist."

    Österreich ist ein seltsames Land. Man muss hier unbedingt schon gestorben sein, damit einen die Leute leben lassen. Wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles fünfzig Jahre später.“ - Zitate eines Skeptikers der eigenen Heimat? Der österreichische Dirigent und Komponist Gustav Mahler war bekannt für seine klaren Worte. Am 17. September spielen die Prager Symphoniker Mahler's 2. Sinfonie „Auferstehung“ und lassen damit den Geist des Spätromantikers noch einmal aufleben.

     

     

  • Gefangen in einer Welt aus Licht und Schatten

    Am Anfang des siebten Buches seines Dialogs Politeìa (Der Staat) beschreibt der griechische Philosoph Platon die Notwendigkeit des philosophischen Bildungsweges als Akt der Katharsis, in dem er über die Gerechtigkeit und deren Verwirklichung in einem idealen Staat diskutiert. Ausgangslage für die Gruppenausstellung „Plato's Third Eye“ mit Werken von mehreren internationalen zeitgenössischen Künstlern, die in Prag und Berlin gezeigt wird, ist ebendiese Ontologie Platon's. Mit Fokus auf das Thema Licht und Schatten wird eine Allegorie rund um den Begriff der Realität und das platonische Höhlengleichnis gebaut.

     

     

  • Sprechen Sie Deutsch?

    Im Rahmen der Informationsreihe „Deutsch in Tschechien“, in der Aktivitäten von Gruppen, Institutionen und Bildungseinrichtungen vorgestellt werden, wird es am 11. September eine Präsentation des Deutsch-Tschechischen Jugendforums im Goethe-Institut in Prag geben. Unter dem Titel „Versuch’s mal in Deutschland“ („Do Německa na zkušenou“) wird ein Vertreter der jungen Non-Profit Organisation über die Möglichkeiten für junge Menschen aus der Tschechischen Republik in Deutschland referieren.

     

     

  • Industrielles Grün

    Der Landschaftsarchitektur wurde in der Tschechischen Republik bis jetzt noch nicht so viel Platz eingeräumt, wie ihr zustehen sollte. Das „Landscape Festival Praha 2014“ möchte für Aufklärung sorgen und einen interdisziplinären Dialog mit der Beteiligung nicht nur tschechischer und deutscher, sondern auch internationaler Experten schaffen. Die Organisatoren, die Jaroslav Fragner Gallery und die Verwaltung des Bezirks Prag 3, streben eine Ausweitung dieser Debatte unter Einbezug des Segments "Grün und Landschaft" an.

     

     

  • Kontrapunktische Meisterwerke

    „Kennen Sie das, wenn jemand Ihnen das Wort aus dem Munde nimmt, bevor sie es ausgesprochen haben? So ging es mir immer in Dvořáks Gesellschaft. Ich kann die Person mit dem Werk austauschen. So nahm er mir seine Melodien aus dem Herzen“, sagte einst Janáček über Dvořák. Vom 7. bis 22. September wird dem Schaffen des berühmtesten tschechischen Komponisten in Prag gebührend gehuldigt. Das internationale „Dvořák Prag Festival“ lädt auch dieses Jahr wieder Spitzensolisten, Dirigenten, Orchester und Kammerensembles ins Rudolfinum ein.

     

     

     

  • Das Ritual ist Techno und Tapas

    Alter Ego, Soylent Green, Roman IV, Eight Miles High, Ro 70, Acid Jesus, Holy Garage und Sensorama - Die Liste seiner Aliasse, wobei jeder einzelne davon für eine andere Musikrichtung steht, scheint endlos. Nachdem der Mann mit den tausend Namen bereits sein komplettes Leben der Musik gewidmet hat, legt der deutsche DJ und Produzent Roman Flügel seit 2009 wieder unter seinem realen Namen auf. Am 6. September ist er in der „MeetFactory“ in Prag zu Gast.

     

     

     

  • Bilinguales und binationales Beschnuppern

    Am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pirna bereiten sich tschechische und deutsche Schüler gemeinsam auf das Abitur vor. Zuerst erlernen sie getrennt in der 5. und 6. Klasse die jeweilige Nachbarsprache, um dann ab der 7. Klasse zu einer gemeinsamen binationalen Klasse zusammengeführt zu werden. Vom 31. August bis 1. September werden auch dieses Jahr wieder zu Beginn des neuen Schuljahres bei "Deutsch-tschechischen Begegnungstagen" jeweils 15 deutsche und tschechische Schülerinnen und Schüler im Brücke/Most-Zentrum in Dresden begrüßt. Eine moderne Tradition mit Zukunft.

     

     

     

  • Electroswing und Dosenbier

    Zerstörte Zeltplätze, grölende Menschen und viel nackte Haut – das sind normalweise die Anzeichen dafür, dass man sich auf einem Musikfestival befindet. Dieses Jahr werden wieder mehr als 5000 Besucher erwartet, die vom 29.-30. August die kleine Ortschaft Rudig (Vroutek) westlich von Prag rocken. „Rock for Churchill“ kann mittlerweile internationale Künstler in seinem Line-Up verzeichnen. Zu den diesjährigen Headlinern gehören die österreichische „Parov Stelar Band“, die als Pioniere des Electroswing gefeiert werden.

     

     

  • „Mosaik der Problematik“

    Beim gestrigen Treffen zwischen Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer und dem tschechischen Kulturminister Daniel Herman in Prag wurden laufende und neu geplante Projekte zu einer engen kulturellen Kooperation zwischen Österreich und Tschechien diskutiert.

     

     

     

  • Bayerisch-Böhmische Bierfreundschaft

    Wo könnten grenzüberschreitende Bande besser gefestigt werden als bei Bier und guter Musik im Wirtshaus? Für das Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee ist die Wirtshauskultur fester Bestandteil des nachbarschaftlichen Kulturlebens. Am 30. August werden Freunde der Volksmusik zur „9. Bayerisch – Böhmischen Musik- und Biernacht in Weiding“ eingeladen, um gemeinsam das Tanzbein zu schwingen.

     

     

  • Das ist auch gut so

    Klaus Wowereit tritt am 11. Dezember nach über 13 Jahren als Regierender Bürgermeister der deutschen Bundeshauptstadt ab, ließ er heute verlauten. In all diesen Jahren hatte man öfter das Gefühl, man hätte es mit einem B-Promi zu tun, der am liebsten auf roten Teppichen unterwegs ist und mit einem Glas Prosecco in der einen und einer Einweihungsband-Schere in der anderen Hand den Fotografen zulächelt. Wahrscheinlich hatte Berlin das sogar eine Zeit lang nötig, aber jetzt gibt es wahrlich wichtigere Probleme.

     

     

  • Grenzsuche. Ein neuer Kunstdiskurs.

     

    „Wohin verschwinden die Grenzen/ Kam Mizí Hranice?“. Existiert eine klassische Definition überhaupt noch? Der Satz scheint paradox. Würden Grenzen wirklich verschwinden, wäre die Frage nach dem „Wohin“ hinfällig. Die Antwort ist: Sie verschwinden nicht, sie wandern. Zum 25. Jubiläum der Öffnung des Eisernen Vorhangs wird ein 2009 initiiertes Projekt der Künstler Iris Andraschek und Hubert Lobnig um aktuelle Arbeiten zum Grenzdiskurs innerhalb und außerhalb der EU erweitert.

     

     

     

  • Traurige Schwärmerei

     Bis 9. September haben Musikliebhaber noch zweimal die Chance, den Klängen von tschechischen Größen der klassischen Musik beim „New Town Summer Festival“ in Prag zu lauschen. Insgesamt fünf Konzerte unter dem Motto „Jazz Inspiration“ wurden dieses Jahr angeboten. „Rhapsody in Blue” – der Name des vierten Konzertes am 26. August ist Programm. Der tschechische Pianist Karel Košárek wird Werke von Bohuslav Martinů und George Gershwin, ergänzt durch sein gesprochenes Wort, interpretieren.

     

     

     

  • „Auf das Engagement und die Idee kommt es an“

    Das sagt Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien. Im LZ-Gespräch erläutert er, warum sich so viele Tschechen mit ihren deutschen Wurzeln schwer tun und wie die Rolle der deutschen Minderheit in Zukunft aussehen könnte.

     

     

  • Hip Hop Deluxe in Königgrätz

    Vom 21. bis 23. August lässt das Open-Air-Festival „Hip Hop Kemp“ wieder die Herzen von mehr als 20 000 Hip-Hop- und Reggae-Fans höher schlagen. Auf dem Festivalgelände in Königgrätz (Hradec Králové) werden tschechische und internationale Acts erwartet. Von Hip Hop bis Breakbeat und Reggae ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bekanntester deutscher Vertreter ist der Rapper Samy Deluxe aus Hamburg.

     

     

     

  • Countdown zu Pilsen 2015

     Mit diesem Projekt wollen wir die Zuschauer, die Touristen, die Bürger von Pilsen hierher bringen. Damit sie sehen können, was zeitgenössische, bildende, gegenständliche Kunst heutzutage darstellt.“, beschreibt Kuratorin Květa Monhartová im Interview mit Oberpfalz-TV die Ausstellung „Farbe auf der Straße“ (Barva na ulici) , die noch bis 23. August in der Baulücke (Proluka) in der Parkanlage im Zentrum von Pilsen zu bestaunen ist.

     

     

     

  • Sommerparty

     Bald ist es wieder soweit. Am 20. September steigt die „Prager Runde Sommerparty 2014“, diesmal in Zusammenarbeit mit ManSprichtDeutsch.cz und der LandesZeitung als Medienpartner. Im Mittelpunkt steht dabei das gemütliche Beisammensein mit neuen und alten deutschsprachigen Freunden aus nah und fern.

     

     

  • Ihre LandesZeitung 15/16 erscheint heute

    In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland, erklären die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Warschauer und des Slowakischen Nationalaufstandes und unterhalten uns mit dem Präsidenten der Landesversammlung, Martin Dzingel, über die Zukunft der deutschen Minderheit in Tschechien.

    Im Forum stellen wir eine Wanderausstellung zu jüdischen Spuren im Grenzgebiet vor, blicken auf das Böhmerwaldseminar in Bergreichenstein zurück und erzählen die Legende vom Schwertbrünnlein.

    In unserem Fortsetzungsroman werden Mattonis eiserne Träume wahr.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

     

  • Große Freiheit auf kleinen Rollen

     Die Open-Air Kino Saison erwartet morgen Abend ein Highlight im Innenhof des Containall in Prag. „This Ain't California“, der erste abendfüllende Dokumentarfilm des deutschen Regisseurs Martin Persiel aus dem Jahr 2012, porträtiert in einer 90-minütigen Skateboard-Hymne die antisoziale Jugendrevolte der sozialistischen DDR und zeigt privates Archivmaterial einer Untergrundszene, die es so eigentlich nicht geben durfte.

     

     

     

  • Über den Wandel. Oder auch nicht.

    Petra Stuiber ist Redakteurin und Chefin vom Dienst bei der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Davor war sie einige Jahre Redakteurin bei der österreichischen Zeitschrift „Format“ und von 2002-2007 Korrespondentin für Österreich und Ungarn bei der deutschen Tageszeitung „Die Welt“.

     

     

  • Elektronik-Klänge in Kuks

     

    Ende August verwandelt sich der ehemalige ostböhmische Kurort Kuks in eine mobile Bühne für barockes Schauspiel. Ob Bühnenkunst, Musik, Theater oder Tanz – das „Theatrum Kuks“ (19.-24. August) bietet seit 2002 jährlich eine weite Bandbreite für Liebhaber barocker Kunst an.

     

  • Theater auf der Burg

    Die restaurierte Burg Welhartitz (Velhartice) aus dem 14. Jahrhundert ist nach umfangreichen Reparaturen unter dem wachsamen Auge des Denkmalschutzes heute ein attraktives Ziel für Touristen. Die Anlage, die von den Kammerherren Karls IV. erbaut worden war und während der Hussitenkriege sogar die böhmischen Reichskleinodien beherbergte, bietet aber mehr als geführte Besichtigungen durch das Gelände.

     

  • Makabere Schönheit

     Ungefähr 70 Kilometer östlich der tschechischen Hauptstadt liegt ein kleiner Ort, der einst als zweitwichtigste böhmische Stadt nach Prag galt: Kuttenberg (Kutná Hora). Heute mag die Stadt, in der bis ins 16. Jahrhundert hinein der Prager Groschen geprägt wurde, an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung verloren haben, erhalten geblieben ist ihr jedoch ihr Charme und ihre malerische Altstadt, die von barock-gotischen Kirchbauten geprägt ist und Kuttenberg im Jahr 1995 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe einbrachte. Doch nicht nur der Dom der heiligen Barbara lockt jährlich die Touristen an, der eigentliche Besuchermagnet liegt einen längeren Fußmarsch vom Zentrum entfernt im Stadtteil Sedletz (Sedlec): Das Kostnice, ein Beinhaus, dessen Inneneinrichtung fast vollständig aus menschlichen Knochen besteht.

     

     

  • „Rastplatz für die Seele“ an der deutsch-tschechischen Grenze

     

    Geistliche Einkehr auf Reisen – eine Möglichkeit, die dank der Autobahnkirche an der deutsch-tschechischen Grenze bei Waidhaus an der A6 nun schon seit zehn Jahren besteht. Mit einem ökumenischen Festgottesdienst und der Eröff nung der Ausstellung „Europäischer Humanist. Přemysl Pitter“ wurde dieses Jubiläum nun gebührend begangen.

     

  • "Es geht um ein differenzierteres Geschichtsbild"

     

     Wir bemühen uns, gewisse Stereotypen aufzubrechen.“ Sagt Österreichs Mann in Tschechien Dr. Ferdinand Trauttmansdorff . Im LZ-Gespräch bilanziert er über seine bisherige Zeit in Prag.

     

     

  • Trapeze auf dem Letná-Berg

    In der zweiten Augusthälfte wird Prag noch ein bisschen bunter: Das Letní Letná Festival schlägt seine Zelte an der Moldau auf. Für zwei Wochen wird sich der Letná-Park in eine große Arena des Cirque Nouveau verwandeln. Auch Artisten aus Deutschland sind bei diesem internationalen Artistentreffen mit von der Partie.

     

  • Ein deutsch-tschechisches Leben

     

    Nachdem die Erstauflage seines bekanntesten Buches „Gestrige Angst“ (Včerejší strach) bald nach ihrem Erscheinen 2002 schon wieder vergriffen war, hätte man ahnen können, dass die Präsentation eines neuen Buches von Josef Škrábek erneut auf großes Interesse stößt, aber ein solcher Andrang überraschte dann auch den Autor: Der kleine Pfarrraum der Kirche des heiligen Matej (Farnost u sv. Matěje) in Prag ist brechend voll, über 50 Gäste drängen sich um den Tisch, an dem Škrábek sitzt und aus seinem neuen Werk „Dějiny osobě prožité a protrpěné“ (Persönlich erlebte und durchlittene Geschichte) erzählt.

     

  • Ein neues Gesicht

     

    Kurz nach der Umgestaltung der Homepage der LandesZeitung präsentiert sich auch die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien in neuer Aufmachung. Neuigkeiten aus den Verbänden und Begegnungszentren sowie alle Informationen über die deutsche Minderheit in Tschechien finden Sie ab sofort in frischem Gewand.

     

  • Poesie des Wandels

    Samtene Revolution, Fall der Mauer, der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa - die Entwicklungen der 90er Jahre wurden von Historikern, Journalisten und Autoren auf vielfältige Weise dokumentiert. Einen anderen und in mancher Hinsicht direkteren Zugang zu den Geschehnissen hat der österreichische Fotograf Christoph Grill gesucht. Seine fotografische Dokumentation wird ab nächster Woche im Österreichischen Kulturforum in Prag zu sehen sein.

     

  • Eine Bühne für die Erinnerung

    Einem dunklen und in der Öffentlichkeit wenig präsenten Kapitel der deutsch-tschechischen Vergangenheit widmet sich ein Theaterprojekt unter der Schirmherrschaft des ehemaligen tschechischen Außenministers Karel Schwarzenberg: „Lety 1942“ beruht auf den Erinnerungen überlebender Gefangener des Konzentrationslagers Letny bei Písek. Das Stück wird am 2. August erstmals in Prag zu sehen sein.

     

  • Tschechien kennen lernen

    Das Bohemicum Regensburg-Passau bietet im Studienjahr 2014/2015 abermals eine studienbegleitende Ausbildung an, die einen kompakten Tschechisch-Sprachkurs – mit Kursabschnitten in der Tschechischen Republik – sowie Veranstaltungen zur tschechischen Landes- und Kulturkunde umfasst. Das Angebot wird durch fachspezifische Veranstaltungen der Juristischen, Wirtschaftswissenschaftlichen und Philosophischen Fakultäten der Universität Regensburg ergänzt. Die Teilnahme an dem Ausbildungsprogramm, das vom 15. September 2014 bis zum 31. August 2015 dauert, ist für Studierende aller deutschen Universitäten und Hochschulen möglich.

     

  • Großes Kulturfest im kleinen Swietla

    Wie soll man sich bei all den Musik-, Film- und Kunstfestivals, die jeden Sommer in ganz Tschechien stattfinden, nur entscheiden, auf welches man geht? Das jährliche Sázavafest, das nächste Woche beginnt, bietet einen Ausweg aus der Qual der Wahl: Bei diesem bunten Multi-Genre-Festival ist für jeden etwas dabei.

     

  • Porträt eines Porträtisten

     Das Karlsbader Filmfest ist vorbei, die prestigeprächtigen Preise verliehen – doch der Filmsommer geht weiter: Am Freitag startet in Ungarisch Hradisch (Uherské Hradiště) die Sommerfilmschule (Letní filmová škola), das größte konkurrenzlose Filmfestival in der Tschechischen Republik. Präsentiert wird auch eine österreichisch-tschechische Dokumentation über den Filmemacher Alexander Hammid.

     

     

  • Ihre LandesZeitung 13/14 erscheint heute

      In der aktuellen Ausgabe unterhalten wir uns mit dem österreichischen Botschafter Dr. Ferdinand Trauttmansdorff, blicken zurück auf das Schicksal des Adels in der ersten Republik und befassen uns mit dem Besuch des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislav Tillich in Prag.

     

    Im Forum rekapitulieren wir das Seminar in Kameral Ellgoth (Komorní Lhotka), erfahren die schwierige Geschichte einer untergegangenen und nun restaurierten Kirche und zeigen die schönsten Fotos des Sommercamps der Jugend.

    In unserem Fortsetzungsroman findet Mattoni endlich einen wichtigen Fürsprecher.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

     


  • Kreative Rettungsaktion

    Mit Kunst zwei Dörfer vor dem Verfall retten – geht das? Das „Land and Art“-Treffen deutscher und tschechischer Künstler will es schaffen und lädt Interessierte für ein Wochenende nach Königsmühle und Popov ein. Die drei Tage werden ganz im Zeichen von Musik, Kunst und Kultur stehen, als Inspiration dient die Landschaft des tschechisch-deutschen Grenzgebiets.

     

     

  • Spurensuche mit Drahtesel

    Eine kulturelle Entdeckungsreise der etwas anderen Art führt in diesem Sommer, inspiriert von der Reiseroute Johann Wolfgang von Goethes, von Weimar nach Karlsbad (Karlovy Vary) – im Fahrradsattel. Für die von den Jugendvereinen antikomplex, Jukon und Junge Aktion veranstaltete Tour sind noch fünf Plätze frei.

     

  • Literarische Reise

     Um eine Reise zu unternehmen, muss man nicht unbedingt die Stadt verlassen. Manchmal reicht ein gutes Buch, und die Gedanken gehen wie von selbst auf Wanderschaft. Für Freunde dieser Reiseart bietet sich eine Lesung der österreichischen Autorin Teresa Präauer am kommenden Dienstag im Prager Literaturhaus, dessen derzeitige Stipendiatin sie ist, an.

     

     

  • Kunst und Philosophie

    Mitten in seiner programmatischen Sommerpause öffnet das PragerGoethe-Institut noch einmal seine Pforten, um einen Künstler aus Berlin, dessen Arbeiten im Rahmen der Ausstellung „Koincidence. Výběrová retrospektiva“ (Koinzidenzen. Ausgewählte Retrospektive) in der Prager Galerie ausgestellt werden, willkommen zu heißen: Am kommenden Dienstag diskutiert der Medienkünstler Andreas Müller-Pohle über sein Werk.

     

  • Es werde bunt

     Das Musikfestival „Colours of Ostrava“ geht nun schon in seine 12. Saison und lockt alljährlich Künstler aus aller Welt an. Vom 17. bis 20. Juli sind im Industrieareal Dolní Vítkovice in der Nähe des Stadtzentrums von Ostrau (Ostrava) nun wieder Klänge von Pop über Elektro bis Bluesrock zu hören.

     

     

  • Deutsch-tschechischer Kindertag in Pilsen

    Bereits am 14. Juni fand der deutsch-tschechische Kindertag der Organisation der Deutschen in Westböhmen statt. An diesem Samstagnachmittag trafen sich acht Kinder mit Freunden und Verwandten im Garten des Restaurants „V Háji“.

     

  • 113 Minuten Bangen

    Die Landeszeitung gratuliert der deutschen Nationalmannschaft zum vierten Fußball-WM-Titel!

     

  • Deutsch-tschechische Zeitreise

    Das Mittelalter steht in diesem Sommer bei Veranstaltern von Musik- und Kulturfestivals in Tschechien hoch im Kurs. Auch bei den deutschen Nachbarn hat man diese spannende Epoche für sich entdeckt, wie der oberpfälzische Ort Bärnau beweist. Im grenzüberschreitenden Geschichtspark Bärnau-Tachov finden an diesem Wochenende die „Slawentage“ statt.

     

  • Nachgebaute Faszination

    Wer für die Sommerferien noch auf der Such nach einem spannenden Ausflugsziel ist, für den wäre Linz vielleicht eine gute Idee: Die dortige Ausstellung „Tutanchamun – sein Grab und seine Schätze“, eigentlich schon wieder geschlossen, öffnet Ende Juli wegen des großen Besucherandrangs auch aus Tschechien noch einmal für fünf Tage ihre Pforten.

     

  • Jazz unter freiem Himmel

    Der tschechische Festivalsommer geht weiter: Nachdem die Lautsprecher für Rock- und Metalfeiern lauter gedreht wurden, sind nun sanftere Töne an der Reihe. Am 15. Juli beginnt das Bohemia Jazz Fest, das dank eines breiten Aufgebots an tschechischen wie internationalen Musikern wieder zahlreiche Jazzfreunde anziehen wird.

     

  • Melodien aus alten Zeiten

    Sommerzeit ist Festivalzeit. Ob Musik, Film oder Kunst, zahlreiche Veranstaltungsreihen locken jedes Jahr tausende Besucher aus dem In- und Ausland an. Ein ungewöhnliches, doch über die Jahre fest etabliertes Festival beginnt nächste Woche in Prag: Letní slavnosti staré hudby, das Sommerfest altertümlicher Musik.

     

  • Barocke Böhmenrundreise

     

    Pilsen (Plzeň) wird im nächsten Jahr europäische Kulturhauptstadt sein, die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren (die LZ berichtete: hier). Bereits jetzt laufen Projekte rund um Pilsen 2015, so zum Beispiel die Reihe „6 Wochen Barock“, die den kulturellen Reichtum des westböhmischen Barock wieder zum Leben erweckt. Gestartet in der vergangenen Woche in Pilsen, zieht die Veranstaltungsreihe am 10. Juli weiter nach Klattau (Klatovy).

     

  • Nicht nur das Sorbische hat Tillich Seehofer voraus

    Bayern will Sachsen in der Gunst Prags einholen.

    Wenn Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) Mitte des Monats wieder einmal ins benachbarte Prag fährt, um den neuen sozialdemokratischen Regierungschef Tschechiens, Bohuslav Sobotka, kennenzulernen, dann ist das längst Routine. Tillich ist häufig an der Moldau, legt größten Wert auf ein funktionierendes Verhältnis zu den Nachbarn. Als Sorbe muss er nicht auf das Englische ausweichen, um sich mit seinen Politikerkollegen unter vier Augen auszutauschen; das Sorbische ist vom Tschechischen so weit nicht entfernt. 

     
     

  • „Geschichte passiert nicht einfach, Geschichte wird gemacht“

     Die Betroffenen haben lange geschwiegen, die Deutschen wollten es nicht hören – bis das Thema „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ öffentliche Aufmerksamkeit und die Opfer Anerkennung erfuhren, vergingen nach Ende des 2. Weltkrieges noch Jahrzehnte. Bis heute ist dieser Teil des nationalsozialistischen Unrechts vergleichsweise unbekannt, auch seine Aufarbeitung verlief zäh. Die Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ (Nucená práce. Němci, nuceně nasazení a válka), die am Dienstag in Prag eröffnet wurde, will deshalb dazu beitragen, das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

     

     

  • Nachbarschaftliche Normalität

    Vier Jahre nach seinem ersten offiziellen Besuch in der Tschechischen Republik war der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer am Donnerstag zum dritten Mal in Prag zu Gast und sprach unter anderem mit dem tschechischen Premier Bohuslav Sobotka. Vom Streit um die Beneš-Dekrete, der beim Pfingsttreffen der Sudetendeutschen im Juni wieder aufgeflammt war, ließen sich die Gesprächspartner nichts anmerken. Stattdessen lautete die Devise beider Seiten: „zukunftsorientiert“.

     

     

  • Historisches Spektakel

    Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich der Burghof des oberpfälzischen Neunburg vorm Wald in eine große Bühne: Das Freilichtfestspiel „Vom Hussenkrieg“ lockt wieder zahlreiche Zuschauer mit einer Reise in die spätmittelalterliche Vergangenheit.

     

  • Party für Metal-Fans

    Vom 17. bis 19. Juli wird es laut in Groß Meseritsch (Velké Meziříčí). Die sechste Ausgabe des Nu-Metal-Festivals Fajtfest mit einem hochkarätigen Line-up international bekannter Bands verspricht den Fans eine große dreitägige Party.

     

  • Großes Kino aus aller Welt

    Wenn es um die prestigeträchtigsten Filmfestivals Europas geht, sollte neben Cannes und der Berlinale auch der Name Karlsbad (Karlovy Vary) fallen. Das traditionsreiche Festival, das in diesem Jahr zum 49. Mal stattfindet, bietet jedes Jahr ein vielfältiges internationales Filmprogramm und verleiht begehrte Preise.

     

  • Babiš „unschuldig“ - Schluss mit der Lustration?

     Über diese knallige Überschrift in seiner „Lidové noviny“ wird sich Tschechiens Vizepremier und Finanzminister gefreut haben: „Gericht: Babiš war kein Agent des StB“

    Richtig an dieser Überschrift ist, dass das Bezirksgericht im slowakischen Pressburg (Bratislava) das so sah. Ob das Gericht mit seiner Ansicht richtig lag, weiß wohl nur Andrej Babiš selbst. Die volle Wahrheit wird auch ein denkbares Berufungsverfahren nicht ans Licht bringen. 

     

     

  • 20 Jahre Rock for People

    Königgrätz (Hradec Králové) dreht die Lautsprecher auf: Am 3. Juli startet dort das Festival „Rock for People“, das in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Bands und Solokünstler aus aller Welt werden vier Tage lang in der Stadt für Stimmung sorgen. Mit dabei sind auch Gruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

     

  • Der Auslöser der Katastrophe

     Morgen jährt sich zum 100. Mal der Tag des Attentats von Sarajevo, welches die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ nach sich zog: den Ersten Weltkrieg. Anlässlich dieses traurigen Jubiläums wurde am Mittwoch im Tschechischen Außenministerium die Ausstellung „Attentat von Sarajevo“ (Sarajevský atentát) mit einer feierlichen Vernissage eröffnet.

     

     

  • Junge Zuhörer begeistern

    Wie können junge Menschen für Musik begeistert werden? Wie gestaltet man neue, kreative Konzertformate? Und wie schafft man eine offene Musikkultur für ganz Europa? Wer auf diese Fragen eine Antwort hat, kann sich noch bis zum nächsten Montag im ersten Europäischen Wettbewerb für Musikvermittlung für den „YEAH! Young EARopean-Award“ bewerben.

     

  • Weltraumbahnhof Chotieborsch

    Ab Freitag wird es wieder bunt in Chotieborsch (Chotěboř). Eine Woche lang treffen sich dort Fans von Science-Fiction, Comics und vielem mehr zum „Festival Fantazie“, der größten Veranstaltung dieser Art in der Tschechischen Republik.

     

     

  • Neue Ideen gesucht

    Damit Gegenwartskunst ihrem Namen gerecht werden kann, muss sie mit der Zeit gehen, Veränderungen wahrnehmen, Impulse aufgreifen und selbst geben. Aus diesem Grund sucht das Kunstsymposium „Strömungen – Proudění“ deutsch-tschechische Künstlergruppen mit frischen Ideen für seine 15. Veranstaltung, die im Herbst in Dresden stattfinden wird.

     

  • Häuserbau auf Egerländisch

    Bei der „Hutzenstub“ im Begegnungszentrum Komotau (Chomutov) ging es vor der Sommerpause fachwerklich, sowie gesellig zu.Jeden zweiten Donnerstag im Monat treffen sich die Mitglieder zur sogenannten Hutzenstub im Begegnungszentrum Komotau. Diese Treffen dienen der Besprechung interner Angelegenheiten des Verbandes und der Information, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der geselligen Zusammenkunft. Einige Mitglieder des Verbandes haben nämlich sonst keine Möglichkeit, im Alltag Deutsch zu sprechen.

     

  • Kunst aus der Mitte Europas

     

    Vor einer Woche startete das 23. Festival Mitte Europa mit einem Konzert des Prager Kammerorchesters, nun ist auch die Kunst an der Reihe: Am 25. und 26. Juni eröffnen in Eger (Cheb) und Schlackenwerth (Ostrov) die beiden Teile der Ausstellung „Junge Löwen im Käfig“, die die Werke deutschsprachiger Künstler in Tschechien in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts zeigt.

     

  • Hartmut Koschyk besuchte die deutsche Minderheit

    Seit über zwanzig Jahren ist Hartmut Koschyk schon in der hohen Politik unterwegs, die goldene Stadt an der Moldau hatte er aber bisher nur touristisch erkundet. Seine neue Aufgabe als Beauftragter der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten führte ihn nun auch zu einem offiziellen Antrittsbesuch nach Prag.

     

     

  • Vorhang auf für Vielfalt

     

    Am Samstag (20. Juni) hebt sich in Königgrätz (Hradec Králové) zum 20. Mal der Vorhang zum Theater europäischer Regionen, bei dem sich Theaterensembles unterschiedlichster Herkunft und Genres präsentieren. Mit dabei sind auch deutsche Künstler und – zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals – eine Gruppe aus Österreich.

  • Bilinguales Buch für die Kleinsten

     „Jedna, dva – Deutsch ist da/ Tschechisch ist da“, so heißt ein Projekt der Westböhmischen Universität Pilsen (Plzeň), das Kindern die deutsche und tschechische Sprache spielerisch näherbringt – unterstützt von Studenten, die ihrerseits beide Sprachen lernen. Am Donnerstag wird die Initiative im Prager Goethe-Institut vorgestellt.

     

  • Ihre LandesZeitung 11/12 erscheint heute

     In der aktuellen Ausgabe unterhalten wir uns mit dem ehemaligen Kanzleramtsminister Rudolf Seiters, erklettern eine neue touristische Attraktion in Tetschen (Děčín) und befassen uns mit der Frage der Gräber deutscher Opfer von Krieg und Vertreibung in Tschechien.

    Im Forum schauen wir auf die bewegte Vergangenheit der Kulturgruppe in Grotta (Hrádek nad Nisou) zurück, besuchen das tschechische Finale von Jugend debattiert International und begleiten die Seliger-Gemeinde auf Burg Hohenberg.

    In unserem Fortsetzungsroman schmiedet Mattoni neue Pläne für seine Bahnstrecke.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.


  • Zeit für Veränderung?

    Auch fast sechs Jahre nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Lehman Brothers ist „die Krise“ noch in aller Munde. Anlass genug für den Soziologen Meinhard Miegel, ein generelles und tiefgreifendes Umdenken zu fordern. Am morgigen Dienstag (17. Juni) diskutiert er seine Ideen im Prager Goethe-Institut.

  • Architektur, Stadt und Gesellschaft

    Dass Architektur mehr ist als die Planung eines Hauses, hat bereits die Kunst(forschung) erkannt. Doch Architektur, insbesondere im städtischen Kontext, hat auch eine gesellschaftliche Facette, spiegelt soziale Gegebenheiten wider und passt sich diesen an. Das zeigt das reSITE Festival, das am 19. und 20 Juni in Prag stattfinden wird.

  • Ein Froschkönig zum Jubiläum

    25 Jahre Städtepartnerschaft – da feiern auch die Kleinen mit. Die Theatergruppe der Grundschule Antonínská in Brünn (Brno) reist deshalb in die Partnerstadt Stuttgart, um dort ihr Stück „Froschkönig“ auf die Bühne zu bringen.

  • Ein Fest für Kinder

    Kindertag? Ist der nicht schon vorbei? In Pilsen nicht. Hier hat das Begegnungszentrum Karel Klostermann der Organisation der Deutschen in Westböhmen den „dětský den“ kurzerhand ein wenig verlängert und feiert ihn am kommenden Samstag.

  • Spannender Blick hinter die Kulissen

     Die Deutsche Botschaft in Prag – das ist nicht nur der Ort, an dem Hans-Dietrich Genscher vor 25 Jahren zum vielleicht berühmtesten unvollendeten Satz der deutschen Geschichte ansetzte. Was das Lobkowicz-Palais noch ausmacht und was hinter seinen Pforten geschieht, können Besucher am Tag der offenen Tür erfahren.

     

  • Unterschätzte Künstlerin

     Prag war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur ein Anziehungspunkt für Schriftsteller und Musiker, sondern bot auch bildenden Künstlern Entfaltungsspielraum. Eine der wichtigsten Künstlergruppen war die „Prager Sezession“, der auch die Bildhauerin Mary Duras angehörte. Ihre Werke werden ab Donnerstag, den 12. Juni, in Reichenberg (Liberec) ausgestellt.

     

  • Blumen, Gedichte und die Haselnuss - Rückblick auf den Muttertag 2014

     

    Der zweite Sonntag im Mai jedes Jahres gehört den Müttern. Traditionell stehen sie an diesem Tag im Mittelpunkt und werden mit Blumen und Liedern geehrt. Auch bei den Verbänden der Deutschen wurde der Muttertag in diesem Jahr wieder festlich begangen.

     

  • Auftakt zum Musiksommer

    Früher waren sie Grenzregionen in einem geteilten Europa, heute zeigen Böhmen, Bayern und Sachsen, was sie kulturell vereint: Am 15. Juni wird das 23. Festival Mitte Europa mit einem feierlichen Konzert in Falkenstein eröffnet. Über 60 musikalische und künstlerische Veranstaltungen werden in den darauffolgenden Wochen in den drei Regionen Landesgrenzen vergessen machen.

  • Was ist eine Bürgergesellschaft?

     

    Die Bürgergesellschaft – eine rein westliche Idee? Keinesfalls, wie die Reihe „Zivilgesellschaft und Menschenrechte im östlichen Mitteleuropa“ belegt, deren dritter Band am nächsten Montag (9. Juni) in der Prager Václav Havel Bibliothek präsentiert und diskutiert wird.

     

  • Erika Steinbach zu Besuch in Prag

    Bei einem Besuch der Tschechischen Republik nahm sich die Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, am 2. Juni auch Zeit für die deutsche Minderheit. Sie traf sich mit Vertretern von Landesversammlung und Kulturverband, sowie mit Akteuren der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit im Prager Haus der Minderheiten.

  • Mit Köpchen und Kopfball

    Am 11. Juni ist wieder Anpfiff für die deutsche Sprache, denn dann treten wieder Schüler beim Finale von „4:0 für Deutsch“, ausgerichtet vom Prager Goethe-Institut, gegeneinander an. Dabei sind nicht nur fußballerisches Geschick und Teamgeist, sondern auch gute Deutschkenntnisse gefragt.

  • Eine Frage des Blickwinkels

    Geschichte ist immer auch etwas Subjektives. Deswegen gehört zu ihrem Studium die Frage, wer-wann-wo-wie-warum Geschichte schreibt. Eine mögliche Antwort liefert das Buch „Zeitgeschichte in Bewegung. Die österreichische Erforschung des 20. Jahrhunderts“, das am Donnerstag (5. Juni) im Österreichischen Kulturforum Prag (ÖKF) vorgestellt wird.

  • Nachhaltigkeit durch Innovationsförderung

     Ein Unternehmen, das sich auf seinen Lorbeeren ausruht, verliert schnell den Anschluss an die Konkurrenz. Dieses Prinzip gilt aber nicht nur in der Wirtschaft, sondern lässt sich auf die gesamte Gesellschaft übertragen. Wie sich nun Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Motor der Innovationen verbinden lassen, diskutierten der ehemalige deutsche Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Jürgen Rüttgers, und der tschechische Vizepremier und Vorsitzende des Rates für Forschung, Entwicklung und Innovation, Pavel Bělobrádek, auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung und des tschechischen Regierungsamtes am 29. Mai im Liechtenstein Palais in Prag.

     

  • Die Frauen von Block 10

     Dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte widmet sich am 4. Juni ein Vortrag des Forschers und Buchautors Hans-Joachim Lang im Prager Goethe-Institut: Es geht um den Missbrauch von KZ-Häftlingen für medizinische Experimente in der Zeit des Holocaust. Hans-Joachim Lang wird sein dazu verfasstes Buch vorstellen, im Anschluss findet eine Diskussion statt.

     

  • Egerländer Trachtenausstellung im Kloster Chotieschau

     

    Das deutsch-tschechische Begegnungszentrum „Karel Klostermann“ in Pilsen, unter der Leitung von Terezie Jindřichová, die auch die dortige „Organisation der Deutschen in Westböhmen“ leitet, hat eine interessante Ausstellung im ehemaligen Prämonstratenser Frauenkloster in Chotieschau (Chotěšov) organisiert.

     

  • Dreisprachig in den Wanderurlaub

     

    Jetzt in Frühling und Sommer zieht es die Menschen hinaus in die Natur, zu Spaziergängen und Wanderungen. Wer die tschechische Landschaft dabei etwas eloquenter als nur mit den Worten „strom“ und „květina“ bewundern will, für den empfiehlt sich der dreisprachige Sprachführer Natur, der am Mittwoch im Österreichischen Kulturforum präsentiert wird.

     

  • Eine Woche Kinderkino

    Der Kindertag, traditionell am 1. Juni gefeiert, dauert in Zlín etwas länger: Bereits morgen beginnt dort das Internationale Filmfestival für Kinder und Jugendliche. Eine Woche lang werden Kinder- und Jugendfilme aus Tschechien, Europa und der ganzen Welt gezeigt, dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm aus Konzerten, Ausstellungen und Workshops.

  • Die Titelverteidiger stehen fest

     

    In einem spannenden Finale wurden genau am 22. Mai die Landessieger des Wettbewerbs „Jugend debattiert international“ ermittelt (die LZ berichtete: hier). In einer intensiven Debatte setzten sich Ivan Michňa und Stelle Zlateva gegen Eva Havlová und Jan Škubník durch. Sie werden Tschechien im Oktober beim internationalen Finale in Warschau vertreten.

  • Wo das Herz der Nationen schlägt

     

    Ab Donnerstag (29.5.) wird es wieder bunt in der Prager Innenstadt. Fünf Tage lang präsentieren Volksgruppen aus aller Welt ihre Traditionen, Bräuche und Kultur beim Festival Herz der Nationen (Praha srdce národů). Aus Deutschland kommt unter anderem das Instrumentalistendou Canto di Cosmo.

     

  • Musikalischer Sommeranfang

     

    Wenn während des Musikfestivals „Prager Frühling“ die ganze Stadt im Zeichen der klassischen Musik steht, könnte man fast vergessen, dass Prag auch Anziehungskraft auf Künstler anderer Genres ausübt. Aber nur fast. Denn gut zwei Wochen nach dem Prager Frühling startet der Prager Sommer mit dem bunten Festival „United Islands of Prague“, bei dem sich Musiker aus aller Welt und aus allen Richtungen präsentieren.

     

  • Javanische Inspiration

     

    Richard Teschner ist heutzutage den wenigsten ein Begriff. Dabei hat der Puppenspieler und Maler zu Lebzeiten ein beachtliches Werk geschaffen und auch in Prag seine Spuren hinterlassen. Wer mehr über ihn erfahren möchte, für den bietet sich ein Vortrag zu seinem Leben am kommenden Mittwoch im Blauen Haus in Prag an.

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 25.Mai

    Schweden 3 : 0 Tschechien
    Russland 5 : 2 Finnland

    Finale
    Gold: Russland
    Silber: Finnland
    Bronze: Schweden
    4. Platz: Tschechien

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 24.Mai

    Russland 3 : 1 Schweden
    Tschechien 0 : 3 Finnland

     

  • Max Brod im Fokus der Wissenschaft

     

    Zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren, die in Prag lebten und wirkten, gehört neben Franz Kafka unbestritten auch Max Brod. Beide Schriftsteller gehörten zum „Prager Kreis“, einer Gruppe deutsch-jüdischer Schriftsteller, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts das literarische Leben der Stadt prägten. Bei einer Konferenz werden Werke und Wirken von Max Brod nun genauer unter die Lupe genommen.

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 22.Mai

    Russland 3 : 0 Frankreich
    USA 3 : 4 Tschechien
    Schweden 3 : 2 Weißrussland
    Kanada 2 : 3 Finnland

     

  • Ihre Stimme zählt!

    Am Wochenende wird in Europa gewählt. Der Gang zur Urne ist jedoch mehr als nur eine Bürgerpflicht. Nur, wer seine Stimme abgibt, kann beeinflussen, was im politischen Europa entschieden wird, und vom wem.

  • Fünfjähriges Jubiläum der Deutsch-tschechischen Studien

     

    Der 10. April war dieses Jahr für die deutsch-tschechische Zusammenarbeit ein ganz besonderes Datum. An diesem kühlen Donnerstag feierte man in der festlichen Atmosphäre des Prager Karolinums das fünfjährige Bestehen des binationalen Studiengangs der Deutsch-tschechischen Studien.

  • Strauss in Prag

     

    Derzeit versetzt das Musikfestival „Prager Frühling“ die Stadt wieder in Klassik-Euphorie. Mit dabei sind diesmal nach kurzer Absenz auch wieder die Wiener Philharmoniker. In diesem Jahr haben sie sich mit dem weltberühmten Pianisten Lang Lang zusammengetan, um gemeinsam einige Werke von Richard Strauss auf die Bühne zu bringen.

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 20.Mai

    Deutschland 4 : 5 USA
    Norwegen 2 : 3 Kanada
    Lettland 2 : 3 Schweiz
    Dänemark 3 : 4 Slowakei
    Russland 2 : 1 Weißrussland
    Tschechien 5 : 4 Frankreich

     

  • Die große Nacht der kleinen Bücherfreunde

    Die Jüngsten unter den Bücherwürmern dürfen sich auf eine ganz spezielle Veranstaltung freuen: Auf sie wartet die Geschichtennacht des Prager Literaturhauses mit der Autorin Radka Denemarková, ein spannendes Erlebnis voller Geschichten und Erzählungen im deutsch-tschechischen Prager Kindergarten Kids Company mit gemeinsamer Übernachtung.

  • Ihre LandesZeitung 9/10 erscheint heute

    In der aktuellen Ausgabe suchen wir Gründe für die Probleme des Kurbades Giesshübl (Kyselka), durchleuchten den tschechischen Euroskeptizismus und stellen das Schloss Reichstadt (Zákupy) vor.

    Im Forum blicken wir zurück auf das schon Tradition gewordene Seminar in Oberplan (Horní Planá), sprechen mit Erzherzog Rudolf über Europa und stellen zwei Ausflugsziele mit langer Brautradition vor.

    In unserem Fortsetzungsroman muss Mattoni seine Grenzen erkennen.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 19.Mai

    Kasachstan 3 : 4 Finnland
    Dänemark 2 : 6 Frankreich
    Lettland 1 : 3 Weißrussland
    Italien 1 : 4 Schweden

     

  • Bestens gerüstet für 2015

    Pilsen ist Europäische Kulturhauptstadt 2015 – und die Vorbereitungen dafür laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Das erklärten die Verantwortlichen auf einer ersten Pressekonferenz im Prager Institut français und gaben dabei einen ersten spannenden Einblick in das bevorstehende Jahr, das mit zahlreichen Veranstaltungen Besucher aus ganz Europa anlocken soll.

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 18.Mai

     

    USA 3 : 1 Finnland
    Kanada 3 : 2 Schweden
    Russland 3 : 0 Deutschland
    Tschechien 1 : 0 Norwegen

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 17.Mai

    Lettland 1 : 4 Russland
    Frankreich 5 : 4 Norwegen
    Weißrussland 5 : 2 Deutschland
    Dänemark 4 : 3 Tschechien
    Schweiz 6 : 2 Kasachstan
    Slowakei 4 : 1 Italien

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 16.Mai

    USA 4 : 3 Kasachstan
    Kanada 6 : 1 Italien
    Finnland 3 : 2 Schweiz
    Schweden 3 : 1 Slowakei

     

  • Hast Du von Bergen geträumt? – Ausstellung in Tschechischen Zentrum

     Berge sind nicht nur ein beliebtes Ziel für den Winterurlaub oder sommerliche Wanderungen. Für viele sind sie auch ein Ort der Inspiration für kreatives Schaffen – so wie für eine deutsch-tschechische Gruppe von Künstlern, die ihre Werke nun im Tschechischen Zentrum in Prag präsentiert.

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 15.Mai

     USA 5 : 6 Lettland
    Kanada 6 : 1 Dänemark
    Finnland 2 : 0 Weißrussland
    Schweden 2 : 1 Frankreich

     

  • Mehr als Weißwurst – Bayerische Kulturtage in Pilsen

     

    Bayern – das sind Weißwurst, Wies’n und (Weiß-)Bier? Nicht nur. Was Land und Leute sonst noch ausmacht, zeigen am kommenden Wochenende die Bayerischen Kulturtage in Pilsen.

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 14.Mai

    Schweiz 3 : 2 Deutschland
    Tschechien 2 : 0 Italien
    Russland 7 : 2 Kasachstan
    Slowakei 5 : 2 Norwegen

     

  • Wer wird Titelverteidiger? – Landesfinale von „Jugend debattiert“

     

    Unmittelbar nach dem Halbfinale am 21. Mai wird es am 22. Mai richtig spannend, denn dann entscheidet sich, wer Tschechien beim Internationalen Finale von „Jugend debattiert“ in Warschau vertritt.

    Tschechien nimmt seit 2005 am „Jugend debattiert international“ teil, wobei die Herausforderung in diesem Schuljahr besonders groß ist, denn die Tschechen gehen als Titelverteidiger ins internationale Rennen: Letztes Jahr gewann die Pragerin Dominika Perlínová (Interview in der LandesZeitung 22/23 2013).

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 13.Mai

    Deutschland 0 : 4 Finnland
    Italien 1 : 4 Dänemark
    Kasachstan 4 : 5 Lettland
    Norwegen 1 : 2 Schweden

     

  • Einstimmung auf die Buchmesse: Die Nacht der Literatur

    Wer sich im Vorfeld schon auf die Prager Buchmesse „Svět Knihy“ einstimmen will, dem sei die „Nacht der Literatur“ ans Herz gelegt: Am Abend es 14. Mai steht der Prager Stadtteil Žižkov ganz im Zeichen der Literatur, mit Lesungen aus den Werken von 20 Autoren aus ganz Europa.

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 12.Mai

    Schweiz 3 : 4 Weißrussland
    Slowakei 3 : 5 Frankreich
    Russland 6 : 1 USA
    Tschechien 3 : 4 Kanada

     

  • Welt des Buches wartet auf Entdecker

     

    Man hat dem Buch schon oft sein Ende prophezeit. Bei der Einführung des Fernsehens, als das Internet in den Haushalten Einzug hielt und zuletzt wegen der immer größeren Popularität von Tablet-Computern. Bücher erfreuen sich aber trotz aller Unkenrufe einer großen Beliebtheit. Das zeigt auch die Buchmesse „Svět knihy“ (Welt des Buches) in Prag, die jährlich Tausende Besucher anlockt. Diesmal haben Interessierte vom 15. Mai (Fachbesuchertag) bis zum 18. Mai die Gelegenheit Neuigkeiten und Veränderungen auf dem tschechischen Buchmarkt zu erkunden.

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 11.Mai

     

    Frankreich 1 : 2 Italien
    Deutschland 3 : 2 Lettland
    Weißrussland 4 : 1 Kasachstan
    Norwegen 4 : 3 Dänemark
    Finnland 2 : 4 Russland
    Schweden 4 : 3 Tschechien

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 10.Mai

     

    Kasachstan 1 : 2 (nP) Deutschland
    Italien 0 : 3 Norwegen
    Schweden 3 : 0 Dänemark
    Finnland 2 : 3 Lettland
    Kanada 4 : 1 Slowakei
    USA 3 : 2 Schweiz

     

  • Eishockey-WM 2014: Kurzüberblick 09.Mai

     

    Schweiz 0 : 5 Russland
    Frankreich 3 : 2 (nP) Kanada
    Weißrussland 1 : 6 USA
    Slowakei 2 : 3 (nV) Tschechien

     

  • Kufenscharren vor dem ersten Bully

    Nur noch wenige Stunden verbleiben auf der offiziellen Countdown-Uhr, bis in Minsk ein gestreifter Mann mit Helm eine runde Hartgummischeibe fallen lässt und damit die Eishockey-Weltmeisterschaft 2014 eröffnet. Die Auftaktspiele bestreiten diesmal die Schweiz gegen Russland und Frankreich gegen Kanada. Am Abend folgen die Partien Weißrussland gegen die USA und Slowakei gegen Tschechien.

  • Zum 69. Den vítězství / Victory in Europe Day / Jahrestag des Kriegsendes

     

    Zum 69. Mal jährt sich heute die Unterzeichnung der Kapitulation Nazideutschlands am 8. Mai 1945 durch Generalfeldmarschall Keitel in Berlin. Zum 69. Mal feiert Europa den „Victory in Europe Day“, in Tschechien „Den vítězství“ genannt, und zum 69. Mal gedenkt Europa der Opfer sinnloser Gewalt und Gewaltherrschaft.


  • 40 Jahre geflügeltes M in Prag

    Schon 40 Jahre ist es her, dass die Prager Metro ihren ersten Streckenabschnitt erhielt. Das war damals die Linie C zwischen den Stationen Sokolovská (heute Florenc) und Kačerov. Diesen runden Geburtstag der Metro, die heute unglaubliche 733 Züge auf ihren gerade einmal drei Strecken betreibt, feiern die Prager Verkehrsbetriebe ausgiebig.

  • Bahnhofsrettung per Mosaik

     

    Industriebauten der 1960er Jahre stehen in Tschechien oft im Verdacht, reine Selbstdarstellung der damaligen kommunistischen Machthaber zu sein. Da fällt es heute leicht, das Alte abzureißen und einen modernen Neubau zu genehmigen. Nicht anders ergeht es derzeit dem Bahnhof im schlesischen Havířov.

  • Kandidatensuche eröffnet

    Seit zwanzig Jahren wird bereits der Kunstpreis zur deutsch-tschechischen Verständigung verliehen. Der Preis geht an zwei Persönlichkeiten, die sich für die Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen, den Abbau von Vorurteilen und für die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern einsetzen.

  • Europawahl-O-Mat

     Europa wählt vom 22. Mai bis zum 25. Mai die 751 Abgeordneten des Europäischen Parlaments. In Tschechien finden die Wahlen am 23. und 24. Mai statt, in Deutschland am 25. Mai. Die Tschechen wählen 21 Europaabgeordnete und die Deutschen 96. Da den Überblick zu behalten ist nicht ganz einfach. In Deutschland hat deshalb 2002 die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) den Wahl-O-Mat eingerichtet.

  • Terminhinweis 20.5.

     Die Jahresversammlung des Schlesisch-Deutschen Verbandes in Troppau (Opava) findet am 20. Mai 2014 um 14 Uhr im Begegnungszentrum Troppau, Horovo náměstí 2 in Opava statt.

  • Unverstellt vom Grenzzaun

    Seit 25 Jahren ist die Staatsgrenze zwischen Tschechien und Österreich kein gefährliches Niemandsland mehr. Durch den Beitritt der Tschechischen Republik zum Schengen-Raum im Jahr 2007, also genau 10 Jahre nach Österreich, fielen sogar die Grenzkontrollen weg. Viele der Reisenden, die hier täglich durchkommen, kennen es gar nicht mehr anders. Die Bewohner des Grenzgebiets hingegen haben ihren eigenen Blick auf die Veränderungen der letzten 25 Jahre.

  • Über die Grenzen der Musik

    Musikliebhaber kommen 2014 voll auf ihre Kosten. Nicht nur in Tschechien.

    Mit einer Weltpremiere von Dvořáks Liebesliedern, interpretiert von der weltbekannten tschechischen Mezzosopranistin Magdaléna Kožená, begleitet von der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jiří Bělohlávek, wurde im Rudolfinum bereits im Januar „Das Jahr der tschechischen Musik 2014“ feierlich eröffnet.

     

  • Studierende erobern die Burg Hohenberg

     In der zweiten Märzwoche hatten deutschsprachige Studierende wie auch schon in den vergangenen Jahren die Möglichkeit, ein Seminar weitab von Hörsälen und Universitätsgebäuden zu besuchen. Die schöne Burg Hohenberg im gleichnamigen oberfränkischen Dorf an der Eger bot dafür den idealen Veranstaltungsort. Die märchenhafte Unterkunft am östlichen Rand des Naturparks Fichtelgebirge war allen Teilnehmern eine willkommene Abwechslung zum Alltag in der Großstadt.

     

  • Bilanz des Botschafters

    Die Beziehungen zwischen Tschechien und Österreich sollten nicht nur auf das AKW Temelín und die Problematik der Beneš-Dekrete reduziert werden, beschwerte sich der österreichische Botschafter Ferdinand Trauttmansdorff , der selbst einem böhmischen Adelsgeschlecht entstammt, vor kurzem in der tschechischen Presse.

  • Ein deutsches Tor zur mitteleuropäischen Literatur

    Um die deutsche Literaturlandschaft ganz zu überblicken, bräuchte man schon einen wirklich hohen Aussichtsturm. Über 2 200 Verlage buhlen um die Gunst der Leser und bringen pro Jahr etwa 80 000 Erstauflagen auf den Markt. Sich darin auszukennen, fällt selbst professionellen Feuilletonisten nicht gerade leicht.

  • Leinwandjazz

     

    Jazz ist mehr als Musik. Jazz ist in seiner Expressivität Ausdruck eines Lebensgefühls, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Vielleicht sollte man das aber auch gar nicht versuchen. Jazz muss man erleben. Einen künstlerischen Zugang zu dem Erlebnis Jazz hat Daniel Meller in seinen Bildern gefunden, die man nun ab dem 27. April bis zum 25. Mai in Prag sehen kann.

     

  • Museum zur Geschichte der Deutschen in den böhmischen Ländern

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    Bilderstrecke zum LZ-Interview (LZ 7/8 2014) mit Blanka Mouralová und Jan Šicha, den Initiatoren des Museums zur Geschichte der Deutschen in den böhmischen Ländern des Collegium Bohemicum. Fotos: Alexandra Mostýn.

  • Schüler debattieren um Landesfinaleinzug

     

    Sie haben es geschafft. Die acht besten tschechischen Schüler im Debattieren auf Deutsch treten sich jetzt im Halbfinale gegenüber. Sie alle lernen Deutsch auf dem Niveau B2 und sind mindestens in der zehnten Klasse, und alle interessieren sie sich für das gepflegte Streitgespräch.

  • Ihre LandesZeitung 7/8 erscheint heute

    In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns dem Problem der Droge Crystal im deutsch-tschechischen Grenzgebiet, blicken zurück auf Leben und Werk des Schriftstellers Bohumil Hrabal und erfahren von den Initiatoren des Museums der Geschichte der Deutschen in den böhmischen Ländern einiges über die Ausstellung und ihre Entstehung.

    Im Forum stellen wir zwei studentische Aktionen vor, unterhalten uns mit dem neuen Minderheitenbeauftragten der Bundesregierung und erfahren mehr über das internationale Sommercamp der DMi.

    In unserem Fortsetzungsroman muss Mattoni einen weiteren schweren Verlust verkraften.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

  • Brünn dreht sich wieder

     

    Zum siebten Mal und hoffentlich genauso erfolgreich wie in den letzten Jahren, findet dieses Jahr wieder das internationale Studententheaterfestival Drehbühne Brno statt. Wie bereits in den Vorjahren treten auch dieses Jahr wieder junge Künstler aus unterschiedlichen europäischen Staaten auf.

     

  • Kafka aus Studentensicht

    „Alles, was nicht Literatur ist, langweilt mich, und ich hasse es, denn es stört mich oder hält mich auf, wenn auch nur vermeintlich.“ Wie Kafka auf diese Aussage oder auch auf seine zahlreichen Werke kam, kann man nun durch eine biographische Vorführung der Karlstruppe erfahren.

  • Traurig schöne Traumklänge

     

    Die deutsche Indie-Sängerin und Pianistin mit brasilianischen Wurzeln Dillon ist jetzt auch in Prag zu sehen. Ihre Musik besteht aus Piano-, Gesangs- und Elektroelementen, die zusammen einen ruhigen zarten Sound bilden.

  • Valina rockt Prag

     

    Die mitte der Neunziger im österreichischen Linz von drei Teenagern gegründete Indie Rock Band Valina begibt sich jetzt auch nach Prag. Vor allem wird diese Band den Geschmack von Fans der britischen Gruppen The Killers und Franz Ferdinand treffen.

     

  • Talentierte Raben im Rathaus

    „Unser Talentwettbewerb kommt auch im elften Jahrgang noch gut an. Wie jedes Jahr waren die Teilnehmer sehr kreativ und haben sich Mühe gegeben um die Jury zu beeindrucken“, erklärte Marie Albrechtová, die Moderatorin des JUKON-Wettbewerbs „Rabe Ralph“ in Pardubitz (Pardubice). Kinder und Jugendliche aus acht Grundschulen und sechs Gymnasien zeigten dieses Jahr ihr Können.

  • Dvořák, der Osten und eine Weltpremiere

     

    Dieses Jahr begibt sich das Oster-Festival der geistlichen Musik in Brünn (Brno) von 13. bis 27. April auf die Suche nach den verschiedenen Ebenen des Ostens, der Richtung der aufgehenden Sonne. Vor allem die christliche Liturgie und ihre Einflüsse zum Beispiel auf die serbisch-orthodoxe spirituelle Musik des 19. Und 20. Jahrhunderts werden im Mittelpunkt stehen.

     

  • Aus für den Ausbau

     Das umstrittene tschechische Atomkraftwerk Temelin soll nicht, wie geplant, ausgebaut werden. Das beschloss der Betreiber des südböhmischen Meilers, die Tschechischen Elektrizitätswerke (CEZ). Grund ist die Weigerung der tschechischen Regierung, der CEZ staatliche Garantien für den Preis des Atomstroms zu leisten. „Wir haben klar gesagt, dass wir zu diesem Zeitpunkt jegliche Art von staatlichen Garantien ablehnen“, sagte Tschechiens sozialdemokratischer Ministerpräsident Bohuslav Sobotka bestimmt.

     

  • Reggae zwischen den Welten

    Seit 2008 lebt der Regensburger Musiker „U-Cee“ in Prag. Sein Stil kommt in der Moldau-Metropole gut an und trifft das Lebensgefühl der Reggae-Fans. Am 26. April tritt er zusammen mit „The Recaller“ aus Gambia und „Lightaz“ aus Tschechien im Popocafepetl auf.

  • Von Hasen und Ruten

    Osterbräuche und Sitten gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die Vielfalt an regionalen, nationalen und internationalen Bräuchen gerade zu Ostern ist sehr groß. Ob Osterfeuer, Osterkerze oder Osterspaziergang, in vielen Gegenden halten sich Osterrituale und –bräuche auch heute noch. Besonders in neuerer Zeit wachsen sogar das Traditionsbewusstsein und das Interesse an altem Brauchtum.

  • Zeman fordert Nato-Einmarsch in der Ukraine --- Verteidigungsminister jagt nebenberuflich im TV Verbrecher

     

    Irgendwie schien Tschechiens Präsident Milos Zeman eine Vorahnung zu haben, dass das mit dem neuen Verteidigungsminister so eine Sache sei. Dieser Martin Stropnicky war ihm von Beginn an nicht geheuer. „Stropnicky hat überhaupt keine Erfahrungen im militärischen Bereich. Wir brauchen hier einen Fachmann“, beklagte sich Zeman, als ihm Premier Bohuslav Sobotka Anfang des Jahres den 57-jährigen Stropnicky als neuen Chef der Armee schmackhaft zu machen versuchte.

  • SPD und ČSSD: Auf den Spuren der gemeinsamen Geschichte

    Im Arbeiterhaus (Dělnický dům) Kladno, dem historischen Sitz der ČSSD, findet vom 10. bis 22. April eine Ausstellung zur Geschichte der Sozialdemokratie in Deutschland und den Böhmischen Ländern statt. Sie präsentiert die parallelen Entwicklungen der Parteienfamilie in beiden Ländern und veranschaulicht den Einsatz von SPD und ČSSD für die gemeinsamen Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

  • Geld regiert die Welt

     Mechanismen von Finanzprodukten, riesige Investitionen und künstlich erzeugte Spekulationsblasen. Davon handelt „Master of the Universe“, die neue Dokumentation des preisgekrönten Stuttgarter Regisseurs Marc Bauder. Im Rahmen der Tage des Europäischen Films ist die deutsch-österreichische Co-Produktion in Prag (12. April), Brünn (19. April) und Pilsen (24. April) zu sehen.

     

  • Wahlbekanntmachung der Deutschen Botschaft Prag

    .

     

  • Tramjubiläum

    Die Straßenbahn-Strecke zwischen Reichenberg (Liberec) und Gablonz an der Neiße (Jablonec nad Nisou) feiert heuer das 60. Jubiläum: Die eingleisige schmalspurige Linie ist die letzte ihrer Art in der Tschechischen Republik.

     

  • Ein Leben für den Frieden

     

    Unbeirrbar stellte sich Bertha von Suttner gegen nationalen Fanatismus, aggressive Kriegsparolen, Hassprediger und Antisemitismus. Anlässlich ihres 100. Todestages widmet das Österreichische Kulturforum dieser Galionsfigur eine Ausstellung in Aussig (Ustí nad Labem). Die Vernissage findet am 2. April statt und wird von einem Vortrag begleitet.

     

  • Erstaunliches unter der Hohen Tatra

     Gestandene Politiker haben auch in der Slowakei ausgedient. Wer von den Slowaken es nach einem sonnigen Wahlsamstag noch bis nach Mitternacht vor den Fernsehschirmen aushielt, erlebte Unglaubliches: Der erfolgsverwöhnte linkspopulistische Regierungschef Robert Fico, der das Land mit absoluter Mehrheit im Parlament führt und vor ein paar Monaten noch klarer Favorit für die Wahl des neuen Staatsoberhauptes war, erlitt eine nicht für möglich gehaltene Demütigung. Dag Danis, Chefkommentator der wirtschaftsliberalen „Hospodarske noviny“ postete noch während der Auszählung: „Das wird keine Niederlage für Fico, das wird eine regelrechte Hinrichtung“.

     

  • Jugend heute-Plakatausstellung

    Seit März können sich die Schüler der Grundschule Borovského in Karwin (Karviná) über eine Ausstellung von Plakaten zum Thema „Jugend in Deutschland“ freuen.

  • Unsichere Bilderserien im Rudolfinum

     

    Unter dem Titel „Totale Verunsicherung“ (Úplné znejistění) zeigt die Galerie Rudolfinum vom 24. April bis 6. Juli Werke der deutschen Künstlerin Barbara Probst. Mit ihren vielschichtigen Fotographien lässt sie Perspektiven verschwimmen und bricht mit eindimensionalen Betrachtungsweisen.

  • Neue Bücherwelt für Freunde des Fremden

     Nur ein kleines Schild in der Prager Vocelova Straße weist darauf hin, dass sich hinter einer schwergängigen Tür ein Vorzeigeprojekt der Stadt befindet. Das Haus der nationalen Minderheiten (Dům národnostních menšin) vereint unter einem Dach Verbände und Redaktionen von 12 nicht-tschechischen Volksgruppen in der Tschechischen Republik. Auch die Redaktion der LandesZeitung hat hier ihren Sitz.

     

  • Deutsch Tschechisches Jugendforum Teil acht

    Welche Rolle spielt politische Bildung in einer „gesunden“ Demokratie? Dieser Frage will das Deutsch-Tschechische Jugendforum am 28.März bei einer öffentlichen Diskussion in Říčany bei Prag nachgehen.

  • Hochschule Fresenius eröffnet Campus in Prag

    Ab sofort können Interessierte aus Tschechien an der privaten Hochschule Fresenius studieren und mit dem Abschluss einen in Deutschland anerkannten Bachelor erlangen. Zum kommenden Wintersemester wird das Institut insgesamt vier in Deutschland akkreditierte Studiengänge anbieten.

  • Wegweiser durch das historische jüdische Prag

     

    Am 26. März stellt der Germanist Milan Tvrdík im Österreichischen Kulturforum den Almanach „Das jüdische Prag“ vor. Er präsentiert den Sammelband im Rahmen einer Vortragsreihe zur deutschsprachigen Literatur in den böhmischen Ländern.

     

  • Terminhinweis für den 10. April 2014

     

    Am 10. April 2014 ab 15 Uhr findet im Pilsener Begegnungszentrum Karel Klostermann ein Vortrag zu historischen Untergrundbauten statt. Als Referent konnte Anton Hofmann gewonnen werden.

     

  • Kafka und Wien

     

    Am 25. März präsentiert der Kafka-Experte Hartmut Binder im Österreichischen Kulturforum sein neues Werk „Kafkas Wien – Portrait einer schwierigen Beziehung“, das vor kurzem im Prager Vitalis Verlag erschienen ist.

  • Sommercamp 2014 - Gruppenleiter und Sprachlehrer gesucht

     Für das Sommercamp 2014 (6.-19. Juli 2014, in Nowy Gierałtów, Polen; LZ berichtete) werden jeweils ein Gruppenleiter und ein Sprachlehrer aus Tschechien gesucht.

     

  • Neues Schaufenster Österreichs in Aussig

     

    Seit 1989 richtet Österreich weltweit Bibliotheken ein, die die österreichische Kultur nicht nur dem wissenschaftlichen, sondern einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen sollen. In Tschechien gab es bislang sieben dieser Bibliotheken.

  • Dieses Wochenende: Wurstfest!

     Das Prager Restaurant Gurmany, bekannt besonders für seine deutschen Wurst-Spezialitäten, lädt am 21. (ab 16 Uhr) und 22. März (ab 14 Uhr) zum Wurstfest.

     

  • Majáles

     

    Am 30.April ist es soweit: Tschechiens größtes Festival feiert seinen zehnten Geburtstag. Das Prager Majáles-Fest trumpft dieses Jahr mit einem neuen Konzept auf und will gleichzeitig die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre weiterschreiben.

  • Ihre LandesZeitung 5/6 erscheint heute

    In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns dem Antrittsbesuch Bohuslav Sobotkas in Berlin, erinnern uns an Karel Kryl und sprechen mit dem neuen Leiter des Goethe-Instituts in Prag, Berthold Franke.

    Im Forum blicken wir auf die Jahreskonferenz der tschechischen Ackermann-Stiftung zurück, stellen Neuigkeiten und Altbekanntes in den Verbänden Mährisch Trübau und Havířov vor und stellen das Schicksal der tschechischen deutschsprachigen jüdischen Schriftstellerin Ilse Weber vor.

    In unserem Fortsetzungsroman "Der Adler von Karlsbad" neigt sich ein Leben dem Ende zu, während ein anderes an Fahrt gewinnt.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

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  • PRAGESTT 4.0

     

    Wie auch in vorherigen Jahren findet in der zweiten Märzhälfte in Prag an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität die studentische Konferenz PRAGESTT statt.

     

  • Gesellschaftliche Verantwortung als Wettbewerbsvorteil

     

    Die diesjährigen „Štiříner Gespräche“ der Konrad-Adenauer-Stiftung im malerischen Schloss Štiřín unweit von Prag standen ganz im Zeichen der Aufklärung über gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.

  • „Wie lebten die ‚verbliebenen‘ Brünner Deutschen nach 1948?“

    Mit zunehmendem Interesse widmen sich junge Menschen in der Tschechischen Republik dem Erforschen der Geschichte ihrer ehemaligen oder noch heutigen Mitbürger, die sich zum deutschsprachigen Kulturkreis bekennen. Im Rahmen eines überregionalen Projektes des Ministeriums für Schulwesen der Tschechischen Republik nahm sich die Brünner Gymnasiastin Lucie Křehlíková des Themas: „Wie lebten die verbliebenen Brünner Deutschen nach 1948 in Brünn?“ an.

  • Die Humboldt-Tagebücher bleiben in Berlin

     

    Im Dezember sicherte sich die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die Reisetagebücher Alexander von Humboldts. Neun großformatige Bände, die der Universalgelehrte von seinen Reisen durch Südamerika mitbrachte, werden nun digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Aufzeichnungen umfassen die gesamte Südamerikareise Humboldts von 1799 bis 1804. Sie ergänzen das bereits vorhandene Archiv in Berlin, das etwa 30.000 Briefe umfasst.

  • Steine wider das Vergessen

     Ein Stolperstein Projekt in Prag will Toleranz wecken.

    „Zum ersten Mal habe ich diese Form der Erinnerung in Hamburg gesehen“, sagt Markéta Frank. „Ich dachte mir, so etwas sollte man auch bei uns in Prag ins Leben rufen. Eine Erinnerung an die deutsch-tschechisch-jüdische Prägung dieser Stadt, die hier noch immer präsent ist“, meint die Leiterin des deutsch-tschechischen Kindergartens „Kids Company Praha“.

     

  • ATAK auf der Suche nach Leichtigkeit

     

    Ab 1. April widmet das Goethe-Institut Prag dem Objekt-Künstler und Comic-Zeichner Georg Barber alias ATAK eine Ausstellung. Bis zum 2. Mai haben Besucher die Gelegenheit ATAKs scharfen Blick für die Skurrilität unserer Umwelt nachzuempfinden.

  • Fremde Parks, Sonette und ungezählte Sterne

     

    Am 10. März widmet sich das Österreichische Kulturforum Prag einem der bekanntesten deutschsprachigen Dichter. Rainer Maria Rilke wird anhand von drei erst kürzlich übersetzten Werken vorgestellt: „In einem fremden Park“, „Die Sonette an Orpheus“ und „Denn es sprangen Sterne ungezählt“ werden dem tschechischen Publikum präsentiert.

  • Kunst und Hollywood in Prag

     

    Es fing an als kleines Festival für enthusiastische Filmliebhaber und ohne Budget. Heute steht der Name FEBIOFEST für eines der größten Filmfestivals in Tschechien und lockte bereits zahlreiche internationale Stars wie Roman Polanski, Claudia Cardinale und Armin Mueller-Stahl nach Prag. Vom 20. bis 28.März ist es nun wieder soweit und das Publikum darf sich auf ein kinematographisches Feuerwerk freuen.

  • Kultur des Dialogs

    Matěj Spurný von der Bernard Bolzano Gesellschaft und Matthias Dörr von der Ackermann-Gemeinde vertreten die Veranstalter des Brünner Symposiums „Dialog in der Mitte Europas“, das traditionell am Palmsonntag stattfindet (dieses Jahr vom 11.04.-13.04). Im LZ-Gespräch erörtern sie die Tradition dieses deutsch-tschechischen Treffens und erläutern die Frage der böhmischen Identität.

     

  • Das Projektjahr der JUKON hat erfolgreich begonnen

     Die JUKON- Jugendkontakt-Organisation der deutschen Minderheit in der Tschechischen Republik teilt ihre Aktivitäten in regionale und ganzstaatliche Projekte auf. Zu den Regionalprojekten zählen insbesondere jene, die in Pardubitz (Pardubice) durchgeführt werden. Das Jahr über werden in Kleinprojekten von der JUKON Theatervorstellungen und Diskussionskreise am runden Tisch mit aktuellen deutsch-tschechischen Themen veranstaltet. Hinzu kommt mindestens einmal jährlich ein kleines Konzert.

     

  • Deutsch ist wieder IN

     

    Das Goethe-Institut lädt am 29. März zum diesjährigen Deutschlehrertag. In Zusammenarbeit mit dem tschechischen Germanisten- und Deutschlehrerverband (SGUN) zeigen zwölf Referenten aus Tschechien, Österreich und Deutschland verschiedene Perspektiven zum Thema „Deutsch als Fremdsprache“ auf.

     

  • Leipziger Buchmesse mit Blick auf die Berge

    Unter dem diesjährigen Motto „Leipzig liest“ wird die Messe und ihr Lesefest vom 13. bis 16. März in der sächsischen Metropole stattfinden. Etwa 3.000 Autoren und Mitwirkende werden erwartet, mit 3.200 geplanten Veranstaltungen verteilt auf 410 Leseorte in der Stadt und auf dem Messegelände.

  • Spielen mit Poesie und Theater

    Das Prager Literaturhaus (Pražský literární dům) organisiert Literatur-Workshops im März und lädt interessierte neun bis 19-Jährige ein.

    Im Zentrum der Workshops stehen Poesie und Theater. Als Sprachspiel sollen sie Kindern und Jugendlichen näher gebracht werden, um ihnen einen spielerischen Zugang zur deutschen Sprache und zu deutschsprachiger Literatur aufzuzeigen.

  • 69. musikalischer Frühlingsanfang

     

    Mit alten Bekannten beginnt am 24. März die 69. Saison des internationalen Musikfestivals „Prager Frühling“ (Pražské jaro). Zum vierten Mal seit 2003 wird die San Francisco Symphony in der tschechischen Hauptstadt vertreten sein. Auf vielfachen Wunsch hin wird das Ensemble mit dem Orchesterwerk Legenden von Antonín Dvořak den Auftakt machen und so dem „Jahr der tschechischen Musik“ Tribut zollen.

  • Unruhe im Messepalast

    Überraschend, bunt und provokant. So ließen sich die Werke von Rudolf Volráb beschreiben. Die Retrospektive im Messepalast der Nationalgalerie zeigt bisher wenig beachtete Gemälde des tschechischen Malers und Grafikers. Sie wird den Fokus vor allem auf die späten Arbeiten des Künstlers legen.

  • Zum 330. Geburtstag von Matthias Bernhard Braun

     

    Jeden Tag überqueren Hunderte Touristen die Karlsbrücke. Vermutlich kennen nur die Wenigsten den Bildhauer Matthias Bernhard Braun, der einige der barocken Statuen zu ihrer Linken und Rechten geschaffen hat. Die Ebenbilder der Heiligen Luitgard, Ivo, Ludmila und Wenzel stammen aus der Werkstatt des böhmischen Meisters.

  • Terminhinweis

    Wegen der LV-Frühjahrstagung findet die Hl. Messe in deutscher Sprache in der Annakapelle der Konkathedrale zur Maria Himmelfahrt in Troppau (Opava) schon am 15. März 2014 statt.

    Wie immer steht der Gottesdienst allen Interessierten offen und der Eintritt ist frei.

  • Der Amazon-Deal

     

    Die Arbeitslosigkeit in Tschechien ist auf einem Rekordniveau. Über 600 000 Menschen leben hierzulande ohne eine geregelte Arbeit. Wenn da der Versandriese Amazon an die Tür klopft und an gleich zwei Orten jeweils mindestens 1 500 Arbeitsplätze schaffen will, würde man wohl eigentlich Begeisterung allenthalben erwarten. Die Bürger in Brünn und in Dobrovíz bei Prag hatten aber einige Zweifel an Amazons Projekt. In der öffentlich geführten Diskussion ging es um Lärmbelästigung durch endlose Lkw-Kolonnen, ständig verstopfte Straßen und Kompensationen für die Anwohner. Erst nach einigen Zugeständnissen konnte man sich nun vorläufig mit dem Stadtrat in Dobrovíz einigen, in Brünn steht die Entscheidung noch auf der Kippe.

  • Kommt „sudetendeutsch“ aus der Mode?

     

    In der Sudetendeutschen Jugend hat sich ein neuer Verein gegründet. In der Sudetendeutschen Jugend (SdJ), Nachwuchsorganisation der Sudetendeutschen Landsmannschaft, kann sich offenbar nicht mehr jeder mit den traditionellen Begriffen und Symbolen identifizieren.

     

  • Barockes Puppentheater

     

    Die Jugendkontakt-Organisation JUKON der Deutschen Minderheit lädt am 26. Februar um 17.00 Uhr in das Pardubitzer (Pardubice) Europa-Vereinshaus. Gezeigt wird die Barock-Komödie „Don Šajn“ (Don Juan) in einer Inszenierung für das Puppentheater.

  • Cocktail 012: Best of Laterna Magika

     

    Mit den Höhepunkten aus den Stücken der letzten Jahre und einer Retro-Revue will das Ensemble Laterna Magika das Publikum in die Nová scéna locken. Die Prämisse lautet: Zurück zu den Wurzeln. Im Falle des avantgardistischen Theaters bedeutet das eine 30-minütige Multimedia-Show, Code 58.08, die in die Aufführung eingebunden ist.

     

  • Ihre LandesZeitung 3/4 erscheint heute

    In der aktuellen Ausgabe widmen wir uns dem Durchgreifen der Justiz gegen alte Seilschaften,  stellen das Projekt "Stolpersteine" vor und sprechen mit der Ackermann-Gemeinde und der Bernard-Bolzano-Gesellschaft über ihr Brünner Treffen "Dialog in der Mitte Europas".

    Im Forum verfolgen wir die Veränderungen bei der Sudetendeutschen Jugend, beschäftigen uns mit den Fastnachtstraditionen und blicken zurück auf das Wirken Gerd Albrechts in Prag.

    In unserem Fortsetzungsroman "Der Adler von Karlsbad" droht das große Fest in letzter Minute zu scheitern.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

  • Ein heikler Auftrag

    Dolmetschen und Übersetzen bei Gericht ist immer eine schwierige Sache. Ein falsches Wort kann unter Umständen das gesamte Urteil beeinflussen. Wie groß muss der Druck erst beim Nürnberger Prozess gewesen sein?

  • Jodeln: Renaissance und Dekonstruktion.

    Der alten Tradition des Jodelns ein neues Gesicht zu geben, das ist das Ziel der Berliner Musikerin Doreen Kutzke. Künstlername: Kutzelina. Zusammen mit DJs und Performance-Künstlern bringt sie die volkstümliche Musik in eine zeitgenössische Form.

  • Kunst und Schatten in Prag

    „Vertraue niemals der Kunst, die keinen Schatten wirft“, so formuliert es der Ästhetiker Mario Perniola, denn diese Kunst hat keine Vergangenheit und keine Gegenwart. Erst durch „Schatten“ erhalten Gegenstände und auch Kunstwerke eine Dimension, aus der sie ihre Identität beziehen können. Mit dieser These haben sich Studenten aus Prag und Wien beschäftigt. Ihre Werke sind seit Anfang Februar in den beiden Städten zu sehen.

  • Bestandsaufnahme

     

    Das internationale Festival „Malá inventura“ (Kleine Inventur) geht bereits in seine 12. Runde. Vom 20. bis zum 26. Februar stellen junge Theaterschaffende aus dem In- und Ausland in Prag ihre Werke vor.

     

  • Pilsen 2015 - Kulturhauptstadt für Grenzgänger

     Europäische Kulturhauptstadt ist ein Titel, mit dem sich Städte gerne schmücken. Er lockt Besucher an, die sich vielleicht sonst nicht in die Region verirrt hätten. Daneben aber bietet diese Kulturinitiative der Europäischen Union seit 1985 auch die Gelegenheit, die kulturellen und gesellschaftlichen Aktivitäten einer Stadt durch Kooperation mit Institutionen aus ganz Europa zu vernetzen.

     

  • Planspiel zum Geschichtsfestival Europe 14/14

    Im Mai treffen sich in Berlin etwa 500 Jugendliche aus ganz Europa, um am HistoryCampus der Bundeszentrale für politische Bildung teilzunehmen. Wer dabei sein möchte, hat noch bis zum 17. Februar Zeit, sich anzumelden.

  • Preisgekrönte Jugendliteratur tourt durch Tschechien

    Noch bis zum 10.Februar ist die Ausstellung „Von allem Anfang an“ (Pěkně od začátku) in der Mährischen Landesbibliothek in Brünn zu sehen.

  • Tag der offenen Tür

    Die Deutsche Schule Prag lädt am 13. Februar 2014 zum Tag der offenen Tür ein, um sich von 10 bis 16 Uhr der Öffentlichkeit zu präsentieren. In dieser Zeit haben interessierte Eltern die Möglichkeit, ihrem Nachwuchs im Klassenzimmer über die Schultern zu schauen und den Unterricht zu besuchen.

  • Tadschikische Pferde im L

     

    Die deutsche Sprache für junge Schülerinnen und Schüler interessant zu gestalten, ist für jeden Lehrer eine Herausforderung. Wenn man vorhandene Interessen nutzen kann, gestaltet sich der Deutschunterricht jedoch für alle Seiten schon wesentlich angenehmer.

  • Drache und Rössle

     

    Zur Feier der bereits 25 Jahre bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Stuttgart und Brünn lädt der Deutsche Kulturverband Region Brünn/Begegnungszentrum Kinder zwischen 5 und 8 Jahren zu einem Malwettbewerb ein. Alle Grundschulen und Kindergärten aus beiden Städten können sich ab sofort und bis zum 15. Februar anmelden.

     

  • Immanuel-Kant-Forschungspreis ausgeschrieben

     

    Zum zweiten Mal sind Akademiker aufgerufen, ihre Arbeiten zum Immanuel-Kant-Forschungspreis des Beauftragten der deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) einzureichen.

     

  • Indianerspuren im Elbsand

     

    Ob man nun Karl Mays Indianer-Romane in den Filmen mit Gojko Mitić, denen mit Pierre Brice oder in Buchform kennengelernt hat, der Ort der Handlung ist doch immer der Wilde Westen. Doch nicht nur in den Filmen, die meist in Kroatien gedreht wurden, ist nicht alles so, wie es zunächst scheint.

     

  • Urkatastrophe digital

     

    Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts nannte einst der amerikanische Diplomat George F. Kennan den Ersten Weltkrieg. In diesem Jahr sind es bereits 100 Jahre seit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914. Die internationalen Verwicklungen und Bündnisse, die diesen Krieg zu einem Weltkrieg werden ließen, sind mittlerweile gut dokumentiert. Was aber verloren zu gehen droht, sind die vielen kleinen zeithistorischen Dokumente, die vom Leben der Soldaten an der Front und der Zivilbevölkerung daheim berichten.

  • Erinnerung, Andenken, Mahnung.

     

    Ab dem 7. Februar zeigt das Mahnmal Terezín (Theresienstadt) in Litoměřice (Leitmeritz) die besten Arbeiten des 16. Jahrgangs des Kunstwettbewerbs „Paměť, vzpomínání, připomínání“ (Erinnerung, Andenken, Mahnung).

  • Die Currywurst erobert Prag

     

    Vergangenes Jahr im September öffnete das Lokal Gurmany seine Türen. Laut dem stolzen Besitzer, Richard Remeš, Prags erstes Restaurant mit ausschließlich original deutscher Küche. Dies war Anlass genug für unseren Mitarbeiter Florian Oertel einen Test zu wagen und dem Gourmet auf den Zahn zu fühlen.

     

  • Zwei Sprachen ein Song

    Jugendliche aus Deutschland und Tschechien im Alter von 15 bis 26 Jahren, die sich für Musik begeistern und ein Wochenende lang Spaß, verbunden mit neuen Herausforderungen und Erfahrungen erleben möchten, haben jetzt die Gelegenheit, sich an einem bi-nationalen Projekt zu beteiligen.

  • Radio verbindet

    Gerne weisen wir unsere Leser auf die Sendung „Sousedé“ (Nachbarn) des Tschechischen Rundfunks Nord (Český rozhlas Sever) hin, die sich jeden Freitag der deutschen Minderheit in Tschechien und den deutsch-tschechischen Beziehungen im Allgemeinen widmet.

  • „Seinen Feind zu finanzieren ist obskur“

     

     Im LZ-Gespräch erklärt Andor Šándor, Sicherheitsexperte und ehemaliger Chef des militärischen Abwehrdienstes, was hinter der Explosion in der Prager palästinensischen Vertretung stand.

     

  • Premiere beim Botschafter

     Am Montag (20.01.2014) fanden sich in der Residenz des österreichischen Botschafters in Prag einige junge Gäste ein, die eine besondere Premiere erlebten. Zum ersten Mal wurden in Tschechien sogenannte Unternehmerführerscheine verliehen. Gleich acht Schüler des Österreichischen Gymnasiums hatten den dazugehörigen Kurs besucht und die Online-Prüfung erfolgreich abgelegt.

  • Rilke ganz neu

     

    Der Verlag Labyrint und das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren haben zusammen eine neu ins Tschechische übersetzte Ausgabe von Rainer Maria Rilkes Poesie und Prosa vorbereitet.

     

  • Attentäter und Anarchisten im Kulturforum

     Das Jahr 1914 markiert einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Der Erste Weltkrieg leitete den Zerfall des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn ein und veränderte die politische Landkarte des Kontinents nachhaltig. Einhundert Jahre später erinnert das Österreichische Kulturforum Prag an diese Zäsur und ihre Folgen.

     

  • Ihre LandesZeitung 1/2 erscheint heute

    LZ 1 2 2014 smallIn der aktuellen Ausgabe beleuchten wir die Prag-Sotschi-Connection,  besuchen das Schloss Loučeň und befragen den Geheimdienstexperten Andor Sandor zu den Geschehnissen in der palästinensischen Botschaft in Prag.

    Im Forum entdecken wir die Currywurst in Prag, blicken auf die Ringvorlesung am Wissenschaftskolleg Österreich-Bibliothek Brünn zurück und erinnern uns an Jan Palach.

    In unserem Fortsetzungsroman flammt neue Hoffnung für die kranke Kamilka auf.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

  • Bohuslav Sobotka - kaum charismatisch, aber lernfähig

    Tschechiens schmächtiger neuer Premier nimmt es in Prag auch mit Schwergewicht Zeman auf.

    Ein Kommentar von Hans-Jörg Schmidt

     

  • Lohnwachstum vieler Branchen in Tschechien weiter rückläufig

     Der rückläufige Trend beim Anstieg der Arbeitsentgelte von Mitarbeitern und leitenden Angestellten in internationalen Unternehmen in Tschechien setzt sich weiter fort.

  • Kooperation am Grenzberg

     Das Künische Gebirge (Královský hvozd) umfasst Teile des Bayerischen Waldes und des mittleren Böhmerwaldes mit dem Gebirgskamm zwischen Osser (Ostrý) und Zwercheck (Svaroh) in der Nachbarschaft zur Oberpfalz. In geologischer Hinsicht gebührt dem Künischen Gebirge eine Sonderstellung, da es aus Glimmerschiefern anstatt der sonst im Bayerischen Wald verbreiteten Gneise und Granite besteht.

  • Erstes Treffen des Netzwerks Man spricht Deutsch im neuen Jahr

     

    In Zusammenarbeit mit der LandesZeitung lädt das Netzwerk "Man spricht deutsch" am 21. Januar zu seiner ersten Geburtagssause in die Prager Hoffa Bar. Alle die gerne Deutsch sprechen, Kontakte knüpfen wollen oder einfach nur kommen um neue Freunde kennen zu lernen, sind herzlich willkommen.

     

  • Otto Benecke Stiftung setzt Ausbildungsprogramm fort

     

    Seit 2007 haben 75 junge und engagierte Bewerber das Programm „Young Potentials Academy You.Pa“ durchlaufen. 91% haben positive Ergebnisse in den Ausbildungsmodulen Jugendmanager, Dozent und Bildungsmanager erzielt. Die meisten Absolventen arbeiten direkt oder indirekt für und in der Jugendarbeit der deutschen Minderheit in ihren Heimatländern und sind bis in die Dachverbände hinein erfolgreich tätig.

  • Spektakuläre Grenzüberschreitungen

     

    Vom 20. Bis zum 31. Januar findet das multimediale „Festival Spectaculare“ statt. Künstler aus Europa und den USA verwischen dann in Prag die Grenzen zwischen den Kunstformen und -stilen.

     

  • Drei Einblicke für Durchblicker

     

    Seit einigen Jahren ist es möglich, Straßenzüge virtuell im Internet zu betrachten. Sowohl Google als auch sein hiesiger Konkurrent Seznam und das zu Microsoft gehörende Bing haben die Welt der Karten und Navigation für sich entdeckt. Wie nah man an die einzelnen Häuser heranzoomen kann und aus welchem Winkel man sie betrachten darf, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich gelöst. Eines aber galt bislang für alle: An der Haustür ist Schluss.

     

  • Essaywettbewerb der Ackermann-Gemeinde

     

     BRÜSSEL. "Was sagt der Umgang mit Minderheiten über den Zustand unserer Demokratie aus?" - unter dieser Frage startet der 4. Europäische Essaywettbewerb, den der deutsche CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler MdEP und sein tschechischer Kollege Dr. Libor Rouček MdEP, ČSSD-Politiker, ausgelobt haben.

     

  • Neue Saison der Musikbrücke Prag-Dresden beginnt

     Orchester Collegium 1704Am 31. Januar beginnt mit dem ersten Konzert die neue Saison der Musikbrücke Prag-Dresden. Im Kloster Břevnov erklingen dann unter dem Titel „Die Kunst des Kontrapunkts“ Werke von Schülern des österreichischen Barock-Komponisten Johann Joseph Fux.

     

  • Probebühne Brünn, Aufführung Wien

     

    WIKO Bruenn Adolph StillerBrno (Brünn). War für den Architekten Theophil von Hansen Brno/Brünn wirklich nur eine Probebühne für seine Konzepte und zeigte er seine Kunst in vollen Zügen tatsächlich erst in Wien? Adolph Stiller, Kurator der diesjährigen Hansen-Jubiläumsausstellung in Wien, setzte sich Mitte November 2013 in seinem Vortrag an der Masaryk-Universität Brünn mit dieser Frage auseinander. Mehr...

     

  • Deutsche Baukunst 1910–1945 wiederentdeckt

     

    Moderatorin Manuela Kopřiva und Petr PelčákBrno (Brünn). Für viele Menschen stellen die zwanzig Jahre der Ersten Tschechoslowakischen Republik (1918–1938) die goldene Zeit der tschechischen Geschichte dar. Die aufblühende Industrie, das reiche kulturelle Leben und die allgegenwärtige Modernität seien die deutlichsten Beweise für den Aufschwung der jungen tschechoslowakischen Gesellschaft. Die damalige Architektur, die den Zeitgeist dieser Epoche der Nachwelt aufzeigen kann, zählt ebenfalls dazu. So wie die Republik allerdings kein rein tschechoslowakischer Nationalstaat war, so umfasste auch die Baukunst von damals viel mehr als nur die staatlich geförderte „Weiße Moderne“. Mehr...

     

  • Haus ohne Eigenschaften? Ein fremdes Haus!

     

    Wolfgang Müller-FunkBrno/Brünn. Welche Rolle spielt die Baukunst im Werk des österreichischen Romanciers Robert Musil mit Brünner Familienhintergrund? Eine Antwort versuchte der Vortrag „Das Haus ohne Eigenschaften“ von Wolfgang Müller-Funk vom Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Wien Ende November an Hand von Musils berühmtem Romanfragment zu geben. Mehr...

     

     

  • Weihnachtliche Grüße von der LandesZeitung

    Weihnachtsgrüße der LZ-Redaktion

    Die Redaktion der LandesZeitung wünscht Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

  • Das Haus Tugendhat und seine Bewohner

    WIKO Bruenn Ivo Hammer, Daniela Hammer Tugendhat und Mojmír Jeřábek Brünn/ Brno. „Ich spreche hier als Tochter von Grete und Fritz Tugendhat“ – Mit diesen Worten wurde der Vortrag von Daniela Hammer-Tugendhat an der Masaryk-Universität am 2. Dezember 2013 eingeleitet. Obwohl sie als Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Wien lehrt, hat sie diesmal dem Publikum eine Familiengeschichte dargeboten. Sie selbst wohnte zu keiner Zeit im Haus Tugendhat, ihre Kenntnisse entstammen Gesprächen mit ihrer Mutter und anderen Angehörigen.

  • Fleißig füar unna Vaterland

    Kurzbericht für die Jahresversammlung

    vom „Bund der Deutschen- Landschaft Egerland“ am 16. November 2013

    Måla Richard (Sulko), Vüarstäiha(r/Vorsitzender

    Auch im Jahre 2013 waren alle sechs Ortsgruppen vom „Bund der Deutschen- Landschaft Egerland“ (BdD-LE) und der Vorstand voll im Einsatz in Sache Erhalt des Egerländer Kulturgutes. Ganz besonders zu erwähnen sind folgende Maßnahmen: Schon im zwanzigsten! Jahrgang erscheint unser Mitteilungsblatt, das „Eghalånd Bladl“. In diesem Jahr wurde jedoch der Weiterbestand deutlich bedroht: die alljährliche Zuwendung wurde ohne Vorwarnung um 43% gekürzt. Weil wir das erst im März erfahren haben, konnten wir erst ab der Mai- Ausgabe reagieren. Die Auflage wurde von 250 auf 180 Stück gekürzt, die freien Exemplare bekommen nur ganz wenige Personen. Auch die Anzahl der Seiten wurde von 6 auf 4 heruntergesetzt. Der zweite Schlag kam von der Post: ab Juli wurde das Porto um 50% in Tschechien und 25% im Ausland erhöht. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei einigen Abonnenten, die mit einer Spende zur Rettung von diesem wichtigen Info- Blatt beigetragen haben. Die zweite wichtigste Nachricht ist der Generationswechsel in der Führung unseres Begegnungszentrums. Nach zwölf Jahren guter Arbeit scheidet Frau Krista Hruba zum Jahresende aus und am 1. Januar 2014 beginnt ihre Tochter Manuela Jordan die Arbeit. Das war der Beschluss der Trägergesellschaft im Juni. Wir danken der Krista für ihre Arbeit und wünschen ihre Tochter viel Erfolg. Weil sich der Satzung nach auch die Führung der Trägergesellschaft an den zweiten Träger, den „Bund der Eghalånda Gmoin“ ging, wünschen wir dem neuen Vorsitzenden, Dr. Wolf- Dieter Hamperl viel Erfolg. An dieser Stelle bedanke ich mich beim BdEG für die Unterstützung bei der Stärkung der Arbeit im BGZ, ganz speziell bei der Helga Burkhardt, Günther Wohlrab und Jutta- Sybille Aglas – Baumgartner. Diese Arbeit wurde bei der Auswertung der BGZ bei der LV anerkannt. Bei der „Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien“ (LV) hat der BdD-LE auch fleißig mitgearbeitet. Der Vorsitzende wurde am 27. 10. 2013 wieder ins Präsidium gewählt. Die wichtigste Sache für unsere Öffentlichkeitsarbeit, unsere Homepage wird regelmäßig besucht und ist immer noch die beste in unserem Land, alle Egerländer nicht vergessen. Unsere Volkstanzgruppe konnte sich bei mehreren Maßnahmen zeigen. Der wohl wichtigste Auftritt folgte in Straznice, wo wir zum ersten Mal waren und vor dreitausend Zuschauern unser Können zeigten. Es wäre noch sehr viel zu berichten, ich empfehle jedoch unsere Internetseite, wo noch sehr viel mehr über unsere Arbeit zu finden ist. Ich will mich bei allen bedanken, die an meiner Seite seit 1995, als ich zum Vorsitzenden gewählt wurde, standen. Ganz besonders bei meiner Frau Irene, meinen Kindern und Vorstandsmitgliedern.

    Vagelt´s Gott!

  • Erzgebirgler in Dresden

     

    Projekt des Bundes der Deutschen, Region Erzgebirge und sein Vorland, und des Gymnasiums Chomutov, Mostecká 3000

    Gemeinsame Fahrt der Bundesmitglieder, der Schüler und der Lehrer des Gymnasiums nach Dresden und Moritzburg

     

  • Historische Bibliothek für das Internetzeitalter

    Cassovia DigitalisDie feierliche Abschlussveranstaltung am 14. Dezember markierte den Ausklang des Jahres als Kulturhauptstadt Europas für das ostslowakische Košice (Kaschau), das sich diese Ehre 2013 mit dem französischen Marseille teilte. Nächstes Jahr übernehmen das lettische Riga und das schwedische Umeå den Titel, bevor 2015 mit Pilsen auch Tschechien wieder eine europäische Kulturhauptstadt bekommt.

    Für Košice war 2013 ein Jahr voller Ausstellungen, Theaterstücke, Konzerte und Vorträge. Es bleibt aber glücklicherweise mehr zurück als nur schöne Erinnerungen und viele Fotos. Das Digitale Forum Mittel- und Osteuropa (DiFMOE) hat das Kulturhauptstadtjahr zum Anlass genommen, zusammen mit Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen aus der Slowakei, Österreich, Ungarn und Deutschland der Öffentlichkeit einen besonderen Wissensschatz zu erschließen. Es wurden schriftliche und bildliche Zeugnisse der langen multiethnischen Vergangenheit der Stadt zusammengetragen und digitalisiert. Damit konnten sie nicht nur vor dem Zahn der Zeit geschützt werden, sondern stehen jetzt auch erstmals allen Interessierten im Internet frei zur Verfügung. Das wertvolle Kulturgut umfasst Periodika, wissenschaftliche Literatur, religiöse Schriften unterschiedlicher Konfessionen, Volksliteratur, aber auch Stadtansichten und Kartenmaterial. Der erfasste Zeitraum der Werke reicht dabei von den Anfängen des Druckwesens in Košice bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts.

    Für das Projekt der digitalen Stadtbibliothek wurde die Internetseite cassiovia-digitalis.eu eingerichtet, die neben Slowakisch, Ungarisch und Englisch auch auf Deutsch abgerufen werden kann.

  • Ihre weihnachtliche Landeszeitung 26 erscheint heute

    LandesZeitung 26 2013Die aktuelle Ausgabe steht ganz im Zeichen der Weihnachtszeit und des Jahresendes. Ein satirischer Jahresrückblick aus einer ungewohnten Perspektive und eine Übersicht der wichtigsten Ereignisse des letzten Jahres in Tschechien gehören ebenso dazu, wie die Vorstellung des Dokumentarfilms "Böhmische Dörfer", ein weihnachtlicher Spaziergang durch Brünn und viele Grüße von den Verbänden der Deutschen in Tschechien, sowie unserer Kooperationspartner.

    In der speziellen Literaturbeilage erklimmen wir die Schneekoppe, stellen das preisgekrönte Buch „Die Deutschen“ von Jakuba Katalpa vor und veröffentlichen vorab Auszüge aus dem Roman in der deutschen Übersetzung von Doris Kouba.

    Freunde der beliebten Serie „Der Adler von Karlsbad“ erleben diesmal Mattonis hadern mit Gott.

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

     

  • Havels unpolitische Politik kontrovers

    Dominikánská 8 Anlässlich des zweiten Todestages von Václav Havel veranstaltet das Kultur- und Bildungszentrum Dominikánská 8 in Prag am 19. Dezember einen Diskussionsabend zum Thema „Václav Havel: Ein problematisches politisches Erbe“ (Václav Havel: Problematický politický odkaz). Erörtert werden soll zunächst, worin nun genau das politische Vermächtnis Havels besteht. Im zweiten Schritt sollen dann die positiven und negativen Aspekte dieses Erbes angesprochen werden.

    Dazu haben sich die Veranstalter neben dem Historiker Jiří Suk auch den Publizisten Bohumil Doležal eingeladen, den die Leser der LandesZeitung spätestens seit seinem Interview für die LZ 24/25 kennen. Im LZ-Interview hatte Doležal bereits den politischen Stillstand in Tschechien seit der Samtenen Revolution beklagt. Für Gesprächsstoff dürfte also ausreichend gesorgt sen.

    Weitere Informationen zum Diskussionsabend finden Sie auf den Seiten des Veranstalter: hier.

  • Eine Bühne voller Hassobjekte

    meetfactorytheaterRainald Goetz, Jahrgang 1954, ist spätestens seit seinem Auftritt beim Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis 1983 in der Kunstszene kein Unbekannter mehr. Damals hatte er sich während des Lesens seines Textes vor laufenden Fernsehkameras mit einer Rasierklinge die Stirn zerschnitten. Das brachte ihm zwar viel Aufmerksamkeit, aber auch Kritik ein. Schon damals wurde dieser Auftritt auch als öffentlichkeitswirksame Show und damit ein Angriff auf die ehrwürdige Einrichtung „Ingeborg-Bachmann-Preis“ gesehen. Er bekam 1983 keinen Bachmann-Preis, den Hauptpreis erhielt Friederike Roth für „Das Buch des Lebens“. Dafür ging Goetz als sicherlich bekanntestes neues Gesicht von der Bühne. Diese Erfahrung der wirksamen, gelebten Provokation übertrug er auch stets in seine Werke.

    In seinem Theaterstück „Festung“ aus dem Jahr 1992 widmet sich Goetz den Meilensteinen der jüngeren deutschen Geschichte. Er nutzt die Bühne jedoch nicht für einen simplen Rückblick, sondern lässt historische Figuren auftreten, nur um sie nach allen Regeln der Kunst zu zerlegen. Dazu dient ihm auch ein sehr komplexer Sprachstil, der das Stück zu einer Herausforderung für Regisseure, Schauspieler und das Publikum macht.

    Die Prager MeetFactory zeigt „Festung“ nun erstmals in der Regie von Miroslav Bambušek in einer tschechischen Übersetzung von Martina Černá. Unter dem Titel „Pevnost“ haben die tschechischsprachigen Zuschauer nun die Gelegenheit Goetz‘ dramatisches Wüten zu erleben und sich selbst ein Urteil zu bilden: Alles nur Publicity Stunt, oder doch pointierter Inhalt?

    Die Premiere des Stückes findet am 20.12. um 20 Uhr in der Prager MeetFactory statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Stück selbst und ein Interview mit dem Regisseur (auf Tschechisch) finden sie auf den Seiten der MeetFactory: hier.

  • Spuk in der Stadtbibliothek

     

    Der Student von PragEs ist der erste Autorenfilm in der Geschichte der Kinematographie und gleichzeitig einer der ersten Horrorfilme: Der arme Student Balduin verkauft sein Spiegelbild für 100.000 Gulden, um seinen sozialen Status zu erhöhen und um sich voll in das Gemeinschaftsleben einbinden zu können. Das gelingt ihm zwar, sein Doppelgänger verfolgt ihn jedoch ständig.

    Der Student von Prag greift Motive aus dem Werk von Oscar Wilde oder E.T.A. Hoffmann auf, basiert allerdings auf einem Originaldrehbuch. Trotz mehrerer Änderungen des Filmmaterials während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt die erste Version aus dem Jahr 1913 als die gelungenste – dank ihrer dunklen Atmosphäre, der schauspielerischen Leistungen und der wunderbar eingefangenen Kulisse Prags.

    Der in Tschechien wenig bekannte Stummfilm wurde vor genau 100 Jahren gedreht. Gefeiert wird dieses einzigartige Jubiläum mit einer vorweihnachtlichen Vorführung. In der Stadtbibliothek haben Sie nun die Gelegenheit, den Film unterlegt mit exklusiver Live-Begleitung des Musikduos Kazety zu sehen. Die Besonderheit: Der Film wird von einer 35mm-Kopie projiziert!

    Weitere Informationen zur kostenlosen Veranstaltung am 15.12. um 19 Uhr finden Sie auf den Seiten der Prager Stadtbücherei: hier.

     

  • 150 Jahre Handelsakademie Reichenberg

     

    -   Die Handelsakademie Reichenberg (Obchodní akademie a Jazyková škola Liberec) beging in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum und ist damit die älteste Schule mit ökonomischer Ausrichtung in der Tschechischen Republik. Sie verbindet Tradition und Erfahrung mit modernem Unterricht und internationaler Zusammenarbeit. Anlässlich des Jubiläums fand am 18. Oktober ein Tag der offenen Tür für Absolventen statt. Dort kam es zu vielen interessanten Begegnungen zwischen ehemaligen Mitschülern und Professoren. Daneben wurden auch Neuigkeiten und Entwicklungen an der Handelsakademie vorgestellt. 

         Die Schule bietet drei Abiturfachgebiete: das ökonomische Lyzeum, die Handelsakademie und die Ausbildung im Bereich der öffentlichen Verwaltung. So kann auf die individuellen Stärken der Schüler eingegangen werden, während sie Kernkompetenzen für ihr späteres Berufsleben erlernen. Dazu zählen neben der sicheren Kommunikation in zwei Fremdsprachen auch Computerkenntnisse, Fachkompetenz und Allgemeinbildung. Die Schule verfügt über sieben Computerräume und mehrere Klassenzimmer mit Datenprojektoren. Hinzu kommt eine schnelle Anbindung ans Internet mit lokalem WLAN und ein Auditorium samt Fernsehgelegenheit. Während des gesamten Schuljahres stehen den Schülern auch eine Kantine und eine Bibliothek mit 4 000 Titeln zur Verfügung. Den modernen Eindruck komplettiert die neue Möblierung des Gebäude.

         Weitere Informationen zur Handelsakademie finden Sie auf den Seiten der Schule: hier.

     

  • Vortrag zur Vertreibung

     

    mährischelandesbibliotjekDie Mährische Landesbibliothek lädt heute (10.12) um 18 Uhr im Rahmen des Zyklus „Unterschiedliche Sprachen – gemeinsame Geschichte(Odlišné jazyky - společné dějiny) zum Vortrag „Die Vertreibung der Deutschen. Unvermeidbarkeit der Geschichte oder verhängnisvoller Fehler?“ (Odsun Němců. Nevyhnutelnost dějin nebo osudná chyba?) des Vorsitzenden des wissenschaftlichen Rates des Instituts zur Erforschung totalitärer Regime, Adrian Portmann – von Arburg.

    Der Vortrag und die anschließende Diskussion finden in tschechischer Sprache statt. Diese Veranstaltung schließt den Zyklus für dieses Jahr ab. Alle vergangenen Vorträge sind auf den Seiten der Bibliothek als Audio-Datei im Internet frei erhältlich. Sie finden dort auch weitere Informationen zum Thema und zur Reihe: hier.

     

  • 90 kurze Minuten vor 90 langen Jahren

     

    Die Germanistik-Fakultät der Universität Aussig lädt morgen (11.12.) um 12 Uhr zum Vortrag „Stefan Zwicker: Die Erlaubnis zum Fußballspiel“. Stefan Zwicker, der an der Bonner Universität das Habilitationsprojekt Fußball und Nationalitätenkonflikten in den böhmischen Ländern und Oberschlesien betreibt, widmet sich in seinem Vortrag dem Thema des Fußballs in der Prager deutschen und tschechischen Literatur. Dabei wird er neben Reportagen und Feuilletons von Egon Erwin Kisch auch jene Werke von Eduard Bass und Karel Poláček ansprechen, in denen sich alles um das runde Leder dreht.

    Der Vortrag wendet sich sowohl an Germanisten als auch an Historiker.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf den Facebookseite zum Vortrag: hier. und auf den Seiten der Fakultät: hier.

     

  • Ihre Landeszeitung 24/25 erscheint heute

    LZ 24-25In der aktuellen Ausgabe finden Sie unter anderem ein Interview mit dem Publizisten und Politologen Bohumil Doležal zum politischen Stillstand, einen Ausblick auf die Auswirkungen des Koalitionsvertrages zwischen CDU und SPD auf die Minderheitenförderung und Ausflugstipps in mittelalterliche Bergbaustollen, zum schnellsten Lift im Osterzgebirge und auf winterliche Weihnachtsmärkte.

    Im Forum blicken wir zurück auf die Konferenz der nationalen Minderheiten, widmen uns dem langen Weg zur Versöhnung in Postelberg und schauen noch einmal nach Hradec Husákové, dem fiktiven Austragungsort des Planspieles der Landesversammlung in Prag.

    Freunde der beliebten Serie „Der Adler von Karlsbad“ erfahren diesmal, wie Mattonis Pläne für Amerika eine entscheidende Wendung nehmen. 

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

  • Aktive Jugendliche gesucht

    Logo-česko-německého-fóra-mládežeDas Deutsch-Tschechische Jugendforum sucht für seinen 8. Jahrgang noch Teilnehmer. Jugendliche mit einem regen Interesse an Bildung, kulturellem Austausch und Kommunikation sind eingalden, sich noch bis zum 15. Dezember für den Jahrgang 2014/2015 (März 2014 bis Juli 2015) zu bewerben.

    Als binationales Projekt bietet das Jugendforum 30 Jugendlichen aus Deutschland und Tschechien einen gemeinsamen Ausgangspunkt für Workshops und Diskussionen. Dazu treffen sich die Teilnehmer viermal abwechselnd in Deutschland und Tschechien in großer Runde und zwei weitere Male in kleineren Arbeitsgruppen, bevor alle bei einer gemeinsamen Konferenz das Jahresthema noch einmal Revue passieren lassen. In den Arbeitsgruppen werden Konzepte ausgearbeitet, wie man die Stimme der Jugend in die deutsche und tschechische Gesellschaft und Politik tragen kann.

    Die Treffen finden auf Deutsch statt, tschechische Sprachkenntnisse sind erwünscht, jedoch nicht zwingend erforderlich für eine Bewerbung. Die Einladung des Jugendforums richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren, die Kosten für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung werden vom Projektträger übernommen.

    Weitere Informationen zur Bewerbung, zum Projekt und zu früheren Jahrgängen finden Sie auf den Seiten des Jugendforums: hier.

  • Weihnachtslieder in Brünn

    Am 2. Dezember ertönten zum 3. Mal auf dem Brünner Krautmarkt/Zelný trh
    Weihnachtslieder in deutscher Sprache, ausgerichtet vom DSKV (Deutscher
    Sprach- und Kulturverein).

    Unterstützt wurden der kleine Chor von einem jungen tschechischen Fan.

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    Fotos von Jarmila Pechová

  • Aussiger Kunstmarkt rechtzeitig zu Weihnachten

    tvorive ustiUnter dem Titel „Tvořivé Ústí“ veranstaltet die Stadt Aussig am 7. Dezember ab 10 Uhr einen Jahrmarkt für Künstler, Kunstliebhaber und all jene, die einfach Freude an schönen Dingen haben. Dutzende bildende Künstler, Kunsthandwerker und begabte Kunststudenten aus der Region werden ihre Werke ausstellen und zum Verkauf anbieten. Zum Repertoire gehören Bilder, Statuen, Keramik, Glasgegenstände und Accessoires.

    Ihre Teilnahme haben schon Helena Kitová, Václav Lácha, Růžena Petráková, Zdeňka Urbanová und Eva Vágnerová zugesagt. Weitere bekannte Namen und Neuentdeckungen sind nicht ausgeschlossen.

    Die Veranstaltung findet im Aussiger Stadtmuseum statt. Weitere Informationen finden Sie auf den Facebook-Seiten von „Tvořivé Ústí“: hier.

     

  • Vortrag zu Justizverbrechen der NS-Zeit

     

    stsg-logoDie Gedenkstätte Münchner Platz Dresden und die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora laden zur Vortragsveranstaltung „‘…hat sich am deutschen Volk versündigt‘ Dr. Michael Löffelsender über ‚Volksschädlinge‘ vor NS-Gerichten“ ein. Am 10. Dezember wird Michael Löffelsender anlässlich des Tages der Menschenrechte seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema der NS-Justiz vorstellen und an der Strafrechtspraxis des Oberlandesgerichts Köln in der NS-Zeit detailliert darlegen. Im Zentrum des Vortrages stehen Fragen zu Hintergrund und Kontext der Urteile, zur Entstehung des Konstrukts „Volksschädling“, zu den verhängten Strafen und auch zur Aufarbeitung der Justizverbrechen nach 1945.

    Gleichzeitig findet die Ausstellung „Verurteilt. Inhaftiert. Hingerichtet. Politische Justiz in Dresden 1933-1945 || 1945-1957“ in der Gedenkstätte statt, die am Tag der Menschenrechte drei Stunden länger als üblich, nämlich bis 19 Uhr, geöffnet bleibt.

    Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Vortragsveranstaltung finden Sie auf den Seiten der Stiftung Sächsische Gedenkstätten: hier.

     

  • Veranstaltungen der Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen im Dezember

    08.12.

    13:00 - Weihnachtstreffen mit Mitgliederversammlung, Kinderprogramm und Tombola / Kulturhaus Markersdorf

     

    18.12.

    09:15 - IX. Eichendorff-Schüler-Wettbewerb / Hultschiner Schloss (LZ-Vorbericht)

  • Österreichs beste Kurze

    Filmpreis Logo 150dpiIm Januar wird wieder der Österreichische Filmpreis der Akademie des Österreichischen Films vergeben. Grund genug, sich noch einmal die letztjährigen Kandidaten anzusehen und vielleicht selbst seinen Sieger küren. Freunde des Kurzfilms haben dazu am Nikolaustag (06.12.) in Reichenberg die Gelegenheit. Die Österreichische Kurzfilmschau zeigt nämlich nicht nur den besten österreichischen Kurzfilm 2013, „Unser Lied“ von Catalina Molina, sondern auch noch besonders gelungene Filme, die zumindest die Vorrunde des Wettbewerbs überstanden haben. Die Vorauswahl für diese Veranstaltung, die Animationen und Spielfilme gleichberechtigt zeigt, traf die Akademie des Österreichischen Films in Kooperation mit den Kurzfilmfestivals Vienna Independent Shorts und Shortynale Klosterneuburg.

    Die Kurzfilmschau findet in Zusammenarbeit mit der Österreich-Bibliothek, der Wissenschaftlichen Bibliothek in Reichenberg und der Bürgervereinigung zur Rettung des Kino Varšava statt. Gezeigt werden insgesamt sieben Filme in zwei Blöcken. Die Vorführungen finden in Originalsprache statt und sind englisch untertitelt.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung, zu den Filmen und zu den Veranstaltern finden Sie auf den Seiten des Österreichischen Kulturforums: hier.

  • Auf den Spuren vergessener Romantiker

    K1024 seume plakatDas Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren nimmt das 250. Geburtsjahr des Dichters Johann Gottfried Seume zum Anlass, diesen mittlerweile fast vergessenen Vertreter der Romantik wieder etwas mehr in das Licht der Öffentlichkeit zu stellen. Dazu lädt das Haus morgen (03.12.) zu einem Vortragsabend ein. Neben wisenschaftlichen Beiträgen zum Leben Seumes, wird auch ein Ausschnitt aus seinem Werk „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“ zu hören sein. Darin beschreibt Seume seine Wanderung durch das Erzgebirge und von Aussig nach Prag.

    Seume, den seine Erlebnisse als Soldat in Amerika stark geprägt hatten, war zeitlebens ein Verfechter der Freiheit des Einzelnen und ganzer Völker. Seine Reisebeschreibungen gelten daher auch als genaues Abbild der Zeit, das ohne zu beschönigen die Lebensumstände der Bevölkerung aufzeigt.

    Der auch heute noch bekannte Sinnspruch „Wo man singt, da lass' dich ruhig nieder / böse Menschen haben keine Lieder“ gilt Literaturwissenschaftlern übrigens als Abwandlung einer Strophe des Seume-Gedichts „Die Gesänge“.

    Mehr zu Johann Gottfried Seume und zur Veranstaltung erfahren Sie auf den Seiten des Literaturhauses: hier.

  • Veranstaltungen des Schlesisch-Deutschen Verbandes in Troppau im Dezember

    04.12. 

    16:00   - Nikolotreffen für Kinder / Begegnungszentrum

     

    11.12.

    15:00   - Vorweihnachtstreffen der Deutschen in Troppau / Restaurant Astron, Ratibořská 101, Troppau - Katharein

     

    28.12.

    16:30   - Regelmäßiger Gottesdienst der Deutschen Katholischen Gemeinde in deutscher Sprache (jeden vierten Samstag im Monat) / Konkathedrale, Annakapelle

  • Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds stellt Jahresthema 2014 vor

    dt tsch zukunftsfondsSeit 2012 stellt der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds jedes Jahr ein neues Thema in den Fokus seiner Förderung. Grenzübergreifende Projekte mit aktiven Partnern auf deutscher und tschechischer Seite können neben der durchgängigen Förderpraxis auch speziell zu dem gerade aktuellen Jahresthema Anträge auf Beihilfen einreichen, die dann 70% der Gesamtkosten erreichen können. Dieses Setzen eines Förderschwerpunktes wurde 2012 mit dem Thema Sprachförderung erfolgreich getestet. Das Jahr 2013 stand dann unter dem Motto „Erziehung zur Demokratie und Prävention von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus“. Zu diesem Thema wurden bereits 33 Projekte unterstützt und Anfang Dezember sollen noch einmal zehn weitere Kooperationsabkommen geschlossen werden. Im nächsten Jahr lenkt der Zukunftsfonds sein Augenmerk auf ein brisantes Thema, das gerade in der deutsch-tschechischen Grenzregion für Probleme und Vorurteile sorgt. Es geht um den Drogentourismus und darum, wie man die Drogenprävention effektiver und grenzübergreifend gestalten kann.

    Gerhard Krones, Leiter der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme im oberpfälzischen Weiden, wies anlässlich der Vorstellung des neuen Jahresthemas „Drogenprävention“ auf die seit 2011 sprunghaft angestiegene Zahl der Crystal Speed Nutzer in Bayern hin. Das schüre in der Grenzregion Ängste und Vorurteile, weil Tschechien auch in den Medien immer wieder als Crystal-Herkunftsland genannt werde. Die Drogenproblematik ist aber ein gesamtgesellschaftliches und grenzübergreifendes Problem, das man nicht nur mit rigoroser Bestrafung der Nutzer lösen kann. Die Oberpfälzer Initiative „Need no Speed“ versucht deshalb schon jetzt die Prävention auf ein breites Fundament zu stellen. Es findet eine Vernetzung zwischen Eltern, Lehrern und Polizei statt, noch bevor in den Schulen Präventionsmaßnahmen an die Schüler herangetragen werden. Man hofft so, die Wirkung nachhaltiger gestalten zu können. Um aber wirklich das Problem des Drogenkonsums in der Grenzregion angehen zu können, ist man auf die Mithilfe tschechischer Partner angewiesen.

     

  • Zukunft für den Zukunftsfonds

    Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD öffnet dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds eine Perspektive über 2017 hinaus.
     

    Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt und darin dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds (DTZF) eine Perspektive über 2017 hinaus zugesichert. Der Koalitionsvertrag wurde von den Parteichefs am Mittwoch bereits vorläufig unterzeichnet. „Wir begrüßen außerordentlich die Priorität, die der Koalitionsvertrag den deutsch-tschechischen Beziehungen beimisst“, erklärte der tschechische Geschäftsführer des Zukunftsfonds Tomáš Jelínek in einer aktuellen Stellungnahme. „Für uns ist das ein starkes Signal, dass unsere Arbeit für Versöhnung, Verständigung und Kooperation von Tschechen und Deutschen auf einen breiten gesellschaftlichen Konsens in Deutschland trifft“, ergänzte der deutsche Geschäftsführer Joachim Bruss.

    Im Kapitel „Starkes Europa: Europäische Außen- und Sicherheitspolitik“ bekennt sich die große Koalition dazu, „bilaterale Initiativen mit unseren mitteleuropäischen Partnern“ ausbauen zu wollen. „Dem Deutsch-Tschechischen Gesprächsforum und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sichern wir eine Perspektive über 2017 hinaus“, heißt es im Wortlaut.

    Bereits zum 15-jährigen Jubiläum des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds hatten sich in der ersten Jahreshälfte zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie führende Politiker aus beiden Ländern für eine Fortsetzung der Arbeit des Zukunftsfonds ausgesprochen, unter ihnen Bundestagspräsident Norbert Lammert und der ehemalige tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg. Seine Arbeit nahm der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds 1998 auf. Die Regierungen beider Länder hatten seine Entstehung in der Deutsch-Tschechischen Erklärung vom Januar 1997 festgeschrieben und 2006 eine Verlängerung der Tätigkeit um weitere zehn Jahre beschlossen.

    Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds fördert gezielt Projekte, welche die Menschen beider Länder zusammenführen, Einblicke in die Lebenswelten, die gemeinsame Kultur und Geschichte ermöglichen und die Zusammenarbeit stärken. Jährlich können durch die Unterstützung des DTZF über 500 Projekte verwirklicht werden mit einer Fördersumme von insgesamt rund drei Millionen Euro. In den ersten zehn Jahren seiner Existenz hatte der DTZF auch die zentrale Rolle bei der Entschädigung tschechischer NS-Opfer inne.

  • Konzert zum Chanukka-Auftakt

    ChanukiaZum ersten Tag des jüdischen Lichterfestes Chanukka veranstaltet das Prager Symphonieorchester morgen (28.11.) ein festliches Konzert. Als Auftakt des achttägigen Festes werden in der Prager Kirche der Heiligen Simon Zelotes und Judas Thaddäus traditionelle jüdische Lieder vorgetragen vom Mährischen Kammerchor zu hören sein. Außerdem erklingen Petr Koříneks Kompositionen „Todesfuge“ und „Ano, je to možné!“. Die Rezitatoren Jana Orlická und Alfred Strejček werden begleitet vom Prager Jazz Septett und vom Saiteninstrumente-Orchester des Prager Konservatoriums unter der Leitung von Jiří Šimáček.


    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie auf den Seiten des Symphonieorchesters: hier.

  • Karibische Musik aus Deutschland zu Besuch

    gentlemanBei Reggae denkt man zunächst an Jamaika und Bob Marley, doch der ursprünglich karibische Musikstil hat mittlerweile die ganze Welt erobert. Der bekannteste Reggae-Interpret aus Deutschland heißt Tilmann Otto und tritt unter dem Künstlernamen „Gentleman“ auf. Er hat seine Liebe zum Reggae direkt an der Quelle, nämlich Jamaika, gefunden. Dorthin war er als 18-Jähriger gereist, um die dortige Kultur und Lebensweise kennenzulernen. Die Insel und ihre Bewohner haben einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen und seit dieser Zeit nennt er das Eiland seine zweite Heimat. Seine Musikkarriere begann er als DJ. Bekannt wurde er aber mit dem Lied „Tabula Rasa“ der deutschen Hip-Hop-Combo Freundeskreis bereits in den späten 1990er Jahren. Danach startete der sympathische Sänger aus Osnabrück aber auch als Solokünstler richtig durch. Mit großer Begleitband tourte er durch ganz Europa, Afrika und Amerika und ist einer der ganz wenigen europäischen Reggae-Künstler, deren Musik auch auf Jamaika gehört wird.

    Nach einigen Auftritten in Polen kommt er heute für ein einziges Konzert mit seiner neuen Band „The Evolution“ in den Prager Lucerna Klub, bevor es mit seiner „New Day Dawn Tour 2013“ in die Niederlande und nach Österreich weitergeht.

    Weitere Informationen zum Konzert finden Sie auf den Seiten des Lucerna Klubs: hier.

  • Rezitationswettbewerb wird fortgesetzt

    Foto Flyer TitelseiteDas Prager Literaturhaus deutsch-sprachiger Autoren und der Rotary Club Bohemia laden junge Rezitationstalente ein, ihre Begabung einem großen Publikum zu präsentieren. Bereits zum vierten Mal veranstalten sie gemeinsam den „Deutschsprachigen Rezitationswettbewerb" im Rahmen der Kampagne „šprechtíme". Zum Mitmachen aufgerufen sind Kinder und junge Erwachsene zwischen 7 und 17 Jahren. Damit auch alle jungen Talente eine Chance auf die Teilnahme am Finale vor Publikum und Fachjury haben, wird nicht nur zwischen Altersgruppen, sondern auch zwischen Muttersprachlern und denen unterschieden, die die Deutsche Sprache gerade erst lernen. Und für besonders Wagemutige gibt es noch die Kategorie der musikalischen Interpretation literarischer Texte. Es gibt keinen vorgegebenen Text, so dass die Schüler die freie Auswahl aus dem riesigen Fundus deutschsprachiger Literatur haben. Bewertet werden neben der sprachlichen Richtigkeit auch Authentizität, Ausdruck und kreative Umsetzung.

    Die beiden Besten der jeweiligen Kategorien dürfen im April 2014 beim Galaabend zum Finale gegeneinander antreten. Vor großem Publikum wird dann eine Fachjury die Sieger küren. Anmeldungen zum Wettbewerb sind bis noch zum 14.02.2014 möglich.

    Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf den Seiten des Literaturhauses: hier.

     

  • Von deutschen und tschechischen Radiowellen

    radioVom 28.11. bis zum 30.11. lädt der Adalbert Stifter Verein in das Prager Goethe-Institut zu einer internationalen Hörfunkkonferenz. Im Fokus stehen dabei die Anfänge des tschechoslowakischen Rundfunks und die Entwicklung des deutschsprachigen Programms. Dabei werden auch die Programme der deutschen Sender vor und nach dem Münchner Abkommen, sowie die Ausstrahlungen deutschsprachiger Sender in anderen Ländern verglichen.

    In 14 Referaten widmen sich die Vortragenden so der Entwicklung des Rundfunks von der ersten Tschechoslowakischen Republik bis hin zur NS-Kulturpolitik in den besetzten Gebieten. Damit schließt die Konferenz an Tagungen und Forschungsprojekte des Adalbert Stifter Vereins der vergangenen Jahre an, die sich bereits mit anderen Teilaspekten der Kulturgeschichte dieses Zeitraums beschäftigten.

    Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf den Seiten des Adalbert Stifter Vereins (hier) und auf denen des Goethe-Instituts (hier).

  • Wettbewerb zum Abschluss des Eichendorff-Gedenkjahres

    EichendorffDie Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen ruft Schüler und Studenten im Rahmen des Gedenkjahres zum 225. Geburtstag des großen schlesischen Lyrikers und Prosaschriftstellers zum „IX. deutschsprachigen Eichendorff-Schüler-Wettbewerb“. Bis zum 16.12. können Anmeldungen in den Kategorien Verse, Rap und Gesang zum Thema „Ringsherum um Joseph von Eichendorff – Das Werk des berühmten schlesischen Dichters aus Lubowitz im Kreis Ratibor“ eingereicht werden. Der Wettbewerb findet dann am 18.12. im Schloss Hultschin statt.

    Neben Schülern und Studenten aus Tschechien sind auch diesmal wieder polnische Eichendoff-Fans aus Ratibor und Umgebung zur Teilnahme eingeladen. Die Zielgruppe sind Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 9 und Hochschulstudenten. In Ausnahmefällen werden aber auch jüngere Teilnehmer zugelassen. Der Gesamtsieger darf sich über einen Geschenkgutschein und einen Aufenthalt in einem Ferienlager in Deutschland freuen.

    Interessierte wenden sich bitte mit Altersangabe und Titel des Vortrages an die Wettbewerbsleitung unter: hultschin@email.cz

  • Die Stadt der Zukunft entsteht schon heute

    Nur noch heute (19.11.) haben Interessierte die Möglichkeit, sich für das Tschechisch-Österreichische Architekturforum (21.11.-22.11.) anzumelden. Die zweitägige Konferenz in Prag beschäftigt sich mit der mitteleuropäischen Metropole im 21. Jahrhundert und den Herausforderungen, die Stadtplaner und Architekten im urbanen Raum zu bewältigen haben. Ziel der Veranstalter ist ein neben der Information auch die engere Verzahnung der Planer in Politik und Architektur. Damit soll ein harmonisches Stadtbild planbar und ein stadtplanerischer Wildwuchs vermieden werden. Dazu gehört natürlich auch die Einbeziehung der Bevölkerung in die Prozesse, die die Stadt formen.

    Dass auch die Politik diese Konferenz als wichtiges Instrument begreift, belegen prominente Gäste wie Prags Oberbürgermeister Tomáš Hudeček und Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, die gemeinsam die aktuellen Entwicklungen in ihren Städten aus politischer Sicht vorstellen werden.

    Zur Konferenz gehört auch ein öffentlicher Vortrag des Wiener Architekturbüros Querkraft am Abend des zweiten Konferenztages, der noch einmal die Kreativen zu Wort kommen lässt.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Registration finden Sie unter: www.cz-at.org

  • Gemeinsamkeit: Anlaufstelle Berlin

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    Morgen (20.11.) erwarten die Besucher der Reihe „Prager Begegnungen“ des Goethe Instituts zwei Autoren, deren Lebenswege auf den ersten Blick unterschiedlich wirken. Peter Schneider, Jahrgang 1940 Lübeck, war nach einer bewegten Jugend Redenschreiber für Willy Brandt, Wortführer der Berliner Studentenbewegung, Rundfunkmitarbeiter und später freier Romanautor und Essayist. Das Podium teilt mit ihm der Jindřich Mann, Jahrgang 1948 Prag, Sohn von Ludvík Aškenazy und Enkel von Heinrich Mann. Ihn zog es nicht in die Politik, sondern zum Theater. Die Niederschlagung des Prager Frühlings im Jahr 1968 zwang ihn aber in die Emigration. Hier kreuzen sich die Lebenswege der Autoren kurz, da sich Mann seinen Studienwunsch zur selben Zeit in Berlin erfüllte, als auch Schneider dort unterwegs war. Die unterschiedlichen Eindrücke der Zeit dürften für ein interessantes Gespräch sorgen, das bei der Veranstaltungsreihe neben Lesungen aus Werken beider Autoren stets dazugehört.

    Vorgestellt werden die autobiographischen Romane „Die Lieben meiner Mutter“ von Peter Schneider und „Prag, Poste restante“ von Jindřich Mann. Beide Bücher sind im Original auf Deutsch erhältlich, Manns Roman liegt auch in einer vom Autor selbst übersetzten und überarbeiteten Version auf Tschechisch vor.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf den Seiten des Goethe Instituts: hier.

  • Quo vadis Wirtschaftswachstum

    Im Reichenberger Appell (auf Deutsch nachzulesen auf den Seiten der Landeszeitung: hier) beschwert sich der Industrieverband der Tschechischen Republik (SPČR) über die mangelnde Förderung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Politik. Auch internationale Wirtschaftsindizes sprechen klare Worte, wenn es um das sinkende Konkurrenzvermögen in Tschechien geht. Der vorläufige Bericht des Tschechischen Amtes für Statistik (CZSO) zum Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal 2013 (tschechisch hier) weist ein negatives Wachstum von 1,6% zum Vorjahr auf. Es scheint fast so, als würden alle Alarmglocken klingeln, doch keiner hört hin. Zurzeit geht es der Politik um die Zuteilung von Posten und um Machtspiele innerhalb der Parteien, statt um die Stabilisierung des Landes. Die Minister der im Abgang befindlichen Vorgängerregierung werden auch einen Teufel tun, jetzt noch Entscheidungen zu treffen, die sie eine mögliche Anschlussverwendung (das Wort im Kontext auf youtube) kosten könnten.

    stormyseasDer einzige Akteur, der sich jetzt bewegt hat, ist die Nationalbank. Die Abwertung der Krone soll die Exportwirtschaft, die immerhin rund 80% des BIP ausmacht, stärken und somit einen wichtigen Pfeiler stützen. Wenn man sich die Diskrepanz zwischen der Steigerung der Importe (+2,7% zum Vorjahr) und der Exporte (nur +1,2% zum Vorjahr) ansieht, wirkt das wie ein ganz logischer Schritt. Das lässt aber die psychologische Wirkung auf die Bevölkerung außer Acht. Die Ankündigung der Devaluation kam für den Normalbürger plötzlich und völlig überraschend. Eine recht mangelhafte Kommunikationsstrategie der Nationalbank tat dazu ihr übriges. Sie spekuliert auf stabile bis maximal leicht steigende Preise, eine Inflation bis 1% im ersten Halbjahr 2014 und dafür ein besseres Exportgeschäft. Das erklärte nach der Abwertung nun der Gouverneur Miroslav Singer im Interview mit MF Dnes. Ob diese Spekulation aufgeht, wird wohl erst im nächsten Jahr zu sehen sein. Wichtig wäre wohl vor allen Dingen ein Ende der Investitionsflaute, die trotz des eigentlich gut aufgestellten Exportgeschäfts herrscht.

     

  • Reichenberger Appell: Rettet das sinkende Schiff!

     Beunruhigt über die sinkende Wettbewerbsfähigkeit des Landes zeigt sich der Industrieverband der Tschechischen Republik (SPČR).

    Auf seiner letzten Vollversammlung im nordböhmischen Liberec (Reichenberg) am 31.Oktober, verfasste er deswegen eine Erklärung, in dem er die neue Regierung im Namen seiner über 1600 Mitgliedsunternehmen auffordert, den Fall der wirtschaftlichen Stärke des Landes aufzuhalten:

     

    5 podval„Wir sind beunruhigt darüber, dass die politische Vertretung die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes unterschätzt und damit eine enorme Verschlechterung der Stellung der Tschechischen Republik in der Welt verursacht hat. Unsere neuen politischen Vertreter müssen sich des Ernstes der Lage bewusst werden und Maßnahmen ergreifen, die zu ihrer Verbesserung beitragen.

    Die Politik hat sich vom wahren Leben entfernt und unsere politischen Vertreter nehmen keine Verantwortung, weder für die mikroökonomischen Bedingungen, die hier herrschen, noch für die Schaffung von Werten und Arbeitsplätzen. Ihre Entscheidungen haben schädigen oft die Leistungen unserer Wirtschaft, ohne dass Konsequenzen daraus gezogen werden.

    Wir sollten uns dessen klar bewusst werden, dass es die unternehmerische Sphäre ist, die die Mittel für einen funktionierenden Staat bereitstellt und dass es nur möglich ist umzuverteilen, was sie erschafft.

  • Der Bauer als Projektionsfläche

    orba1890Das Prager Literaturhaus lädt am 22.11. und 23.11. zur Konferenz „Das Bild des Bauern in der Belletristik der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Schatten des Nationalismus. Die Tschechische und die deutsche Literatur in den böhmischen Ländern / Mitteleuropa in vergleichender Perspektive“. Literaturwissenschaftler aus Deutschland und Tschechien stellen an diesen zwei Tagen ihre Forschungsergebnisse zum Bild des bäuerlichen Lebens in der Literatur dieser Epoche vor. Neben etwa zwanzigminütigen Referaten dienen dabei auch ebenso lange Diskussionsrunden dazu, Gedanken auszutauschen und neue Impulse aufzunehmen.

    Einen Blick über die böhmischen Länder hinaus bieten am zweiten Konferenztag Žarko Lazarević von der Slowenischen Akademie der Wissenschaften mit seinem Vortrag zum slowenischen Bauernroman und der Historiker Roman Holec von der Komenský Universität Bratislava, der slowenische, slowakische, rumänische, ungarische und polnische Bauernromane vergleicht.

    Das Symposium findet im Prager Literaturhaus statt. Weitere Informationen zur Konferenz, sowie ein ausführliches Programm finden Sie auf den Seiten des Literaturhauses: hier.

  • Deutschsprachiges polnisch-tschechisches Seminar sucht noch Teilnehmer

    Jugendseminar Gustav Maus Februar 2013Das grenzüberschreitende Jugendprojekt "Gustav Maus" geht endlich in seine nächste Runde: Nach zwei Begegnungen in Tschechien findet nun die erste Begegnung in Polen statt. Die früheren Treffen, aus denen langfristig eine grenzübergreifende aktive Jugendgruppe entstehen soll, standen bereits im Zeichen des Sports und der Jugendkultur. Diesmal geht es aber um das gemeinsame, deutsch-polnisch-tschechisch-schlesische Kochen!

    Dazu sind Schüler und Studenten zwischen 15 und 25 Jahren aus den Beskiden eingeladen, die sich für die Region interessieren, Deutsch lernen oder schon gut sprechen und natürlich gerne kochen.

    Das Seminar findet im polnischen Międzybrodzie Bialskie vom 06.12. bis zum 08.12. statt. Die Kosten für den dreitägigen Workshop übernimmt, bis auf einen Eigenanteil von 85 PLN (etwa 550 CZK) pro Person, der Veranstalter. Auch für die Anfahrt zum Veranstaltungsort ab Havířov, Český Těšín, Cieszyn und Bielsko-Biala per Bus ist gesorgt.

    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die ifa-Kulturmanager Saskia Herklotz und Christoph Schneider. Eine Anmeldung ist noch bis zum 20.11. möglich.

     UPDATE: Das Seminar musste leider wegen Teilnehmermangels abgesagt werden.

  • Europäisches Bewusstsein gegen Euroskeptizismus?


    goethe institut pforteAm 19.11. stellen sich Journalisten und Forscher im Prager Goethe-Institut die Frage: „Braucht Europa Europäer?“. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Probleme, die die Europäische Union in den letzten Jahren zu bewältigen hat, konnten Euroskeptizismus und Nationalismus wieder an Bedeutung gewinnen. Das liegt auch an einem fehlenden europäischen Bewusstsein. Europa, so scheint es, besteht für viele nur aus Brüssel und Straßburg und kaum jemand verbindet mit den dort ansässigen Institutionen etwas anderes als Bürokratie. Daraus eine gemeinsame Identität abzuleiten, dürfte selbst den größten Befürwortern der EU schwer fallen.

    Wie und ob eine europäische Öffentlichkeit entstehen kann und ob sie überhaupt derzeit notwendig und sinnvoll ist, besprechen Josef Zieleniec von der New York University Prague, Bernd Ulrich von der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“, Daniel Tkatch vom Blog „Cafebabel Brüssel/Berlin“ und Radko Hokovský vom Prager Think-Tank „European Values“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der erfolgreichen Diskussionsreihe „Europa, wie weiter?“ des Goethe-Instituts statt. Der Eintritt ist frei und es wird eine Simultanübersetzung Deutsch/Tschechisch angeboten.

    Weitere Informationen zur Diskussion und zur Reihe finden Sie auf den Seiten des Goethe-Insituts: hier.

  • Ihre Landeszeitung 22/23 erscheint heute

    LZ 22-23 titul miniIn der aktuellen Ausgabe finden Sie unter anderem ein Interview mit dem kontroversen Künstler David Černý, eine ausführliche Analyse des Wahlerfolgs von Andrej Babiš und einen Blick über den wirtschaftlichen Tellerrand in Richtung Polen.

    Im Forum blicken wir zurück auf die Tschechisch-Deutschen Kulturtage in Sachsen, stellen die Prager Siegerin des Wettbewerbs „Jugend debattiert international“ vor und erklären alte Bräuche aus dem Schönhengstgau.

    In dieser Ausgabe wird auch die beliebte Serie „Der Adler von Karlsbad“ fortgesetzt.

     

    Wenn auch Sie die Landeszeitung druckfrisch auf den Tisch oder direkt in Ihr E-Mail-Postfach bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion. Details zu Preisen und Versionen finden Sie hier.

  • Abschluss des Projekts „Unsere Vielfalt nimmt uns keiner mehr.“

    Mit einem großen Projekt bindet die Stadt Berlin Kinder und Jugendliche in die Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der sogenannten „Reichskristallnacht“ ein. In kurzen Filmen konnten sich Schüler mit dem Thema der zerstörten Vielfalt kreativ auseinandersetzen. Mittlerweile sind so hunderte Kurzfilme zusammengekommen, die sich in ganz unterschiedlicher Weise dem komplexen geschichtlichen Vorgang annähern und ihn mit dem Hier und Jetzt verbinden. Am 10.11. findet das Projekt dann seinen Höhepunkt und Abschluss im Rahmen der Installation „Tausend Stimmen für die Vielfalt“ am Brandenburger Tor im Herzen Berlins. Dann werden die Filme auf das Tor projiziert und von den Jugendlichen selbst vorgestellt. Im Publikum sitzen dann auch Zeitzeugen wie Inge Deutschkron und Coco Schumann.

    Das Programm wird begleitet vom britischen Stargeiger Daniel Hope, der auch schon für den Dokumentarfilm „Refuge in Music – Musik als Zuflucht“ Musik aus der Feder von Häftlingen aus dem Konzentrationslager Theresienstadt aufgenommen hat.

    Die Filme und Statements von Prominenten zum Thema Vielfalt kann man sich aber auch ohne einen Besuch in Berlin ansehen. Dafür wurde extra eine Internetseite eingerichtet, auf der alle Beiträge zusammengetragen wurden: http://www.unserevielfalt.de

  • Erste lange Nacht der Theater

    noc divadelErstmals nehmen am 16.11. auch Theater aus der Tschechischen Republik an der „European Theatre Night“ teil. Dieses pan-europäische Projekt soll das Theater wieder sichtbarer machen und in die Mitte der Gesellschaft rücken. Seit 2008 gehört der dritte Samstag im November deshalb europaweit den Brettern, die die Welt bedeuten.

    In Tschechien laden am nächsten Samstag 80 Ensembles aus 21 Städten zu einer ganz besonderen Theaternacht. Das Programm reicht von Aufführungen über Lesungen bis zu Workshops. Dabei kommen auch die kleinen Theaterbesucher nicht zu kurz, für die bereits am Nachmittag Aktionen geplant sind. Die Erwachsenen kriegen ihr Programm dann nicht nur im Theater, sondern auch an alternativen Aufführungsorten, wie etwa in Bahnhofshallen oder direkt auf der Straße, serviert.

    Mehr zur Theaternacht, zu den Aktionen und Programmhöhepunkten erfahren Sie unter: http://www.nocdivadel.cz/

  • Antonín Rejch und Felix Mendelssohn-Bartholdy in Harmonie

    Das Musikensemble Musica Florea gastiert zusammen mit dem Chor Collegium Floreum am 07.11. in Gablonz an der Neiße und am 08.11. in Prag mit einem besonderen Arrangement aus den Werken von Antonín Rejch und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Diese beiden Komponisten verbindet vor allem ihre Nähe zu Johann Sebastian Bach, dessen Stil sie bewunderten und für sich selbst weiterentwickelten. Im Gegensatz zu Mendelssohn-Bartholdy bleibt Rejch jedoch ein Geheimtipp für Kenner. Das mag auch an seinen musikalischen Experimenten liegen, die vom Zuhörer viel Aufmerksamkeit fordern.

    Das Ensemble Musica Florea besteht seit 1992 und versucht schon seit seiner Entstehung, unbekannte und zu Unrecht vergessene Komponisten einem breiten Publikum zu erschließen. Das brachte neben vielen Auftritten auf Festivals auch schon einige Preise ein. Unter anderem erhielt das Orchester den begehrten Cannes Classical Award 2003.

    Das Konzerte finden im Gablonzer Stadttheater und im Martinů-Saal der Musikalischen und Tanzfakultät der Kunstakademie Prag (Hudební a taneční fakulta AMU) statt. Weitere Informationen zum Ensemble und zu den Konzerten finden Sie unter: http://www.musicaflorea.cz/

  • Autorenlesung mit Philosoph Stangl und Humorist Ospelt

     

    In der Mährischen Landesbibliothek trafen am 22. Oktober zwei mehrfach ausgezeichnete Autoren aus Österreich und Liechtenstein zusammen. Österreich vertrat dabei Thomas Stangl und Liechtenstein Mathias Ospelt. Die Veranstaltung fand unter dem Patronat des Österreichischen Kulturforums in Prag und der Österreichbibliotheken im Ausland statt. Diese erste österreichisch-liechtensteinische Gemeinschaftslesung in Brünn wurde moderiert von Christine Fasching von der Masaryk-Universität. Schon 2003 hatte die Österreich-Bibliothek Brünn (wie auch alle anderen Österreich-Bibliotheken im Ausland) ein Liechtenstein-Regal eingerichtet. Diese Kooperation adelte dann im April 2011 der Besuch von Hans Adam II., regierender Fürst von und zu Liechtenstein, und Maria Pia Kothbauer, der neuinstallierten Botschafterin des Fürstenstums, in der Bibliothek. Das Wissenschaftskolleg der Österreich-Bibliothek und die Landeszeitung waren schon damals dabei.

    „Der Roman gehört ohne Zweifel zum Besten, was es an neuer deutschsprachiger Literatur zurzeit zu lesen gibt.“ So wird der neueste Roman „Regeln des Tanzes“ des 1966 in Wien geborenen Autoren Thomas Stangl im ORF gelobt. Er führt uns in den Februar 2000 zurück, wo sich in Wien Proteste gegen die neue, rechts-orientierte Regierung abspielten. Stangl nutzt für seine Rückschau drei Blickwinkel. Während Monica Stanek ziellos durch Wien stromert, erlebt ihre Schwester das Gefühl der Zugehörigkeit zur Volksmenge. Die dritte Erzählperspektive repräsentiert Dr. Steiner, der 15 Jahre später zwei Dosen mit Filmrollen findet und entwickeln lässt. Dabei stößt er unter anderem auch auf Fotografien von Monicas Beerdigung. Begeistert folgt er den Spuren der Schwestern. Das Gemeinsame dieser drei Hauptfiguren ist, wie der Leser am Ende feststellen muss, innere Leere und absolute Hoffnungslosigkeit. In den vorgelesenen Ausschnitten konnten die Zuhörer dank Stangls melodischer Stimme den Rhythmus der Sprache und die Wortspiele sehr gut verfolgen.

  • Jugendliteraturausstellung macht Station in Ostrau

    Die Wanderausstellung „Von allem Anfang an“ („Pěkně od začátku“) des Goethe-Instituts Prag und der Internationalen Jugendbibliothek München zeigt an ihrer zweiten Station in der Mährisch-Schlesischen wissenschaftlichen Bibliothek Ostrau noch bis zum 29.11. bereits bekannte, aber auch neue deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher in Plakat- und Buchform. Die 17 ausgewählten Bände reichen vom Bilderbuch „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ für ganz kleine Leser ab 5 bis zu Jugendbüchern wie „Es war einmal Indianerland“ für junge Erwachsene ab 16. Wie viele der vorgestellten Bücher, sind übrigens auch diese beiden mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden.

    Viele der Titel liegen bereits in tschechischer Übersetzung vor, noch nicht auf Tschechisch erschienene Werke wurden in Ausschnitten für die Ausstellung ins Tschechische übertragen. Auch nach der Ausstellung werden die Titel in der Bibliothek verfügbar bleiben und so einem hoffentlich großen Publikum zugänglich gemacht.

    Die nächste Station der Ausstellung ist dann ab dem 06.01.2014 die Mährische Landesbibliothek.

    Weitere Informationen zu den präsentierten Büchern finden Sie hier.

  • Spielend zum Planer – LV lädt zum Planspiel

    Die Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien (LV) veranstaltet zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) vom 22.11. bis 24.11. in Prag das Planspiel „Frau Deutschmannová, wie konnte denn das passieren?!“. Zur Teilnahme sind alle Interessierten zwischen 16 und 99 Jahren eingeladen, die schon immer einmal wissen wollten, wie man die Herausforderungen des täglichen Lebens der deutschen Minderheit in Tschechien angeht. Dazu werden im Planspiel Lösungsansätze entwickelt und besprochen. Das stärkt nicht nur die Team- und Kommunikationsfähigkeiten der Teilnehmer, sondern macht natürlich auch Spaß.

    Das Planspiel findet im Haus der Minderheiten (Dům národnostních menšin) auf Deutsch statt. Verpflegung, Unterkunft im Doppelzimmer und Seminarkosten werden vom Veranstalter übernommen. Reisekosten können bis zur Hälfte und maximal 500 CZK erstattet werden.

    Diese Gelegenheit zum gemeinsamen Kennenlernen und Austausch sollte man sich nicht entgehen lassen und noch sind sogar ein paar Restplätze für das Planspiel zu vergeben. Interessierte melden sich bitte bei der Landesversammlung.

    Weitere Informationen zum Planspiel und zur Anmeldung finden Sie unter: http://landesversammlung.cz/de/component/jevents/icalrepeat.detail/2013/11/22/73/-/planspiel-frau-deutschmannova-wie-konnte-denn-das-passieren

     

  • Rückblick durch die Fenster der hessischen Provinz

    Das Goethe Institut Prag setzt seine Reihe „Literatur unter Hochspannung“ am 11.11. mit einer neuen Lesung und Diskussion fort. Der deutsche Autor Andreas Maier stellt seinen Roman „Das Zimmer“ vor. Mit Versatzstücken seiner eigenen Erinnerung versehen, beschreibt er darin einen normalen Tag im Leben seines Onkels, den der Leser nur als J. kennenlernt. Im hessischen Wetterauskreis der späten 1960er Jahre hat es Onkel J. durch seine Behinderung nicht leicht. Er wird gehänselt, gemobbt und ausgegrenzt. Sein Gemüt lässt ihn diese Schikane aber immer wieder vergessen und setzt ihn damit einem täglich neu einsetzenden Kreislauf aus.

    Seit seinem Debut im Jahr 2000 hat sich Andreas Maier eine treue Lesergemeinde geschaffen, die seine, über mehrere Romane verteilte, Familiengeschichte verfolgt. Auch die Literaturkritik hat ihn mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2010 erhielt Maier für „Das Zimmer“ den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig und des Deutschlandfunks.

    Die Lesung findet anlässlich der gerade neu erschienenen Übersetzung des Romans ins Tschechische statt. Es wird eine Simultanübersetzung angeboten. Weitere Informationen zur Veranstaltung und eine Leseprobe finden Sie unter: http://www.goethe.de/ins/cz/pra/ver/de11748095v.htm

  • Moderne Klänge aus Österreich in Königgrätz

    Im Rahmen des Musikfestivals „Hudební fórum Hradec Králové“ spielt am nächsten Montag (04.11.) das tschechische „Orchestr Berg“ unter dem slowakischen Dirigenten Peter Vrábel das Stück „in vain“ von Georg Friedrich Haas. Haas ist über die Grenzen Österreichs, wo man ihm bereits 2006 den Großen Staatspreis für Musik überreichte, als Komponist zeitgenössischer Musik hoch angesehen.

    Mit „in vain“ verarbeitete Haas Eindrücke aus der politischen Krise Österreichs, die vor einigen Jahren zur Regierungsbeteiligung rechtspopulistischer Kräfte geführt hatte. Ausdruck findet diese Auseinandersetzung auf musikalischer Ebene durch Mikrotonalität, die mit gewollten Missklängen arbeitet.

    Das Konzert findet um 20:00 Uhr im Großen Saal der Philharmonie statt. Einige Karten gibt es noch im Vorverkauf unter: http://www.hkpoint.cz/index.php/component/ticketseller/title/506-festival-hudebni-forum-2013-f2

    Weitere Informationen zum Festival „Hudební fórum Hradec Králové“, das noch bis zum 12.11. läuft, finden Sie unter: http://www.hfhk.cz/

  • Der Theaterherbst geht weiter

    Kaum geht am 10.11. das 18. Prager Theaterfestival deutscher Sprache zu Ende, lädt schon die nächste Veranstaltung ins Theater ein. Vom 13.11. bis zum 18.11. zeigen im Prager Theater Archa unter dem Titel „Akcent 2013. Pamět‘ – Memory“ Ensembles aus der Slowakei, China, Ungarn, Polen, Kroatien, Chile, Argentinien, Tschechien und Deutschland ihre Interpretationen von Geschichtsreflexion. Junge Theaterschaffende haben hier die Möglichkeit, multimedial und raumgreifend das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

    Die Berliner Gruppe „She She Pop“ stellt in ihrem Stück „Schubladen“ die Lebenswege von sechs jungen Frauen vor, von denen drei in Ostdeutschland und drei in Westdeutschland aufgewachsen sind. Ihre Erinnerungen ziehen sie aus den titelgebenden Schubladen und nutzen die Bühne als Ort des Kontrastes um so die Lebenswirklichkeiten aus Ost und West aufeinanderprallen zu lassen. Das Stück wird auf Deutsch aufgeführt und ist tschechisch und englisch untertitelt.

    Zum Begleitprogramm des Festivals gehört dieses Mal auch eine internationale Konferenz zur Geschichte und Gegenwart des radikalen Theaters. Dabei sollen Rolle und Motivation des modernen Theaters in seinem sozialen Kontext beleuchtet werden. Diese Veranstaltung wird vom Goethe Institut Prag unterstützt und bietet Raum für Diskussion mit den Künstlern des Festivals.

    Das Programm des Festivals finden Sie unter: http://www.akcentfestival.eu/2013cz/

  • Parlamentarier zwischen Tiefschlaf und Blutrausch

    Ab dem 08.11. zeigt das Österreichische Kulturforum Prag eine ganz besondere Foto-Ausstellung. Die Grazer Künstlergruppe G.R.A.M. hat für ihre Bilder Pressefotos aus verschiedenen Parlamenten nachgestellt, auf denen entweder Handgreiflichkeiten zwischen Abgeordneten oder einzelne Volksvertreter im Tiefschlaf zu sehen sind. Als Kulisse dient dabei der Sitzungssaal des Grazer Gemeinderats.

    Passend zu den aktuellen Wahlen in Tschechien und zur anstehenden Koalitionsfindung, werden hier zwei Extreme parlamentarischen Einsatzes gegenübergestellt, die wohl mittlerweile weltweit zum Standardrepertoire der Politik gehören. Die Nachbildung der Szenen mit Statisten lenkt den Blick aber auch auf den körperlichen Ausdruck des Einzelnen. Es bleibt dem Besucher überlassen, ob er das Originalfoto oder die nachgestellte Szene als den wahren performativen Akt betrachtet.

    Die Vernissage zur Ausstellung findet am 07.11. ab 18:00 Uhr in der Galerie des Österreichischen Kulturforums (Jungmannovo náměstí 18, Prag 1) statt. Danach ist die Schau bis zum 17.01. zu sehen, der Eintritt ist frei.

  • Bildergeschichten für kleine und große Leser

    Freunde der Comic-Kunst und jene, die es noch werden wollen, haben ab morgen (30.10.) die Gelegenheit, einige Neuheiten aus der Welt der Bildergeschichten aus nächster Nähe zu betrachten. In Prag lädt das KomiksFEST! dann bereits zum achten Mal dazu ein, neue Geschichten zu entdecken und ihre Schöpfer live zu erleben. Es sind sogar einige Premieren im Programm.

     Einer der Gäste ist dieses Jahr der deutsche Künstler Lukas Jüliger, der für sein Erstlingswerk „Vakuum“ schon großen Zuspruch erfahren hat. Von ihm stammt auch das aktuelle Plakat des Festivals. In Prag stellt die Meetfactory nun im Rahmen des KomiksFEST! seine Illustrationen zusammen mit Zeichnungen des Norwegers Sigbjørn Lilleeng und des Tschechen Pavel Trnka unter dem Titel „Světy pod povrchem“ (02.11.-16.11.) aus. Die zum Teil eher düsteren Werke sind aber nur etwas für ein schon erwachsenes Publikum.

    Für Kinder gibt es dagegen am Samstag (02.11.) ein besonderes Programm, bei dem die eigene Kreativität gefragt ist. Neben Tusche und Stift können die kleinen Besucher dann auch digitale Eingabemöglichkeiten ausprobieren und bei einem Wettbewerb Bücher gewinnen.

    Programm, Eintrittspreise und Veranstaltungsorte finden Sie unter: http://www.komiksfest.cz/2013/program

  • Auf ins Theater

    Bereits zum 18. Mal öffnet sich am nächsten Montag (28.10.) der Vorhang des Prager Theaterfestivals deutscher Sprache. Bis zum 10.11. bieten dann gleich mehrere Spielstätten der Stadt unter dem Titel „Was ist los?“ Produktionen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz an, die für das hiesige Publikum untertitelt werden.

    Trotz immer schwerer werdender Finanzierung und technischer Herausforderungen bei der Aufführung neuer Stücke auf alten Bühnen, ist es auch dieses Mal dank internationaler Kooperation gelungen, moderne Inszenierungen und namhafte Schauspieler nach Prag zu holen. Zu sehen sein werden unter anderem Ulrich Matthes und Susanne Wolf in „Ödipus. Stadt“, einer Neuübersetzung des Deutschen Theaters Berlin, in der sich Regisseur Stephan Kimming des antiken Stoffes annimmt und ihn dem Publikum neu erschließt.

    Der alljährlich vergebene Josef Balvín-Preis für die beste Inszenierung eines im Original in Deutsch nach 1900 geschriebenen Werkes geht in diesem Jahr an Daniel Špinar für sein Stück „Das Kabarett Kafka“, eine Interpretation von Franz Kafkas „Brief an den Vater“. Die Verleihung des Preises findet bei der Aufführung im Theater am Geländer statt.

    Nicht entgehen lassen sollte man sich auch das Begleitprogramm mit Publikumsgesprächen und die Übersetzerwerkstatt „Theateroktoberfest“ mit szenischen Lesungen neuer Übersetzungen deutschsprachiger Dramatik.

    Das vollständige Programm des Festivals finden Sie unter: http://www.theater.cz

     

     

  • Felix Germaniae

    Der deutsche Bundestags-Wahlkampf ist zum Gähnen. Der wahre Bär steppt nicht an der Spree, sondern an der Moldau, wo ebenfalls Wahlen anstehen.

    Von Hans-Jörg Schmidt

    Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist die unbeliebteste seit 1949, obwohl sie beständig das Gegenteil behauptet. Die Umfragen sind aber deutlich. Nur noch sechs Prozent Zustimmung hat das Kabinett. Kein Wunder: ein Sparprogramm folg...t dem anderen. Schon gibt es keine Löcher mehr im Gürtel der Normal-Sterblichen zum Engerschnallen. Jede Entscheidung des Kabinetts Merkel wird von mächtigen Lobbyisten gesteuert. Die rufen vor jeder Abstimmung im Bundestag per Handy an, um die Order des Tages auszugeben. Die angerufenen Abgeordneten nicken per Stimmkarte die Entscheidung ab, die im Hintergrund gefällt wurde.

    Die Kanzlerin zeigt sich in der Öffentlichkeit noch seltener als sonst schon mit ihrem Ehemann Joachim Sauer. Die Bilder für die Öffentlichkeit gaukeln nur eine vermeintlich heile Welt vor. In Wahrheit hat Merkel ein Verhältnis mit ihrem Bürochef (keine empörten Leserbriefe jetzt bitte, ich weiß, sie hat eine Bürochefin). Der Bürochef spannt, obwohl dazu in keiner Weise berechtigt, den militärischen Abschirmdienst ein, um Herrn Sauer zu überwachen. Der läuft angeblich Gefahr, zu den Zeugen Jehovas überzulaufen. Die Reputation der Regierungschefin steht auf dem Spiel. Angie wird erpressbar. Das geht nun gar nicht.

    Wochen später: Während Angie noch gegen Mitternacht im Kanzleramt Arbeit vortäuscht, tatsächlich aber mit der Vorzimmerbesatzung und ihrem Büroleiter einen Cognac nach dem anderen kippt, klingelt es heftig an der Pforte. Zwei Angehörige einer Spezialeinheit der Polizei begehren Einlass. Sie sind vermummt, können sich aber ausweisen. Merkel wird blass. Die Polizisten registrieren das interessiert, während sie alle Schubladen in Schreibtisch und Schränken durchwühlen. Am Ende nehmen sie den Büroleiter der Kanzlerin vorläufig fest. Angie ist fassungslos. Sie mag jetzt nicht nachhause gehen, ist aufgewühlt, könnte ihrem Joachim nicht in die Augen sehen.

    Zwar hatten beide BILD gesteckt, dass sie in Scheidung leben. Aber von einem „Anderen“ im Herzen der Kanzlerin war ausdrücklich nicht die Rede. Bei Joachim sowieso nicht. Der ist dazu zu brav.

    Merkel spürt während der Bürodurchsuchung, dass hier mehr auf dem Spiel steht. Hier geht es ans Eingemachte, ans Politische. Verdammt, flucht sie in sich hinein: Weshalb habe ausgerechnet ich die Sicherheitsorgane des Staates ermutigt, schonungslos bei jedem Verdacht gegen jeden ohne Ansehen der Person vorzugehen?

    Die Ermittler sind in der Tat schonungslos: neben dem Büroleiter Merkels nehmen sie drei frühere Abgeordnete der Union vorläufig fest. Die hatten der Kanzlerin bei einer Abstimmung über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer die Gefolgschaft verweigert. Das stehe so nicht im Parteiprogramm, wetterten sei. Einer der Rebellen stellte sich selbst als Gegenkandidat zu Merkel auf dem CDU-Parteitag auf. Er verlor zwar; aber Tage später, noch vor der Abstimmung über die Mehrwertsteuererhöhung, geben er und die zwei anderen Renegaten ihr Abgeordnetenmandat zurück. Nicht zufällig: der Büroleiter der Kanzlerin hat ihnen lukrative Posten in staatlichen Unternehmen zugeschanzt. Als fette Entschädigung. Merkel gewinnt in der Folge die Abstimmung im Bundestag. Gewohnt lächelnd. In der ARD-Sendung „Was nun, Frau Merkel?“ erklärt sie todesmutig, sie habe alles im Griff.

    Doch sie irrt. Die Feder führende Staatsanwaltschaft in Castrop-Rauxel hat sie längst am Haken. Die drei Ex-Abgeordneten wandern in den Knast. Sie hätten sich bestechen lassen, lautet der Vorwurf. Darauf stehen 12 Jahre. Angies Büroleiter atmet auch gesiebte Luft. Dem droht eine noch längere Abwesenheit von Freiheit wegen Bestechung und Amtsmissbrauch wegen Einschaltung des militärischen Abschirmdienstes. Inhaftiertung wegen Verdunklungsgefahr, heißt es. Die Kanzlerin schläft sehr schlecht. Allein, ohne geliebten Büroleiter, schon gar nicht neben Joachim, der darüber mittlerweile nicht mal mehr sauer ist.

    Jetzt wird der Bundespräsident aktiv. Joachim Gauck ist erstmals direkt vom Volk gewählt (nicht schon wieder Leserbriefe, bitte!) und fühlt sich stark. So richtig stark. Was wäre eigentlich, befragt er sich in ebenfalls schlaflosen Nächten, wenn wir aus der parlamentarischen Demokratie eine präsidiale Demokratie machen würden, in der allein ich das Sagen habe? So wie dieser Franzose, dessen Namen ich immer vergesse, oder wie der Obama?

    Nach drei unruhigen Nächten ergreift Gauck die Initiative: „Die Merkel hat zwar noch eine Mehrheit im Bundestag. Aber was soll’s: ich ernenne meine eigene Regierung, aus meinen Kumpeln aus alten DDR-Zeiten. Natürlich sind die ‚sauber‘ oder ‚naja, fast sauber‘, ich kenne ja ihre Akten“, lacht er sich ins Fäustchen. Die Parteien im Bundestag protestieren, sind außer sich, sehen die Demokratie in Deutschland in Gefahr. FAZ, Süddeutsche und Die Welt schäumen, von BILD ganz zu schweigen, SPIEGEL, Zeit und Focus erscheinen nicht mehr wöchentlich, sondern Dank Internet täglich mit neuen Dossiers über das Ende des Abendlandes.

    Gauck aber grinst nur: „Alles Amateure, ich bin hier der einzige Profi!“ Interviews zu seinen nächsten Schritten gibt er nur der unter seiner Fuchtel stehenden „Ostseezeitung“, die großen Blätter schneidet er absichtlich. Derweil ist der Bundestag ratlos. Er verweigert immerhin der von Gauck eingesetzten Regierung Schorlemmer das Vertrauen. Aber der Wittenberger Pfarrer kann dennoch munter weiter regieren. Dass Grundgesetz erlaubt das. Schorlemmer erfüllt, aus alten Zeiten mit Gauck zutiefst verbunden, dem Bundespräsidenten jeden Wunsch, erhöht als erstes den Mindestlohn für alle. Das Volk jubelt. Fällt jetzt auch Hartz IV, fragen die bürgerlichen Medien erschrocken? Derweil fordert der Staatsanwalt den Bundestag auf, die Immunität der Kanzlerin aufzuheben. Sie habe nicht nur von den „Schweinereien“ ihres Büroleiters gewusst, sondern die auch selbst angewiesen. Merkel wird fuchtig: „So läuft der Betrieb nun mal in einer Demokratie. Eine Hand wäscht die andere. Und überhaupt, mein Büroleiter bekommt im Knast nicht mal Badesalz. Skandal!“

    Ja, gut, der Bundestag könnte sich mittlerweile selbst auflösen und den Weg für Neuwahlen frei machen. Aber die FDP verhindert das. Erst im zweiten Anlauf gelingt es. Doch Gauck hat damit gerechnet. Er legt den Tag für vorgezogene Wahlen auf eine langes Wochenende. Da sind, so weiß er, die meisten Wähler auf Achse, weil der Altweibersommer ins Freie lockt. Das hilft seiner Partei der Dissidenten, die unter Honecker nie eine Datsche abbekamen. Am Ende kommt es zu einem Erdrutschsieg der Gauck-Anhänger. Angie ist weg vom Fenster. Die SPD eh. Die AfD allerdings auch. Der Euro bleibt. Immerhin.

    Aber vor allem ist Gauck künftig der große Macker. Seine Kumpel haben eine überwältigende Mehrheit der 20 Prozent teilnehmenden Wähler gewonnen. Das reicht locker, um Deutschland politisch gänzlich umzumodeln, ganz nach dem Willen des übermächtigen Präsidenten, der nun keine ernst zu nehmenden Widersacher mehr hat. Gauck wird zum zweiten Putin.

    Kommt Ihnen seltsam vor, aberwitzig? In Deutschland vielleicht. Das total ausgedachte Szenarium stammt auch nicht von der Spree. Es ist Realität an der Moldau. Angie heißt in Wahrheit Petr Necas. Merkels geliebter Büroleiter ist in Wahrheit Necas‘ geliebte Büroleiterin Jana Nagyova. Der Bundestag ist in Wahrheit das tschechische Parlament. Und der Präsident heißt auch nicht Joachim Gauck (Verzeihung, Herr Bundespräsident, vor allem für den Vergleich mit Putin), sondern Milos Zeman. Ansonsten spielt sich das alles in Mitteleuropa ab, hinter unserer Grenze, ganz dicht vor unserer Haustür.

    Zum Schluss noch die zwei bislang aufregendsten Wahlparolen im heißen Wahl-Herbst der Nachbarstaaten: in Tschechien: Rettet die parlamentarische Demokratie vor ihrer Umwandlung in eine autokratische Demokratie unter dem Putin-Azubi Zeman. In Deutschland: einmal in der Woche fleischlos essen.

    Glückliches Deutschland, das keine anderen Probleme hat.
  • Neue „Nationale Front“ in Tschechien attackiert Kirchenrestitution


    Von Hans-Jörg Schmidt

    Jahrelang bis aufs Messer hatten die tschechischen Linksparteien die Rückgabe des nach 1948 von den Kommunisten verstaatlichten Eigentums der Kirchen bekämpft. Vergeblich: Ein entsprechendes Gesetz gilt seit einem Jahr und ist danach auch noch vom Verfassungsgericht gegen einen Einspruch der Sozi...aldemokraten bestätigt worden. Doch selbst diese glasklare rechtliche Lage scheint Sozialdemokraten (CSSD), Kommunisten (KSCM) und die Partei des Staatspräsidenten Milos Zeman (Zemanovci) nicht abzuhalten, eine neue Attacke zu reiten.

    Wie in einer konzertierten Aktion preschte am Donnerstag zunächst die KSCM mit der Forderung nach einem Referndum vor. Am Freitag schloss sich die CSSD diesem Verlangen im Prinzip an. Für die Zemanovci hatte schon deren Ehrenvorsitzender Zeman in seinem Präsidentschaftswahlkampf ein Referendum über die Kirchenrestitution verlangt.
    Die an alte sozialistische Zeiten gemahnende neue „Nationale Front“ verweist darauf, dass 80 Prozent der stark säkularen Tschechen nach Umfragen das Gesetz ablehnen. Das von den bürgerlichen Parteien mit den Kirchen mühsam ausgehandelte Gesetz sieht die Rückgabe von früherem Kircheneigentum im Wert von umgerechnet 3 Milliarden Euro vor. Als Kompensation für nicht mehr zu restituierendes Eigentum sollen die Kirchen über einen Zeitraum von 30 Jahren zudem umgerechnet 2,36 Milliarden Euro erhalten. Der Staat zieht sich im Gegenzug aus dem Kirrchenleben völlig zurück, zahlt beispielsweise nicht mehr die Gehälter für die Priester.


    Für die Linken war das Gesetz von Anfang an ein "großer Schwindel". Die CSSD beispielsweise versuchte mit einer landesweiten Plakataktion den Eindruck zu erwecken, den Kirchen werde ein riesiges „Geschenk“ gemacht. Bei den Kommunisten gab es nicht nur in dieser Frage noch nie so etwas wie ein Unrechtsbewusstsein. Dabei hatte das Verfassungsgericht den Parteien gleich nach der „Wende“ 1989 aufgegeben, die Schuld gegenüber den Kirchen und Religionsgemeinschaften schnellstmöglich zu tilgen. „Schnellstmöglich“ hieß am Ende, dass das unwürdige Tauziehen mehr als zwei Jahrzehnte dauerte. Tschechien wurde auf diese Weise zum letzten Land des früher kommunistisch beherrschten Teils Europas, das einen Ausgleich mit den Kirchen hin bekam.


    Jetzt soll daran wieder gerüttelt werden. CSSD-Chef Bohumil Sobotka kündigte am Freitag an, „sofort“ nach den hoffentlich für die Partei erfolgreichen Wahlen mit den Kirchen „neu verhandeln“ zu wollen. Es gehe vor allem darum, „die Kompensationszahlungen zu senken“. Außerdem wolle man schärfer jeden einzelnen Fall der Rückgabe untersuchen. Es bestehe der Verdacht, so Sobotka, dass auch Eigentum an die Kirchen gegeben werde, das vor der Machtergreifung der Kommunisten 1948 an den Staat gegangen sei. Schließlich werde man alle rechtlichen Möglichkeiten für ein Referendum ausloten.



    Die Reaktion der Kirchen fällt derzeit noch zurückhaltend aus. Der Prager Erzbischof, Kardinal Dominik Duka, nannte das Vorpreschen der Kommunisten einen bloßen Wahlkampfschlager. Er verteidigte den Ausgleich mit dem Staat, weil der der gesamten Gesellschaft zugute komme. Und er erinnerte daran, dass das Gesetz über die Eigentumsrückgabe "ein zwanzig Jahre währendes, nicht haltbares Provisorium" beendet habe. Nachdem nun auch die Sozialdemokraten Front gegen das Gesetz machen, dürfte das Echo aus Kirchenkreisen deutlicher ausfallen.



    Der frühere Finanzminister Miroslav Kalousek warnte nachdrücklich davor, an dem Gesetz zu rütteln. Ein Referendum würde „jede Eigentumssicherheit in Frage stellen“. Auch Kommunistenchef Vojtech Filip wisse als gelernter Jurist ganz genau, dass die erzielte Vereinbarung mit den Kirchen nur neu aufschnürbar sei, wenn dazu auch die Kirchenseite bereit sei. Insofern sei der Vorstoß „nichts anderes als populistisches Geschrei“.



    Gegen eine neue Debatte über die Kirchenrestitution wandte sich am Freitag auch die liberale Tageszeitung „Mlada fronta Dnes“, die es in einem Kommentar auf den Punkt brachte: „Diebstahl fremden Eigentums bleibt Diebstahl, selbst wenn er den Segen von 100 Prozent der Bevölkerung haben sollte.“
  • Es geht um nichts Geringeres als die Demokratie

    Klaus kündigt mögliches Comeback an / Zeman nennt das "interessant"



    Von Hans-Jörg Schmidt (LZ)



    Prag - Nicht genug, dass sich die Tschechische Republik durch eine ihrer tiefsten politischen, verfassungsrechtlichen und moralischen Krisen schleppt – da kündigt auch noch einer der Krisen-Urväter sein mögliches Comeback an: Vaclav Klaus. Ausgerec...hnet er will das Land, das sich nach seinen Worten in einer „verzweifelten“ Lage befinde, retten helfen.



    Klaus‘-Nachfolger auf der Prager Burg, Milos Zeman, hat die Nachricht von der möglichen Rückkehr seines wertkonservativen und wirtschaftsliberalen Vorgängers als „interessant“ bezeichnet. Der große Rest der Politiker scheint durch die noch vage Ankündigung von Klaus in eine Art Schockstarre gefallen zu sein. Steht da doch die Neuauflage einer politischen Konstellation ins Haus, die Tschechien schon einmal richtig in den Marasmus führte. 1998 hatten die damals in Wahlen siegreichen Sozialdemokraten (CSSD) unter Zeman mit der zweitstärksten Kraft, der Demokratischen Bürgerpartei (ODS) von Klaus, einen Pakt geschlossen, der offiziell zur „Schaffung stabiler politischer Verhältnisse in der Tschechischen Republik“ führen sollte. Der so genannte „Oppositionsvertrag“ führte aber zu nichts anderem als zu einer Hinterzimmer-Politik, die Korruption und Vetternwirtschaft Tür und Tor öffnete, unter der Tschechien bis heute leidet. Hier nahm das Unwesen der „Paten“ seinen Anfang, die namentlich die ODS regelrecht unterwanderten.

    Der Versuch des einstigen ODS-Chefs und Premiers, Petr Necas, die Partei aus dieser Unterwanderung herauszuführen, endete in einem Fiasko. Necas hatte zwar die Ermittlungsorgane in seinem Land wie kein Premier vor ihm ermutigt, endlich den Augias-Stall auszumisten. Doch er hatte übersehen, wie sehr auch er selbst diesem System längst verhaftet war. Höhepunkt war die Aktion, mit der er drei Abgeordnete der ODS davon abbrachte, bei einer Abstimmung über eine Anhebung der Mehrwertsteuer gegen die Regierung zu votieren: Er fand sie mit Posten in halbstaatlichen Unternehmen ab, damit sie ihr Abgeordnetenmandat aufgeben. Diese Vergabe einer „Trafik“, wie man in Tschechien sagt, sei „eine völlig gängige Sache, die plötzlich kriminalisiert“ werde, beschwerte sich Necas, als ihm die Ermittlungsbehörden auf die Finger klopften.



    Necas ist weg vom Fenster. Den Ermittlern sind vorläufig die Hände gebunden, hat doch ein Gericht das Aushandeln der „Trafik“ als eine Angelegenheit qualifiziert, die unter die Immunität der Abgeordneten falle. Rechtsstaat ade, sagten da Juristen mit einer ganz anderen Meinung.



    Präsident Zeman hat die Regierungskrise auf dem Silbertablett serviert bekommen, um seine eigenen Machtambitionen durchzusetzen. Obwohl das bürgerliche Lager im Abgoerdnetenhaus behauptete, dass es noch über eine Mehrheit verfüge und sofort eine neue Regierung unter einem anderen Premier als Necas bilden könnte, drehte der Präsident allen eine lange Nase: er setzte ein Kabinett ein, dessen Mitglieder nie gewählt wurden, dafür aber durchweg Anhänger Zemans sind.



    Zwar erlitt diese Regierung unter Premier Jiri Rusnok im Parlament bei der Vertrauensabstimmung erwartungsgemäß eine Niederlage. Aber bei eben dieser Abstimmung zeigte sich auch, dass das bürgerliche Lager doch keine Mehrheit mehr hat. Zwei ODS-Abgeordnete sprangen ab. Dem Vernehmen nach waren sie von ihren „Paten“ im Hintergrund dazu aufgefordert worden. An diesem Punkt hatte dann die konservative TOP 09 von Karel Schwarzenberg ein Einsehen und stimmte dem Vorschlag der Linksparteien zu, mit der Auflösung des Parlaments vorgezoge Wahlen auf den Weg zu bringen.



    Das Heft des Handelns hat aber immer noch Zeman in der Hand. Er legte den Termin der Wahlen bewusst auf den Freitag und Samstag eines langen Wochenendes – der darauffolgende Montag ist Staatsfeiertag. An besagtem langen Wochenende fahren die Städter lieber auf ihr Landhäuschen, so Zemans Kalkül, statt wählen zu gehen. Die Städter aber sind die Wähler der Bürgerlichen. Aus dem allgemein erwarteten Sieg der Linken kann somit sogar ein Erdrutschsieg werden.



    Mehr noch: Der Präsident beginnt in der Zeit der Wahlkampagne eine Reise durch die Provinz. Offiziell, um dort erfolgreichen Wirtschaftsbossen und erfahrenen Regionalpolitikern „zuzuhören“. Vor allem aber dürfte er dort Wahlkampf machen. Schließlich ist Zeman Ehrenvorsitzender der nach ihm benannten „Zemanovci“. Seinen Kanzler auf der Burg, Vratislav Mynar, hat er zeitlich schon freigestellt, damit er möglichst erfolgreich für die „Zemanovci“ in den Kampf um ein Abgeordnetenmandat gehen kann. Wie mehr oder weniger auch alle Mitglieder der Regierung Rusnok als Wahlkampflokomotiven für die Zeman-Partei herhalten sollen. Als die Bürgerlichen spotteten, die Rusnok-Regierung sei lediglich eine „Regierung aus Kumpeln Zemans“, hatte der Präsident das noch energisch bestritten.



    Im Kern geht es bei den vorgezogenen Wahlen nur um eine Frage: wird das Ergebnis die Machtambitionen Zemans weiter massiv stärken oder gelingt es den allerdings schwer gebeutelten Bürgerlichen, namentlich der TOP 09, ein wirkliches Gegengewicht zu setzen? Die TOP 09 hofft auf die neuerliche Aktivierung der Schwarzenberg-Anhänger aus dessen Präsidentschaftswahlkampf gegen Zeman. Immerhin bekam der „Fürst“ seinerzeit 46 Prozent der Stimmen. Doch namentlich die „Generation Facebook“, die sich seinerzeit massiv für Schwarzenberg einsetzte, schweigt. Sie scheint von Zemans Bulldozer-Vorgehen wie paralysiert zu sein.



    Wesentlicher noch wird für Zeman sein, wer für das linke Lager ins Parlament kommt. Die unreformierte Kommunistische Partei (KSCM) wird ihren Stimmenanteil einbringen, den sie bei allen letzten Wahlen hatte, zwischen 12 und 15 Prozent. Dass Zeman eine möglichst starke eigene Partei dort haben möchte, ist auch klar. Bleibt die Sozialdemokratie (CSSD): die war von Zeman einst aus der Bedeutungslosigkeit zum Wahlsieg und in die Regierung geführt worden. Später hat ihm aber diese Partei den Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2003 versagt. Er verließ die CSSD im Bösen, gründete später seine eigene Partei und wurde Präsident.



    Im Streit der Sozialdemokraten darüber, wie man mit der Regierung Rusnok umgehen soll, hat Zeman die CSSD-Führung gespalten. Sein „Trojanisches Pferd“ in der CSSD ist der südmährische Landeshauptmann Michal Hasek, den er gern zum Premier machen würde. Der eigentliche CSSD-Chef, Bohuslav Sobotka, ist bei der Aufstellung der Spitzenkandidaten vergangenes Wochenende in geheimer Abstimmung fast durchgefallen. Dieses Ergebnis spricht für den schon gewaltigen Einfluss Zemans in der CSSD. Und bringt ihn seinem Ziel näher, die „Linke zu vereinen“, wie er im Präsidentenwahlkampf angekündigt hatte. Natürlich unter der Führung seiner „Zemanovci“.



    Diese müsste womöglich nicht mal die Hilfe der Kommunisten in Anspruch nehmen für die Regierungsbildung – was in Tschechien ein übles Geschmäckle hätte. Womöglich bietet sich ja auf der rechtsnationalen Seite eine neue Partei unter Klaus als Partner an. Mit einem „Oppositionsvertrag“. Wie 1998. Zum Schaden des Landes.
  • „Schreiben kann man lernen“

    Ein Gespräch mit Janna Steenfatt, die als Stipendiatin des Prager Literaturhauses zwei Monate in der tschechischen Hauptstadt verbrachte.

  • NepoMu(c)k blickt hinter die Kulissen der Wahlkampagne

    Was haben Hilary Clinton und ihre Behauptung, Barack Obama habe Drogen genommen und sei kein richtiger Amerikaner, Jiří Paroubek und seine Erklärung, seine politischen Widersacher lügen, stehlen und seien Mafiosi mit dem tschechoslowakischen Magnat Andrej Babiš gemeinsam?

  • Bestnoten für Deutschlehrerinnen

    Dass ein Schulfach zum Lieblingsfach werden kann, weil man einen engagierten Lehrer hat, weiß der ein oder andere sicher noch aus seiner eigenen Schulzeit.

  • Der bauende Hilfspriester

    Marcel Hrubý hat an der Grenze zu Sachsen schon 14 Kirchen vor dem Verfall gerettet.

  • Kunst im Bahnhof

    Die Prague Biennale zeigt Gegenwartskunst aus Mitteleuropa und der ganzen Welt und hat sich für den zehnten Jahrgang einen ganz besonderen Ausstellungsort erwählt:

  • Die Unselbstverständlichkeit unseres Seins

    Die baltischen Staaten lehren uns, wie zerbrechlich Freiheit ist.

  • Karlsbader Kristall

    Ein Hauch seines einstigen Glanzes wird zwischen dem 28. Juni und 6. Juli über Karlsbad liegen:

  • Nach der Sintflut

    Das zweite Hochwasser in elf Jahren zeigt: Nach der Flut ist vor der Flut.

  • Bekanntmachung für Deutsche zur Wahl zum Deutschen Bundestag

    Am 22. September 2013 findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt.

  • „Die Stärke Europas lag immer in seiner Vielfalt“

    Revolutionär, Reporter, Reisender: Václav Bartuška, Tschechiens Sonderbotschafter für Energiesicherheit, erzählt im LZ-Gespräch, warum Atomkraft für ihn die beste Lösung ist und welchen Herausforderungen unsere Freiheit heute gegenüber steht.  
     
    Tschechien will bis 2016 Phasenschieber an der deutschen Grenze bauen, um den Fluss von Windstrom aus Norddeutschland aufzuhalten. Gab es keine andere Lösung? Sie haben doch lange mit der deutschen Seite über diese Problematik verhandelt.

    Für uns ist es wichtig eine Lösung zu finden, die verhindert, dass unsere Stromnetze durchbrennen. Wir hätten natürlich eine Lösung bevorzugt, die keine Milliarden kosten wird. Im Raum standen auch virtuelle Phasenschieber. Aber wir haben der deutschen Seite von Beginn an gesagt, dass die keinen Sinn haben, wenn keine Sanktionen damit verbunden sind. Immer wieder wurden wir kritisiert, dass wir nicht zu einem Abkommen fähig sind, wie die Polen, die virtuelle Phasenschieber hatten. Und jetzt haben die Polen dieses Abkommen gekündigt, weil dort eine siebenstündige Krise war, in der zu viel Strom ins Netz geflossen ist und niemand damit etwas zu tun haben wollte. Ein Abkommen ohne Sanktionen ist eine feine Sache, aber sobald ein Problem eintritt, dann kennen die Gesetze, egal ob deutsche, tschechische oder polnische, nur das eigene Land.

    Ich dachte wir leben alle in unserem gemeinsamen europäischen Haus.
    Wir reden alle von einem gemeinsamen Europa und von gemeinsamen Stromnetzen. Aber praktisch gesehen sind wir alle Egoisten. Wenn in Deutschland Strom aus einem Windpark das Netz gefährdet ist, dann hat der Netzbetreiber das Recht, ihn abzustellen. Sogar ohne Kompensation. Das ermöglicht das Gesetz. Aber nicht im Fall, wenn der Strom das Netz eines benachbarten Landes gefährdet. Das ist Europa 2013.

    In der Energiepolitik haben wir also ein Europa der Nationalstaaten?
    Nominal will die EU 2014 einen einheitlichen Energiemarkt schaffen. Faktisch wissen wir alle, dass das nicht geschehen wird, weil die physischen Voraussetzungen fehlen. Ein einheitlicher Energiemarkt, das sind schöne Worte. Aber wenn ihnen die Drähte dafür fehlen, dann ist das nur ein leerer Aufschrei.

    In Deutschland wird um jeden Kilometer Stromtrasse lange gekämpft.
    Nicht nur in Deutschland. An unserer zweiten Netzverbindung mit Österreich wurde 12 Jahre lang gebaut. Genauer gesagt wurde zehn Jahre lang darüber verhandelt und zwei Jahre gebaut. Über die Verbindung der Netzkapazitäten Frankreichs und Spaniens wird seit 35 Jahren verhandelt.  Der Netzausbau ist nicht nur ein deutsches Problem.  Die Energiepolitik ist so eine Sache, mit der man sich als Politiker keine Freunde machen kann. Stromerzeugung stinkt, qualmt, sieht hässlich aus und verschandelt die Landschaft. Politiker, die sich hinter solche Projekte stellen, können nur verlieren. Denn jedes Projekt hat seine Gegner, auch Windräder, auch Solarpanels. Und die Stromnetze sind auch ein Beispiel. Beim Energiesummit in Deutschland, zum Beispiel, haben alle einen Netzausbau von Nord nach Süd und von West nach Ost vereinbart. Alles läuft glatt, wenn man eine kleine Deutschlandkarte vor sich hat. Sobald man aber auf die einzelnen Bundesländer zoomt, heißt es „Wo läuft das nochmal lang? Bei uns?“ Meine deutschen Freunde sagen, heute würde niemand mehr ein solch dichtes Autobahnnetz in Deutschland bauen. Nach dem Krieg ging das. Aber heute stellt jeder Autobahnkilometer ein enormes Problem dar. Ähnlich wie bei uns.  

    Ist eigentlich die Gefahr eines Blackouts in Tschechien wirklich so groß, wie hier alle sagen?
    Man kann nicht voraussagen, was passieren wird und was nicht. Wir haben Langzeitstatistiken von Tagen, an denen die Netzstabilität gefährdet war. Wenn ein wichtiger Teil des Netzes ausfällt, dann funktioniert das Netz natürlich dennoch weiter, sogar jahrelang. Aber es reicht dann, wenn ein Baum auf einen Draht fällt. Dann können plötzlich 40 Millionen Menschen im Dunkeln sitzen. Bis 2012 hatten wir immer allerhöchstens einen Tag, an dem unsere Netzstabilität gefährdet war. Im vergangenen Winter hatten wir 22! Derjenige, der für die Netzsicherheit zuständig ist, setzt sich natürlich lieber höhere Parameter, um sich Spielraum zu lassen. Die Kapazität unserer Netze liegt bei 1700 Megawatt. Auch so sind schon über 2000 Megawatt, sogar 2400 durch unsere Netze geflossen. Und nichts ist passiert. Aber es reicht, wenn ein Transformator irgendwo in Mittelböhmen durchbrennt und dann ist halb Tschechien ohne Strom.  Und das Risiko ist da.
    Stört man sich hier nicht auch an der Tatsache, dass Tschechien weniger Strom exportieren kann, wenn die Netze von Deutschland her verstopft werden?
    Natürlich schränkt das unsere Exportmöglichkeiten ein. Aber wer damit schlussendlich ein Problem haben könnte, sind nicht wir, sondern die Bayern. Denn wir sind die Stromreserve für Bayern, die hilft Spitzenzeiten auszugleichen.


    Wie wird sich die Situation auf dem Strommarkt Ihrer Meinung nach entwickeln?
    Ich glaube, auch Deutschland wird Phasenschieber bauen. Auch wenn wir jetzt von einem gemeinsamen Energiemarkt ab 2014 reden, so werden wir eher gefestigte nationale Märkte haben. In glaube, wir rudern fröhlich in diese Richtung.

    Inwiefern beeinflusst die Entscheidung des Europaparlaments  gegen eine Reform des Emissionshandels durch eine Verknappung von CO2-Zertifikaten die Energiepolitik der Zukunft?
     Ah, mein momentanes Lieblingsthema in Sachen Energiepolitik. Ich habe das Gefühl, das sich in letzter Zeit Jahr für Jahr, oder sogar öfter, irgendwelche Schlüsselparameter des Energiehandels ändern. Und niemand weiß mehr, was er erwarten soll. Als in Deutschland 2011der Atomausstieg beschlossen wurde, bezeichneten alle Erdgas als den Gewinner der Energiewende. Zwei Jahre später ist Kohle der Sieger und in Deutschland steigen die CO2-Emissionen. Und jetzt, am 16. April, hat das Europaparlament  das Projekt der Verknappung, also der Preiserhöhung, von CO2-Zertifikaten gestoppt. Wenn der Preis der Zertifikate sich jetzt auf drei Euro pro Tonne beläuft, dann ist das nur noch eine weitere Steuer, die die Emissionen nicht weiter beeinflussen wird. Also werden Kohlekraftwerke gebaut werden. Würde der Preis bei 30 Euro pro Tonne liegen, dann würde das die Kohle vom Markt drängen und Gas und erneuerbare Energien stärken. Die Abstimmung im Europaparlament war übrigens erstaunlich, weil auch im letzten Augenblick niemand wusste, wie sie ausfallen wird. Zum Schluss waren 315 für die Verknappung und  334 dagegen. Ein paar deutsche Abgeordnete haben dann gesagt, sie haben falsch abgestimmt, weil sie nicht wussten, wie die Frage lautete. Dabei ging es hier um eine grundlegende Frage, die nicht nur den Handel mit CO2-Zertifikaten definieren sollte, sondern die gesamte Energiepolitik. Jetzt heißt es, es könnte zu einer erneuten Abstimmung kommen, aber niemand weiss, wie die ausfallen wird. Und jetzt stellen Sie sich vor, sie sollen in so einer Situation auf 20 bis 30 Jahre investieren.

    Und was bedeutet das jetzt konkret. Abgesehen davon, dass die Kohlekraft gestärkt wird?
    Mit dieser Entscheidung ist das ambitionierteste Energiepolitik-Projekt der EU gescheitert, dass die Welt beeinflussen sollte. Und jetzt stehen wir vor dem Rest der Welt ziemlich dumm da.

    In der Energiepolitik besteht also keine Planungssicherheit?
    Doch. Braunkohle. Die ist am billigsten, aber auch dreckigsten. Es mag daher zynisch klingen, aber mit  Braunkohle kann man planen.

    Ist Atomkraft nicht doch die bessere Alternative?
    Das ist eine emotionale, keine rationale Angelegenheit. Ich verstehe, dass für die meisten Menschen in Deutschland die Atomkraft unakzeptabel ist. Das ist absolut kein Problem. Manche Länder sind pro-Atom, andere sind dagegen.

    Die Diskussion wird spätestens dann wieder losgehen, wenn der Temelín-Ausbau endgültig feststeht. Falls es dazu kommt.
    Man hat die Wahl, ob Europa eine industrielle Großmacht bleiben wird. Ohne Industrie werden wir unseren Lebensstandard nicht halten, denn nur von Dienstleistungen werden wir nicht leben können. Und wenn Industrie wollen, dann brauchen wir Strom. Der kann ruhig aus erneuerbaren Quellen kommen. Wir müssen nur bereit sein, mehr dafür zu zahlen. Vielleicht wird es auch irgendwann eine Revolution geben, die billigere Energiequellen erschließt. Das kann passieren. Aber für mich ist Atomkraft akzeptabler und für die Mehrheit der Menschen in diesem Land auch. Und da hört diese Diskussion dann für mich auf.

    Sagen Sie das auch Ihren Partnern in Deutschland und Österreich?
    Ja, das sage ich so überall. Jedes Land entscheidet für sich selbst.

    Wird in Sachen Temelín-Ausbau nicht Druck auf Tschechien gemacht?
    Ich war vor kurzem mit dem Ministerpräsidenten in Russland. Ich war mit Putin beim Mittagessen. Im Vergleich dazu, sind meine Reisen nach Berlin ein Kuraufenthalt. Die Deutschen verhalten sich immer sehr korrekt. Natürlich wäre die deutsche Regierung froh, wenn auch andere Länder sich zu ihrem Programm gesellen würden. Einige deutsche Politiker versuchen auch Überzeugungsarbeit zu leisten. Mir ist es vollkommen egal, was sich andere Länder denken. Für mich zählt, was die Menschen in diesem Land denken. Wenn Europa eine Ansammlung von Demokratien sein will, dann ist es wichtig, wie die Menschen in den konkreten Ländern ticken. Wenn es etwas gibt, das Europa heute quält, dann ist es das Defizit in der Beziehung zwischen den Menschen und dem europäischen Projekt. Die Vorstellung, dass irgendein Superhirn uns sagen wird, dass etwas für ganz Europa so gelten wird, ist für mich verheerend. Die Stärke Europas lag immer in seiner Vielfalt. Den Versuch einer Gleichschaltung gab es hier, glaube ich, schon ein paar Mal. Und nicht besonders erfolgreich.

    Im Zusammenhang mit dem Besuch von Premier Nečas in Russland, an dem Sie auch teilnahmen, kam wieder die Frage zwischen Menschenrechts- und Exportpolitik auf. Wie sehen Sie das?

    Um ehrlich zu sein sehe ich da keinen Widerspruch. Mit meiner Vergangenheit, ich wurde zum Beispiel 1988 eingesperrt, müssten die Chinesen mir nicht einmal ein Visum geben. Sie interessiert aber weniger, für was ich stehe, sondern was ich weiß und wen ich kenne. Ich bin mehrmals pro Jahr in China und hatte noch nie ein Problem bei der Einreise. Auch kann ich dort treffen, wen ich will. Die Chinesen reden mit uns, machen aber keine Versuche, uns von ihrem Weg zu überzeugen. Genauso wenig sage ich ihnen, wie sie leben sollen. Wenn die Chinesen etwas nicht mögen, dann sind es die militanten Gruppen im Westen, die das Gefühl haben, den besten Lebensentwurf für die ganze Welt ausgedacht zu haben. Für mich ist Demokratie sehr wichtig. Aber ich kann doch Putin nicht sagen, er soll Pussy Riot freilassen. Ich betrachte deren Bestrafung als vollkommen unangemessen, aber das ist eine rein russische Angelegenheit. In manchen Ländern ist die Homosexualität verboten. Soll ich da jetzt hingehen und ihnen sagen, sie sollen sie erlauben. Das ist ihre Sache. Abgesehen davon ist es ihnen egal, wie ich denke.

    Gibt es Grenzen? Den Export in den Iran, zum Beispiel?
    Ich beschäftige mich nun schon das siebte Jahr mit Energiepolitik und bin Experte für Energiesicherheit. Wenn ich mich in dieser Zeit von zutiefst von etwas überzeugen konnte, dann davon, dass es des Menschen im Westen völlig egal ist, dass Blut in dem Benzin ist, mit dem sie ihr Auto tanken. Nur wollen sie es nicht hören. Während des Irak-Kriegs faszinierten mich Slogans wie „Kein Blut für Öl“. Wenn wirklich jemand glaubt, dass in dem Öl, das aus Nigeria zu uns fließt, kein Blut ist, dann kann ich nur sagen „Träum weiter“. Natürlich haben wir ein Gewissen, aber wir wollen es nicht zu sehr testen. Was den Iran betrifft, so kann ich nur generell antworten: schon das Prinzip des Gedankens, dass eine Erfindung ungeschehen gemacht werden kann, ist Blödsinn. Die Atomkraft existiert und Sie werden kaum jemanden dazu bewegen, sie zu vergessen. Ich weiß nicht, ob der Iran eine Atombombe bauen wird oder nicht. Aber wenn sie dort entscheiden, dass sie eine Bombe bauen wollen, dann wird sie niemand daran hindern. Sie können den Iran bombardieren, sie können ihn militärisch besetzen. Aber wenn sie wollen, dann werden sie eines Tages ihre Bombe einfach haben.

    Gibt es auch Länder, in die Sie sich weigern zu fahren?
    Ja, bis zum Fall Gaddafis war ich nie in Libyen. Das war für mich inakzeptabel. Andererseits floss in den 90er Jahren auch libysches Öl zu uns. Nach China und Russland fahre ich regelmäßig. Sie kennen mich dort und lieben mich wahrscheinlich nicht besonders.

    Wie beurteilen Sie, als ehemaliger Führer der „Samtrevolution“ die Entwicklung Tschechiens und Europas seit 1989?
    Wir haben bekommen, was wir wollten. Schon im November 1989 habe ich gesagt, dass die meisten Leute sich nach einem vollen Kühlschrank und einem bessern Auto sehnen. Freiheit und Demokratie ist ein Konzept, dass nur schwer zu erfassen ist. Ich glaube, was die Leute wirklich wollen, sind materielle Vorteile. Was wirklich zum Fall des Kommunismus beigetragen hat, waren die Werbepausen im deutschen und österreichischen Fernsehen. Wenn die Leute zum Beispiel einen VW sahen und vor ihrem Haus stand aber ein Trabant, dann war  ihnen schnell klar, welches System das bessere ist. Jetzt haben wir die Freiheit und müssen uns sagen, was uns an dieser Freiheit wichtig ist und was nicht. Für mich persönlich haben Freiheit und Demokratie eine große Bedeutung, für andere zählt, ob sie Arbeit haben oder ob ihnen jemand hilft, eine Waschmaschine auszusuchen. Ich kann verstehen, dass Freiheit und Demokratie für viele auch ein großes Maß an Unsicherheit bedeuten.

    Welche Herausforderungen stellen sich heute der Demokratie in Europa?
    In Ländern wie Spanien, Griechenland und der Slowakei ist die Jugendarbeitslosigkeit über 50 Prozent. Aber Sie können in jedem Handbuch der Soziologie lesen, dass junge, ledige Männer bis 25 die gefährlichste Bevölkerungsgruppe sind. Sie sind explosiv und leicht radikalisierbar. Und jetzt haben wir dieses Problem mit der Jugendarbeitslosigkeit in Europa, in Deutschland und hier Tschechien merken wir es nur noch nicht so sehr. Dabei hat Arbeit für viele Menschen einen grundlegenden Wert, jeder will nützlich sein.  Arbeit schafft unsere Werte und unsere Erwartungen. Wenn es langfristig keine Arbeit gibt, stellt jetzt natürlich schon die Frage, was diese Demokratie, diese Freiheit eigentlich bedeuten. Die Freiheit auf dem Arbeitsamt Schlange zu stehen und auf seine Stütze zu warten? Das ist für mich momentan die größte Prüfung, die Europa bestehen muss.


    Und? Wird Europa sie bestehen?

    Davon bin ich fest überzeugt. Ich glaube an Europa. Und ich glaube auch daran, dass Krisen etwas Gutes hervorbringen können. Das sind dann Momente, in dem man jedes Geschwätz beiseite schiebt, weil nur noch das eine oder andere zählt: ja oder nein, schwarz oder weiß. Aber noch sind wir in Europa relativ reich. Noch sind wir eingewickelt in Watte.  Und solange wir Summits veranstalten können, auf  denen niemand wirklich etwas sagt  beziehungsweise jeder für sich redet, ohne eine Einigung zu erreichen, ist es noch nicht zu wild mit der Krise. Aber ich habe in meinem Leben schon ein paar Krisen erlebt. Und die hatten wirklich eine befreiende Wirkung. Weil sich auf einmal etwas tat. Weil etwas getan werden musste.

    Das Gespräch führte Alexandra Mostýn.

  • Frischer Wind in Pilsen

    Eine neue Leiterin und ein Memorandum sollen das Begegnungszentrum in Pilsen neu beleben.

  • Schauplatz der Weltgeschichte

    Die Donau-Auen waren lange Zeit das machtpolitische Zentrum Europas, heute locken sie mit Lustschlössern und Natur. 

  • Spiel, Spaß und „Šprechtíme“

    Im Rahmen der Kampagne „Šprechtíme“ war die deutsche Sprache zu Gast in Pilsen.

  • Deutsch in Tschechien heute

    Am 23. Mai drehte sich in der Karlsuniversität alles um deutsche Sprache und Identität im heutigen Tschechien.

  • Vorhang auf für junges Theater

    Eine dunkle Bühne, im Hintergrund Dschungelgeräusche und Trommeln.

  • Minister voller Lob und Dank

    Über 4 000 deutsche Unternehmen und 25 Milliarden an Direktinvestitionen in der Tschechischen Republik sind ein Zeichen für die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik.

  • Windmühlen gegen frischen Wind

    Noch ist Tschechien das einzige Land in der EU, in dem in Gaststätten ungehemmt geraucht werden darf.

  • Symbol der Versöhnung

    Das Museum der böhmischen Deutschen in Ústí nad Labem (Aussig) kann uns niemand mehr nehmen.

  • NepoMu(c)k und die Schweizer

    Schon sechs Jahre lang befindet sich dieses Land in einer Rezession.

  • Tschechien macht die Grenzen dicht

    Mit Phasenschiebern in Nordböhmen will das Land den Fluss von deutschem Ökostrom stoppen.

  • Im Sattel durch die Stadt

    Bei einem Spaziergang durch die Prager Altstadt bemerke ich eine seltene Spezies im hiesigen Strasenverkehr: den Radfahrer.

  • „Enkel, fragt eure Großeltern aus!“

    Junge Freiwillige aus Tschechien und Deutschland trafen sich in Budweis zu einer Tagung über Erinnerungsarbeit.

  • Comenius verbindet Europas Jugend

    Lautes Stimmengewirr und fröhliches Lachen breiten sich auf dem Pausenhof des Thomas-Mann-Gymnasiums in Prag aus.

  • Der Jahrtausendstreit

    In der Debatte um den Prager Veitsdom wurde eine neue Runde eingeläutet.

  • Deutsch in Tschechien heute

    In Film, Vorträgen und Fachdiskussionen geht es um die deutsche Sprache und Identität in Tschechien heute.

  • Schlemmen ohne Grenzen

    Liebe geht durch den Magen grenzüberschreitende Kontakte auch!

  • Drehbühne Brünn

    Vom 15.-18. Mai heißt es in Brünn Bühne frei für junges deutschsprachiges Theater.

  • „Einfach die Augen verschließen, kommt mir scheinheilig vor“

    Mit ihrem preisgekrönten Erstlingswerk „Die Vertreibung der Gerta Schnirch“ hat Kateřina Tučkova einen wichtigen Beitrag zur tschechischen Vergangenheitsbewältigung geleistet. Im LZ-Gespräch erklärt sie, was sie antreibt.

  • Explosiv: Übrigens...

    ...hatte ich an diesem grauen Montagmorgen ein bisschen länger geschlafen, als eine gewaltige Explosion Mark, Bein und auch mein ganzes Zimmer erschütterte.

  • In Ulm, um Ulm und von Ulm in die Welt

    Albert Einstein ist der berühmteste Sohn Ulms, aber die Stadt hat noch einen weiteren Exportschlager: das „Ulmer Modell“.

  • „Es wird mit zweierlei Maß gemessen“

    „Mazel tov“: Am 14. Mai feiert der Staat Israel seinen 65. Geburtstag. Jerusalems Mann in Prag, Botschafter Yaakov Levi, lobt im LZ-Gespräch die guten Beziehungen zu Tschechien und erzählt von den Herausforderungen, die Israel zu meistern hat. 

  • Kein Jubel über Kohle

    Verlängert eine Kohleader die unendliche Geschichte der D8 um ein weiteres Kapitel?

  • NepoMu(c)k schaut nach Temelín

    „Also sie ham uns Temelín erschlagen“, würde die Frau Müller dem Josef Schwejk heute vielleicht sagen.

  • Alte Spuren – neue Wege

    Eine österreichisch-tschechische Ausstellung soll Leben in die Grenzregion bringen.

  • Die letzten Mohikaner

    Das Projekt „mundArt“ lässt Menschen in ihrem Dialekt zu Wort kommen – und stößt damit auf große Resonanz.

  • Alle einsteigen, bitte!

    Vormittags, ungefähr elf Uhr, I.P. Pavlova.

  • Das Gedenken der verlassenen Toten

    In einer neuen Ausstellung zeigt der Fotograf Lukáš Houdek Grabporträts aus alten deutschen Friedhöfen in Westböhmen.  

  • Böhmische Dörfer

    Im Rahmen des Filmfestivals Finále Plzeň feiert am 25. April die deutsch-tschechische Koproduktion „Česká Vesnice/Böhmische Dörfer“ Premiere.

  • Zeitreise in Freiwaldau

    Ein alter Dachboden hält für neugierige Entdecker so manchen Schatz bereit.

  • Ehrung für Erfinder

    Innovation ist angewandte Kreativität. Das belegte zumindest das Erfinderfestival „Česká inovace 2013“, das über 500 Teilnehmer anlockte, Unternehmer wie Studenten.

  • Politischer Denker mit Rückgrat

    Das 22. Brünner Symposium fragte nach dem Zusammenhalt in Europa und Tschechien und ehrte einen großen Brückenbauer.

  • Gut investierte Milliarden

    Zypern ist selbst schuld an seinem Unglück. Dennoch darf Europa es nicht aufgeben.

  • NepoMu(c)k und die Mathematik

    Vor einiger Zeit war ich auf einer Konferenz, an der hauptsächlich gewichtige Industriekapitäne und Politiker, auch hohe, teilnahmen. Während der Diskussion meldete sich plötzlich ein alter, blinder ehemaliger Mathematikprofessor. Und begann damit, vor den rund 400 Anwesenden sein Fach zu verteidigen, das – wollen wir ehrlich sein – in Tschechien verhasst und verdammt ist.

  • Deutsch-tschechischer Dialog macht Schule

    Wie gut es um die deutsch-tschechischen Beziehungen in Sachen Schule bestellt ist, zeigt die deutsch-tschechische Ausstellung „Das Zusammenleben von Tschechen und Deutschen in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts“.

  • Komm‘, ich zeig‘ dir meine Stadt

    In Brno angekommen, stellen sich für junge Backpacker schnell die wichtigen Fragen: Wo gibt es den besten Kaffee der Stadt, wo treffen sich die jungen Brünner auf ein Bier und was hat es mit dem Brünner Krokodil auf sich? Hier kommt ein Stadtplan von jungen Leuten für junge Leute genau richtig.

  • „Musik soll für mich immer eine Leidenschaft bleiben“

    Václav Luks, der Leiter des Barock-Ensembles „Collegium 1704“ sprach mit der LZ über seine Begeisterung für Alte Musik, die Rolle von Kultur in der Gesellschaft und seine Skepsis gegenüber zeitgenössischer Musik.

  • Der Zauberer der Städte

    In Tschechien ist Markéta Hejkalová bereits eine von Erfolg gekrönte Autorin und Verlegerin, in Deutschland ist sie bisher noch gänzlich unbekannt – bis jetzt.

  • Braune Brut im Grenzgebiet

    Deutsche und tschechische Neonazis breiten ihre Netze aus.

  • Glamour, Indie und nordischer Chic

    Am 13. April rocken Lana Del Rey, Roosevelt und Karin Park die tschechische Hauptstadt.

  • Weltoffen oder provinziell?

    Tschechien-Kenner debattieren in Berlin über Erwartungen an den neuen Präsidenten.

  • Nepo Mu(c)k

    Einen Nobelpreis zu erhalten ist gar nicht so schwer. Manchmal reichen schon Sinn für Humor und etwas Langeweile im Job.

  • Von Haien und verhexten Telefonen

    Beim dritten deutschsprachigen Rezitationswettbewerb hieß es Bühne frei für junge Talente.

  • Übrigens...

    ...hat die ČSSD auf ihrem Parteitag in Ostrava (Ostrau) ja auch ihre neue Führungsspitze gewählt.

  • Gemeinsames Problem, gemeinsame Lösung

    Die Tschechen sollten den Slowaken helfen, das Thema der Beneš-Dekrete abzuschließen.

  • Deutsch-tschechische Nachhaltigkeit

    Mit dem Wettbewerb „Nachhaltigkeit – was denkst du darüber?“ sollen junge Kreative aus dem Umkreis der Minderheit angesprochen werden.

  • „Wir haben unseren Tieren die besten Bedingungen geschaffen“

    Mit Zuwachs und Neuigkeiten startet Tschechiens größter Tierpark in die Sommersaison. Zoodirektor Miroslav Bobek lässt hinter die Kulissen der Prager Tiergehege blicken.

  • „Im Fokus – gut getroffen!“

    Unter diesem Titel luden die LV und die LZ Ende Februar zu einem zweitägigen Fotografie- Seminar nach Prag ein.

  • Natur und Kultur am Fuße des Altvaters

    Das in Schlesien und Nordmähren gelegene Altvatergebirge (Hrubý Jeseník) ist vor allem bei Anhängern des Wintersports sehr bekannt. Nun, da die Temperaturen wieder steigen und sich der Frühling allmählich bemerkbar macht, zieht es auch die Wanderfreunde wieder nach draußen.

  • „Natürlich habe ich manchmal Angst“

    Jaroslav Kmenta ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass Journalisten die vierte Macht des Staates sein können. Im LZ-Gespräch schaut der Reporter zurück auf die wilde Zeit der 1990er und erklärt, warum ihn die Wahl Miloš Zemans zum Präsidenten enttäuscht hat.

  • Deutscher Titel, tschechische Songs

    Die Prager Folk-Band Vobezdud stellte ihr zweites Album „Wo bist du?“ vor – und begeisterte das Publikum.

  • Peinliches Tauschgeschäft

    Václav Klaus und Ivan Gašparovič haben bewiesen, dass man auch ohne Verdienst ausgezeichnet werden kann.

  • Wiederbelebung der erzgebirgischen Moore

    Um Hochmoore im Erzgebirge vor dem Austrocknen zu schützen, fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein grenzübergreifendes Projekt.

  • Aus dem Leben gegriffen

    Mitte Februar trafen sich Mitglieder der Landesversammlung und des Kulturverbands, um erste Ideen für das entstehende Planspiel zu diskutieren.

  • Visionen vom Wartberg

    Der Kunstverein Hochfranken will an der Grenze zu Tschechien ein EU-weites Kultur-Institut errichten.

  • Böhmisch-bayerischer Frühling

    Premier Petr Nečas bedauert in Rede im Münchner Landtag die Vertreibung der Deutschen.

  • Minibrauerei Groll hält an der Biertradition fest

    Vor 170 Jahren zeigte der Bayer Josef Groll den Pilsnern, was unter bayerischem Reinheitsgebot zu verstehen ist. Sein Erbe bleibt bis heute lebendig.

  • Eine amerikanische Journalistin entdeckt das Altvatergebirge

    Der schlesische Kurort Karlsbrunn (Karlova Studánka) hat es im Januar in die Top 46 „Places to go“ der New York Times geschafft.

  • Kunst als Tabubruch

    „Die Kunst zu töten“ heißt die aktuelle Ausstellung des Fotografen Lukáš Houdek. Die LZ sprach mit dem Künstler über die kontroverse Ausstellung, seine Zeit in Nairobi und die Aufgabe der Kunst.

  • Wenn die Lasagne mehr PS als Kalorien hat

    Da hatten sie schön gereimt, die Kollegen vom deutschen Fernsehen, als sie jüngst in einer Talkshow über den neuen Lebensmittelskandal sprachen: „Rind gekauft, Pferd gegessen – was steckt noch in unserem Essen?“

  • Die nächste Großmacht der Union

    Seine offene Europapolitik bringt Polen langsam an den Tisch der EU-Entscheidungsträger.

  • „Gereizte Biernation“

    Ministerpräsident Petr Nečas hat ein Problem: Die Tschechen trinken nicht mehr so viel Bier wie früher.

  • Die Slowakei als Vorbild

    Erstaunlich, wie Miloš Zeman Ivan Gašparovič ähnelt.

  • Alte Feinde, neue Freunde

    Václav Klaus und Miloš Zeman veranstalten einen Komödienstadl auf der Prager Burg

  • Tief durchatmen, bitte!

    Land der Höhlen – so könnte man die Tschechische Republik auch beschreiben, denn man kann rund 2 000 solcher Naturphänomene hierzulande finden.

  • Der Minderheit eine Stimme geben

    Planspiele erfreuen sich großer Beliebtheit - ob in Schulen oder bei der Ausbildung von Piloten und Managern.Gerade wird ein Planspiel für die deutsche Minderheit in Tschechien entwickelt.

  • Dialog in der Eurokrise

    Das Konzept eines gemeinsamen Europas, als das sich die Europäische Union versteht, wurde in letzter Zeit in den Medien immer wieder kontrovers diskutiert.

  • Alles ist anders!

    Alles ist anders. Nehmen wir zum Beispiel den Ausdruck „Hundewetter“. Er bezeichnet weder Sturm, Wind noch Regen, sondern eine brennende Hitze, die keinen Hund aus seinem kühlen Eckchen herauslocken kann.

  • Wahlrecht für Auslandsdeutsche künftig strenger?

    Nachdem das deutsche Bundesverfassungsgericht im Juli vergangenen Jahres die bisherige Regelung zum Wahlrecht der im Ausland lebenden Deutschen für verfassungswidrig erklärt hat, kommt nun wieder Bewegung in die Sache.

  • Grünes Licht

    Während halb Tschechien im Streit um 68 Jahre alte Dekrete tief in der Vergangenheit steckte, wurde ein Schritt getätigt, der die Zukunft des Landes bestimmen kann: Mitte Januar gab das tschechische Umweltministerium grünes Licht fur den Ausbau des sudböhmischen AKW Temelin.

  • Aus der Oberpfalz in die weite Welt

    Die alte Kunst des Glasmachens lebt in der Glashütte Lamberts Waldsassen.

  • „Wir sind ein Rampensau-Gefüge“

    6 Prag

    LZ-Autorin Janna Mehring hat die Band „Prag“ in Köln getroffen, wo das Trio sein erstes Album „Premiere“ vorgestellt hat, das am 25. Januar in Deutschland erschienen ist. Im LZ-Gespräch verraten die drei, warum sie sich „Prag“ genannt haben und was sie mit der tschechischen Hauptstadt verbinden.

  • Deutsche Spuren im heutigen Brünn

    Im Januar diskutierte der „Husaclub“ darüber, welche Rolle das deutsche kulturelle und sprachliche Erbe im heutigen Brünn spielt.

  • Skiparadies für die ganze Familie

    Das südböhmische Lipno ist zwar nicht das höchstgelegene, aber das familienfreundlichste Skigebiet Tschechiens.

  • Unterste Schublade

    Scheinheiligkeit und Lügen begleiteten die Präsidentenwahl.

  • Schaufenster für die junge Minderheit

    Mit einem Internetprojekt widmet sich das Goethe-Institut der dritten Generation der deutschen Minderheit in der Tschechischen Republik.

  • Interkulturelle Beziehungen in der Literatur?

    Václav Petrboks Buch „Stýkání, nebo potýkání?“ („Kontakt oder Kampf?“) führt das Publikum durch zwei Jahrhunderte tschechisch-deutsch-österreichische literarische Beziehungen.

  • Der Fluch Mitteleuropas

    Zu Wahlzeiten wird die Geschichte immer wieder missbraucht.

  • Wahlopfer Wahrheit

    Die tschechischen Präsidentschaftswahlen waren ein Trauerspiel.

  • „Der Sprung, den wir gemacht haben, ist enorm“

    Iveta Radičová war die erste und bislang einzige Frau an der Spitze einer slowakischen Regierung. Im LZ-Gespräch erläutert sie das Prinzip der Solidarität und erklärt, warum die Trennung der Tschechoslowakei unaufhaltsam war.

  • „Wir hoffen, dass wir Teil des Projekts werden“

    In den Museen in Ústí nad Labem und München, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen in den Böhmischen Ländern beschäftigen, soll die verbliebene deutsche Minderheit eine Rolle spielen – in welcher Form, ist allerdings noch offen.

  • Ausflugstipp

    Bierwärme statt Eiseskälte

  • Kenntnis vom Nachbarn vertiefen

    Eine neue Broschüre über Tschechien wurde in München vorgestellt.

  • Andalusisches Flair im Brünner BGZ

    Der spanisch-deutsche Schriftsteller José Francisco Agüera Oliver kennt sich bestens aus mit dem Leben zwischen zwei Kulturen. Grund genug für eine Lesung im Brünner Begegnungszentrum.

  • Die Wiederentdeckung des Mythos

    Tomáš Sedláček, ehemaliger Berater von Václav Havel, wurde von der „Yale Economic Review“ zu einem der fünf wichtigsten ökonomischen Denker gewählt. Sein Buch „Die Ökonomie von Gut und Böse“ wurde 2012 mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet.   

  • Die besten Jahre sind vorbei

    Silvester in Bratislava einst und heute 

  • Böhmen in der Oberpfalz

    Fast 50 Jahre dauerte der Streit um den Egerer Stadtwald. Jetzt ist er beigelegt.

  • Amnestie sorgt für Unruhe

    Im deutschen Grenzgebiet befürchtet man einen Anstieg der Kriminalität.

  • Leichter Aufstieg

    Alljährlich veröffentlicht die Nichtregierungsorganisation Transparency International ihren Korruptionswahrnehmungsindex (CPI).

  • Aussichten für 2013: wolkig ohne heiter

    Mit Sparpaketen und Steuererhöhungen will die Regierung versuchen, das Land aus der Rezession zu bringen.

  • Warum Tschechien?

    Als einziges europäisches Land hat Tschechien gegen den UNO-Beobachterstatus Palästinas gestimmt. Unser Gastautor hat sich nach den Gründen gefragt und ist auf interessante Parallelen gestoßen. Ein Diskussionsbeitrag

  • Rettet die Mundart!

    Ende November fand in Trautenau (Trutnov) ein Mundartseminar zu den vom Aussterben bedrohten Dialekten des Riesengebirges statt.

  • Spur des Löwen

    Eines Tages ist der Löwe verschwunden. Ganz plötzlich und unvermittelt ist weg, was jahrelang zur Gewohnheit geworden ist.

  • Der Geist von München geht um in Europa

    Berlin ein bisschen schwanger, Prag mit Rückgrat

  • Den Opfern Namen geben

    Die Ausstellung „Lebensunwert“ dokumentiert in Ústí nad Labem das Schicksal von Patienten aus der ehemaligen Tschechoslowakei, die im Rassenwahn umgebracht wurden.

  • Kristall des Anstoßes

    Bayern ärgert sich über die tschechische Drogenpolitik.

  • Abschied mit Reue?

    Tschechien hat eine schöne Vergangenheit. Die Slowakei aber hat Zukunft.

  • Václav Klaus‘ „Hofnarr“ jetzt „Pflichtliterat“

    Tschechen, die bislang so gar keine Idee für ein passendes Weihnachtsgeschenk hatten, können aufatmen: Präsident Václav Klaus hat ihnen auf die Sprünge geholfen und ihnen das neue Buch seines Vizekanzlers Petr Hájek, „Smrt v sametu“ (Tod in Samt) ans Herz gelegt.

  • Geplündertes Kulturerbe

    Seit Jahren gelten Böhmens Kirchen als Selbstbedienungsladen für Kunsträuber.

  • Tschechische Bürokratie und deutsche Naivität

    Oder: wie eine einfache Prozedur zum Marathon werden kann

  • Rock in neuem Gewand

    Die Berliner Band „Meadowstar“ spielte mit den englisch-tschechischen Musikurgesteinen Phil Shoenfelt und Pavel Cingl in der Žižkover Kultkneipe „U Vyštřelenýho Oka“.

  • Familientreffen in Marienbad

    Wirtschaftstagung der Handwerkskammer Niederbayern/ Oberpfalz benennt Probleme und Chancen der Grenzregion.

  • „Wenig Euro, wenig Europa“

    Die Haushaltsverhandlungen sind der Schlüssel für die Zukunft der Union.

  • Trübauer auf Tour

    Ende Oktober wandelte der Trübauer Stammtisch aus Moravská Třebová auf den Spuren des Schönhengster Malers  Eduard Kasparidis (1858- 1926) in seinem Geburtsort Krönau (Křenov).

  • Breaking News: Die tschechische Sprache soll stark vereinfacht werden

    Als ich begann, Tschechisch zu lernen, träumte ich davon, die folgende Meldung in den Nachrichten zu lesen:

  • Mit Cello, Charme und roter Mütze

    Ein altbekanntes Märchen, vor jüngstem Publikum auf die Bühne gebracht, zeigt auch den Großen die Welt noch einmal durch Kinderaugen.


  • Gemeinsame Sprache - gemeinsame Zukunft!

    „Eine gemeinsame Zukunft wagen!“ Unter diesem Motto fand Ende Oktober die erste deutschsprachige  polnisch-tschechische Jugendbegegnung in den Beskiden statt.

  • Mit europäischem Geist

    Im Oktober fand die Bundesversammlung der sozialdemokratischen Seliger-Gemeinde im bayerischen Bad Alexandersbad statt.

  • Spaziergang zwischen Flözen

    Im größten Bergbaumuseum Tschechiens geht es unter Tage.

     

  • Neuer Anlauf für Kirchenrestitution

    Mit den Stimmen der bürgerlichen Koalition und gegen den erbitterten Widerstand der linken Opposition hat das Prager Abgeordnetenhaus in der Nacht zum vergangenen Donnerstag abermals für die Rückgabe des früheren Eigentums der Kirchen votiert.

     

  • Geschichtsaufarbeitung als Lebensaufgabe

    Daniel Herman, der „tschechische Gauck“, erinnerte in Brünn an die Schicksale politisch Verfolgter.

  • Interessanter archäologischer Fund in Raspenau

    Eine außergewöhnliche und wissenschaftlich herausragende Entdeckung gelang vor kurzem Archäologen aus Reichenberg (Liberec) in Raspenau (Raspenava).

  • Was von Klaus übrig bleibt

    Bald endet die Ära Václav Klaus. Eine Bilanz der letzten zehn Jahre.

  • „Wir brauchen immer eine Partei, die uns enttäuscht“

    glaubt Jan Čižinsky, 34, politische Nachwuchshoffnung der Christdemokratischen Partei (KDU-ČSL) und passionierter Prager Kommunalpolitiker.

  • Feind –Todfeind – Parteifreund

    Vom Kreuz mit der tschechischen Politik und ihren „Traditionen“

     

  • Extremisten kommen hoch, wo die Demokraten schlafen

     Ob braun oder rot: Beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze genießen die Feinde der Demokratie Zulauf.

  • Hochspannung zwischen Nachbarn

    Ausbau der Stromnetze wird zum Sorgenkind des deutschtschechischen Dialogs.

     

  • Die alte Baude im Blauen Grund

    Das Riesengebirge zieht jährlich Millionen Menschen an. Doch jenseits der Touristenströme befindet sich der Blaue Grund mit seinen traditionellen Bauden.

  • Export versus Menschenrechte

    Tschechien muss sich auf Drittmärkten als ernstzunehmender Partner durchsetzen.

  • Eine Insel im tschechischen Meer

    Das imposante Gebäude des ehemaligen Deutschen Staatsgymnasiums in Brünn wurde vor 150 Jahren eingeweiht.

  • Wahlen für Anfänger

    Bei einer Schnupperwahl im ostböhmischen Pardubice haben Schüler Jiří Dienstbier zum Präsidenten gewählt.

  • Junge Tschechen im Deutschen Bundestag

    Noch ganz frische Eindrücke vom „Internationalen Parlaments-Stipendium“ (IPS) des Deutschen Bundestages hat Petra Kouřimská, die das Stipendium in diesem Jahre absolvierte.

  • „Als hätten wir uns gestern verabschiedet“

    Die Journalistin Judita Matyášová bringt Menschen zusammen, die als Kinder vor der Shoah von Böhmen nach Dänemark geflohen sind.

  • Verliebt in Prag

    Die Band „Prag“, das sind Nora Tschirner, Erik Lautenschläger und Tom Krimi. Ihr Debüt „Premiere“ erscheint im Januar, vorab stellten sich die drei Berliner schon mal dem Kölner Publikum vor.

  • Keine Macht den Antidemokraten

    Tschechiens Kommunisten sind eine totalitäre Partei geblieben.

  • Quo vadis, Tschechien?

    Haben politische Spinner, Populisten und Gestrige derzeit Hochkonjunktur?

  • Gemeinsam gegen Neonazis

    Deutsche und tschechische Polizisten üben den Einsatz bei Demonstrationen.

  • Zwei Sprachen - eine Heimat

    Liebe LZ-Leserinnen und Leser,

    Wir freuen uns, Ihnen das Magazin „Zwei Sprachen – eine Heimat“, das sich mit den autochthonen deutschen Minderheiten in Mittelosteuropa, Südosteuropa und der GUS beschäftigt, vorzustellen.

    Foto: Pavel HořejšíDie Publikation „Zwei Sprachen – eine Heimat“ stellt die deutschen Minderheiten in Europa aus historischer Sicht vor und diskutiert im Gespräch mit ihren politischen Vertretern die Zukunft der deutschen Minderheiten. Zusammenhänge, verschiedene Perspektiven und Hintergründe werden verständlich und die Interviews mit Vertretern der deutschen Minderheit ermöglichen eine vergleichende Sicht auf Potenziale, Probleme und Zukunftsthemen in den europäischen Ländern.

    Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) sieht in den ausgeprägten und Jahrhunderte alten Minderheitensituationen in Mittelosteuropa, Südosteuropa und der GUS großes Potenzial und fördert die deutschen Minderheiten mit seinem Bereich „Integration und Medien“ durch die Entsendung von Kulturmanagern und Redakteuren und durch eine gezielte Projektarbeit.

    Minderheiten sind in der Lage, zwischen den Kulturen zu vermitteln und Impulse für das Zusammenleben verschiedener Kulturen zu geben. Mit diesem Ziel veranstaltet das ifa gemeinsam mit dem Bundesministerium des Inneren die sogenannte „Best Practice“-Reihe in Form von anwendungsorientierten Werkstätten für Medienmacher der deutschen Minderheiten. Die Publikation „Zwei Sprachen – eine Heimat“ ist ein erfreuliches Nebenprodukt dieser Reihe. Auf den Seminaren, die bisher in Bonn und Berlin stattfanden, kommen regelmäßig Minderheitenvertreter aus über zehn Ländern zusammen – von Kasachstan bis Kroatien. Sie lernen sich, ihre Herkunftsländer und die Situation der deutschen Minderheit vor Ort kennen, tauschen sich aus, diskutieren und arbeiten zusammen.

    Die Texte aus „Zwei Sprachen – eine Heimat“ sind zuerst als Serie in der LandesZeitung mit Sitz in Prag erschienen und liegen nun in gesammelter Form vor. 

    Gegen eine geringe Portogebühr liefern wir „Zwei Sprachen – eine Heimat“ direkt zu Ihnen nach Hause. Senden Sie einfach das ausgefüllte Kontaktformular an uns zurück.

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  • Ehre den Opfern

    Bundespräsident Joachim Gauck stellt in Prag und Lidice Sensibilität unter Beweis.

  • Tradition wahren, Zukunft formen

     

    "Die deutsch-tschechischen Beziehungen sind heute so gut wie noch nie“ – Fakt, Fiktion oder Floskel? Darüber wurde auf der Konferenz, zu der die Landesversammlung Anfang Oktober lud, heiß diskutiert.

  • Aufstand an der Grenze

    Mitten in einem Naturschutzgebiet im Erzgebirge soll auf der tschechischen Seite ein neuer Windpark entstehen. Sehr zum Ärger der deutschen Nachbarn.

     

  • "Ich bin gerne persona non grata"

    Karel Holomek schildert im LZ-Gespräch sowohl seine eigene Lebensgeschichte als auch die der Roma in Böhmen und Mähren und erklärt, warum beide so eng miteinander verknüpft sind.

     

  • Babylonfest in Brünn

    Brünn (Brno) feiert seine kulturelle Vielfalt.

     

  • Deutsch-tschechische Kulturwoche

    Bereits zum 18. Mal fanden in Mährisch Trübau die deutsch-tschechischen Kulturtage statt.

  • Der Prager Untergrund

    „Tichoooo!!!“ schreit die Sängerin ins Mikrofon, in einer Lautstärke, die die Wände der kleinen Kellerbar erzittern lässt.

     

  • Wie zur Rente im Glück?

    Gibt es heutzutage überhaupt noch eine sichere Altersvorsorge?

  • Bayern reicht nach Böhmen

    Der jahrzehntelange Streit um den Egerer Stadtwald könnte in einer außergerichtlichen Einigung enden: Schon Ende Juni beschloss der Stadtrat von Eger, gemeinsam mit dem Landkreis Tischenreuth die Stiftung „Egerer Wald“ ins Leben zu rufen.

     

  • Tschechische Filme auf Deutschlandtounee

    Das Czech Film Center präsentiert dem deutschen Publikum tschechische Filmkunst.

     

  • Das Gesetz der Straße

    Sie gehören zum Prager Stadtbild wie Straßenbahnen und Spielotheken: Obdachlose. Dieses Jahr sind es so viele wie schon lange nicht mehr.

     

  • "Prag als Ort der Inspiration wiederbeleben"

     

    Die Leiterin des Prager Literaturhauses, Lucie Černohousová, verlässt nach sechs Jahren das „Mütterchen mit Krallen“. Im LZ-Gespräch blickt sie zurück auf sechs Jahre im Dienste der Prager deutschsprachigen Literatur.

     

  • Künstler hinter der Kamera

    Zum vierten Mal drehte sich beim Festival „Kamera Oko“ in Ostrava alles um die Filmemacher hinter der Kamera.

     

  • Humor als Spiegel der Seele

    Der tschechische Humor ist geprägt von Ironie und der Kunst des Irreführens.

  • Hallo Hultschin

    In Hultschin (Hlučín) starten Jugendliche ein deutsch-tschechisches Internetradio.

  • Freude auf die Welt der Großen

    An der „Grundschule der deutsch-tschechischen Verständigung“ hat das neue Schuljahr begonnen.

  • Literatur zum Anfassen

    Im Prager Literaturhaus wurde die langersehnte Dauerausstellung „Kabinett der Prager deutschsprachigen Literatur“ eröffnet.

  • Von Böhmen nach Ägypten

    22 Teilnehmer aus vier Ländern fuhren fünf Tage lang auf den Spuren Otfried Preußlers durch Nordböhmen und das sagenumwobene Iser- und Riesengebirge.

  • Übrigens...

    haben Sie gewusst, dass Deutschland von einem „Abartigen“ im Ausland vertreten wird? Jedenfalls wenn es nach dem tschechischen Staatsoberhaupt geht.

     

  • „Unserer Meinung nach sollte ein Präsident für alle Bürger da sein“

    Der Präsident des Prague Pride Festivals der sexuellen Minderheiten Czeslaw Walek gibt im LZ-Gespräch einen Rückblick auf Prague Pride 2012 und spricht über die Situation der Homosexuellen in Tschechien.

  • Regionaler Kiez

    Das Projekt REGIOKIEZ richtet den Fokus auf Kunst und Kultur aus Sachsen und Südmähren.

  • Brezel, Bier und Dirndl

    Die Deutsche Schule Prag lädt zu einem Nachmittag voller Spiel, Spaß, Musik und  deutschtschechischem Essen.

  • Posthume Ehrung eines unbekannten tschechischen Helden

    Der Name Antonín Kalina mag in Tschechien kaum jemandem bekannt sein. Seit kurzem prangt er jedoch auf der Ehrenmauer im „Garten der Gerechten“, der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

  • „Prager Runde“ feiert fünfjähriges Bestehen

    Seit fünf Jahren kommen Liebhaber der deutschen Sprache in Prag regelmäßig zu einem gemütlichen Plausch am Stammtisch zusammen.

  • Zweisprachige Ferien

    Oleg Schoch nahm am deutschtschechischen Ferienlager in Gaisthal teil, das die Organisation Sojkain, die Sudetendeutsche Jugend und die JUKON organisieren.

  • Gestürzte Helden

    Josef Haslinger erzählt in seinem Roman „Jáchymov“ die wahre Geschichte des Eishockey- Nationalspielers Bohumil Modrý, der an den  Folgen des Uranabbaus im Arbeitslager Jáchymov starb.

  • Klassenfeind Kirche

    Sozialdemokraten appellieren im Kampf gegen die Restitution an niedrigste Instinkte.

  • Karlsruhe stiftet Unruhe

     

    Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts sorgt für Aufregung bei der deutschen Minderheit in Tschechien und Polen.

  • Atomkraft wird Tschechiens wichtigste Stromquelle

    Im neuen Energiekonzept spielen erneuerbare Energien bis 2040 nur eine Nebenrolle.

  • Junge Kulturmittler

    Die diesjährigen ifa-Kulturassistenten aus fünf Ländern kamen zum Lernen und Kennenlernen nach Stuttgart.

  • „Erinnerungen an Buchwald“

    Denkmal für eine hochgelegene, untergegangene böhmische Ortschaft.

  • Der Druck wächst

    Der Kampf um den Erhalt des Kurbads Kyselka findet immer mehr Unterstützer.

  • „Es wird immer positiver“

    Ondřej Matějka beurteilt im LZ-Gespräch die innertschechische Diskussion zur deutsch-tschechischen Geschichte und erzählt, wie er und seine Organisation „Antikomplex“ dazu beitragen..

  • Verantwortung für Europa

    Auf dem Bundestreffen derAckermann-Gemeinde stand neben dem Miteinander vor allem Europa im Vordergrund.

  • Eine Morawitzer Geschichte

    Wie die Bilder von Rudolf Raab nach Morawitz kamen.

  • Unterwegs auf der „Via Nova“

    Die „Via Nova“ - ein europäischer Pilgerweg der Moderne, der sich abseits von ausgetretenen Pfaden durch Bayern und Österreich bis zur tschechischen Grenze schlängelt.

  • Auf der Suche nach der verlorenen Stille

    Prag: Die Stadt der Romantiker, die Stadt der Literaten, die Stadt der Umbrüche – aber auch die Stadt der Stille?

  • Die "Beatsteaks" rocken Prag

    Sie gehören längst zu den ganz Großen der deutschen Musikszene: Am 31. August kommen die Beatsteaks nach Prag.

  • „Die tschechische Demokratie ist moralisch bankrott"

     

    sagt der Politologe Jiří Pehe. Im LZ-Gespräch erklärt er warum.

     

  • Nachbarn wie Jakob und Esau

    Die „Freunde der deutsch-tschechischen Verständigung“ schaffen seit zehn Jahren Vertrauen beiderseits der Grenze.

     

  • Lichtblick

    Auch wenn der Zustand der Demokratie in Tschechien gerne kritisiert wird, schneidet das Land im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht ab.

     

  • Der kranke Mann Europas

    Wenn sich Krisen die Türklinke in die Hand geben, ist es um die Demokratie schlecht bestellt.

     

  • Klasse statt Masse: Bier mit Herz

    In den letzten Jahren werden kleine, unabhängige Brauereien in Tschechien immer beliebter.

     

  • Interessant, aber verkannt

    Beim Seminar „Otevři oči – Augen auf!“ in Aussig (Ústí nad Labem) wird ein Stadtführer der besonderen Art erstellt.

     

  • Gemeinsam Brücken bauen

    Ein Stück Europa in Staufenberg: Im Juli verbrachten hier Jugendliche aus vier Ländern gemeinsam ihre Ferien.

     

  • Erdgasautos auf der Überholspur

    Im europäischen Vergleich herrscht in Tschechien noch großer Nachholbedarf.

     

  • Museum der 100 Tage

    Kunst in Kassel: In diesem Sommer findet zum dreizehnten Mal die documenta in der nordhessischen Metropole statt.

     

  • Die Slowakei macht's vor

    Deutschsprachige Hochschule öffnet im Oktober ihre Pforten.

     

  • Übrigens...

    ...könnte man sich mitunter über die Wendungen des in seinen Ansichten angeblich immer so „konsistenten“ Präsidenten Václav Klaus amüsieren.

     

  • Der mitteleuropäische Tiger

    Zwanzig Jahre nach der Teilung der Tschechoslowakei hat sich die Slowakei zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort entwickelt.

  • Zeitreise ins Ascher Land

    Gerade feierte der Film „Až do města Aš“ („Made in Ash“) seine Weltpremiere in Karlsbad. Die Geschichte des Grenztädtchens zeigt LZ-Autorin Beate Franck in Wort und Bild.

  • In der Kürze liegt die Würze

    Die Inszenierung von Leoš Janáčeks„Die Sache Makropulos“ am Staatstheater Nürnberg behält die Originalsprache Tschechisch bei.

     

  • Hamburger Pflasterung aus Ostböhmen

    Wie viel Arbeit in einem Bordstein steckt, erleben Schüler im ostböhmischen Skutsch (Skuteč) hautnah. Die Region versorgte früher auch deutsche Städte mit Pflasterungen.

  • Menschlichkeit misst sich nicht an Gesetzen

    Als Prag vor Jahren im Hochwasser der Moldau ertrank, erntete ein kleines Team aus Hessen vom dortigen Technischen Hilfswerk Dankbarkeit von tschechischen Bewohnern rund um den Kleinseitner Ring.

     

  • Porzellanscheidung

    Zwanzig Jahre ist es her, dass Tschechen und Slowaken sich entschlossen haben, ihren gemeinsamen Staat aufzulösen.

  • Agenten der Verständigung

    Die Ausstellung „Praha – Prag 1900-1945 – Literaturstadt zweier Sprachen, vieler Mittler“ widmet sich den Vermittlern zwischen deutscher und tschechischer Kultur.

     

  • „Höchste Zeit, aufeinander neugierig zu sein“

    Josef Haslinger erzählt in seinem aktuellen Roman „Jáchymov“ das bewegte Schicksal des tschechoslowakischen Eishockeytorwarts Bohumil Modrý, der in den Uranbergwerken der nordböhmischen Stadt Jáchymov als politischer Häftling des kommunistischen Regimes Zwangsarbeit verrichten musste.

     

  • Das Thayatal: unberührtes Paradies

    Zwischen Frain (Vranov nad Dyjí) und Znaim (Znojmo) erstreckt sich auf 63 Quadratkilometern der Nationalpark Thayatal (Národní park Podyjí).

  • Prost: Tschechische Polizei belohnt Autofahrer mit Freibier!

    Regelkonformes Verhalten im Straßenverkehr wird viel zu selten honoriert. Das dachte sich offenbar auch die tschechische Polizei.

     

  • Nachbarschaftliche Radtour

     

    Mit dem Drahtesel auf tschechischen und slowakischen Spuren durch Leipzig.

     

  • Olympische Atmosphäre in Ostböhmen

    Triumphale Musik ertönt und die Sportler marschieren mit ihren Fahnen in das Stadion in Hohenmauth (Vysoké Mýto).

     

     

  • Schweine stinken zum Himmel

    Eine Mastanlage auf dem Gelände eines ehemaligen Roma-Lagers erhitzt in Tschechien seit Jahren die Gemüter.

     

  • Maria vor der Auferstehung

    Als Symbol der Habsburger Macht wurde die Mariensäule auf dem Altstädter Ring kurz nach der Gründung der Tschechoslowakei zerstört. Jetzt ist eine Erneuerung der barocken Säule geplant.

  • Mit dem Ebbelwei Express durch Mainhattan

    „Ich mache das jetzt seit 15 Jahren und habe bis auf eine einzige Ausnahme nur Positives erlebt“, erklärt mir Apostolos Arabatzis, der Fahrer des Frankfurter Ebbelwei Express, während er seinen Wagen gekonnt für eine kurze Pause am Frankfurter Zoo aufs Abstellgleis manövriert.

  • Jubiläum in Havířov

    Seit 20 Jahren besteht der Verband der Deutschen des Teschner Schlesiens. Ein Grund zum Feiern.

     

     

  • Minderheiten im Netz

    Im Juni trafen sich Vertreter der deutschen Minderheiten aus ganz Mittel- und Osteuropa und der GUS zu einer Internetwerkstatt in Bonn.

     

     

  • Tschechien top

    Tschechien ist weiterhin der attraktivste Wirtschaftsstandort in Ostmitteleuropa.

     

     

  • Fruchtloser Umsturzversuch

    Trotz Legitimationsverlust bleibt die Regierung fest im Sattel.

     

  • Übrigens...

    ...kommt es mir nur so vor, oder ist sexistische Werbung hier tatsächlich noch angesagt?

     

     

  • Der europäische Amerikaner

    Rudolf Mattoni ist Nachfahre eines Mineralwasserpioniers und einer Hotelerbin. Erbe der einst klangvollen Namen Mattoni und Pupp. Ob er nicht auch ein bißchen Jára Cimrman im Stammbaum hat, erfahren Sie im LZ-Gespräch.

     

  • Deutsche Sprache, schwere und schöne Sprache

    Die Wanderausstellung „man spricht deutsch“ in der Prager Technischen Nationalbibliothek geht der deutschen Sprache auf den Grund.

     

     

  • Der „Grenzlandturm“ Neualbenreuth

    Seit über 50 Jahren steht der Turm an der oberpfälzisch-westböhmischen Grenze. Einst Symbol für das „Unerreichbare“ bietet er heute einen einmaligen Panoramablick ins Egerland.

     

     

  • Vom Paradies in die Hölle

    „Kulaken“, „Volksfeinde“, „Faschisten“: Ein wolgadeutsches Schicksal im hohen Norden.

     

     

  • „Das hängt von euch ab“

    Vojen Syrovátka gibt seine Lebensgeschichte als Sohn eines politischen Häftlings an Jugendliche weiter.

     

     

  • Wenn man Deutsche mit dem Mikroskop suchen muss

    Die vorläufigen Ergebnisse der Volkszählung 2011 geben der deutschen Volksgruppe in der Tschechischen Republik wenig Grund zur Freude.

     

  • „Hervorragend integriert"

    Marcel Winter von der Tschechisch-Vietnamesischen Gesellschaft fordert mehr Rechte für Vietnamesen in Tschechien.

     

     

     

     

  • Böhmen liegt am Meer

    Der Lipno-Stausee ist über die Nabelschnur Moldau/Elbe mit der Nordsee verbunden.

     

     

  • Gott in Frankreich – Hund in Böhmen

    Der tschechische Schriftsteller Karel Poláček erzählt in seinem Kinderbuch „Edudand a Francimor“ von einer Stadt, in der die Rollen von Hunden und Menschen vertauscht sind.

     

     

  • Die magische Zeit des Sommers

    Wenn Elfen in den Wäldern tanzen, Kräuter besonders heilsam sind und Feuer Kraft spendet, dann ist Sonnenwende.

  • Vom Haus des Schreckens zum Schrecken ums Haus

    Mineralwassergigant macht Druck auf Mieter.

     

  • Polen, die unbekannten Freunde

    Selbst eine schmerzliche EM-Niederlage kann die Freundschaft der Polen zu den Tschechen nicht ankratzen.

     

  • Roma gegen Kriminalität

    In Děčín laufen Roma Streife, um unter der eigenen Bevölkerung für Ruhe und Ordnung zu sorgen – mit Erfolg.

     

  • Dampfende Quellen, rauschende Nächte

    Student oder Hollywoodstar: Im Juli trifft sich die internationale Filmwelt in Karlovy Vary (Karlsbad). Und wenn das Licht ausgeht und der Film anfängt, sitzen alle im gleichen Saal.

     

     

  • Schloss Hardeck – ein Fels mitten in Europa

    Von weitem sichtbar, erhebt sich auf einer 15 Meter hohen steilaufragenden Felsnase aus inmitten von parkähnlichen Anlagen, die gegen Südwesten zur Wondreb steil abfällt, die ehemalige Felsenburg Hardeck.

     

     

  • Die Rückkehr der Bergbaulehrlinge

    Der Bergbau kehrt zurück nach Mährisch-Schlesien.

     

     

  • Schreckliche Herrlichkeit des Lebens?

    Michael Kumpfmüllers Roman über Franz Kafkas letzte Liebe zeigt eine andere, helle Seite des weltberühmten Schriftstellers.

     

     

  • Gottwald

    Ich nehme an, Kl. Gottwald war kein Präsident der ČSSR, sondern der "erste Arbeiterpräsident" der ČSR. Sofern ich weiß, benutzte man die Abkürzung "ČSSR" erst ab 1960 - und "Kléma" starb 1953 (eines stalinistisch natürlichen Todes...)
  • Böhmisches Glas erwacht zu neuem Leben

    Trotz positiver Entwicklungen ist die Glasindustrie des Landes vom Facharbeitermangel betroffen.

     

     

  • Die Burg im Sperrbezirk

    Von Adalbert Stifter verewigt, heute eine Ruine. Die Burg Wittinghausen im tiefen Böhmerwald ist immer einen Besuch wert.

     

     

  • "Folklore international" in Prag

    Schon zum 14. Mal war Ende Mai die tschechische Metropole Schauplatz des internationalen Folklorefestivals „Prag – das Herz der Nationen“.

  • Die Frage der Entschädigung – ein Kommentar

    Jeder, der sich mit den deutsch-tschechischen Beziehungen beschäftigt, weiß, dass der Witikobund sich am rechten Rand der sudetendeutschen Organisationen befindet. Die Neugier, was sich in dieser Ecke so alles tut, hat mich am 63. Sudetendeutschen Tag Ende Mai in Nürnberg zu einem Vortrag der Witikonen gelockt.

     

     

  • Begegnung beim Böhmerwaldseminar

    Tourismus, die Präsenz in den Medien und Grenzliteratur waren die diesjährigen Themen.

     

     

  • Vergessene Kunst in Aussig

    Die Ausstellung „Freiheit und Liebe“ im Museum in Ústí nad Labem (Aussig) zeigt Kunst und Literatur im Kampf gegen Unterdrückung und Gewalt.

     

     

  • "Richtige Neonazis"

    Im Interview bezieht Herr Uhl sich auf den Internationalen Willi-Wanka-Kreis (IWWK) und definiert ihn, vollkommen unprovoziert, als "richtige Neonazis". Ich wuesste gern, was der IWWK "verbrochen" hat, um seine Sympathisanten (eine Mitgliedschaft gibt es nicht) pauschal/kollektiv als "richtige Neonazis" zu diffamieren.
  • Was heißt

    "unsere tschechische Seele"???
  • Wanderungen durch den Böhmerwald

    Das Buch „Wanderungen durch den Böhmerwald“ lebt von Otto Kaskouns kenntnisreicher Vertrautheit mit allen darin beschriebenen Orten und Abschnitten des Grenzgebiets zu Bayern.

     

     

  • Bewährt experimentierfreudig

    Das Festival „Mitte Europa“ verspricht Kunst auf höchstem Niveau in Bayern, Sachsen und Tschechien.

     

     

  • Seien wir tolerant, liebe Raucher und Nichtraucher!

    Täglich werden wir von guten Ratschlägen unserer Mitmenschen zugeschüttet. Vor einigen Tagen bekam ich auf Facebook von zahlreichen Freunden den dringenden Ratschlag, ich sollte doch endlich mit dem Rauchen aufhören.

  • Nur bedingt

    Ich glaube, die deutsch-polnischen Beziehungen sind nur im Kontext deutsch-russischer Beziehungen richtig zu verstehen. Der Diplomat hat sicher Recht, doch die Zukunft wird weitgehend in Moskau entschieden, mag Herr K. ausschreien, was er auch will.
  • Die verheiratete Fledermaus

    Eine deutsch-tschechische Begegnung auf dem Friedhof von Tepl birgt nicht nur harte Arbeit, sondern auch Überraschungen.

  • „Man vertreibt Menschen nicht“

    Der Ex-Dissident und Karlspreis Träger Petr Uhl erzählt im LZ-Gespräch über seinen Einsatz für die deutsch-tschechischen Beziehungen.

  • Horrorszenario Fachkräftemangel

    „Unsere florierende Industrie geht zugrunde und ausländische Gesellschaften verlagern ihre Produktion nach Rumänien, Bulgarien und in andere Länder weiter im Osten. Die Arbeitslosenquote, die sich bisher um acht Prozent bewegt, wird sich stark erhöhen. Jeder dritte arbeitsfähige Mensch wird keine Arbeit haben und Tschechien wird in eine Krise fallen, wie sie Griechenland oder Spanien bereits durchleben“.

  • Der Fluch des Böhmerwalds

    Mit dem Beginn des Sommers kommt ein alter Bekannter zurück in den Böhmerwald: der Borkenkäfer. Dem will die Verwaltung des Nationalparks mit Abholzung den Garaus machen. Droht ein ähnlicher Konflikt wie im vergangenen Jahr?

  • Nach London!

    Über tausend Kilometer. Zu Fuß. In nur fünf Wochen. Es ist ein Ausflug der besonderen Art, den sich der tschechische Lehrer David Chrištof vorgenommen hat.

     

  • Brünn wird zur Bühne

    Bereits zum fünften Mal fand in Brünn das internationale Studententheaterfestival statt.

  • „Morgenröte für Tschechen und Deutsche“

    Von Neruda bis Urzidil – auf der 12. Literaturtagung der Ackermann-Gemeinde der Diözese Mainz standen Brückenbauer zwischen den Kulturen im Mittelpunkt.

  • PASCH-Tage in Tschechisch Teschen

    Auch in diesem Jahr veranstalteten der Verband der Deutschen des Teschner Schlesiens und das Goethe-Institut die PASCH-Tage in Tschechisch Teschen (Český Těšín).

  • Kinder Europas

     

    Für die junge Generation ist ganz Europa Heimat.

  • „Nein, Mao Tse-tung ist das nicht“

     

    Kuriositäten und Klönen beim monatlichen Flohmarkt in den Prager Weinbergen.

  • „Die Rutschigkeit der Welt lädt zum Reisen ein“

    Wladimir Kaminer gehört zu den beliebtesten Gegenwartsautoren Deutschlands. Im LZ-Gespräch erzählt er über Lebensentwürfe und -wege.

  • Auf Safari im nordböhmischen Kohlerevier

    Wissen Sie, was Touristen und eine Herde Mufflons gemeinsam haben? Den Braunkohleabbau.

  • „Die Geschichte der Zukunft der Stadt“

    Die Ausstellung „Post-Oil City“, die vom 1. Juni bis 29. Juli in der Galerie für Bildende Kunst in Ostrava zu sehen ist, zeigt Metropolen auf ihrem Weg in die Zukunft.

  • Vorsicht, liebe Politiker, Tschechien wird europäisch

    Die Causa Rath als letzte Warnung für korrupte Politiker.

  • Historische Freundschaft

     

    Kürzlich war die israelische Regierung in Prag, um zusammen mit der tschechischen gemeinsam zu tagen. Eine wahrlich hohe Geste der Kooperation, die in anderen europäischen Ländern wohl kaum so möglich wäre.

  • Der Favoritenschreck

    Im Schatten der großen Prager Fußballklubs hat Slovan Liberec zum dritten Mal den tschechischen Meistertitel gewonnen.

     

  • Respekt!

    Hana Filipčíkovás Engagement ist sehr beachtlich und nachahmenswert! Respekt, kann man da nur sagen!
  • Tal der Tränen

    Mehrere Studien belegen: In der tschechischen Gesellschaft herrschen Skepsis und Pessimismus.

  • Sudetendeutsche Spende unerwünscht

    Kurz vor dem 70. Jahrestag der Zerstörung des mittelböhmischen Dorfes Lidice sorgt eine Geste des guten Willens für einen Eklat.

  • Auf in die Ukraine!

    Es war der Frühling 1990. Ich arbeitete als Lehrer einer Grundschule in einem Prager Plattenbauviertel und hatte gerade Frühjahrsferien.

  • Was Paris von Prag und Prag von Paris lernen kann

    Tschechien sollte die Entwicklungen in Frankreich genau beobachten.

  • Fantasie-Tracht sorgt für Zündstoff

    Für Aufsehen sorgte die halbstündige satirische Dokumentation „Mein kroj“ („Meine Tracht“), in der der junge tschechische Filmemacher Martin Dušek in einer selbstgebastelten Fantasietracht am „Sudetendeutschen Tag“ teilnimmt, bis er von der Polizei abgeführt wird. Wie Dušek seine Verhandlung überstanden hat und worum es ihm in dem Film eigentlich geht, erklärt er im Gespräch mit der LZ.

  • Literarische Streifzüge

     

    Der Prager Mai steht ganz im Zeichen der Literatur: Die Nacht der Literatur und die Buchmesse „Svět knihy“ laden zu literarischen Erkundungstouren ein.

  • Temelín-Ausbau: kein Fallout auf Wirtschaftsbeziehungen

    Kein Problem mit dem geplanten Temelín-Ausbau hat die deutsche und österreichische Wirtschaft.

  • Das Nationaldenkmal

    Das umstrittene AKW Temelin gilt als sicher und hat fast schon den Status eines Nationaldenkmals.

  • „Wir pflegen einen Dialog auf Augenhöhe“

    Der deutsche Botschafter Detlef Lingemann empfindet es als Privileg, Deutschland in Tschechien zu vertreten. Im LZ-Gespräch erläutert er warum.

  • Als König bei der Fürstin

    Dort, wo die Moldau das historische Stadtgebiet von Prag erreicht, thront auf einem steil über dem Ufer emporragenden Felsen die Burg Vyšehrad.

  • Auf den Spuren Schwejks

    „Endlich bin ich glücklich. Ich lebe im Wirtshaus“, entfuhr es Jaroslav Hašek, als er mit seinem Kumpanen Panuška zum ersten Mal in der „Böhmischen Krone“ („U České koruny“) in Lipnice nad Sázavou aufschlug.

  • „Stuttgart“ liegt in Brünn

    Die Taufe und der Stapellauf des neuen Schiffes „Stuttgart“ auf der Kinitzer Talsperre zeigt, wie Städtepartnerschaft auch aussehen kann.

  • Heiße Debatten auf Deutsch

    Seit Anfang des Jahres diskutieren Studenten im Brünner Begegnungszentrum über aktuelle Themen – selbstverständlich in deutscher Sprache.

  • Junge Talente erzählen

    Die Gewinner des Essaywettbewerbs „Wiederbelebung der Vergangenheit – Geschichte/n und wir“, den das Prager Thomas-Mann-Gymnasium gemeinsam mit dem Goethe- Institut ausgerufen hatte, stehen fest.

  • Fünfzig Stück Ehrlichkeit

    Eine Aktion des Nordböhmischen Museums bringt alte Schätze und gute Taten hervor.

  • US-Klage gegen Tschechien

    Im fernen Florida muss sich Tschechien seiner Vergangenheit stellen.

  • Der Weg ins Dunkle führt über Smolensk

    In seinem Machtstreben macht Jaroslaw Kaczynski auch vor dem Tod seines Bruders nicht halt.

  • Kommen jetzt die alten Genossen zurück an die Macht?

    Was ärgere ich mich darüber, dass ich als Ausländer trotz ständigen Wohnsitzes in der Tschechischen Republik nur meine Gemeindeversammlung wählen darf, nicht aber Abgeordnetenhaus, Senat oder demnächst auch den Präsidenten.

  • Großes Kino aus Mittel- und Osteuropa

    Zum zwölften Mal fand in Wiesbaden das goEast Filmfestival des mittel und osteuropäischen Films statt. Auch der tschechische Film war vertreten.

  • Rebellische Kunst zwischen Prag und Berlin

    Luděk Pešek Pachl kann man mit Fug und Recht einen Rebell nennen. Mit der LZ sprach er über seinen Werdegang vom Punk zum Künstler. Seine aktuelle Ausstellung ist noch bis zum 5. Mai im Prager „Klub Druhé Patro“ zu sehen.

  • 70 Jahre auf Europas Bühnen

    Die 86-jährige Schauspielerin Zdenka Procházková erzählt im LZ-Gespräch aus ihrem Leben zwischen Prag und Wien.

  • Weiterbildung in Oberplan

    Die Geschäftsführer der Begegnungszentren und die Vorsitzenden der Verbände der Landesversammlung kamen zu einem Fachseminar im Adalbert-Stifter- Zentrum in Oberplan zusammen.

  • Erstes Volkstanzseminar 2012 in Netschetin

    Im Egerland wird zum Frühlingsbeginn das Tanzbein geschwungen.

  • Bauernhoferlebnis für Jung und Alt

    Je länger und wärmer die Tage werden, desto mehr lockt die Natur. Wer ihrem Ruf folgen möchte, dem sei ein Geheimtipp im Böhmerwald empfohlen.

  • Pilsner Brückenschlag

    Das „Informationszentrum Bayerischer Wald“ in Pilsen lockt über die südböhmischen Grenzen.


    Klein, überschaubar und irgendwie heimelig stellt sich das „Informationszentrum Bayerischer Wald – Böhmerwald“ in der Pilsener Martinská-Strasse der tschechischen Öffentlichkeit vor.

  • Unter tschechischen Managern herrscht Optimismus

    Moralischer Verfall, eine schlechte gesellschaftliche Atmosphäre voll Ignoranz und Gleichgültigkeit, die allgegenwärtige Korruption und die wuchernde Bürokratie zehren an den Kräften tschechischer Unternehmer und Manager.

     

    Das fand eine Umfrage unter den 72 Finalisten des Wettbewerbs „Manager des Jahres“, der in diesem Jahr schon zum neunzehnten Mal ausgerufen wurde.

     

  • Reise in die böhmische Märchenwelt

    Die Dresdner Semperoper bringt Jaromir Weinbergers „Švanda dudák“ im tschechischen Original auf die Bühne – und überzeugt

    auf ganzer Linie.


    Es war einmal ein Dudelsack pfeifender Bauer, der lebte glücklich und bescheiden mit seiner jungen Frau Dorota im böhmischen Strakovitz.

  • Hübsch weiter mit den „schleimigen“ und „widerlichen“ Partnern

    Zieht man in Betracht, dass die derzeitige tschechische Regierung, mit ihren 118 von 200 Mandaten, die stärkste seit der Samtrevolution ist, kriselt es ziemlich oft.


    Die neuste Regierungskrise ist inzwischen glücklich überstanden.

  • Kanzlerin an der Karlsuniversität

    Am Dienstag vor Ostern stattete Bundeskanzlerin Angela Merkel der tschechischen Hauptstadt eine kurze Steppvisite ab.
  • Exodus bleibt aus

    Tschechische Arbeitskräfte zeigen kaum Interesse an Deutschland. 

     

    Fast ein Jahr sind die Grenzen Deutschlands und Österreichs für Arbeitnehmer aus den mittel-ost- europäischen Ländern, inklusive der Tschechischen Republik, geöffnet;

  • Sehen und gesehen werden – in der „Rennpappe“ durch Dresden

     Die etwas andere Städtetour: auf Trabi-Safari durch das Elbflorenz 


    Dresden, Bremer Straße 35. Bis 1990 befand sich an dieser Adresse die offizielle Trabant-Auslieferungsstelle.

  • Humor ist ein höheres Prinzip als Macht

    Richard Hašek erklärt im LZ-Gespräch die Essenz des tschechischen Humors und erzählt, wie er das Erbe seines Grossvaters Jaroslav aufrecht erhält. 

  • Karlsbader Höhenflug

    Der westböhmische Regionalflughafen boomt dank russischer Kundschaft

     

     

    Das Raumschiff ist unweit des Dörfchens Olšova Vrata (Espenthor) bei Karlovy Vary (Karlsbad) gestrandet. Als silbern schimmernder Koloss liegt es in der Landschaft. Hinter den riesigen Bullaugen an den Seiten lassen sich allerdings keine Außerirdischen erblicken.

  • Von der Moral der Kunst

    Auf Einladung des Goethe- Instituts und des Verlags Mladá Fronta kam Nobel- preisträgerin Herta Müller für eine Lesung nach Prag.

    Zierlich und ganz in Schwarz gekleidet, wirkt sie zerbrechlich, als sie die Bühne der Städtischen Bibliothek in Prag betritt.

  • Integrationshelfer: Oma

    Professionelle tschechische Großmütter helfen der jüngsten Generation von Vietnamesen bei der Integration in die tschechische Gesellschaft.

    Eine weit verbreitete Praxis, die aber auch zur Entfremdung zwischen Kindern und ihren Eltern beitragen kann.


    Schon oft hatte sie in dem kleinnen Laden an der Ecke eingekauft.

  • Das Wunder der Auferstehung

    Im grenzenlosen Europa finden Deutsche und Tschechen wieder zueinander.

    Es war schon fast Mitternacht. Wir standen im unteren Drittel des Boulevards „Unter den Linden“, vor uns das hell erleuchtete Brandenburger Tor. Aus dem Autohaus neben uns leuchtete in sattem Grün das Škoda- Logo

  • Zu Besuch im Rieger Haus – Die Begegnungsstätte in Gablonz an der Neiße

    Durch den Heimatforscher Franz Rieger konnte in Gablonz ein Kleinod restauriert werden. Wurde er selbst nach dem Kriege vertrieben, so ist sein Vermächtnis heute ein Ort für die deutsch-tschechische Verständigung.

    Wer die deutsche Minderheit in Gablonz (Jablonec nad Nisou) besuchen kommt, spürt schon beim Anblick des „BGZ“ die jahrhundertalte Tradition der Deutschen im Iser Gebirge.

  • Kaiser Franz Josef in Prag

    Im Brünner Begegnungszentrum sprach der Historiker Jozo Džambo vom Adalbert Stifter Verein in München über die Reisen des österreichischen Kaisers nach Prag.


    Wie oft der Kaiser tatsächlich in Prag gewesen ist, bleibt ungewiss. Gelegentlich reiste er nämlich auch inkognito. Zum Beispiel in die Schweiz, wo sich

  • ADD ENGLISH TRANSLATION

    There are many descendants of Sudetendeutsche in the United States that would be interested in reading your website, but do not know German. Please add an English translation. Thank you.
  • Ein Stückchen Karibik im Riesengebirge

    Wenn die ferne Heimat wieder nah wird.


    Als Sinologin hatte ich das Himalaya-Gebirge eher gesehen als das Riesengebirge. Was sollte ich dort hinter dem Eisernen Vorhang? Nach Peking zu kommen, war einfacher. Ich konnte wenigstens die Sprache.

  • Über Grenzen

    Mitte März kamen auf der Burg Hohenberg im Fichtelgebirge junge Studierende zu einem Bildungsseminar zum Thema „Grenze“ zusammen.

     

    Die Burg aus dem 16. Jahrhundert liegt unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik im Städtedreieck Selb/Marktredwitz/Eger. Und so lautete das Thema des viertägigen Workshops passenderweise „Grenze und Grenzüberschreitung“.

  • Absurdes Theater

    Václav Klaus‘ Forderung,
    Tschechien aus der Grundwertecharta der EU auszuschließen, sorgt für Ablehnung in Brüssel, München und Prag.

     

    Mit einer Petition an das EU-Parlament wehren sich vertriebene Sudetendeutsche gegen die Ausnahmeregelung der Tschechischen Republik in Bezug auf die Grundwertecharta der EU.

  • Schlamperei und Korruption, nicht Rache

    Tschechien kann jetzt
    beweisen, wie gut es ohne die EU und ihre Gelder auskommt.


    Die Nachricht aus Brüssel war ein Schlag ins Kontor: Die Tschechische Republik erhält zumindest bis zum Sommer keine EU-Fördergelder mehr.

  • Am Rande des Abgrunds?

    In Tschechien und der
    Slowakei wächst der Unmut über die verfaulte Demokratie.


    Es war zwei Tage vor den slowakischen Parlamentswahlen im März. Ich saß in der Bar des „Holiday Inn“ Bratislava in einem trostlosen Plattenbauviertel der Stadt, die sich gerne als reichste Stadt Mitteleuropas präsentiert, und wartete auf Lucie Gallová.

  • Von der Schönheit der Anti-Architektur

    Die Grande Dame der deutschen Nachkriegsfotografie, Hilla Becher, kam zur Eröffnung der Ausstellung „Coal Mines. Steel Mills.“
    im Prager Rudolfinum.


    Gigantische Bauten aus Stahl und Beton. Riesige Schornsteine ragen in den Himmel hinein. Im Hintergrund erstreckt sich ein Wald. Vor dem Stahl­koloss ein paar Wohnhäuser, die wie Miniaturhäuschen wirken.

  • Sterben als Vorbereitung auf das Leben

    Hommage an Andreas Dresen: Der Realist des deutschen Kinos kam mit seinem neuesten Film zum Febiofest nach Prag.

     

     Ein Behandlungszimmer. Ein Ehepaar. Die Diagnose: ein inoperabler, bösartiger Hirntumor. So beginnt Andreas Dresens neuester Film „Halt auf freier Strecke“, der einen todkranken Mann beim Sterben begleitet. Der Film verlangt dem Zuschauer einiges ab – wie meistens bei Dresen.

  • Kaiser, Templer und Spione

    Was haben Karl IV., Kaiser Rudolf II., Alfons Mucha und Leonardo da Vinci gemeinsam? Das westböhmische Schloss Zbiroh.

  • Ich wollte den Toten eine Stimme geben

    Herma Kennel, Autorin des Romans „Bergersdorf“, beschreibt ihren Weg durch das dunkelste Kapitel der deutsch-tschechischen Geschichte.

  • Ein Gläschen slowenischen Wein auf einen großen Europäer

     

    Der Name Edvard Beneš ruft, auch mehr als 50 Jahre nach dem Tod des zweiten Präsidenten der Tschechoslowakei, noch immer höchst unterschiedliche, ja sich scheinbar unversöhnlich gegenüberstehende Meinungen hervor.

  • Literarischer Frühling in Leipzig

    Ein Ort der literarischen und der etwas anderen Begegnung: Ihrem Ruf als „Publikumsmesse“ wurde die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr gerecht.

  • Anti-Temelin Demonstration in der Oberpfalz

     

    Deutsche Proteste kommen Tschechen zugute, meint Ex-Minister Bursík.


     In Deutschland ist der Atomausstieg beschlossene Sache. Doch für viele Gegner der Atomkraft ist dies noch lange kein Grund, sich zurückzulehnen. Zum Jahrestag der Fukushima Katastrophe am 11. März gingen deutschlandweit Tausende auf die Straße, um gegen die Kernenergie zu demonstrieren.

  • Die schwarze Straße

     

    Ein Aussiger Gericht gibt tschechischen Umweltschützern Recht:
    Autobahn D8 wurde in Tschechien illegal errichtet.


     „Zum Frühstück nach Prag“ lautete der hoffnungsvolle Spruch, der den Bau

    der Autobahn D8 von Dresden in die tschechische Hauptstadt begleitete. Wer
    sich heute zu einer normalen Zeit auf den Weg macht, ist aber immer

  • Zwischen Ulk und politischer Satire

     Das Brünner Sommertheater der Zwischenkriegszeit war ein Garant für gute Unterhaltung.

     

    Geistreich und anschaulich präsentierte die Theaterwissenschaftlerin Katharina Wessely von der Universität Bern im Prager Literaturhaus ein wenig bekanntes Kapitel aus der deutschsprachigen

    Theatergeschichte in Böhmen und Mähren: das Brünner Sommertheater in der Zwischenkriegszeit. 

  • „Ein Beitrag zur Versöhnung“

     

    Eine Ausstellung über die „Wilde Vertreibung“ zeigt, dass es im Katastrophenjahrzehnt 1938-1948 auf allen Seiten Verlierer gab.

     

     

    Immer wieder bleiben sie stehen. Verharren still vor einer der Schautafeln. Für ein paar Minuten sind sie wieder dort – in Postelberg (Postoloprty), Saaz (Žatec) oder auch in einem der vielen anderen Orte in Nordböhmen, die damals Schauplatz der brutalen Vertreibungen waren. Damals, das meint die Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, in denen keiner der deutschsprachigen Bürger Nordböhmens mehr sicher war.

     

  • Protest auf Japanisch

     

    Das Dokumentarfilmfestival „ jeden svět“ zeigte „Radioactivists“ – einen Film über die japanische Protestbewegung nach Fukushima.

     

    Am 11. März jährte sich die Katastrophe von Fukushima zum ersten Mal. Nach einem Erdbeben und einem zerstörerischen Tsunami war es im Atomkraftwerk Fukushima zu einer Kernschmelze gekommen. Das Ausmaß der Folgen ist bis heute nicht auszumachen.

  • Der Markt muss die Erinnerung berücksichtigen

     

     

    meint Jaroslav Šonka, Direktor des European Shoah Legacy Institute.

     

     

  • Durch deutschen Atomausstieg droht Tschechien der Black-Out

     

    Ausbau der Übertragungsnetze muss schneller voranschreiten.

     

    Seit dem deutschen Atomausstieg herrscht Unruhe in Tschechien. Denn der Weg des Stroms aus den großen Windparks in Norddeutschland zu den großen Abnehmern im Süden und Westen Deutschlands führt bei hoher Belastung durch den böhmisch-mährischen Kessel. Windet es gehörig an der Nordsee, platzen die tschechischen Stromleitungen fast aus ihren Nähten.

  • Das Schloss Wagstadt im heutigen Bilovec

    Das Schloss von Bilovec im früheren Wagstadt in Mährisch-Schlesien soll aus seinem seit Jahrzehnten andauernden Dornröschenschlaf wiedererweckt werden.

  • Der neue Herrscher ist nicht vertrauenswürdig

    Robert Fico ist der Prototyp des postkommunistischen Populisten.


    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte als unabhängiger Staat wird die Slowakei von einer Partei regiert: der linken, man kann auch mit ruhigem Gewissen schreiben, linkspopulistischen Smer („Die Richtung“) Robert Ficos.

  • Ein Urgestein der grünen Bewegung

     

    Milan Horáček, Mitbegründer der deutschen Grünen erzählt im LZ-Interview von seiner Flucht nach Deutschland, dem Exil und den Anfängen der tschechischen Grünen.

  • Märchenhaftes in Schluckenau

     

    Schluckenau (Šluknov) ist die nördlichste Stadt Tschechiens und liegt im böhmischen Niederland. Gegründet wurde sie Mitte des 14. Jahrhunderts auf den Resten der alten

    slawischen Siedlung Slanknov.

  • Wir hofften auf einen endgültigen Strich unter die Vergangenheit

     

    Petr Pithart erinnert sich im LZ-Gespräch an die Unterzeichnung des deutsch-tschechischen Nachbarschaftsvertrags und die schweren Anfänge des deutsch-tschechischen Dialogs.

  • Wir dürfen die Ungarn nicht im Stich lassen!

     

    Solange Orbán sich windet, ist das Drama um die ungarische Demokratie noch nicht beendet.

     

    Noch nie steckte eine liberale Demokratie in dem postkommunistischen Teil Europas, der zwischen Deutschland und Russland liegt, in solch einer starken Krise. Einer Krise, mit deren immer tiefer werdenden Furchen sich selbst die Europäische Union, mit all ihren Mechanismen, keinen Rat mehr weiß.

  • „Literatur hat eine Zivilisierungsaufgabe“

     

    Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff über Inspiration, Vorbilder und ihren Weg von Trotzki zu Gott.

     

     

  • Paparazzi der Geschichte

     

    Jugendliche wandern auf den verwehten Spuren eines Dorfes

     

    „Wer ist denn dieser Mann mit dem Hut? Mein Onkel? So jung. Denn würde ich nicht erkennen. Und die Oma hatte so lange Haare? „ – Leute auf alten Fotos zu erkennen ist nach Jahren

  • Umwoben von Kiefern und Legenden

     

    Das südböhmische Städtchen Borovany ist ein Bollwerk hussitischer Geschichte.

    Die Stadt Borovany, zu Deutsch Forbes, gehört zwar mit ihren knapp 4.000 Einwohnern zu den kleineren Kommunen des Südböhmischen Kreises. Dennoch geht von ihr eine besondere Anziehungskraft aus.

  • Das Volk als ein Bestandteil der Kulturgemeinschaft

     

    Klein, aber umstritten. Das Gebiet des ehemaligen Hutschiner Ländchens, das heute im nordöstlichen Teil der Tschechischen Republik liegt, ist nicht groß, - 320 qkm mit 38 Gemeinden.

  • Gemeinsamer Marsch durch den braunen Sumpf

     

    Verknüpfungen zwischen deutschen und tschechischen Neonazis werden immer stärker.

     

    Nicht immer muss grenzüberschreitende Kooperation Positives bewirken. Seit Jahren arbeiten deutsche und tschechische Neonazis zusammen: Was bei „WhitePower" – Konzerten begann, hat im

     

  • Literatur on Tour

    Gruša, Havel, Škvorecký – Autoren, die die tschechische Literatur in der Welt berühmt gemacht haben. Doch was kommt danach?

  • Vergessene Helden

    Die Historikerin Dr. Jana Starek sprach im Begegnungszentrum Brünn über deutsch-österreichische Widerstandskämpfer in der Tschechoslowakei.

     

    Nach Kriegsende fanden deutschsprachige antifaschistische Widerständler in der Tschechoslowakei in der Regel nicht die ihnen gebührende Anerkennung. Im Gegenteil, sie waren als Mitglieder der deutschen „Täternation“ dem Hass der tschechischen Gesellschaft preisgegeben und wurden verfolgt.

  • Essen mit Risiken und Nebenwirkungen

     

    Wird Tschechien zum Abfallkorb der Lebensmittel-Industrie?

     

    Osteuropa wird zunehmend zu einem Lebensmittelmarkt zweiter Klasse, häufen sich Klagen. Die Verbraucher, auch die bei uns in Tschechien, würden mit Produkten "versorgt", die man in Westeuropa nicht verkaufen würde.

  • „Der ideale Kurzurlaub für deutsche Nazis“

     

    Der Extremismusforscher und Buchautor Florian Ferger über das Bemühen tschechischer Neonazis, Anknüpfungspunkte zu importieren.

  • Null Toleranz für Bluff am Verbraucher

     

    Im Laufe des Jahres 2011 hat die Staatliche Landwirtschafts- und Lebensmittelinspektion (SZPI) Signale erhalten, dass sich die Qualität der Lebensmittel in der Tschechischen Republik

  • Gestern Shoa, morgen Shopping

     

    Merkwürdige Geschäfte mit Prager Holocaust Stätte

      

    Es war der Prager Wartesaal für Theresienstadt, Lodz und Ausschwitz: die „Juden-Sammelstelle“ im Prager Stadtteil Holešovice. Insgesamt 44 688 Menschen harrten hier zwischen dem ersten Transport im Herbst 1941 und der Befreiung Prags im Mai 1945 ihrem Schicksal. Im Durchschnitt drei Tage lang.

  • Datei zum herunterladen anhängen

    Auf diese Weise kann mann einen Text schreiben und auf einem beliebigen Stelle eine Datei zum Herunterladen anhängen.

    Hier können Sie die {rddl}LZ-18-2011.pdf{/rddl} kostenlos herunterladen. Falls Sie alle...

  • Audiodateien hinzufügen

    Dieses könnte eine andere Weise sein, wie man die Audiodateien einem Beitrag hinzufügen kann.

    {saudioplayer}bbb.mp3{/saudioplayer}

  • "Lollipop Monster"

    Am Donnerstag kommt "Lollipop Monster" in die tschechischen Kinos. Der Film gewann in Karlovy Vary den Zuschauerpreis. Wir sind gespannt, wie er beim tschechischen Publikum ankommt. Unsere Redakteurin hat mit der Hauptdarstellerin Sarah Horváth über die Dreharbeiten, Freundschaft, Schule und die Schauspielerei gesprochen. Das ganze Interview gibt es in der nächsten Ausgabe - die sicher auch Sarah lesen wird!

  • "Die Deutschböhmen fehlen uns"

    Ulrike Mascher sprach mit dem Schriftsteller Jaroslav Rudiš, der gemeinsam mit dem Zeichner Jaromir 99 die Comictrilogie um Alois Nebel verfasst hat, über die filmische Adaption und die Geschichte der Deutschen in Böhmen.
  • Ein „Danke“ würde reichen. Nicht nur im Banat.

    Die Spuren, die deutsche Siedler in Mitteleuropa hinterlassen haben, sind ein Grundstein für unsere Generation.

     

     

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